Big Data – der Rohstoff des 21. Jahrhunderts

Täglich werden weltweit 2,5 Trillionen Bytes an Daten produziert. Die Studie „Digitales Universum“ von EMC sagt für 2020 ein Datenvolumen von 44 Zettabytes voraus. Damit wächst das Internet momentan jede Sekunde um 70 Terabyte. Dieses Digitale Universum, das weltweit von Unternehmen sowie Privatpersonen durch die Verwendung von Computern, Mobilgeräten und jeglichen elektronischen Sensoren gefüttert wird, hat einen Namen: Big Data. Der Begriff umfasst mittlerweile allerdings nicht mehr nur die ungeheure Menge an Daten, die täglich generiert wird, sondern auch deren Verwendung.

Doch worin liegt die Bedeutung von Big Data für Unternehmen? Durch die Analyse von Daten, die beispielsweise durch Tweets, Kauftransaktionen, Wettersensoren, Fitnessarmbänder oder GPS-Signale generiert werden, können Wettbewerbsvorteile sowie Effizienzsteigerungen erzielt und Innovationen geschaffen werden. Big Data ermöglicht damit neue Geschäftspotentiale und hat in den letzten Jahren Prozesse, Organisationen und ganze Industrien revolutioniert.

Wie sieht die Zukunft von Big Data aus – welche Chancen und Herausforderungen gibt es?

80 % der weltweit anfallenden Daten sind immer noch unstrukturiert und 95 % können nicht automatisch ausgewertet werden. Das zeigt deutlich, dass Big Data nichts mit einer klassischen, geordneten Datenbank gemeinsam hat. Vielmehr handelt es sich um eine gigantische Masse von Daten. Dabei lässt sich die Suche nach interessanten Daten und Datenverknüpfungen mit der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen vergleichen. Trotz der enormen Herausforderungen, die die Erschließung solcher gewaltigen Datenmengen darstellen, investieren immer mehr Unternehmen in die Analyse der Daten. Weltweit verfolgen heute mehr als ein Drittel der Unternehmen aktive Big Data Projekte. Die Potentiale können dabei in allen Unternehmensbereichen ausgenutzt werden – sei es im Marketing, Vertrieb, Risikocontrolling oder in der Produktion. Einmal implementiert, zahlen sich Big Data Projekte schnell aus. Laut IBM berichten 2015 zwei Drittel aller Organisationen, das durchgeführte Big Data Projekte die Unternehmensziele erfüllt oder übertroffen haben.

 

Ziele die Unternehmen mit Big Data Projekten verfolgen

Fast die Hälfte der Unternehmen verfolgen mit der Investition in Big Data konsumenten-orientierte Ziele (Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an IBM Institute for Business & Saïd Business School an der Universität in Oxford, 2012)

 

Aus der IBM-Studie „Analytics: The real-world use of big data“ geht hervor, das Unternehmen mit der Anwendung vor allem konsumenten-orientierte Ziele verfolgen. Organisationen wollen die Customer Experience verbessern und die Präferenzen sowie das Kundenverhalten besser verstehen und vorhersagen. Big Data stellt hierfür die notwendigen Bedingungen bereit. Daten aus Transaktionen, Multi-Channel Interaktionen und Social Media haben die Fähigkeit von Organisationen erhöht, ein vollständiges Bild von Kundenpräferenzen und Anforderungen zu erstellen. Durch dieses tiefere Verständnis des Kundenverhalten, entdecken Unternehmen neue Möglichkeiten mit bestehenden und potentiellen Kunden zu interagieren. Das gilt sowohl in Business-to-Business Interaktionen als auch in Business-to-Consumer Geschäften, zum Beispiel in den Bereichen Telekommunikation und Gesundheitswesen, in Behörden sowie in Banken und Finanzunternehmen – vor allem aber auch im Einzelhandel.

