Der ultimative Online-Pricing Guide – #5: Starten Sie jetzt durch!

In unserer Reihe des ultimativen Online-Pricing Guides haben wir Ihnen bisher gezeigt wie Sie
_ in nur 60 Minuten eine Fokusartikelliste erstellen,
_ Ihre Fokusartikel intelligent in vier Gruppen segmentieren,
_ das Geheimnis wirkungsvoller Pricing-Regeln erschließen und
_ Preisuntergrenzen definieren.
Damit sind Sie nur noch einen Schritt davon entfernt, die Potentiale dynamischer Online-Preise erfolgreich zu nutzen. Im letzten Teil unseres Ratgebers zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr aktives Preismanagement nun bestmöglich ausrollen.

Grundregeln

Erhöhen Sie die Frequenz des Pricings.
Nehmen Sie sich, wie beim manuellen Pricing, jeden Tag 30 Minuten Zeit für Ihr Preismanagement. Setzen Sie Ihre Preise bei bedeutungsvollen Artikeln täglich und bei Long-Tail-Artikeln wöchentlich neu. Sie werden sehen, dass sich der Zeitaufwand lohnt, denn keine andere Steuergröße in Ihrem Unternehmen wirkt sich so enorm auf Ihren Gewinn aus, wie die Optimierung der Preissetzung.

Vorgehen

1. Strategie Top-Artikel: tägliche Preisanpassung

Top-Artikel haben eine hohe Absatzbedeutung für Ihr Unternehmen und sind deshalb besonders zu fokussieren. Zur Steigerung der Effizienz empfehlen wir deshalb eine tägliche Preisanpassung der Top-Artikel für mittelmäßig umkämpfte Branchen. In stärker umkämpften Branchen wie bspw. Elektronik und Computer hingegen empfehlen wir eine tägliche Preisanpassung aller Artikel – unabhängig ihrer Segmentierung.

2. Strategie Mitte: wöchentliche Preisanpassung

Obwohl diese Artikel eine etwas niedrigere Volatilität und Absatzbedeutung als die Top-Artikel haben, ist eine gute Marktposition dieser Produkte unabdingbar. Deshalb sollten Sie sie auf keinen Fall vernachlässigen und ihre Preise wöchentlich anpassen.

3. Strategie Schläfer: tägliche Preisanpassung

Der Grund für geringe Absatzmengen der sogenannten Schläfer könnte ein nicht wettbewerbskonformes Pricing sein. Dieses kann sich nachfolgend auch negativ auf das gesamte Preisimage Ihres Unternehmens auswirken. Prüfen Sie deshalb Ihre Marktposition genauestens und setzten Sie die Preise der Schläfer-Artikel täglich neu.

4. Strategie Potenzialartikel: monatliche bis 14-tägige Preisanpassung

Die Volatilität der Potenzialartikel ist sehr gering, jedoch variiert ihr Anteil am Gesamtabsatz stark. Deshalb gilt es zu prüfen, wie Ihr Unternehmen preislich positioniert ist. Auf Basis dessen sollten Sie dann entscheiden, ob eine führende Preisposition im Markt erstrebenswert ist. Das Potenzial dafür finden Sie in diesen Artikeln.

Controlling

Beim Aufsetzen eines aktiven Preismanagements ist ein engmaschiges, kennzahlenbasiertes Preiscontrolling unbedingt notwendig. Es dient der Erfolgskontrolle, als Sicherheitsfunktion und erhöht außerdem das Pricing-Wissen Ihres Unternehmens.
Aussagen über den Erfolg von Preissenkungen bzw. -steigerungen bilden die Basis für zukünftige Pricing-Entscheidungen. Erfolge bzw. Misserfolge sind dabei anhand der Auswirkungen von Preismaßnahmen auf die Mengen und den Rohertrag auf Artikelebene zu definieren. Unrentable Preissenkungen sollten deshalb zukünftig unbedingt vermieden und gewinnsteigernde Preiserhöhungen weiterhin beibehalten werden.
Bei täglicher Preisanpassung sollten vor allem die gesamte Rohertragsentwicklung, die Höhe der durchschnittlichen Preissteigerung bzw. -senkung, sowie die meistverkauften Artikel pro Tag beobachtet werden.
Als Indikator für eine Verbesserung Ihres Preisimages gilt zudem der Durchschnittswert je Warenkorb pro Tag. Steigt dieser Wert an, verbessert sich auch Ihr Preisimage.

Ergebnis

Bereits nach zwei Wochen aktiven Preismanagements konnte unser Kunde – bei minimiertem manuellem Aufwand – seinen Umsatz um über 13,5%, den Rohertrag um 10% und den Warenkorbwert um 2,4% steigern.
Zur Unterstützung eines aktiven marktkonformen Preismanagements und um durchgängige Markttransparenz zu erhalten, nutzt eine Vielzahl führender Händler Technologien wie blackbee. blackbee erlaubt Ihnen die detaillierte Beobachtung Ihrer Konkurrenz, zeigt Trends auf und ermöglicht Ihnen ein durchdachtes Preis- und Sortimentsmanagement. Denn nur wer erkennt, welche Preise sich etablieren, welche Trends sich entwickeln und wie das optimale Sortiment aussieht, erzielt hohe Margen, steigert den Umsatz und ist langfristig wettbewerbsfähig.

