Produktqualität im E-Commerce: Begegnen Sie neuen Ansprüchen

Warum reicht vielen Kunden der Preis als einziges Differenzierungskriterium nicht aus?

Der Kaufprozess wird von zahlreichen individuellen Anforderungen an ein bestimmtes Produkt begleitet. Leistung, Produktqualität und Sicherheit nehmen dabei in bestimmten Branchen einen höheren Rang ein als der Preis. Betrachten wir beispielsweise die Lebensmittelindustrie stellt sich hier die Kaufentscheidung als größte Herausforderung dar: Lebensmittel lassen sich im Gegensatz zu Produkten der Elektronikbranche schwer anhand von Produktdaten miteinander vergleichen. Verbraucher können zwar die Inhaltsstoffe betrachten, daraus jedoch nicht die Qualität ablesen. Hier gilt: Teurer ist nicht gleich besser.

Produktqualität vor Preis?

Eine weltweite und umfassende repräsentative Befragung der TÜV SÜD Safety Gauge 2017 ergab, dass 71 Prozent der Verbraucher bereit wären, einen höheren Preis für eine bessere Qualität zu zahlen.

Dabei stand ein hohes Sicherheitsniveau bei bestimmten Branchen als wichtigstes Auswahlkriterium an erster Stelle (60 Prozent). Insbesondere bei Lebensmitteln wie rohem Fisch oder Fleisch, Milchprodukten oder Eiern bestünden die meisten Bedenken. An zweiter Stelle folgten Spielwaren, Schuhe sowie Kinder-Autositze.

Bei Spielwaren für Kinder steht die Sicherheit als Auswahlkriterium für 70 Prozent der Befragten Verbraucher an erster Stelle. Der Preis landet dabei auf dem vierten Platz. (Quelle: TÜV SÜD Safety Gauge 2017)

Bei Spielwaren für Kinder steht die Sicherheit als Auswahlkriterium für 70 Prozent der Befragten Verbraucher an erster Stelle. Der Preis landet dabei auf dem vierten Platz.
(Quelle: TÜV SÜD Safety Gauge 2017)

Dieses hohe Qualitätsbewusstsein äußerte sich nicht nur bei den Verbrauchern: Auch deutsche Unternehmen setzen heutzutage hohe Sicherheitsstandards.

Gerade in Branchen, in denen sie Kunden mit großen Bedenken begegnen, setzen sie auf Inhouse-Testings, Schulungen der Mitarbeiter oder ziehen externe Prüfunternehmen hinzu.

Auch als Online-Händler sollten Sie sich unabhängig Ihrer Branche mit möglichen Ansprüchen Ihrer Kunden auseinandersetzen. Eine Möglichkeit, um diesen entgegen zu kommen, ist das Führen bestimmter Gütesiegel.

E-Commerce: Mit Gütesiegeln demonstrieren Sie Produktqualität

Für die Kunden können ersichtliche Prüfzeichen, welche von externen Unternehmen verliehen werden, ein Anzeichen für Sicherheit darstellen. Diese Gütesiegel dienen der Gewährleistung der Produktqualität.

Händler und Hersteller gewinnen dadurch das Vertrauen der Kunden und kommunizieren damit ihre Seriosität. Das beschreibt auch Jens Reich, Chief Customer Officer bei Mister Spex: „Gütesiegel tragen dazu bei, dem Kunden eine Orientierung in puncto Datenschutz, Sicherheit, Qualität und allgemeiner Zufriedenheit anderer Kunden zu geben. Er erkennt somit schneller, welche Online-Shops und Angebote vertrauenswürdig sind.“

Gütesiegel wie das europäische staatliche Bio-Siegel signalisieren den Kunden Sicherheit, Schutz und Qualität.

Gütesiegel wie das europäische staatliche Bio-Siegel signalisieren den Kunden Sicherheit, Schutz und Qualität.

Der Online-Händler Mister Spex legt dabei großen Wert auf die Kommunikation von Qualität und führt mit „Trusted Shops“ sowie „EHI“ die bekanntesten Gütesiegel in Deutschland.

Ein weiterer Vorteil für Online-Händler: Durch ein gutes Qualitätsmanagement werden rechtliche Standards eingehalten und der Shop wird automatisch kundenfreundlicher gestaltet. Seien es das Shopdesign, die Wege des Kunden bis zum Kauf oder detaillierte Beschreibungen Ihrer Produkte – die Nähe zum Kunden wird leichter gewährleistet.

Steigern Sie Ihre Produktqualität durch einen einzigartigen Kundenservice

Die Online-Apotheke Aponeo setzt auf eine gute Beratungsqualität. Dabei bietet sie weder günstigere Produkte als stationäre Apotheken an, noch unterwirft sie sich damit dem Preiskampf im E-Commerce. Durch einen guten Service, Eigenmarken sowie exklusive Empfehlungen von geschulten Apothekern gleicht Aponeo die Margenschwäche im Online-Handel aus.

Der Personal Shopping Service Outfittery geht einen ähnlichen Weg. Auch Outfittery legt viel Wert auf die Produkt- und Servicequalität. Eine Kombination aus Machine-Learning-Tools sowie dem Gespür ausgebildeter Stylisten führt zu einer auf den Kunden zugeschnittenen Beratung. Mit diesem Beratungsservice rechtfertigt Outfittery zudem, keine Rabattaktionen in ihrem Shop durchzuführen.

