Den Datendschungel meistern mit Data Driven Marketing

Daten gelten als der neue Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Durch technische Innovationen können diese in Sekundenschnelle und in Echtzeit aufbereitet werden. Big Data gewinnt vor allem in Marketingentscheidungen immer größeren Einfluss. Effizient genutzt, können Daten nicht nur das Kaufverhalten der Kunden vorhersagen, sondern auch das Einkaufserlebnis optimal an jeden Online-Shop-Besucher anpassen. Die Aufmerksamkeit des Kunden wird durch persönliche, auf ihn abgestimmte Inhalte wie das optimale Produkt erzeugt. Sogenanntes Data Driven Marketing, oder auch datenbasiertes Marketing, ermöglicht es, aus großen Datenmengen die wertvollen Informationen herauszufiltern und diese in die Planung einzubeziehen.

Diesen Wandel verfolgt auch Volker Wiewer, Vice President International des Teradata eCircle: „Überall in Europa findet derzeit ein Paradigmenwechsel in den Köpfen und Budgets der Marketers statt. Datenbasiertes Marketing verändert ihre Welt.“

Konnten bis vor einiger Zeit nur große internationale Konzerne auf Big Data zugreifen, steht diese Möglichkeit heute nahezu allen Unternehmen unterschiedlicher Größen offen. Im heutigen Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie die Herausforderungen im Bereich Data Driven Marketing meistern und welche Vorteile sich daraus für Sie ergeben.

Herausforderungen im Data Driven Marketing

Die größten Herausforderungen des datengetriebenen Marketings sehen 90 Prozent aller Marketingverantwortlichen in zwei Dingen: In einem massiven Zeitaufwand sowie in fehlender Fachkenntnis im Umgang mit Datenmengen. Nur ein kleiner Teil der Händler nutzt die Potenziale datengetriebenen Marketings.

Immer noch steht ein Großteil der Marketingfachleute dem Thema Big Data mit Skepsis und Ratlosigkeit gegenüber. Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie der Unternehmensberatung Vivaldi Partners, die zeigt, woran es gerade dem deutschen Mittelstand mangelt: Er nutzt nicht die Chance, den Kundenkontakt mittels digitaler Methoden zu verbessern. Stattdessen rückt der Kunde aus dem Blickfeld und die Service-Plattformen fallen globalen Akteuren wie Google oder Facebook zu. Nur 55 Prozent der Befragten der Studie gaben an, der Drang zu Neuem käme intern aus dem Unternehmen. Vielmehr fühlen sich 64 Prozent von Wettbewerbern unter Druck gesetzt.

Erfolgsfaktor Data Driven Marketing

Welche Vorteile ergeben sich nun für Sie aus der Nutzung von datengetriebenem Marketing?

Eine Studie des Teradata eCircle von 2013 zeigt, dass effektive Datenanalyse heute einen Erfolgsfaktor für das Betreiben eines Online-Shops darstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zufriedenheit von Marketingverantwortlichen mit der eigenen Arbeit steigt, wenn sich ihre Fähigkeit, Entscheidungen aufgrund von Daten zu treffen, verbessert.

Datenbasierte Entscheidungen und Zufriedenheit mit Marketingerfolg

Je fähiger ein Marketer ist, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und seine Strategie nach den gewonnenen Informationen zu richten, desto zufriedener scheint er mit seinem eigenen Arbeitserfolg zu sein. (Quelle: Teradata eCircle Data-Driven Marketing Survey 2013, Europe)

Die Aussteuerung von Werbekampagnen auf Algorithmen und künstliche Intelligenzen ermöglicht die Automatisierung von vorgefertigten Marketingkampagnen und setzt diese personalisiert für den einzelnen Shop-Besucher um. Dadurch können Sie sich wieder auf die strategische Planung und kreativen Einfälle Ihres Marketings konzentrieren. Die personalisierte Ansprache Ihrer Kunden, die Messung Ihrer Kampagnenerfolge sowie eine bessere Einschätzung von Marktpotenzialen sind daneben nur einige Vorteile, die an dieser Stelle zu nennen sind.