Big Data wird für Händler zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil

Mehr denn je greifen Kunden beim Einkaufen auf neue Technologien zurück. Nutzen Online-Händler die dabei anfallenden Daten, lassen sich Umsätze steigern und Kosten einsparen. In der heutigen Zeit, in der Multi-Channel Strategien und digital vernetzte Konsumenten zur Norm geworden sind, sind Daten somit maßgeblich entscheidend: Der Erfolg von Einzelhändlern hängt zunehmend davon ab, ob sie die gewaltige Menge an entstehenden Daten handhaben, integrieren und verstehen können. Angesichts der fortschreitenden Technologien und des Wandels der Beschaffenheit von Daten, beschäftigen sich immer mehr Händler mit den potentiellen Vorteilen durch Big Data. 62% der Händler erwarten von Big Data einen Wettbewerbsvorteil. 72% haben 2013 bereits mit der Planung einer Big Data Strategie oder der Umsetzung von Big Data Projekten begonnen.

Um aus den neuen Technologien einen Mehrwert zu schaffen, entstehen für Händler aber auch neue Voraussetzungen. Dazu gehören der Zugang zu den riesigen und vielfältigen Datenmengen gleichermaßen wie die nötigen Analysefähigkeiten durch geeignete Software-Tools und das erforderliche Knowhow diese verwenden und interpretieren zu können. Einzelhändler können die, durch Big Data, gewonnen Einblicke in das Kundenverhalten sowie den Wettbewerbsmarkt unter anderem nutzen, um Produkte und Sortimente zu optimieren oder Preise anzupassen und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.

Von Big Data zu Smart Data

Big Data ist für Unternehmen nur dann von Nutzen, wenn sie daraus nutzbringende, hochwertige und abgesicherte Daten generieren können. „Nur wer die Daten versteht, kann Mehrwert schaffen. Denn um solche Datenmengen (…) richtig auswerten zu können, muss man sie verstehen…“, sagt Wolfgang Heuring, Leiter der Konzernforschung der Siemens AG. Eine Initiative aus der Trusted Cloud Forschung nennt diese Daten Smart Data und stellt folgende Gleichung auf:

Smart Data = Big Data + Nutzen + Semantik + Datenqualität + Sicherheit + Datenschutz = nutzbringende, hochwertige und abgesicherte Daten

Gerade im E-Commerce setzt man mit dem Ziel der Stammkundengewinnung und Umsatzsteigerung hohe Erwartungen in Smart Data. Das Kaufverhalten von Kunden soll möglichst exakt vorhergesehen werden, damit Produktvorschläge noch passgenauer werden. Auch das Open Source Unternehmen pentaho nennt diese hochgradig individualisierten Kaufempfehlungen in seinen Big Data Trends 2016. Zu den Trends gehört auch das stetig wachsende „Internet der Dinge“.

Internet of Things

Im Internet der Dinge kommuniziert alles mit allem. Bis 2020 sollen 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein.

Das Internet of Things leistet einen großen Beitrag zu Big Data. Denn wenn immer mehr Objekte miteinander verbunden sind und kommunizieren, entstehen folglich immer mehr Daten. Ein gutes Beispiel sind die eingangs bereits erwähnten Fitnessarmbänder, die die erhobenen Gesundheitsdaten an eine App senden. So kann der Besitzer daran erinnert werden, neue Laufschuhe zu kaufen und wo das nächste Geschäft ist. Allerdings könnten die erhobenen Daten potentiell auch an die Krankenkasse gesendet werden. Diese könnte wiederum die Beiträge senken bzw. erhöhen, je nachdem wie aktiv der Jogger ist. Die Gefahr, dass persönliche Daten so zum Nachteil der Personen verwendet werden, ist also stets gegeben. Hier liegt auch die größte Schwachstelle von Big Data. Je mehr Daten generiert werden, desto durchsichtiger wird unser Leben – und desto durchsichtiger werden auch wir.