Optimieren Sie Ihr Preismanagement mit Ihrer Produktqualität

Qualität steht bei den Kunden in einigen Branchen vor dem Preis. Ein hohes Sicherheitsniveau sowie ein einzigartiger Kundennutzen sind Kennzeichen dieser Qualität. Besonders stark sind davon die Lebensmittelindustrie sowie Kinderspielwaren betroffen.

Dennoch gilt der Preis im Online-Handel als wichtigstes Differenzierungskriterium und sollte als weiteres Qualitätssignal nicht außer Acht gelassen werden. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist höher, wenn sie überzeugt davon sind, dass ein höherer Preis eine höhere Qualität signalisiert. Wenn ein Großteil der Kunden bereit ist, für eine höhere Sicherheit mehr zu zahlen, sollten Sie Ihr Preismanagement daran anpassen. Um faire Preise zu setzen, müssen sie die Preise und Produkte Ihrer Mitbewerber im Internet beobachten und daraus Ihr optimales Pricing ableiten.

Unsere Business Intelligence Suite blackbee hilft Ihnen dabei, große Datenmengen online zu sammeln und zu vergleichen. Eine umfassende Sortimentsanalyse steigert zudem Ihre Marge und lässt Sie den richtigen Preis für Ihre Marken und Produkte finden.

Sie wollen wissen, wie Sie Ihr Preismanagement an Ihre Produktqualität anpassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Deutsche E-Commerce-Trends: Investitionen im Online-Handel

Der deutsche E-Commerce-Umsatz wächst: Im Vergleich zum Vorjahr hat er sich um 16 Prozent vergrößert. Agierten 2016 noch 546.293 professionelle Unternehmen im Online-Handel, sind es 2017 genau 633.626 Unternehmen. Das gesamte Umsatzwachstum im E-Commerce steigerte sich allerdings um nur 12,5 Prozent. Das bedeutet: Die Zahl der Wettbewerber wächst stärker als der Umsatz. Das fand die Fachzeitung ibusiness in seiner Studie heraus. Um tiefere Erkenntnisse aus der derzeitigen Wettbewerbssituation zu ziehen, befragte ibusiness Händler nach ihren Investitionsschwerpunkten für 2017. Über 52 Prozent gaben an, höhere Summen als im vergangenen Jahr in ihren Online-Shop zu investieren, 40 Prozent gleich viel, 8 Prozent weniger. Im Folgenden werten wir den Fokus der Investitionen aus und geben eine kurze Einschätzung.

Investitionsschwerpunkt #1: Marketing

Wirksame Werbestrategien sind fundamental für ein erfolgreiches Online-Business. Alle befragten Online Shop-Betreiber stimmen dem zu. 70 Prozent der befragten deutschen Online-Händler planen, ihre Investitionen in diesem Bereich zu erhöhen. Um dem großen Markt und seinen Herausforderungen gerecht zu werden, erweist sich ein spezielles und durchdachtes Marketing als erfolgsversprechend. Bei über 600.000 Online-Shops in Deutschland wird es zunehmend wichtiger, aus der Masse herauszustechen und sich mit seiner Marke klar zu profilieren. Dieser Prozess ist umfassend und benötigt entsprechende Fachkräfte.

Marken feiern Erfolge, wenn sie einen Wiedererkennungswert beim Kunden schaffen. Dazu müssen Händler und Hersteller den Kern ihrer Marke finden, definieren und entsprechend kommunizieren. Wie das geht, zeigen wir in unserem Blog „Erfolgreiches Branding – so etablieren Sie Ihre Marke.“

Investitionen in das Marketing für einen Online-Shop erweist sich als vielseitig - Newsletter-Marketing 2016 wie 2017 die stärkste Zugkraft

So sehen die Investitionen im Marketing im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 aus: Newsletter-Marketing, SEO und Social-Media-Marketing stehen unangefochten an der Spitze. Doch egal, in welcher Form Online-Shops Vermarktung betreiben: Letztendlich kommt es auf den Content an. Quelle: HighText-Verlag

 

Investitionsschwerpunkt #2: Ausweitung des Sortiments und Etablierung einer Eigenmarke

Knapp hinter dem Marketing positionieren sich die Investitionen für die Sortimentsausweitung. Zahlreiche Online-Shops möchten ihr Angebot breiter aufstellen und somit Käufer generieren. Das ist wenig verwunderlich, wenn man nicht von den großen Händlern abgehängt werden möchte. Jedoch sollten Shops darauf achten, dass die Auswahl ihres Sortiments dem Shop-Konzept entspricht. Das Ziel sollte nicht lauten, es großen Shops wie Amazon und Co gleichzutun und möglichst viel anzubieten, sondern sich zu spezialisieren. Nicht die Breite des Shops entscheidet, sondern die Tiefe. Als hochspezialisierter Anbieter schafft es der Shop Vertrauen bei Käufern zu stiften und einen treuen Kundenstamm für sich zu gewinnen. Die Zukunft liegt in der Nische. Wie Sie einen Nischenshop etablieren, erfahren Sie in unserem Blog: „Expertenstatus: So verkaufen Sie hochwertige Produkte.“

Ein weiterer Spezialisierungsvorteil bietet sich für Online-Shops in der Etablierung einer Eigenmarke. Auch hier geben Händler bei der Umfrage an, höhere Summen investieren zu wollen. Das Angebot einer Eigenmarke kann ein intelligenter Schachzug sein: Richtig umgesetzt verbessert sich das Image des Händlers, wobei er gleichzeitig der Preisspirale entflieht. Die Preise von exklusiv angebotenen Produkten lassen sich nicht vergleichen und der Händler gewinnt somit einen größeren Spielraum bei der Marge. Wie Sie eine Eigenmarke etablieren und somit Ihre Position am Markt stärken, zeigen wir Ihnen in unserem Blog: „Eigenmarken im E-Commerce: So stärken Sie Ihren Online-Handel.