Notwendig sind eine Big-Data-Strategie sowie die richtige Technologie, um die Datenmengen zu bewältigen und effizient zu nutzen. Passende Software-Angebote können Ihnen dabei helfen, diese in verwertbare intelligente Daten zu verwandeln.

Welche konkreten Möglichkeiten es für Sie als Händler gibt, datengetriebenes Marketing zu betreiben, stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Lernen Sie Ihre Kunden durch Data Driven Marketing besser kennen

Heutige Technologien wie beispielsweise Smartphones oder die Vernetzung über das Internet der Dinge liefern wertvolle Daten, die sinnvoll genutzt werden können. Business-Intelligence-Systeme erheben und analysieren nicht nur Daten über das Nutzungsverhalten der Kunden, sondern auch über den entsprechenden Aufenthaltsort oder den Grad des Interesses. Diese können genutzt werden, um dem bestehenden Kunden für ihn relevante Botschaften wie beispielsweise das passende Produkt zukommen zu lassen. Auch lassen sich neue Kunden durch vorausschauende Intelligenzen gewinnen, die nach ähnlichen Kunden suchen beziehungsweise Kunden, die gedenken abzuwandern, wieder reaktivieren. Ein besserer Aufschluss über die Qualität Ihrer Kundenbeziehungen ermöglicht es Ihnen, Ihre Marketingkampagnen zu personalisieren und die Zielgruppen richtig anzusprechen.

Optimieren Sie Ihre Preise mit Big-Data-Strategien

Händler und Hersteller erwarten Preise auf ihren Produkten, die den Gewinn steigern, Kunden wollen ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis gilt noch immer als primärer Kaufanreiz und signalisiert Qualität sowie eine Abgrenzung von Wettbewerbern. Dadurch, dass sich der Kunde im E-Commerce mit nur wenigen Klicks im nächsten Shop befindet, kann er schneller zur Konkurrenz abwandern. Da er Produkte nicht anfassen kann, sondern nur am Bildschirm sieht, stellt der Kunde keine unmittelbare Bindung zum Produkt her. Hilfreich hierfür sind Markt- und Wettbewerbsanalysen unter Nutzung von Big Data. Vorausschauende Analysen machen den Markt und die Preise für Händler transparent, um so die Preise und Sortimente anzupassen. Gleichzeitig bieten sie dem Kunden Abwechslung und Produkte entsprechend seinen individuellen Vorlieben.

So bahnen Sie sich Ihren Weg durch den Datendschungel: Da diese nützlichen Datenmengen nicht nur gesammelt, sondern auch analysiert und ausgewertet werden müssen, bietet sich hierzu eine intelligente Softwarelösung wie blackbee an. Der Schlüssel zur Erlössteigerung: Implementieren Sie ein intelligentes Preismanagement. Die durch die Software erhobenen Datenmengen liefern Informationen über vergangene Verkäufe sowie Wettbewerbspreise und bieten Ihnen die Möglichkeit zur erfolgreichen Preisoptimierung.

Sie wollen wissen, wie Sie Ihre Preise optimal an den gegenwärtigen Markt anpassen können? Testen Sie blackbee jetzt und überzeugen Sie sich von den Vorteilen unserer preisgekrönten Business Intelligence Suite.

Rabattschlacht war gestern: Wie Sie den Preiskampf gewinnen

Der Preiskampf im Online-Handel verschärft sich: Laut der Global Pricing Study der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners klagen 80 Prozent der 2.186 befragten Händler und Hersteller über den steigenden Preisdruck im E-Commerce. Fast jedes zweite Unternehmen beschreibt seine Situation als „in einem Preiskrieg verwickelt“. In der Folge sehen sich Händler gezwungen, ihre Preise in kürzester Zeit anzupassen. Besonders im Segment Smartphones, Tablets, Notebooks und Computer-Zubehör kommt es pro Tag zu bis zu einer Million Preisanpassungen.