Big Data im Online-Handel – die Datenflut gewinnbringend einsetzen

Unternehmen kommen heute aufgrund der wertvollen Erkenntnisse, die Datenanalysen liefern können, nicht mehr um den Einsatz von Big Data herum. Es werden immer mehr Anwendungen auf den Markt drängen, die es möglich machen, die dabei entstehenden Daten gewinnbringend einzusetzen. Heutige Analysetechnologien unterstützen Händler darin, Erkenntnisse aus Daten mit einem zuvor unerreichten Maß an Präzision und Geschwindigkeit zu extrahieren. Vor allem die Verwendung unternehmensexterner Daten birgt großes Potential zur Kostenoptimierung und Gewinnerhöhung und entschädigt rasch die dafür notwendigen Investitionen. Mit blackbee haben wir eine SaaS Lösung geschaffen, die täglich Millionen von Produktdaten im Internet sammelt – weltweit und branchenunabhängig. Unsere Technologie bereitet diese Daten so auf, dass Händler und Markenhersteller die gelieferten Informationen direkt für Marktanalysen nutzen können. Somit können mit Big Data wertvolle Produktinformationen gewonnen werden.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie als Online-Händler in Zeiten von Big Data Produktinformationen effektiv nutzen können? Mehr dazu finden Sie in unserem Whitepaper „Product Matching Excellence“.

Preisoptimierung – Warum ist es so herausfordernd, Preisstrategien umzusetzen?

Nutzen Sie bereits intelligente Strategien zur Preisoptimierung, um die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen? Ein erfolgreiches Geschäft kann anhand verschiedener Kriterien gemessen werden. Um jedoch am Markt zu bestehen, müssen Unternehmen wettbewerbsfähig sein, Gewinne maximieren, Margen ausschöpfen, Umsätze steigern und gleichzeitig die Zufriedenheit der Kunden sichern. Um diese Ziele zu erreichen, kann man verschiedene Stellschrauben drehen: doch nichts birgt so viel Potential wie der Preis! Deshalb sollte eine gut durchdachte Preisstrategie für jeden erfolgreichen Händler zum Tagesgeschäft gehören.

Preisoptimierung – Jeder braucht es, nur wenige tun es

Jedem Händler ist bewusst, dass bereits geringe Preisoptimierungen zu einer hohen Gewinnsteigerung führen können. Den meisten Unternehmen fehlt es jedoch an einer professionellen Preisstrategie und die Umsetzung eines aktiven Preismanagements wird immer noch zu stiefmütterlich behandelt. Doch woran liegt das?

1. Hoher personeller und zeitlicher Aufwand
Im Vorfeld stellen die Entwicklung und das Umsetzen einer Preisstrategie häufig einen hohen Zeit- und Kostenfaktor dar. Doch nur mit einem präzisen Marktüberblick lernen Sie Ihre Wettbewerber kennen und können Preise richtig setzen. Mit einer gut durchdachten Vorgehensweise lassen sich Preise längerfristig optimieren und Gewinne maximieren. Vielen Unternehmen fehlt nach wie vor das Bewusstsein, welche Effekte eine präzise Preisstrategie haben kann. Sehen Sie deshalb den Kosten- und Personalaufwand als Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens.

2. Fehlende Tools bei der Umsetzung
Um nicht nur die eigenen Produkte und Preise, sondern auch die Vielzahl Ihrer Wettbewerber im Blick zu haben, sollten Sie Tools zur Unterstützung einsetzen. So sparen Sie nicht nur Ressourcen, sondern treffen auch bessere Entscheidungen. Technologien wie die Retail Intelligence Suite von blackbee verschaffen Ihnen einen Marktüberblick und unterstützen Sie bei der Preisoptimierung.

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blackbee Preisoptimierung unterstützt Händler bei der Durchführung ihrer professionellen Preisstrategie

 

3. Fehlendes Knowhow
Um eine optimale Pricing-Strategie im Unternehmen durchzuführen, müssen Sie die Verantwortlichkeiten dafür festlegen. Der jeweilige Mitarbeiter muss nicht nur regelmäßig die Ergebnisse kontrollieren und analysieren, sondern sollte auch über neuste technologische Entwicklungen im E-Commerce informiert sein. Fördern Sie deshalb den Austausch mit Pricing-Experten. Informieren Sie sich regelmäßig auf Konferenzen, in Fallstudien, Whitepaper oder themenspezifischen Newslettern. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter mit gezielten Trainings oder Seminaren.

4. Welche Produkte sollen bepreist werden?
Um eine erfolgreiche Preisoptimierung umzusetzen, müssen Sie vorab definieren, welche Produkte neu bepreist werden sollen. Erstellen Sie zunächst eine Fokusartikel-Liste, die die Grundlage für Ihr aktives Preismanagement bildet. Überlegen Sie sich außerdem, welche preisstrategischen Optionen Sie noch haben. So können Sie beispielsweise nicht nur Preise senken und erhöhen, sondern auch Rabattaktionen planen oder Serviceleistungen fokussieren.