Investitionsschwerpunkt #3: Shopdesign

Online-Händler haben gelernt, dass sukzessive und kleinere Anpassungen in ihrem Shop eine effektivere Wirkung erzielen, als große Relaunches. Damit bekommen Kunden die Zeit, sich an ein verändertes Design nach und nach zu gewöhnen und finden sich schneller zurecht. Dementsprechend fallen auf Seiten der Shopbetreiber hohe Kosten für einen Relaunch weg. Deswegen gaben nur 19 Prozent der Befragten an, künftig mehr Geld in das Shopdesign zu investieren.

Dennoch handelt es sich beim Shopdesign um eine schlaue Investition: Im Online-Handel finden deutlich weniger Impulskäufe statt als im stationären Handel. Online vergleichen 46,8 Prozent der Kunden die Preise bei einem ungeplanten Kauf. Im stationären Handel sind es 15,7 Prozent. Ein ausgeklügeltes und ansprechendes Shopdesign verstärkt den Kaufimpuls beim Kunden und steigert die Conversion-Rate. Mit welchen Tools Sie Ihr Shop gewinnversprechend gestalten, zeigen wir Ihnen in unserem Blog: „Emotionale Bilderwelten – Wie Sie Kaufimpulse setzen Teil 2.

Die Investitionen ins Shopdesign können gering gehalten werden, wenn Online-Shops sukzessive Verbesserungen vornehmen

Nur 19 Prozent deutscher Online-Shops stecken ihre Investitionen 2017 in das Shopdesign. Dennoch spielt es bei der Conversion eine entscheidende Rolle. Das Ziel sollte lauten: Vorteile des stationären Handels in die digitale Welt zu übertragen.

 

Investitionsschwerpunkt #4: Big Data

Der Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater PwC fand im Auftrag der JDA Software-Group heraus, dass 73 Prozent aller deutschen CEOs ihre Ausgaben für mobile Anwendungen und Big Data Analytics zu erhöhen. Kundenbedürfnisse können mittels Big Data-Analysen frühzeitig ermittelt und entsprechende Angebote personalisiert werden. Unternehmen haben die Chance erkannt, die eine digitale Transformation bereithält: Kundenerlebnisse verbessern, die Marktposition stärken und den besten Preis anbieten. Dennoch haben bisher nur 49 Prozent der Unternehmen Big Data-Strategien realisiert. Die Unsicherheit scheint noch groß.

Dabei existieren einschlägige Hilfen, die aus den Datenbergen wichtige Informationen bündeln. Diese Informationen bilden eine hilfreiche Grundlage für Marketing- und Pricingstrategien. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blog „Datenvisualisierung – So formen Sie aus Daten Aussagen.“ Überhaupt ist eine ausgewogene Pricing-Strategie der Grundbaustein für den Erfolg im digitalen Preiskampf. Unsere Business Intelligence Software blackbee hilft Ihnen, den richtigen Preis für Ihre Produkte zu finden. Wie wir Big Data dafür nutzen und mit welchen Prozessen wir Ihnen zur Findung des idealen Preises verhelfen, zeigen wir in unserem Blog „Dank Big Data Matching zum Wettbewerbsvorteil.

Die Investitionsschwerpunkte zeigen: Deutsche Online-Shops fokussieren sich auf die reine Digitalisierung. Investitionen in Ladenflächen kommen so gut wie gar nicht vor. Mit dem richtigen Marketing und Shopdesign können Händler ein breites Publikum erreichen und Verkäufe abschließen. Eine wohlüberlegte Sortimentserweiterung, die zum Konzept des Shops passt, schützt bestenfalls vor dem Sturz in die Preisspirale. Letztendlich sollte der Schwerpunkt auf Investitionen in Big Data liegen. Wissen ist Macht – und Datenanalysen liefern dieses Wissen. So wertet auch blackbee Ihre Daten und die Daten anderer Wettbewerber aus und hilft Ihnen somit, die ideale Pricing-Strategie zu entwickeln. So gewinnen Sie den Preiskampf. Mit blackbee und seinen Big Data-Analysen stärken Sie Ihre Position am Markt.

Sie wollen sich selbst von unserer Preisbeobachtungssoftware überzeugen? Testen Sie blackbee jetzt!

Expertenstatus: So verkaufen Sie hochwertige Produkte

Online-Kunden sind bereit, bei günstigen Artikeln schnell zuzuschlagen. Ab einem Warenpreis von 100 Euro für ein Produkt sind Impulskäufe allerdings so gut wie ausgeschlossen. Eine Umfrage des Wirtschaftsprüfers Deloitte ermittelte, dass sich 63 Prozent deutscher und englischer Kunden vor dem Kauf eines hochwertigen Produkts über mehrere Kanäle über den Artikel informieren. Bevor sich der Kunde entscheidet, vergleicht er verschiedene Angebote online und im stationären Handel – und kauft im Zweifel bei dem stationären Anbieter seines Vertrauens. Dabei empfiehlt es sich für Anbieter hochwertiger Nischenartikel, einen Shop online zu führen. Denn mit dem richtigen Shopdesign, Informationsmanagement und umfassenden Garantien können Händler beim Kunden Vertrauen stiften. Außerdem können Kunden mit speziellen Interessen in einem Nischenshop exklusive, hochwertige Produkte bestellen, die sie nicht in ihrem stationären Handel finden. Umso höherwertiger die angebotenen Artikel, desto wichtiger ist es, einen seriösen und vertrauenswürdigen Eindruck beim Kunden zu hinterlassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das erreichen.