Das wundert wenig, laut einer Statista-Umfrage sehen 82 Prozent aller Kunden im Alter von 18 bis 24 Jahren im Preis den entscheidenden Kaufanreiz, im Alter ab 45 Jahren sogar 93 Prozent. Für Online-Händler bedeutet das: Die Konkurrenz mit dem besseren Angebot befindet sich nur einen Klick entfernt. Die Auswirkungen eines solchen Preiskampfes erweisen sich für den Online-Handel als verheerend, sagt der Leiter Kompetenzgruppe E-Commerce des Verbands der Deutschen Internetwirtschaft eco Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann. „Unternehmen brauchen klug eingesetzte Programme, anstatt planlos auf den Markt geworfene Preisnachlässe“, so Hofmann. Der Experte warnt: Wenn alle günstiger werden, reicht es am Ende für keinen. Wir wollen Ihnen im Folgenden alternative Wege zeigen, wie sie der Preisspirale entgehen.

 

Entgehen Sie dem Preiskampf mit exklusiven Angeboten

Käufer sind bereit, mehr für Produkte zu zahlen, die in keinem anderen Shop erhältlich sind. Exklusivitätsbedürfnisse des Kunden können zum Beispiel mit Sonderverkäufen wie signierten Büchern oder Modekollektionen vom lokalen Designer gedeckt werden. Für diese exklusiven Produkte existieren kaum vergleichbare Angebote, womit Händler einem direkten Preiskampf ausweichen. Auch Premium-Serviceleistungen wirken sich attraktiv auf Kunden aus: Wie der Paketdienst DHL Express in einer Studie herausfand, wachsen Händler mit Premium-Versandangeboten 1,6 Mal schneller als Konkurrenten ohne vergleichbare Angebote.

Guter Rat muss nicht teuer sein: Kunden suchen die Beratung von Experten, besonders beim Kauf von höherwertigen Produkten. Online-Händler können diesen Umstand nutzen, indem sie ausführliche Produktinformationen und einen kompetenten Kundenservice bereitstellen.

Exklusive Produkte entgehen dem Preiskampf, weil es keine vergleichbaren Angebote gibt

Der Preis ist nicht immer entscheidend: Kunden zeigen sich bereit, für exklusivere Angebote höhere Preise zu bezahlen. Mittels Premiumprodukten entgehen Händler darüber hinaus direkten Preisvergleichen.

 

Grenzen Sie sich mit effektivem Branding ab

Um beim Kunden Vertrauen zu wecken, reicht kein niedriger Preis. Ebenso wichtig ist ein positives Image. Das umfasst neben einem guten Ruf ein konkretes Versprechen: Was bietet der Händler dem Kunden, was kein anderer Händler bieten kann? Dieses Versprechen zu formulieren und zu etablieren definiert den Prozess des Brandings. So steht Coca Cola nicht bloß für ein Erfrischungsgetränk, sondern für einen lockeren Lifestyle. Der neue Stern am Start Up-Himmel, Einhorn-Kondome, steht für einen bewussten Umgang mit der Umwelt. Wer sein Kundenversprechen schärft und profiliert, steigert seinen Wiedererkennungswert und schafft somit Vertrauen beim Kunden. Das eröffnet gleichzeitig Spielräume beim Pricing.

 

Legen Sie dem Kunden ausführliche Produktinformationen dar

Bei jedem im Online-Shop vorgestellten Artikel sollten Produktinformationen schnell zu finden sein. Hier bietet sich besonders für spezialisierte Online-Händler die Chance, sich als Sachkenner zu positionieren. In einem Artikel rät das eStrategy Magazin dazu, die Beratungskompetenz eines Händlers ins Internet zu übertragen. Kunden kaufen höherwertige Produkte noch immer stationär, weil sie die Beratung von Experten suchen. Wenn ein Online-Shop ausführliche Informationen, schnell auffindbare Problemlösungen und persönlichen Service-Kontakt bereitstellt, ist das fast so viel wert wie eine persönliche Beratung. Das weckt Vertrauen beim Kunden.