Preisoptimierung – Strategien konsequent und langfristig umsetzen

In erster Linie ist es wichtig, dass Sie innerhalb des Unternehmens ein Bewusstsein für Pricing schaffen. Informieren Sie sich regelmäßig über neuste technologische Entwicklungen und scheuen Sie sich nicht vor strukturellen Veränderungen im Unternehmen. Vergessen Sie nicht, regelmäßig Marktanalysen durchzuführen! Denn nur wer seine Wettbewerber kennt, wird langfristig Erfolg haben. Am Ende zählt vor allem, dass, egal für welche Strategie Sie sich entscheiden, diese konsequent und dauerhaft umgesetzt wird.

Wir bieten Ihnen individuelle Lösungen zur Preisbeobachtung und Preisoptimierung im Onlinehandel. Testen Sie blackbee jetzt und steigern Sie Ihre Marge!

Preisbeobachtung im Internet – Online-Preise immer im Blick

Eine systematische Preisbeobachtung im Internet ist aus verschiedenen Gründen unumgänglich: Zum einen ist kein anderer Faktor im Kaufentscheidungsprozess so wichtig wie der Preis. Für 80 Prozent aller Verbraucher spielt er beim Online-Kauf die entscheidende Rolle und entscheidet über Kauf oder Abwanderung zur – immer nur einen Klick entfernten – Konkurrenz. Zum anderen waren Konsumenten noch nie so gut über die Preise der Online-Händler informiert: Im Zeitalter digitaler Informationstechnologien gehört die Recherche über eine Vielzahl von Preisvergleichsportalen längst zum Alltag. Jeder Dritte vergleicht vor dem Kauf Preise im Internet.

Dadurch steigen die Ansprüche an Online-Händler – sie stehen angesichts der hohen Preistransparenz im Internet unter einem hohen Wettbewerbsdruck. Die starke Preisorientierung des Kunden drängt Unternehmen zu einer laufenden Preisanpassung. Damit wird Pricing zur relevanten Geschäftsstrategie.

Online Preisbeobachtung: Behalten Sie Ihre Wettbewerber immer im Auge

Angesichts der hohen Preisorientierung der Kunden ist die Orientierung am Wettbewerb ein wichtiger Ansatzpunkt zur Preissetzung. Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Online-Händler konsequenter am Markt orientieren. Vor allem für Online-Händler die auf hochfrequentierten Marktplätzen wie Amazon und eBay aktiv sind, ist eine Preisbeobachtung besonders wichtig. Hier kann meistens nur der günstigste Anbieter erfolgreich verkaufen. Dabei trifft die Preisbeobachtung im Internet auf Herausforderungen, die eine systematische Erfassung von Wettbewerbspreisen obligatorisch machen.

Denn Online-Preise unterliegen schnellen Veränderungen. Das Preiskarussell dreht sich dabei oftmals so schnell, dass Preisentwicklungen im Marktumfeld für Händler nur noch schwer sichtbar sind. Je umkämpfter der Markt, desto häufiger verändern sich die Preise. Mitunter wechseln die Preise innerhalb eines Online-Shops sogar innerhalb eines Tages – wie zum Beispiel beim Marktplatz-Giganten Amazon: Hier sind über eine Million Preisänderungen an einem Tag keine Seltenheit. Preise erscheinen somit in unendlicher Zahl am E-Commerce Himmel und erfordern eine Selektierung, um sie für die eigene Preisstrategie verwerten zu können.

Zur Preisbeobachtung greifen Händler online dabei auf unterschiedliche Verfahren zurück. 80% der Unternehmen erschließen Wettbewerbsdaten manuell. Zu den automatisierten Methoden zählen SaaS (Software as a Service) – und lokale Softwarelösungen.