 

Bilder wecken Emotionen, Texte stimulieren den Verstand

Kunden wollen sehen, was sie bestellen – besonders, bevor sie hochwertige Produkte kaufen. Platzieren Sie attraktive Bilder Ihrer Produkte im gesamten Online-Shop und erzählen Sie damit eine Geschichte. Nehmen wir als Beispiel für einen Nischenshop einen Händler, der Premium-Grills online anbietet. Grills versprechen nicht nur eine leckere Mahlzeit, sondern das Zusammenkommen von Freunden und Familie bei sonnigem Wetter. Grills versprechen eine gute Zeit. Genau diese Emotion sollten Ihre Bilder beim Online Shop-Besucher wecken.

Stellen Sie dem Kunden ausführliche bildliche und textliche Informationen bereit. Fotografieren Sie das Produkt aus verschiedenen Perspektiven und weisen Sie Besonderheiten des Artikels auf. Achten Sie auf eine hohe Qualität der Bilder, damit Kunden an das Produkt heranzoomen können. Untermauern Sie die Besonderheiten Ihres Angebots mit Texten. Dabei sollte es nicht darum gehen, sämtliche Produktdaten aufzuzählen, sondern einfach und verständlich die Einzigartigkeit des Artikels darzustellen. Sie haben das intuitive Bewusstsein des Kunden mit Bildern angesprochen, nun gilt es, ihn mit Fakten zu überzeugen. Mit liebevoll gestalteten Fotos und Produktinformationen positionieren Sie sich als Experte, der hinter den Produkten steht, die er anbietet.

Hochwertige Produkte: Nur bei Elektronikgeräten beträgt die Summe von Online-Käufern mehr als 100 Euro. Spezielle Nischenshops können diese Diskrepanz jedoch wettmachen.

Im Auftrag von ebay ermittelte Deloitte in einer Umfrage, in welchen Produktkategorien deutsche Käufer wieviel Geld investieren und welche Kanäle sie dafür bevorzugt nutzen. Besonders auffällig: Außer für Elektronikgeräte bestellen deutsche Online-Shopper im Durchschnitt unter einen Warenwert von 100 Euro. Dazu gaben die Online-Käufer an, dass sie spezielle Artikel im Internet bestellten, weil sie im stationären Handel nicht verfügbar waren. Gerade hier sehen wir eine große Chance für Nischen-Händler mit hochwertigen Produkten, sich online stark zu positionieren.
Quelle: Deloitte Omnichannel Consumer survey

 

Bauen Sie Ihren Expertenstatus aus

Die Inszenierung als Experte muss sich nicht auf die Produktinformationen beschränken. Sie können Ihre Online Shop-Besucher mit wertvollen Tipps und Tricks versorgen. Bleiben wir bei dem Beispiel des Premium Grill-Anbieters: Er kann, besonders in der Sommerzeit, mit Blog-Beiträgen, Newslettern und Tutorial-Videos punkten.  Geeignete Inhalte wären ein Video über die richtige Reinigung des Grills, ein E-Book mit leckeren Grillrezepten oder Kaufempfehlungen für das passende Zubehör. Damit gibt unser Grill-Anbieter dem Kunden das Gefühl, dass er wertvolles Wissen von ihm erhält, ohne einen Cent zahlen zu müssen. Das schafft Vertrauen und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde das nächste hochwertige Produkt in diesem Shop bestellt. Diese Technik können Sie besonders in Online-Shops mit speziellen Angeboten anwenden.

Darüber hinaus sollten Sie Referenzen auf Ihrer Webseite platzieren, die Sie als professioneller Anbieter ausweisen. Erweisen Sie sich als seriös, indem Sie Siegel wie TÜV oder „Trusted e-shop guarantee“ einbinden, Kunden die Möglichkeit zur Produktbewertung geben und einen Kundenservice sichtbar machen.

 

Geben Sie dem Kunden die beste Garantie

Entspricht der Artikel nicht den Wünschen des Kunden, ist das für ihn ärgerlich – besonders bei hochwertigen Produkten. Aus diesem Grund sollte sich der Käufer auf eine schnelle, unkomplizierte Erstattung verlassen können. Unser Tipp: Mit der gesetzlichen Rückgabefrist von 14 Tagen dürfen Sie nicht werben, weil diese bereits festgeschrieben ist. Allerdings dürfen Sie eine verlängerte Rückgabefrist – von z.B. 21 Tagen – angeben. Machen Sie dem Kunden den Bestellvorgang so transparent wie möglich: Kommunizieren Sie das Lieferdatum und bieten Sie ihm die Möglichkeit zur Sendungsverfolgung. Somit bieten Sie dem Kunden eine erhöhte Sicherheit.