Im Zweifel entscheidet im Preiskampf nicht immer der niedrigste Preis, sondern der beste Service

Guter Rat muss nicht teuer sein: Kunden suchen die Beratung von Experten, besonders beim Kauf von höherwertigen Produkten. Online-Händler können diesen Umstand nutzen, indem sie ausführliche Produktinformationen und einen kompetenten Kundenservice bereitstellen.

 

Bieten Sie Ihren Kunden personalisierte Produktvorschläge

Big Data bietet Händlern die Möglichkeit, Kundenbedürfnisse zu analysieren und jedem einzelnen Kunden das passende Angebot zu unterbreiten. Eine Business Intelligence Software ermöglicht die strukturierte Aufbereitung von Daten und liefert tiefe Erkenntnisse in das Kaufverhalten eines Kunden. Damit lassen sich typische Muster bei Kaufentscheidungen erkennen. Online-Händler, welche die Kaufgewohnheiten ihrer Kunden kennen, festigen die Beziehung zu ihrem Kundenstamm. So bewerten Konsumenten Werbung nachweislich positiver, wenn sie auf ihre persönlichen Vorlieben zugeschnitten ist.

Mit der richtigen Unterstützung zum intelligenten Preismanagement

Regelmäßige Rabattaktionen und Tiefpreisgarantien ergeben bei den großen Händlern Sinn, kleinere Händler zerstören damit ihre Marge und scheiden schlimmstenfalls aus dem Wettbewerb aus. Auf diese Weise gewinnt man keinen Preiskampf. Umso wichtiger wird es für Online-Händler, sich abzusetzen und eine eigene, besondere Strategie zu finden.

Um eine eigene Strategie für sich zu definieren und erfolgreich zu gestalten ist es unumgänglich zu wissen, was andere Wettbewerber tun. Das gelingt Ihnen  mit Hilfe der Business Intelligence Software blackbee.  So haben Händler ihr Wettbewerbsumfeld stets im Blick. Denn dieses Wissen bildet ein starkes Fundament, um eine eigene Preisstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Mit einer ausgeklügelten Preisstrategie steigern Händler ihre Margen und gewinnen im Preiskampf.

Sie wollen erfahren, welche Preisstrategien Ihre Wettbewerber verfolgen? Dann testen Sie jetzt blackbee und stärken Sie Ihre Position am Markt!

blackbee-Gründerin und CIO Sabine Maßmann im Interview

Wer verbirgt sich hinter blackbee? Wie sehen die Gesichter der Preisbeobachtungssoftware aus? In unserem Blog stellen wir unsere Mitarbeiter vor: Sabine Maßmann ist eine der Gründerinnen von Webdata Solutions und CIO (Chief Innovation Officer). Sie erzählt von ihrer Betreuung sogenannter VIP-Kunden, ihre Ansprüche an blackbee-Bewerber und ihrer Patenschaft zur Förderung von Frauen in der Tech-Szene.

Sabine, du bist CIO bei blackbee. Was heißt denn das?

In den meisten Unternehmen steht das „I“ in „CIO“ für „Information“, bei uns steht es aber für „Innovation“. Normalerweise übernehmen wir die Preisoptimierung für Händler und Hersteller, aber einige unserer Kunden – unsere VIP-Kunden – nutzen unsere Software auch anderweitig. Da muss man umdenken und schauen, was mit unserer Technologie möglich ist. Das ist meine Aufgabe.

Was machen die VIP-Kunden mit blackbee?

blackbee untersucht die Preisentwicklungen von Produkten am Markt. Aber wie sieht das in anderen Segmenten aus, wie zum Beispiel: Reisen? Oder: Mietwägen? Das sind VIP-Kunden. Diese Branchen brauchen ja auch eine Preisstrategie, nur dass sie eben andere Anforderungen stellen. Und da wird es interessant für mich. Ich gucke dann, wie wir unsere Technologie neu einsetzen können, damit diese gesonderten Anforderungen gedeckt werden.