Beim manuellen Preismonitoring werden eigene Lösungen zur Wettbewerbsbeobachtung entwickelt, die von eigens dafür eingesetzten Mitarbeitern betreut werden. Sollen damit nur wenig Konkurrenten oder eine geringe Sortimentsgröße beobachtet werden, gelingt dies mit dem nötigen Knowhow noch relativ unproblematisch. Werden jedoch mehrere Online-Shops abgefragt, steigt der Aufwand personeller- und finanzieller Ressourcen überproportional. Dabei sind es vor allem die Abfrage großer Datenmengen sowie die uneinheitliche Bezeichnung von Herstellern, Produkten oder Merkmalen, welche die manuelle Preisbeobachtung nahezu unmöglich machen.

Preisbeobachtung im Internet


Zur Preisbeobachtung im Internet greifen immer mehr Händler auf automatisierte Technologien wie die Retail Intelligence Software blackbee zurück (Quelle: Screenshot blackbee Preisbeobachtung).

 

Mit automatisierten Tools zur Preisbeobachtung Wettbewerbsvorteile sichern

Um die unendliche Menge an Online-Daten wertvoll zu machen, sind innovative Technologien gefragt, die Preise- und Produktdaten effizient verarbeiten können. Intelligente Softwarelösungen setzen an den Problemen dynamischer E-Commerce-Märkte an und ermöglichen so eine automatisierte Sammlung und Zuordnung von Wettbewerbsdaten.
Der Vorteil automatisierter Tools liegt dabei vor allem in der deutlich höheren Aktualisierungsfrequenz: Durch die systematische Erfassung von tagesaktuellen und validen Wettbewerbspreisen kann unmittelbar auf Preisänderungen bei der Konkurrenz reagiert werden.

Da nur wenige Unternehmen standardisierte Systeme zur Preisoptimierung nutzen, zeigen sich innerhalb der Preissetzung in Online-Märkten immer noch einige Defizite: So verdeutlicht zum Beispiel eine geringe Adaption von Preisveränderungen der Wettbewerber durch Online-Händler, dass längst nicht alle das Potential der Datenanalyse im Web nutzen. In den Vereinigten Staaten und Großbritannien werden etwa nur 13-18% der Preise in Abhängigkeit zum Wettbewerb gesetzt.

Im Hinblick auf die steigende Preisorientierung von Konsumenten wird die Preisbeobachtung von Mitbewerbern und die Analyse ihrer Preisstrategie für Online-Händler jedoch zunehmend unabdinglich, um die Wettbewerbsfähigkeit von Online-Shops zu sichern. Nur wer den Überblick über die große Menge an Daten von Märkten, Wettbewerbern und Produkten hat und zum eigenen Nutzen verwenden kann, wird langfristig im E-Commerce erfolgreich. Innovative Lösungen wie die selbstlernende Retail Intelligence Suite blackbee liefern hier die nötige Transparenz. Sie ermöglichen eine durchdachte Preis- und Sortimentsstrategie, indem Märkte und Wettbewerber umfassend beobachtet und Trends sichtbar werden.

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So schnell etablieren Sie ein aktives Preismanagement!

Wie können Händler trotz Platzhirschen wie Amazon Marktanteile erobern und ihre Wachstumsziele erreichen? Viele haben auf diese Frage die gleiche Antwort parat: Knallharte Preisführerstrategie, d. h. „In jedem Fall Platz 1 – auch wenn das einen Margenverlust bedeutet!“. Das ist aber keine dauerhafte und vor allem keine zielführende Lösung.
Doch wie sieht dann eine intelligente, differenzierte Vorgehensweise aus, die langfristig Margen sichert? Entscheidend ist ein aktives, marktkonformes Preismanagement, mit dem Akteure unabhängig ihrer Branche flexibel auf Marktänderungen reagieren können und der Konkurrenz damit immer einen Schritt voraus sind.

Aktives Preismanagement – Verleihen Sie Ihren Maßnahmen mehr Dynamik

Auch bei der Preisoptimierung gilt: Der Fokus auf den Kunden ist ein Erfolgsgarant. Im Idealfall des aktiven Preismanagements werden Artikel zu den Preisen verkauft, die der individuellen Zahlungsbereitschaft des Konsumenten entsprechen und eine Mindestmarge erfüllen.