Beim Führen eines Shops mit einem Angebot hochwertiger Produkte sollte Ihnen das Erlangen eines Expertenrufes am Wichtigsten sein. Eine Bindung zum Kunden wird mit der Vermittlung wertvollen Wissens und Liebe zur Produktpräsentation erreicht. Mit entsprechenden Garantien schaffen Sie Vertrauen. Bestenfalls erreichen Sie damit, dass Sie die erste Instanz sind, an die der Kunde denkt, wenn er einen speziellen Artikel benötigt. Dieser Expertenruf verschafft Ihnen einen Vorteil bei der Preisgestaltung: Der Kunde wird weniger im Internet nach den günstigsten Preisen suchen, sondern bestenfalls gleich bei Ihnen kaufen, weil er Ihnen vertraut. Dennoch gehört ein schlaues Pricing zur Etablierung als Experte dazu: Behalten Sie Mitbewerber mit Hilfe der Business Intelligence Software blackbee stets im Blick und finden Sie den besten Preis für Ihre hochwertigen Produkte. Nutzen Sie unsere E-Commerce-Software, um eine langfristige Preisstrategie zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen.

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Optimiertes Pricing durch Machine Learning im E-Commerce

Der Einsatz von maschinellen Intelligenzen nimmt rasant zu und lässt sich nicht nur in Bezug auf Produktklassifizierungen finden. Auch im Pricing-Sektor ist maschinelles Lernen (engl.: Machine Learning) mittlerweile unverzichtbar.

Big Data generiert zu umfassende Daten, als dass sie manuell bearbeitet werden können. Lösungen auf Basis von maschinellem Lernen bieten einen notwendigen Ansatz, um komplexe Analysen schnell und kosteneffizient durchzuführen.

Inwiefern beeinflusst maschinelles Lernen konkret den Pricing-Sektor?

Machine Learning als Herausforderung

Maschinelles Lernen beschreibt eine neue Methode, Daten schneller und effizienter zu analysieren. Entgegen traditioneller manueller Methoden werden diese in großen Mengen gesammelt, aufbereitet und ausgewertet. Durch die „Fütterung“ mit rohen Daten ergründen Machine-Learning-Verfahren dabei Zusammenhänge und Muster selbstständig. Dadurch erleichtern sie eine schnellere Entscheidungsfindung.

Die Auswertung komplexer Analysen wird somit für Unternehmen stark vereinfacht.

Machine Learning als Trendthema im E-Commerce

Insbesondere dynamische Branchen wie der Online-Handel müssen Datenströme schnell analysieren. Ob Amazon oder eBay – große Online-Händler machen bereits vor, wie sich maschinelles Lernen vorteilhaft einsetzen lässt.

Künstliche Intelligenzen bei Amazon bieten optimierte Kundenbeziehungen und Marketingaktivitäten. Durch das bessere Kennenlernen Ihrer Kunden passen Sie den Service den Kundenwünschen an. Die Resultate sind beispielsweise personalisierte Produktempfehlungen oder individuelle Produktwerbung. Auch eBay liefert seinen Kunden bestmögliche Suchergebnisse und ein personalisiertes Einkaufserlebnis. Die im Hintergrund laufenden Programme ergründen fortlaufend das Kaufverhalten und die Kaufmotive jedes Online-Shop-Besuchers und sagen somit zukünftige Einkäufe voraus.

Ziele maschinellen Lernens

Das Treffen von Vorhersagen ist nur ein Ziel des Einsatzes von maschinellem Lernen. Um sagen zu können, was geschehen wird, ist es nötig zu wissen, was in der Vergangenheit passierte. Erst dann können Entscheidungen darüber getroffen werden, welche Handlungsempfehlungen die optimale Lösung darstellen. Die Analysemodelle bauen dabei aufeinander auf.
(Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an netz98)

 

Der Einsatz künstlicher Intelligenzen im Preismanagement

Dennoch stellen sich große Datenmengen nach wie vor als größte Herausforderung für Pricing-Verantwortliche heraus.

Experte Alex Shartsis bemängelt in einem Interview mit der Professional Pricing Society, dass zu wenige Unternehmen ihre vorhandenen Daten nutzen, um ihre Preisstrategie festzulegen.

Die Notwendigkeit werde zwar erkannt, jedoch fehle es den meisten an geeigneten Software-Service-Lösungen (SaaS) oder an entsprechenden Fachleuten. Letztere existieren bisher nur vereinzelt, werden jedoch von großen Konzernen wie Google, Amazon oder Netflix abgefangen.

Da sich ein eigener Aufbau dieser Technologien als schwierig herausstelle und ohne Daten-Spezialisten nicht zu bewerkstelligen sei, sollten Unternehmen, so Shartsis, überlegen, Machine-Learning-Prozesse auszulagern. Unsere Business-Intelligence-Software blackbee stellt eine solche Auslagerung dar: Unser selbstlernender Algorithmus erfasst große Datenmengen aus dem Internet und ermittelt aus diesen relevante Preise und Produktdaten Ihrer Wettbewerber. Die Software ermöglicht Ihnen somit eine umfassende Markt- und Wettbewerbsanalyse.

Der Pricing-Analyst der Zukunft

Auch wenn Machine Learning die Datenauswertung stark vereinfacht, werden Pricing-Fachleute unverzichtbar sein.

Nach wie vor wird ein Experte vorhanden sein, welcher die Analysen überwacht und schwerwiegende Konsequenzen wie einen Gewinnverlust durch falsche Vorhersagen abwendet. Vielmehr wird in Zukunft ein Zusammenspiel zwischen den mathematischen Prozessen der Maschine und der kreativen Leistung des Menschen stattfinden. Der Pricing-Analyst wird sich nicht mehr mit den „langwierigen“ Prozessen beschäftigen müssen, da diese automatisiert werden. Dadurch wird er sich auf andere Aufgaben wie die strategische Planung konzentrieren können.