Und können die Anforderungen an die Projekte auch erfüllt werden?

Wir können Unmengen an Daten sammeln. Das heißt: Wir holen möglichst viele Informationen von außerhalb und bringen sie mit den internen Daten eines Unternehmens zusammen. Wir sind automatisiert und können die Daten genau so verarbeiten, wie ein Kunde sie für ein bestimmtes Projekt braucht. Das ermöglicht dem Kunden viele Arten von Auswertungen und das Treffen vieler Entscheidungen. Wir bieten von Anfang bis Ende ein Gesamtpaket, um alle Anforderungen zu erfüllen, und darauf lege ich Wert. Manchmal müssen wir eben auch umdenken und neue Wege mit der Software gehen.

Ist das nicht manchmal auch herausfordernd?

Das ist ja gerade das Interessante für mich, also zu überlegen: Was ist denn mit unserer Technologie alles möglich? Besonders spannend ist es, in Richtungen zu überlegen, wo man beim ersten Impuls denkt: Das geht doch eigentlich gar nicht. Manchmal starten diese Überlegungen auch beim Kunden. Die stellen dann mit unseren Daten ganz kreative Dinge an. Da ergeben sich beim Kunden, wenn sie mit den Daten arbeiten, neue Ideen, tiefergehende Fragen und neue Projekte – was ja auch gut für uns ist (lacht). Dann gehört es auch mal dazu, dass ich zum Kunden hinfahre und mit ihm überlege, wie man das Projekt angeht und die Herausforderungen händelt.

Sabine Maßmann initiierte mit ihren Kolleginnen blackbee 2006 bei einem Forschungsprojekt der Universität Leipzig

Sabine Maßmann ist Gründerin und CIO von Webdata Solutions. Zusammen mit Dr. Hanna Köpcke und Carina Röllig startete sie an der Universität Leipzig ein Forschungsprojekt, aus dem später die einzigartige Business Intelligence Software blackbee hervorging. Heute konzeptioniert und realisiert sie innovative Strategien in der Preisbeobachtung.

 

Was ist dir bei deinen Mitarbeitern wichtig? Auch im Hinblick auf Bewerbungen.

Ich frage mich, woran hat jemand an der Arbeit Spaß? Und: Inwiefern hat er unsere Technik schon einmal eingesetzt? Aus Erfahrung kenne ich es, dass man etwas im Studium lernt und dann nicht unbedingt weiß, wie man es anwendet. Das ist ein Unterschied wie Fahrschule und Autofahren im Alltag. Im Bewerbungsgespräch versuche ich herauszufinden, warum sich jemand in diese oder jene Richtung entwickelt hat. Warum hat jemand ein Studium belegt oder auch mal nicht zu Ende gebracht? Warum hat jemand den Berufszweig gewechselt? Wir haben ja auch einen Quereinsteiger bei uns. Mich interessiert die Frage: Was hat jemanden getrieben?

Und welche Atmosphäre findet der Mitarbeiter dann hier vor?

Wir sind ein Start-Up. Im Gegensatz zu einem Großunternehmen läuft die Kommunikation hier ganz anders ab. Ich kenne das ja noch von der Uni: Da muss der Antrag zum Einstellen eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zehn Mal geändert werden und drei Monate Vorlaufzeit haben, bevor jemand mit der Arbeit anfangen kann. Da ist es hier natürlich wesentlich schlanker und auch generell unkompliziert. Aber es gibt eben auch viel zu tun. Ich will ja, dass meine Kunden ihre Daten bekommen und zufrieden sind, damit sie ihre Projekte umsetzen können.

Du pflegst nebenbei eine Patenschaft zur Förderung für Frauen in der Tech-Szene. Wie genau sieht das aus?