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Hamburger IT-Strategietage 2016: blackbee gewinnt Zuschauervoting

Am 18. und 19. Februar 2016 fanden die Hamburger IT-Strategietage, Deutschlands größter IT-Management-Kongress, statt. Unter dem Motto „DIE CIO-AGENDA 2016 – Managing digital transformation – Disruption oder Evolution” trafen sich rund 700 CIOs und IT-Entscheider, um über die bedeutende Rolle des CIOs in Unternehmen sowie die neusten Trends und Entwicklungen in der IT-Branche zu sprechen.

„Die CIO-Agenda 2016: Managing digital transformation – Disruption oder Evolution“

Die Hamburger IT-Strategietage thematisieren aktuelle Technologie- und Sourcing-Trends und zeigen anhand von Praxisbeispielen, welchen Herausforderungen sich die Branche zukünftig stellen muss. Der Fokus der diesjährigen Konferenz lag auf den Themen Strategien und Best Practices für Digitale Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Managementansätze sowie Security-Modelle für Daten und Unternehmen.

Start-Up Sessions: 3 mal 5 Minuten für Newcomer

Doch nicht nur gestandene IT-Unternehmen präsentierten sich auf der renommierten Veranstaltung. Am ersten Kongresstag stellten SpiceVR, Elastic.io und wir unser Geschäftsmodell bei den Start-Up Sessions vor den wichtigsten Entscheidern aus der IT-Branche vor und kamen mit Moderator und Herausgeber des CIO-Magazins Horst Ellermann ins Gespräch. Im Anschluss stimmten die Zuschauer per App der IT-Strategietage über den besten Pitch ab. Wir überzeugten die IT-Experten vor Ort und gewannen das Zuschauervoting!

blackbee pitcht auf den Hamburger IT-Strategietagen 2016

Unser CEO Lutz Röllig bei den Start-Up Sessions der Hamburger IT-Strategietage 2016

Alle Infos zu den Hamburger IT-Strategietagen gibt es unter: http://www.it-strategietage.de/

Der Markt wächst! – Ergebnisse der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2015“

Bereits zum siebten Mal ist die Marktstudie der 1000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter „E-Commerce-Markt Deutschland 2015“ im Oktober 2015 (mit Geschäftsdaten aus dem Jahr 2014) erschienen. Das EHI Retail Institute und Statista haben Onlineshops anhand verschiedener Merkmale, wie angebotene Produktsegmente, Social-Media-Aktivitäten sowie Versand- und Zahlungsarten analysiert. Da der Trend Omnichannel an Bedeutung gewonnen hat, wurden im vergangen Jahr zum ersten Mal – neben den Onlineshops – die Shopsysteme genauer unter die Lupe genommen. Mit 14,6 Prozent ist Magento damit das am häufigsten genutzte Shopsystem. Jedoch konnten bei der Analyse nur ca. 50 % der Shopsysteme erkannt werden.

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EHI Retail Institute, Statista, iBusiness (2015): „E-Commerce-Markt Deutschland 2015. Marktstudie der 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter“, EHI Retail Institute GmbH, Köln und Hamburg, S. 11

Das wohl wichtigste Ergebnis der Studie ist, dass der Markt nach einer Umsatzstagnation im Jahr 2013 im darauffolgenden Jahr um ca. neun Prozent gewachsen ist. Seit der ersten Veröffentlichung der Top-1000-Onlineshops Studie im Jahr 2008 hat sich der Umsatz sogar fast verdoppelt – von 17,5 Prozent auf 32,7 Prozent. Diese Entwicklung basiert auf den veränderten Nutzungsgewohnheiten der Konsumenten. Vor allem durch die Einführung von Smartphones und Tablets wurde das Online Shopping für den Kunden bequemer und damit auch attraktiver.

Fehlende Vielfältigkeit im deutschen E-Commerce?

2014 haben die Top 1000-Onlineshops Deutschlands zusammengerechnet einen Umsatz von 32,7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Allein 38,1 Prozent dessen wurden von den zehn umsatzstärksten Unternehmen verbucht. Durch diese Dominanz wird klar, dass sich die Umsatzkurve deutscher Onlineshops als Long Tail Modell beschreiben lässt. Der Anstieg der Marktkonzentration wird noch deutlicher, indem man die 100 umsatzstärksten Unternehmen betrachtet, denn diese haben einen Umsatzanteil von 66,1 %.