Für eine erfolgreiche Umsetzung des Modells müssen folgende drei Faktoren einbezogen werden:
– Kaufsituation des Konsumenten
– Kostenstruktur des Unternehmens
– Marktumfeld

Im Gegensatz zur Situation des Käufers, die oft unbekannt ist und nur durch eine umfassende Kunden- bzw. Datenanalyse ersichtlich wird, liegen zur eigenen Kostenstruktur und dem Marktumfeld klare Kennzahlen vor. Diese müssen gesammelt und stets intelligent verwertet werden, damit Sie Ihre Preise im Hinblick auf Markt und Marge optimal setzen können.

In nur fünf Stufen zum aktiven Preismanagement

Schöpfen Sie Ihr Potenzial aus! Segmentieren Sie Ihr Sortiment und setzen Sie bei einzelnen Artikelgruppen gezielt die passenden Treiber ein. Die folgenden fünf Stufen dienen als Orientierung, um ein aktives Preismanagement einzuführen, bessere Margen zu erzielen, wettbewerbsfähig zu bleiben und in der Lage zu sein, die Preise entsprechend Ihrer Kundenbedürfnisse anzupassen.

1. Stufe: Die Fokus-Liste
2. Stufe: Segmentieren Sie Ihre Fokus-Liste
3. Stufe: Stellen Sie individuelle Regeln auf
4. Stufe: Die optimale Preisuntergrenze
5. Stufe: Auf los geht’s los!

Ohne Kontrolle kein Erfolg

Kontrollieren Sie die Auswirkungen Ihrer Preisoptimierung! Damit sorgen Sie in Ihrem Unternehmen für Preissensibilität, überwachen den Erfolg und können bei Misserfolgen umgehend Gegenmaßnahmen einleiten. Viele Händler setzen für flexibles Preismanagement auf technologische Unterstützung, die durchgängige Markttransparenz liefert und Sie bei der Preisoptimierung sowie Preisanpassung, und damit bei Ihrer langfristigen Wettbewerbsfähigkeit, unterstützt.

Dieser Artikel ist als Zusammenfassung unseres Online-Pricing Guides auf iBusiness erschienen.

 

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NOAH16 Berlin: blackbee pitcht auf der Start-Up Stage

Unter dem Motto „Leaders Connected“ fand am 8. und 9. Juni 2016 zum zweiten Mal die Axel Springer NOAH Konferenz in Berlin statt. Beim größten Branchenevent der europäischen Internet- und Digitalwirtschaft trafen innovative Start-Ups auf etablierte Marktführer und Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik, um über die fortschreitende Digitalisierung zu diskutieren. Auf und neben der Bühne des Berliner Tempodroms kamen Vertreter von Daimler, Adidas, Metro sowie Rocket Internet, Runtastic, Delivery Hero oder Zalando zusammen.

blackbee auf der NOAH16

blackbee auf der NOAH Start-Up Stage 2016 in der Kategorie E-Commerce
Bildquelle: NOAH Conference

Doch nicht nur auf der großen Bühne der NOAH16 trafen Influencer aus verschiedensten Branchen aufeinander. Auf der Start-Up Stage pitchten vorab ausgewählte Start-Ups in den Kategorien Advertising, Education, E-Commerce, Healthcare, Marketplaces, Recruitment, Social, B2B Services, Fintech und Transportation.

Carina Röllig pitcht auf der NOAH16

Carina Röllig präsentierte blackbee und hatte dafür nur fünf Minuten Zeit. Bildquelle: Webdata Solutions/blackbee

Webdata Solutions-Gründerin Carina Röllig präsentierte unsere Technologie blackbee in der Kategorie E-Commerce. Ab sofort kann für unseren Pitch unter: http://startups.noah-conference.com/vote-your-startup/#votenow abgestimmt werden. Zu gewinnen gibt es einen Slot auf der renommierten NOAH in London, bei der wir unsere Technologie einem großen internationalen Fachpublikum vorstellen und unsere Vision von der Revolution der Marktforschung im Internet teilen können. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!

 

Bildquelle Header: Dan Taylor/Heisenberg Media

Online-Handel in Polen: Diese Trends sollten Sie nicht verpassen!