Wandel im Pricing durch maschinelles Lernen

Um das Preismanagement durch eine gesteigerte Produktivität effizienter zu gestalten, bedarf es einer Fokussierung auf Daten. Der gesamte Pricing-Sektor bedient sich zukünftig vermehrt wissenschaftlicher Methoden und der Mathematik, um Entscheidungen zu treffen.

Anhand von Data Science werden messbare Systeme errichtet, welche Prozesse automatisieren. Gleichzeitig wird es zunehmend verantwortliche Teams für die Betreuung der Machine-Learning-Verfahren geben.

Folgende Entwicklungen zeichnen sich im Pricing für die nächsten Jahre ab, die für Sie als Händler oder Hersteller interessant werden:

  • Künstliche Intelligenzen ersetzen auch in Zukunft keine Fachleute. Vielmehr ergänzen sich Mensch und Maschine gegenseitig, um im Datendschungel zurechtzukommen.
  • Pricing-Fachleute werden vermehrt wissenschaftliche Methoden nutzen und nach wie vor eine verantwortungsvolle Rolle einnehmen.
  • Es bedarf einer stärkeren Fokussierung auf Daten in der Entscheidungsfindung im Preismanagement. Tools wie unsere Business-Intelligence-Suite blackbee helfen dabei, große Datenmengen zu sammeln und auszuwerten.

Sie wollen Ihr Preismanagement anhand wertvoller Daten optimieren? Testen Sie blackbee jetzt!

Big Data in Business Workshop: Treffen Sie Dr. Hanna Köpcke

Am 15. und 16. Juni 2016 treffen sich an der Universität Leipzig erneut zahlreiche IT-Unternehmer und renommierte Wissenschaftler aus der Informatik zum Wissens- und Informationsaustausch rund ums Thema Big und Smart Data zum Big Data in Business Workshop.

Treffen Sie unsere Big Data und Matching-Expertin Dr. Hanna Köpcke

Webdata Solutions-Gründerin und Big Data-Expertin Dr. Hanna Köpcke referiert zum Thema „Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse“. Neben Köpcke sprechen Vertreter aus den Unternehmen BMW, Immowelt, Huawei, T-Systems und Dell über die Problematik zunehmend großer Datenmengen und deren Analysemöglichkeiten. Des Weiteren stehen Strategien zur Auswertung, Best Practices der Referenten sowie aktuelle Fragestellungen und Technologien während der zweitägigen Veranstaltung zur Diskussion.

Treffen Sie unsere Gründerin am Donnerstag, den 15. Juni 2016 zum Big Data in Business Workshop. Kommen Sie anschließend mit ihr ins Gespräch oder vereinbaren Sie vorab einen Termin. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Dr. Hanna Köpcke spricht beim Big Data in Business Workshop zum Thema "Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse"

Dr. Hanna Köpcke spricht beim Big Data in Business Workshop zum Thema „Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse“

Big Data in Business Workshop, Leipzig

Wann? 15. Juni 2016, 11.20 Uhr – 11.50 Uhr

Was? Vortrag zum Thema „Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse“

Wo? Universität Leipzig, Felix-Klein-Hörsaal, Paulinum 5.Etage

Alle Informationen sowie das vorläufige Programm des Workshops finden Sie unter: https://www.scads.de/de/bidib2017

Erste Impressionen des Big Data in Business Workshops

Software Developerin Berit Schreck (mittig) und Webdata Solutions Gründerin Dr. Hanna Köpcke

blackbee Software Developerin Berit Schreck (mittig) und unsere Gründerin Dr. Hanna Köpcke beim Big Data in Business Workshop. Bildquelle: Big Data Competence Center for Scalable Data Services and Solutions

Dr. Hanna Köpcke spricht zum Thema „Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse“.

Dr. Hanna Köpcke spricht zum Thema „Big Data im E-Commerce – Herausforderungen in der Online-Marktanalyse“. Bildquelle: Webdata Solutions GmbH

Big Data Expertin Dr. Hanna Köpcke spricht über die Gründungsgeschichte von Webdata Solutions und blackbee.

Big Data Expertin Dr. Hanna Köpcke spricht über die Gründungsgeschichte von Webdata Solutions und blackbee. Bildquelle: Big Data Competence Center for Scalable Data Services and Solutions

 

 

Carina Röllig auf der Bühne des Kongresses „Junge IKT 2017“

Am 7. Juni 2017 fand erneut der Kongress Junge IKT 2017 in Berlin statt. Auf der Veranstaltung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentierten Start-ups neuste Entwicklungen und innovative Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik. Zudem setzen sich renommierte Branchenvertreter und Experten mit den Chancen und Herausforderungen der deutschen Gründerszene auseinander.

Junge IKT 2017: Wirtschaftsfaktor Gründerinnen

blackbee-Gründerin Carina Röllig stand auf der Bühne der IKT- Konferenz und nahm an der Diskussion zum Thema „Wirtschaftsfaktor Gründerinnen: digital. erfolgreich. weiblich“ teil. Neben Carina Röllig setzen sich Andera Gadeib (Dialego AG), Tijen Onaran (Women in Digital e.V.) sowie Julia Römer (Coolar UG) mit dem Thema Gründen und Netzwerken auseinander. Die Moderation des Panels übernahmen Nadine Heidenreich sowie Sven Oswald.