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EHI Retail Institute, Statista, iBusiness (2015): „E-Commerce-Markt Deutschland 2015. Marktstudie der 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter“, EHI Retail Institute GmbH, Köln und Hamburg, S. 12

Unter den Top-Onlineshops hat sich wenig verändert, zwischen den Plätzen 50 und 100 haben sich jedoch stark wachsende Unternehmen platziert. Zudem wurden 200 neue Shops auf den Plätzen 500 bis 1000 berücksichtigt und sprechen somit für die Vielfalt im deutschen E-Commerce aus den Branchen Lebensmittel, Floristik, Pharmazie sowie Optiker.

Onlineshops mit einem breiten Warenangebot, in der Studie als „Generalisten“ bezeichnet, haben mit 40,5 Prozent den größten Anteil am Gesamtumsatz der berücksichtigen Händler. Mit 17,9 Prozent liegen Fashion-Shops auf Platz zwei und Elektro-Onlineshops mit 12 Prozent auf Platz drei. Auch hier zeigt sich die hohe Marktkonzentration, denn alle anderen Kategorien haben nur sehr geringe Anteile am Gesamtumsatz. Amazon.de – der Generalist schlecht hin – bleibt auch weiterhin der umsatzstärkste Onlineshop in Deutschland mit ca. 6,6 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2014 im B2C Bereich. Die deutschen Onlineshops Otto.de (1,99 Mrd. Euro) und zalando.de (0,87 Mrd. Euro) sind die einzigen, die umsatztechnisch mit dem Platzhirsch Amazon mithalten können.

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EHI Retail Institute, Statista, iBusiness (2015): „E-Commerce-Markt Deutschland 2015. Marktstudie der 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter“, EHI Retail Institute GmbH, Köln und Hamburg, S. 17

Zudem haben sich Trends wie mobile Verfügbarkeit und Social Media fest im E-Commerce etabliert. Fast die Hälfte der 1000 Shops sind Multichannel-Händler und nur ca. ein Drittel sind reine Onlineshops (inkl. Mobile Shop). 63,4 Prozent der Anbieter nutzen Mobile Websites, die damit die stationären Geschäfte als stärksten zusätzlichen Vertriebskanal abgelöst haben. Das unter den Shops am meisten verbreitete soziale Netzwerk zur Kundenkommunikation ist Facebook mit 90,5 Prozent.

Auch Gütesiegel und Shopbewertungen haben einen regelrechten Boom erlebt. 2014 waren diese Möglichkeiten nicht einmal auf 50 Prozent der Shops vertreten; 2015 nutzen sie schon ca. zwei Drittel. Ebenfalls mehr als zwei Drittel des gemeinsamen Umsatzes der Onlineshops verteilt sich auf Shops, die das Gütesiegel „EHI Geprüfter Online-Shop“ tragen. Sechs von zehn der umsatzstärksten Onlineshops besitzen ein EHI Siegel. Diese ungleiche Verteilung zeigt, dass Kunden Shops mit Gütesiegeln mehr vertrauen und somit positive Effekte für ebendiese Händler haben.

Der Kunde bleibt König

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2014 unter dem Motto mehr stand und jenes auch die Zukunft definieren wird. Es wurde mehr Umsatz verbucht, es gab mehr Touchpoints, mehr Zahlungs- und Versandarten und mehr Produkte auf dem Markt. Obwohl wenig Dynamik an der Spitze des Rankings herrscht, sind 200 neue Shops auf den niedrigeren Plätzen hinzugekommen. Dazu gehören unter anderem Lebensmittelshops, Online-Optiker und Apotheken sowie Blumengeschäfte. Zudem werden zukünftig weiterhin die Modelle Multi-, Cross- und Omnichannel-Handel den Markt definieren. Letztendlich entscheidet aber vor allem der Kunde über die Entwicklung des Online Shoppings, denn er kauft so, wie es für ihn am bequemsten ist.

Bleiben Sie Ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus

Doch trotz des Marktwachstums bedarf es der richtigen Strategie, um sich als Unternehmen überhaupt am Markt etablieren und gegenüber den dominanten Top-Playern beweisen zu können. Es kommt darauf an, die große Menge an verfügbaren Marktdaten stets zum eigenen Vorteil zu nutzen und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Markttransparenz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort. Allein das Einsammeln der Daten reicht nicht aus – es geht auch darum, sie richtig auszuwerten und somit Transparenz zu schaffen. Hier kommen datenbasierte Softwares wie blackbee ins Spiel. Automatisiert werden die verfügbaren Daten erfasst, bezüglich der Kundenbedürfnisse individuell ausgewertet und bieten somit die Grundalge für unverzichtbare webbasierte Produkt- und Marktanalysen. So nutzen bereits viele Unternehmen, die von blackbee zur Verfügung gestellten Informationen erfolgreich für Preisbeobachtungen, Preisoptimierungen, Sortimentsanalysen, Channel Monitoring und/ oder Product Benchmarking. Die Relevanz solcher Angebote wird in Zukunft stark zunehmen, da jeder ein Stück vom großen Kuchen E-Commerce abbekommen will.

 

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