Da habe ich ein junges Team unterstützt, das ein Unternehmen, geführt von einer Frau, gründen will. Dieses Team hatte auch mit dem Thema „Datenqualität“ zu tun, da konnte ich natürlich auch praktisch helfen. Aber über das Inhaltliche hinaus sind es auch manchmal Hilfen wie konkrete Kontakte herzustellen oder mitzudiskutieren, welches das schönere Logo ist (lacht). Das war ein Programm, angelegt für ein Jahr und ist nun abgeschlossen. Es nennt sich „Herausforderung Unternehmertum“ und wurde von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) veranstaltet. Das war ein spannender Prozess, weil ich selbst beobachten konnte, wie ein Unternehmen sich entwickelt. Das finde ich eh immer interessant: Wie lief es bei dem Unternehmen? Wie kam es dahin, wo es jetzt ist? Das ist manchmal einprägsamer als jede Broschüre.

Sie wollen mehr über unsere Arbeitsweise bei blackbee erfahren und uns persönlich kennenlernen? Schreiben Sie uns eine Nachricht!

 

So nutzen Sie geringe Lagerbestände zu Ihrem Vorteil

Stellen Sie sich vor es ist Wochenende. Sie laufen durch den Supermarkt und arbeiten Ihre Einkaufsliste für die kommende Woche ab. Bei der Suche nach Ihrem Lieblingswein fällt Ihnen auf, dass dieser aktuell nicht verfügbar ist. Was machen Sie jetzt?

Eine von Philip Schary und Martin Christopher im Jahr 1979 veröffentlichte Umfrage zeigt, wie sich britische Supermarktkunden verhalten. Mehr als die Hälfte der befragten Einkäufer gab an, zum nächsten Laden zu gehen und zu schauen, ob sie das gewünschte Produkt dort bekommen. 20% warten bis zum nächsten Einkauf und 10% haben kein Interesse mehr an dem Produkt. Jeder sechste gab an, das Produkt oder die Marke zu wechseln, während 5% der Kunden sich lieber das gleiche Produkt, aber in einer anderen Größe, kaufen wollen. Auffällig ist zudem, dass Einkäufer dazu tendieren, anderswo nach dem gewünschten Produkt schauen, wenn es um bekannte Marken ging.

Doch führen geringe Lagerbestände, wie es die Zahlen vermuten lassen, tatsächlich zu einem Verlust der Verkäufe?

Geringe Lagerbestände als Wettbewerbsanreiz

Die Forscher Subramanian Balachander und Peter Farquhar von der Clark Universität präsentierten 1994 ein spieltheoretisches Modell im Marketing, das anders argumentiert: Geringe Lagerbestände führen zu einem niedrigeren Wettbewerb im Markt, insbesondere, wenn die Kosten für die Suche durch den Kunden gering sind. Dies ist der Fall, sobald ein anderer Supermarkt um die Ecke ist oder die Möglichkeit besteht, das Produkt online zu kaufen. Die nun besuchte Konkurrenz würde mehr verkaufen und hätte weniger Anreize den Preis zu senken. Doch ebenso bietet sich für das Unternehmen mit dem geringen Lagerbestand ein Vorteil. Da das Preisniveau ebenso wie die Gewinnspanne hoch angesetzt bleibt, sind die Anreize für eine Preissenkung gering. Die Erkenntnisse zeigen, dass preisstabilisierende Faktoren einen größeren Einfluss auf den Gewinn haben, als die Verhinderung geringer Lagerbestände.

Preisoptimierung im E-Commerce durch geringe Lagerbestände

Durch den rasant wachsenden E-Commerce steigt auch die Auswahl an Angeboten im Internet stetig. Kunden haben den Vorteil, anhand weniger Klicks zu entscheiden, in welchem Shop sie einkaufen wollen. Die Bedürfnisse der Kunden anzusprechen ist ebenso notwendig wie eine ständige Wettbewerbsbeobachtung. Dazu sind eine Markt- und Preistransparenz die Voraussetzung für ein optimales Pricing.