Andera Gadeib (Dialego AG),Tijen Onaran (Women in Digital e.V.), Julia Römer (Coolar UG) und Carina Röllig (Webdata Solutions, blackbee) bei der Paneldiskussion „Wirtschaftsfaktor Gründerinnen: digital. erfolgreich. weiblich“ in Berlin. Bildquelle: Stefanie Molzberger

Andera Gadeib (Dialego AG),Tijen Onaran (Women in Digital e.V.), Julia Römer (Coolar UG) und Carina Röllig (Webdata Solutions, blackbee) bei der Paneldiskussion „Wirtschaftsfaktor Gründerinnen: digital. erfolgreich. weiblich“ in Berlin. Bildquelle: Stefanie Molzberger

 

Carina Röllig im Gespräch mit Moderator Sven Oswald, Bildquelle: Gründerwettbewerb

Carina Röllig im Gespräch mit Moderator Sven Oswald, Bildquelle: Gründerwettbewerb

 

Wir hatten eine tolle Zeit in Berlin und bedanken uns bei allen Veranstaltern sowie Teilnehmern für das gelungene Event.

 

Bleiben Sie bestens informiert – mit dem blackbee Newsletter rund um die Themen Preisstrategie, Marktanalyse und Wettbewerbsbeobachtung im E-Commerce.

Preisvergleichen entgehen: Pricing bei Eigenmarken

In unserem Artikel „Eigenmarken im E-Commerce“ zeigen wir Ihnen, warum es sinnvoll sein kann, eine Eigenmarke im eigenen Online-Shop zu etablieren. Auf diese Weise grenzen Sie sich von Wettbewerbern ab und machen sich von externen Händlern und Herstellern unabhängig. Damit schärfen Sie Ihr Profil und bauen eine stärkere Kundenbindung auf. Aber viel wichtiger: Sie entgehen damit Preisvergleichen und dem großen Druck, das günstigste Angebot eines Produkts zu führen. Produkte Ihrer Marke genießen Exklusivität. Das wiederum verschafft Ihnen größere Möglichkeiten in der Preisgestaltung. Wie Sie sich diesen Gestaltungsfreiraum verschaffen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Das Profil der Eigenmarken bestimmt den Preis

Um eine eigene Händlermarke langfristig für Kunden interessant zu gestalten und zu etablieren, müssen Sie sich klar positionieren. Dazu sollten Sie sich grundlegende Fragen stellen, bevor Sie mit Ihrer Eigenmarke an den Start gehen:

  • Was wollen Sie mit der Marke erreichen? Ist sie eine günstige Alternative zu bereits bestehenden Produkten oder eine Premiumvariante?
  • Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden?
  • Wie viel Marge versprechen Sie sich von der eigenen Marke?

Die Antworten auf diese Fragen sollten sich im Branding Ihrer Eigenmarke wiederfinden. Dementsprechend gestaltet sich der Preis: Hochqualitative Premiumangebote benötigen eine entsprechende Bepreisung, um auch als Premiumprodukt wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus lohnt es zu analysieren, welche Produktgruppen niedrigen Preisschwankungen ausgesetzt sind. Diese Produktgruppen nennen sich Potenzialartikel. Wenn Sie Artikel dieser Produktgruppen in Ihr Eigenmarken-Sortiment einführen und den Preis dem Markt intelligent angleichen, bietet sich für Sie die Chance, Ihre Marge einschlägig zu steigern.

Das Profil der Eigenmarke sollte sich in Qualität, Verpackung und Design wiederspiegeln - und das Pricing rechtfertigen.

Eigenmarken genießen Exklusivität: Bauen Sie sich mit Hilfe von Verpackung, Design und Markensymbol ein Image auf, das dem Kunden die zu erwartende Qualität suggeriert. Die fehlenden vergleichbaren Angebote ermöglichen Ihnen Spielraum beim Pricing.

 

Rechtfertigen Sie den Preis mit dem Auftritt Ihrer Eigenmarke

In seinem Buch Neuropricing erklärt der Geschäftsführer der Forschungsagentur „The Neuromarketing Labs“ Dr. Kai-Markus Müller, dass Kunden Marken nach ihrem Image auswählen. Marken wirken, so Dr. Müller, direkt auf das Belohnungssystem des Menschen. Das sei darauf zurückzuführen, weil sie dem Kunden ein bestimmtes Erlebnis versprechen. Dieses Image können Sie aufbauen, indem sichdas Profil der Marke in Äußerlichkeiten spiegelt. Bleiben wir im Premiumsegment: Hier sind eine außergewöhnliche und edle Verpackung hilfreich. Ebenso sollte das Markensymbol adäquat gestaltet sein. Das rechtfertigt einen gehobenen Preis und wird beim Käufer entsprechend wahrgenommen. Der Marketingexperte Dr. Müller verweist hier auf den Chivas Regal-Effekt: Der Whisky verkaufte sich in den 1970ern nur mäßig. Der Hersteller entwickelte daraufhin ein ansprechenderes Etikett und steigerte den Preis um 20 Prozent. Der Verkauf des Whiskys stieg in kurzer Zeit deutlich an, denn das neue Image versprach Kunden eine hohe Qualität – wofür Käufer sich bereit zeigten, einen höheren Preis zu zahlen.

Setzen Sie Ihre Eigenmarke sinnvoll ein

Das Einführen einer eigenen Marke lohnt sich vor allem, wenn Sie die Produkte in ausreichender Stückzahl produzieren und rentabel absetzen können. Letztendlich lautet das Ziel, Ihre Marge zu verbessern. Dafür müssen Sie das Kaufverhalten Ihrer Kunden analysieren und sich fragen, in welchen Segmenten sich der Aufbau von Eigenmarken lohnt. Entscheidend ist hierbei neben Kundeninformationen die Wettbewerbssituation. Mit der Business Intelligence Software blackbee behalten Sie den Markt im Auge und können entscheidende Schlüsse ziehen, in welchen Segmenten Sie eine Eigenmarke etablieren sollten.

