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Deutliches Wachstum im E-Commerce – bevh zieht erfolgreiche Bilanz

Der Trend im Online-Handel hält an: 2016 stieg der Umsatz der Branche um 12,5 Prozent auf 52,7 Milliarden Euro an. Das teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) bei der Vorstellung der jährlichen Studienergebnisse „Interaktiver Handel in Deutschland“ mit.

Zusammen mit dem Versandhandel wuchs der Brutto-Umsatz des interaktiven Handels auf 72,4 Milliarden und entspricht mittlerweile fast 13 Prozent des gesamten Einzelhandelvolumens. Das bedeutet, dass jeder achte Euro nicht mehr im stationären Handel, sondern im Online- oder Versandhandel ausgegeben wird. Der E-Commerce erweist sich hierbei als eindeutiger Wachstumstreiber gegenüber der Versandhandelsbranche.

Stabiles Umsatzplus im Online-Handel

Vor allem die Bereiche Bekleidung, Elektronik, Schuhe und Möbel zeigten 2016 erneut ein stabiles Umsatzplus und sind immer noch die beliebtesten Warengruppen im Internet. Enorm gewachsen ist der Dienstleistungssektor: Bei Reisen, Flugtickets oder Konzertkarten fiel das Umsatzvolumen mit einem Plus von 17,8 Prozent deutlich höher aus. Noch stärker erhöht hat sich der Umsatz in der Online-Lebensmittelbranche. Das bisher eher umsatzschwächere Segment weist ein Wachstum von 26,7 Prozent auf.

Außerdem konnten alle Online-Shops Zuwächse verzeichnen. Die wichtigsten Vertriebskanäle sind nach wie vor Online-Marktplätze, aber auch Multi-Channel-Händler gehören mit einem Plus von 19 Prozent zu den Gewinnern.

„Nach wie vor liegen die Online-Marktplätze (OMP) wie Ebay oder Amazon absolut an der Spitze. Mit einem Plus von ca. 1,78 Milliarden im Vergleich zum Vorjahr – das ist ein Wachstum von 7,1 Prozent – realisierten die OMP einen Umsatz von ca. 26,7 Milliarden Euro. Das ist mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes im E-Commerce in 2016.“ – Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer bevh.

Mit der Kombination von Beratung, Auswahl und Service wird der Online-Handel durch die ortsunabhängige Verfügbarkeit immer mehr zum effizienten Nahversorger. Niederlassungen der erfolgreichen Online-Händler sind dabei in allen Teilen Deutschlands zu finden und stellen einen wichtigen Arbeitgeber dar.

Darüber hinaus bestellen mindestens 80 Prozent der in der Studie befragten Personen mindestens einmal im Monat in einem Online-Shop, häufig sogar öfter. Vor allem Männer sorgen zunehmend für starke Wachstumsraten und ziehen nach.

Wachstum im E-Commerce hält auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an

Auf Basis der positiven Geschäftszahlen im vergangen Jahren blickt der bevh zuversichtlich in die Zukunft. Für 2017 rechnet der Verband erneut mit einer zweistelligen Erhöhung um 11 Prozent. Darüber hinaus formuliert der Verband mit der E-Commerce-Agenda 2017 eindeutige Erwartungen und Anforderungen für das Wahljahr. Damit die Entwicklungen in der Branche weiterhin positiv begünstigt werden, bedarf es klarer Rahmenbedingungen, die rechtliche Regelungen und Vorgaben eindeutig und nachvollziehbar festhalten.

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