Aus unserer Sicht agieren auf dem Markt verschiedenste Konkurrenten, denen es oft an relevanten Informationen für rationale Geschäftsentscheidungen mangelt. Wir empfehlen, die Lagerbestände der Wettbewerber zu überwachen, um so die eigenen Preise dynamisch anzupassen. Geringe Lagerbestände vieler Mitbewerber eröffnen vor allem auch Ihnen die Möglichkeit eines Preisanstiegs, wenn Sie die Produkte anbieten, die bei Ihren Mitbewerbern „out-of-stock“ sind.

Sie benötigen weitere Informationen zu den Themen Preis- und Wettbewerbsbeobachtung im Internet? Dann lesen Sie jetzt unser Whitepaper zur Preisoptimierung für Online-Händler!

Girls´ Day 2017: Analysiere mit uns die neuesten Fashiontrends!

Daten sind angesagt! Du interessierst Dich für Zahlen und liebst es, logische Zusammenhänge herzustellen? Außerdem ist Online Shopping kein Fremdwort für Dich? Dann besuche uns am Girls‘ Day 2017.  Wir zeigen Dir, wie wir jeden Tag spannende Informationen zu den neusten Fashion-Trends aus Online-Daten gewinnen.

Der Girls´ Day 2017 bei den blackbees

Am 27.04. 2017 hast du von 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr die großartige Möglichkeit, unsere fleißigen Bienen genauer kennenzulernen und in die Berufswelt des Big Data Analysten reinzuschnuppern.
Anmelden kannst du dich unter: https://www.girls-day.de/anmeldung

Der blackbee-Workshop findet in unserem Büro im angesagten Leipziger Zentrum statt:
blackbee | Webdata Solutions GmbH (2.Etage)
Jacobstraße 5
04105 Leipzig

Bei weiteren Fragen rund um den Girls´ Day bei Webdata Solutions kannst du dich direkt an Swantje wenden: info@webdata-solutions.com

Girls´Day – Technik erleben

Der Girls‘ Day ist eine bundesweite Initiative zur Orientierung in technischen Berufsfeldern, für die sich Mädchen traditionell seltener entscheiden als Jungen. Sowohl Unternehmen als auch Hochschulen aus den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) öffnen ihre Türen und präsentieren sich, damit Mädchen ihr Talent für technische Berufe entdecken und ihr Interesse ausbauen.
Alle weiteren Infos zum Girls Day gibt es unter: https://www.girls-day.de/

 

Girls´ Day 2017: erste Impressionen

blackbee-Softwareentwicklerin Berit Schreck erzählt beim Girls´ Day 2017 aus ihrem Arbeitsalltag

Die Teilnehmerinnen des Girls´ Day 2017 bei Webdata Solutions

Mit Hilfe eines Memory Spiels anschaulich erklärt: Wie funktioniert der Matching-Prozess bei blackbee?

Wir hatten einen spannenden und lustigen Tag mit unseren Mädchen und freuen uns, nächstes Jahr erneut Teil des Girls´ Day zu sein.

 

Der Future Store 2027 – Wie wir zukünftig das Einkaufen erleben werden

Anfang 2017 öffnete Amazon in Seattle seinen ersten zukunftsorientierten Supermarkt Amazon Go für die Öffentlichkeit. Das Konzept verzichtet auf „menschliche“ KassiererInnen und bietet ein vollkommen neues und deutlich schnelleres Einkaufserlebnis. Eine spezielle Sensorik und Kameratechnik erkennt Einkäufe bereits beim Herausnehmen aus dem Regal und rechnet diese beim Verlassen des Ladens automatisch per App ab.

Die Digitalisierung und Innovationen von Internetgiganten wie Amazon und die steigenden Kundenerwartungen setzen den deutschen stationären Handel zunehmend unter Druck. Dennoch hat der altbekannte Einzelhandel längst nicht ausgedient, sondern bietet gegenüber der Online-Konkurrenz zahlreiche Einkaufsvorteile. „Wenn der traditionelle Handel seine Stärken erkennt und sie um passende Online-Angebote erweitert, wird er die Verbraucher langfristig auf seiner Seite haben“, stellt Prof. Dr. Björn Bloching, Partner von Roland Berger Strategy Consultants, fest. Der stationäre Handel befindet sich demnach in einer Übergangsphase in die digitalisierte Welt.