Polen ist das Trend-Land für Online-Händler im Jahr 2016. Mit 12 Mio. Online-Käufern hat jeder dritte Pole schon einmal im Internet eingekauft. Zweistellige Wachstumsraten für die nächsten Jahre zeigen, dass der E-Commerce-Markt in Polen momentan aufblüht. Der Online-Handel ist in Deutschland, Österreich, Schweiz oder Großbritannien fest etabliert und große Wachstumsprünge sind nicht mehr zu erwarten.
In 2016 dagegen steigt der Gesamtumsatz des polnischen Online-Handels weiterhin um 13% auf 7,3 Milliarden Euro an. Andere Kennzahlen wie der Warenkorbbon entwickeln sich positiv.
Doch was kaufen Polen im Netz? Wie kann man sie zum Kauf anregen und mit welchen Marketingmaßnahmen spricht man sie am besten an? Wir stellen die sechs Top-Trends im polnischen Online-Handel vor.

Online-Handel in Polen – das sind die sechs heißesten Trends

Trend im polnischen Online-Handel: Lebensmittel im Internet kaufen

Trend im polnischen Online-Handel: Lebensmittel im Internet kaufen

Lebensmittel im Internet kaufen

Die Wachstumstreiber im polnischen Online-Handel sind im Bereich Fashion, aber auch im Lebensmittelhandel zu finden. Der Online-Einkauf von Lebensmitteln in Polen ist einer der größten Trends: jeder fünfte Pole hat schon mal einen Teil seiner Lebensmittel über das Internet bestellt. Über 10% aller Online-Einkäufe sind im Lebensmittelbereich einzuordnen – zum Vergleich: in Deutschland beträgt der Marktanteil von Lebensmitteln nur 1% am gesamten Marktvolumen.

Mobile Commerce

Das Mobile Commerce-Segment wächst in Polen dreimal schneller als der herkömmliche E-Commerce. Das liegt unter anderem daran, dass mehr als ein Viertel aller Polen über das Smartphone oder Tablet online einkaufen. Aber mobile Endgeräte werden von den Polen nicht nur für das Shoppen, sondern auch sehr häufig für die Informationsbeschaffung genutzt.
Dieser Trend wird auf lange Zeit wichtig, denn die Zahl der Smartphones in Polen wird bis 2019 um 20 Prozent steigen. Als Online-Händler sollten Sie daher auf verschiedene Besonderheiten wie Responsive Design achten.

Omnichannel

Eine Omnichannel Strategie zu besitzen, wird im Jahr 2016 immer wichtiger – auch in Polen. Kunden kaufen sowohl online als auch im stationären Handel ein. Der Online-Handel wird den Offline-Handel niemals ganz ersetzen, bzw. der Kunde wird niemals nur über einen Kanal kaufen. Deshalb sollten Online-Händler beide Kanäle zu einer einheitlichen Strategie verbinden, um erfolgreich zu bleiben. Da die Logistik noch nicht so effizient arbeitet wie in Deutschland, ist eine frühzeitige Umsetzung eines Omnichannel-Konzeptes in Polen eine optimale Strategie, um Verluste durch die fehlende Infrastruktur auszugleichen.

Analyse und Segmentierung der Zielgruppe

Um Kunden effektiv anzusprechen, müssen Angebote und Produkte exakt auf die Ansprüche der Kunden zugeschnitten sein. Dies ist nur mit einer genauen Datenanalyse möglich. Es ist die Aufgabe des Marketings, Zielgruppen auf Basis der gesammelten Daten zu segmentieren und mit chirurgischer Präzision den Kunden über verschiedene Kanäle, wie beispielsweise E-Mail, Social Media oder einem Customer-Relationship-Management, ansprechen.
Die Zielgruppenstrategie aus einem anderen Land kann in Polen nicht einfach übernommen werden. Eine detaillierte Analyse aller Online-Aktivitäten der Kunden, mit eigener Strategie für den Online-Handel in Polen, ist essentiell.

 Auch im polnischen Online-Handel gilt: Verlieren Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen!

Auch im polnischen Online-Handel gilt: verlieren Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen!