Wichtig ist, dass Sie als Händler die Balance zwischen Produktqualität, Branding und Aufmachung finden. Wirken diese drei Faktoren ideal zusammen, schaffen Sie sich Spielraum für Ihr Pricing. Aufgrund der Exklusivität Ihrer Eigenmarke entgehen Sie geschickt dem ständigen Preisdruck und entfliehen der Preisspirale. Um den idealen Preis zu finden, hilft eine Preisanalyse ähnlicher Produkte, wie sie blackbee leistet.

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Eigenmarken im E-Commerce: So stärken Sie Ihren Online-Handel

Wer als Kunde ein Geschäft betritt, begegnet unzähligen Marken, von der Lebensmittelbranche angefangen bis hin zu Sportartikeln. Neben Hersteller- gewinnen auch Handelsmarken zunehmend an Relevanz. Vor allem im E-Commerce trifft man dabei immer öfter auf Eigenmarken. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Kunden haben heute die Möglichkeit, mit nur einem Klick im Internet zur Konkurrenz zu gelangen und über umfangreiche Portale Preise zu vergleichen. Dadurch steigt der Wettbewerb im E-Commerce rasant. In unserem Beitrag zur Rabattschlacht im Online-Handel zeigen wir Ihnen, wie Sie dem Preisdruck durch exklusive Premiumangebote entgehen. Große Online-Händler wie Amazon, Zalando oder Otto machen dabei vor, wie sie der Preisspirale entkommen: Durch den Aufbau von Eigenmarken erlangen sie auf hart umkämpften Märkten klare Wettbewerbsvorteile.

Affinität der Kunden für Eigenmarken

Nach wie vor sind Konsumenten durch eine erhöhte Markenaffinität geprägt.

Laut der PwC-Verbraucherumfrage aus dem Jahr 2015 entscheiden sich 73 Prozent der Befragten bevorzugt für Eigenmarken von Händlern, mit denen sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Insbesondere die jüngere Zielgruppe verzeichnet dabei eine stärkere Markenaffinität. Vor allem bei Produkten aus der Elektronik- (72 Prozent), Kosmetik- (65 Prozent) und Haushaltsgerätebranche (64 Prozent) zähle verstärkt der Markenname. Für die meisten Kunden sei eine Kombination aus einem günstigen Preis und einer hohen Qualität für den Kauf entscheidend.

Starke Eigenmarken sind auf der Überholspur

Im Zuge der Digitalisierung hat sich die Markenwelt stark gewandelt. Altbewährten Marken großer Hersteller werden von sogenannten “Digital Native Vertical Brands” (DNVB) der Rang abgelaufen.

Vertikalisierung gilt als das neue Stichwort im Online-Handel: Händler sparen sich den Weg über Zwischenhändler und verkaufen eigene hochwertige Produkte direkt an Endverbraucher. Der Vertrieb erfolgt meist auf digitalem Weg im E-Commerce.

Vertikale Eigenmarken im Brillenmarkt

Vor allem der Brillenmarkt befindet sich durch vertikale Eigenmarken im Wandel. Die US-amerikanische Marke Warby Parker bietet eigene hochwertige Produkte an und vertreibt diese fast ausschließlich online.

Da eine Abgrenzung zum Wettbewerb über den Preis nicht immer vorteilhaft ist, positionieren sich Online-Händler mithilfe von DNVB oder vertikalen Eigenmarken. Für Kunden stellen diese einen Preisvorteil sowie eine größere Sortimentsbreite mit exklusiven Angeboten dar.

Online-Händler hingegen profitieren von einer hohen Kundenbindung und einem hohen Customer-Lifetime-Value, denn Eigenproduktion sowie Eigenvermarktung werden zunehmend zum USP im E-Commerce.

So stärken Sie Ihren Online-Handel durch Eigenmarken

Trotz des starken Wachstums wird im deutschen Online-Handel wird nach wie vor zu wenig Geld umgesetzt. Shop-Renditen liegen im Schnitt nur knapp über null Prozent und damit deutlich unter denen der stationären Händler.

Eigenmarken können Ihnen dabei helfen, Ihre Marge zu vergrößern. Seien Sie sich dabei bewusst, dass der Aufbau einer Eigenmarke Herausforderungen birgt.

Eine starke Eigenmarke ist für das positive Image eines Unternehmens von zentraler Bedeutung. Ist diese nicht optimal aufgestellt, kann sie sich negativ auf Sie als Online-Händler auswirken. Überlegen Sie sich deshalb vorab eine klare Strategie zur Positionierung Ihrer Eigenmarke.

Mit Eigenmarken können Sie sich im E-Commerce sowohl von Ihren Mitbewerbern abgrenzen als auch Exklusivität bieten und Ihre Kundenbindung stärken. In unserem Artikel zu “Pricing bei Eigenmarken” zeigen wir Ihnen, wie Sie eine optimale Preisstrategie für Eigenmarken entwickeln. Markt- und Wettbewerbsanalysen auf Basis hoch valider Online-Daten helfen Ihnen, Trends und Nischen zu entdecken und so Ihre Marke im E-Commerce zu stärken.

Sie wollen wissen, wie Sie anhand von Online-Daten Ihren Online-Handel stärken? Kontaktieren Sie uns jetzt – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!