Welche Veränderungen erwarten uns in den nächsten zehn Jahren und wie wird das Shopping im Jahr 2027 aussehen?

Die Customer Experience im Fokus des Future Stores

Die Lösung liegt in der Verschmelzung des Online- und des Offline-Verkaufs. Innovative Händler wollen das Einkaufserlebnis der Kunden revolutionieren. Indem sie neue Technologien für eine einzigartige Customer Experience einsetzen, verwandeln sie das bedarfsorientierte in ein erlebnisorientiertes Shopping. Mit der zunehmenden Digitalisierung gerät der Mensch jedoch keinesfalls in den Hintergrund. Die soziale Ebene rückt verstärkter in den Fokus. Der stationäre Handel agiert zukünftig vermehrt als „Community Organizer“ und macht das Shopping zu einem sozialen Erlebnis. Mehr denn je besteht die Möglichkeit, das einzigartige Einkaufserlebnis mit Freunden oder Familie zu teilen.

Personalisierung und Individualisierung im Future Store

In Zukunft werden die Geschäfte in der Innenstadt nicht mehr im herkömmlichen Sinne als „Geschäfte“ erkennbar sein. Die Warenvielfalt rückt verstärkt in den Hintergrund. Vielmehr verschmilzt das Einkaufen mit der Freizeitgestaltung und einem gewissen Unterhaltungswert. In Zukunft inszenieren Showrooms die Produkte, der 3D-Drucker stellt das Wunschprodukt direkt vor Ort her und mittels Augmented Reality lassen sich Möbel virtuell im eigenen Wohnzimmer ausprobieren.

Effizientes und schnelles Einkaufen durch technologische Innovationen

Roboter als Verkäufer und Kundenberater, Drohnen als Lieferanten oder intelligente Kühlschränke, die die verbrauchten Lebensmittel von sich aus nachbestellen. Was vor einigen Jahrzehnten noch nach purer Science-Fiction klang, ist heute kurz davor den Massenmarkt zu erreichen.

Instant-Payment-Technologien beispielsweise per NFC-Chip minimieren das lange Warten in der Schlange an der Kasse. Chatbots, Roboter oder Informationen auf interaktiven Flächen helfen bei der Suche nach bestimmten Produkten. Ein weiteres Beispiel neben Amazon Go ist die Mailänder Filiale der Supermarktkette Coop. Diese ist bereits mit erwähnter modernster Technik ausgestattet und verbindet die physische so optimal mit der digitalen Welt.

Auch wenn sich der Wandel des herkömmlichen Handels hin zu Future Stores erst langsam abzeichnet, ist er aus der Zukunft des Shoppings nicht mehr wegzudenken. Dennoch wird der stationäre Handel vorerst keinesfalls verschwinden. Da in Zukunft vieles virtuell gestaltet wird, werden Erlebnisse in der realen Welt umso wertvoller – das Erfolgsgeheimnis liegt im Verschmelzen dieser beiden Welten. Um sich gegenüber der Konkurrenz Wettbewerbsvorteile zu sichern, müssen Sie deshalb auf Marktveränderungen schnell und flexibel reagieren. Dabei stellen Markt- und Preistransparenz eine wichtige Voraussetzung dar.

Egal in welche Richtung sich das Shoppingerlebnis zukünftig entwickeln wird, Onlinehändler und Hersteller sollten ihre Konkurrenz stets im Blick haben.

blackbee ermöglicht Ihnen eine umfassende Wettbewerbs- und Preisbeobachtung im Internet. Testen Sie blackbee jetzt und überzeugen Sie sich von den Vorteilen unserer preisgekrönten E-Commerce Software.