Nutzenstiftendes Content-Marketing

Obwohl die Polen sehr auf den Preis beim Online Shopping achten, reicht eine offensive Preispolitik im Jahr 2016 nicht mehr aus. Die Kundschaft muss mit interaktiven und nutzenstiftenden Inhalten gelockt werden. Hierzu eignen sich Videos, die nur indirekt mit den Produkten in Verbindung stehen, oder Blogbeiträge über ein Event, in dem der Online-Händler als Sponsor auftritt. Das wichtige bei solchen Marketingmaßnahmen ist, dass der Nutzen für den Kunden im Vordergrund steht und die Aktion detailliert, einzigartig sowie vielversprechend gestaltet ist.
Besonders in Polen ist solch eine Content-Marketing-Strategie sehr interessant, da die üblichen Marketingmaßnahmen, wie beispielsweise Plakatwände, sehr offensiv und auffällig sind.

Preisbeobachtung im Internet

Ein aufkommender Trend ist die Wettbewerbsanalyse durch Online-Händler. Insbesondere die Preisbeobachtung verschiedener Produkte der einzelnen Marktteilnehmer. Aufgrund der steigenden Anzahl von Wettbewerbern im Online-Handel steigt auch der Preisdruck. Für Online-Händler bedeutet das mögliche Umsatzeinbußen, sollten Preise nicht optimal gesetzt sein. Hohe Preise garantieren eine höhere Umsatzrentabilität, denn im Vergleich zu möglichen Wettbewerbern erzielt eine Preisführerschaft höhere Mengenumschläge und somit mehr Gewinn nach Steuern.
Tools zur Preisbeobachtung, wie beispielsweise blackbee, ermöglichen eine feste Position als Preisführer im Marktsegment zu etablieren.

Für eine erfolgreiche Marktpositionierung in Polen müssen nicht alle Trends umgesetzt werden. Es gilt den richtigen Mix der Trends für den eigenen Online-Shop zu finden. Die Kombination der Trends Omnichannel und Preisbeobachtung sind zum Beispiel für einen Online-Händler im Bereich Fashion geeignet. Der Händler kann durch eine regelmäßige Preisbeobachtung auf die Preisoffensiven seines Wettbewerbers reagieren – online wie offline. Kunden, die sich im Laden eines Wettbewerbers befinden, erkennen Preisanpassungen, bestellen über das Smartphone das gewünschte Produkt und holen es im Geschäft des Fashion-Händlers ab.

Deutsche Unternehmen setzen Trends im polnischen Online-Handel

Eine Besonderheit in Polen ist, dass die sonst omnipräsenten Internetkonzerne Amazon und Ebay keine Marktmacht besitzen und nur schwer in Polen Fuß fassen. Viele deutsche Online-Händler wie beispielsweise Zalando, Otto oder die Media Saturn Gruppe sind auf dem polnischen E-Commerce Markt mit Online-Shops vertreten und zählen zu den Top 5 in ihrem Segment. Das zeigt auch, dass nicht die E-Commerce Platzhirsche Ebay und Amazon die Trends auf dem polnischen Markt setzen oder vorantreiben. In diesem Fall spielen deutsche Unternehmen, zusammen mit lokalen Größen wie Allegro, eine Vorreiterrolle in Polen.

Allegro ist der größte Online-Marktplatz in Polen

Allegro ist der größte Online-Marktplatz in Polen (Quelle: Screenshot allegro.pl)

Zusammenfassend zeigt sich, dass sich die Trends im Online-Handel in Polen nur in einem geringen Maße von anderen europäischen Ländern unterscheiden. Beispielsweise besitzen verschiedene Marktsegmente einen größeren prozentualen Anteil im Vergleich zu anderen Ländern wie Deutschland. Im Großen und Ganzen treten im polnischen Online-Handel die gleichen Entwicklungen und Trends auf – jedoch mit zeitlicher Verzögerung. Ein Grund für diese Verzögerung könnte die nichtvorhandene Marktmacht der US-amerikanischen Internetkonzerne sein. Die Trendimpulse kommen meist vom US-Markt und werden anschließend in den jeweiligen europäischen Ländern adaptiert. In Polen werden Trendimpulse durch lokale beziehungsweise deutsche Unternehmen gesetzt. Diese orientieren sich wiederum am US-amerikanischen E-Commerce Markt und lassen so den zeitlichen Verzug in der Implementierung von E-Commerce-Trends in Polen entstehen.

 

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