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DIY: Mit Retail Intelligence zum Durchbruch im E-Commerce

In den letzten drei Jahren hatte der Bereich DIY und Garten viel einzustecken. Die großen Baumarktketten Praktiker und Max Bahr mussten Insolvenz anmelden und die Umsätze in der Branche stagnierten. Doch seit letztem Jahr blüht das Baumarktsegment langsam wieder auf: 2015 stieg der Gesamtumsatz der Baumärkte mit mehr als 1.000 Quadratmeter Verkaufsfläche um 2,4 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro an. Viel deutlicher zeigt sich jedoch der Umbruch im E-Commerce. Der Online-Umsatz des DIY-Marktes ist im Jahr 2015 um enorme 13 Prozent gewachsen. Im Folgenden beschreiben wir den Status Quo in der DIY-Branche und zeigen Ihnen, wie Sie mit Retail Intelligence den Durchbruch im E-Commerce schaffen.

DIY-Händler bauen auf Multi-Channel-Strategien

Auch die Zukunft des E-Commerce liegt in der Baumarktbranche in den Händen der Multi-Channel-Retailer. Kunden wollen heute einkaufen, wann und wo immer es ihnen beliebt. Die Platzhirsche im DIY-Sektor haben auf die neuen Kundenanforderungen reagiert und bieten ihre Waren auch online zum Verkauf an. Doch gibt es auch bei den Großen Ausnahmen: Toom beispielsweise informiert online über seine Produktpalette, bietet jedoch keinen Online-Shop an. Scheinbar fokussiert sich der Mutterkonzern Rewe in diesem Segment ganz auf seinen Pure-Player Gartenliebe.de.

Andere Baumarktketten verknüpfen On- und Offlinewelt bereits erfolgreich. Die Möglichkeit sowohl online zu bestellen als auch zu reservieren und in einem Baumarkt der Wahl abzuholen (Click & Collect/ Click & Reserve), bieten beispielsweise Bauhaus und Hornbach an. Zudem setzt Hornbach konsequent auf Preistransparenz und stellt in nahezu allen seiner Märkte kostenloses WLAN bereit. In einigen Hagebau-Märkten wiederrum können Kunden über iPads auf das Sortiment des Online-Shops zurückgreifen.

Herausforderungen für den DIY-Handel im Internet

Doch neben der gelungenen Umsetzung von Multi-Channel-Services ist die Logistik immer noch eine große Herausforderung. Viele Warengruppen sind nur bedingt für den Online-Handel geeignet. Vor allem der Versand von sperrigen Einzelteilen oder großen Gartengeräten ist umständlich und mit teuren Speditionskosten verbunden. Hier gilt es für Händler kluge Logistiklösungen zu entwickeln.

 

Gründe für den stationären Kauf

Abbildung: Deshalb kaufen DIY-Kunden (noch) im stationären Baumarkt ein (Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an ECC Köln, 2015)

 

Daneben hat die individuelle Beratung in der DIY-Branche eine sehr hohe Bedeutung. Online lässt sich hier jedoch mit hochwertigem Content und cleveren Beratungs-Tools gegensteuern.

Pure Player holen auf

Online Pure Player sind im Bereich DIY momentan noch rar gesät, doch der Druck durch andere Wettbewerber nimmt zu. Vor allem Amazon bringt die Multi-Channel-Händler immer weiter in Bedrängnis und hat zuletzt stark in den Bereich Baumarkt investiert. Amazon überzeugt dabei vor allem mit seinem riesigen Sortiment, während bisher kaum ein DIY-Händler seine gesamte Produktpalette online zur Verfügung stellt. Erfolgreichster Pure Player ist jedoch das Joint-Venture baumarktdirekt.de von Otto und Hagebau. Der Online-Shop erwirtschaftete im Geschäftsjahr 15/16 einen Umsatz von 239 Millionen Euro.

Praktiker feiert Online-Comeback

Praktiker ist wieder da – vorerst jedoch nicht als Baumarkt, sondern als Plattform zum Preisvergleich für das DIY-Segment. Christoph Kilz und Dirk Oschmann sicherten sich die Rechte an der ehemaligen Baumarktmarke. Ende 2016 wollen die Geschäftspartner den Bereich Preisvergleich voraussichtlich um einen Online-Marktplatz erweitern und damit der einst beliebten Baumarktkette zu altem Glanz im E-Commerce verhelfen.

Mit Retail Intelligence erfolgreich im E-Commerce wachsen

Auch wenn das veränderte Konsumverhalten und Online Pure Player den DIY-Markt aktuell umwälzen: Die Zukunft bei den Online-Baumärkten ist noch relativ offen. Für Händler und Hersteller ist es deshalb jetzt an der Zeit, sich ihre Position am Markt schnell zu sichern. Denn Erfahrungen aus anderen Handelssegmenten zeigen: Setzt sich der E-Commerce-Zug erst einmal in Bewegung, nimmt er rasant an Fahrt auf. Es gilt rechtzeitig zu reagieren und die Chancen des Online-Handels zu nutzen.

Um sich im Wettbewerb erfolgreich zu differenzieren, helfen Ihnen vor allem die richtigen Informationen über ihre Wettbewerber: Welche Produkte bieten andere DIY-Händler an? Welche Preisstrategie verfolgen meine Wettbewerber? Wie erfolgreich verlaufen Aktionen und wie entwickeln sich Sortimente?

Doch um einen genauen Überblick über den DIY-Markt und die eigene Position im Wettbewerb zu erhalten, müssen Sie Produkte verschiedener Anbieter schnell und einfach vergleichen können. Eine sehr schwierige Aufgabe angesichts uneinheitlicher Produktinformationen und fehlender EAN-Nummern. Die verschiedenen Ausführungen eines Produktes stellen eine zusätzliche Herausforderung dar.

Genau hier setzen Retail Intelligence Lösungen wie blackbee an. Unsere intelligente, selbstlernende Software zur Wettbewerbs- und Preisbeobachtung im E-Commerce erkennt Produkte verschiedenster Händler mit einer außergewöhnlichen Treffgenauigkeit. Auf der Basis hoch valider und präziser Daten erhalten Sie so Einblick in Ihr Wettbewerbsumfeld im Internet, erkennen, wo Sie Umsätze und Margen steigern können und wissen, wie sich Preise, Artikel und Sortimente verändern.

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