Gefahr Graumarkt: Warum Sie Channel Monitoring nutzen sollten

Gefahr Graumarkt: Warum Sie Channel Monitoring nutzen sollten

Blogs und soziale Netzwerke statt Print-Zeitungen, Online-Handelsplattformen und Suchmaschinen anstelle von Radio oder Fernsehen: Durch das Internet haben sich zahlreiche Möglichkeiten für Online-Händler aufgetan. Die Markenbildung findet zunehmend über neue Kanäle statt.

Gleichzeitig tauchen seit einigen Jahren vermehrt Markenmissbrauch sowie unautorisierte Verkaufskanäle auf. Händler und Hersteller sehen besorgt auf die Entwicklung von Graumärkten und Dumpingpreisen. Gleichzeitig befürchten Sie einen Verlust des Markenimages.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Preispolitik stärken und gleichzeitig Ihre Marke schützen.

Offenheit der Verkaufskanäle: Vor- oder Nachteil?

Der Online-Handel wächst rasant. Parallel sind neben einer schier unübersichtlichen Anzahl von Online-Shops über 1000 Preisvergleichsportale entstanden, fand die Seite Biz Report heraus. Diese schaffen zum einen eine hohe Preistransparenz für den Kunden, erhöhen jedoch gleichzeitig den Preisdruck auf Online-Händler. Das Internet birgt durch diese Transparenz nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile. Offenheit und Anonymität erleichtern die Fälschung von Marken sowie den Verkauf über unautorisierte Vertriebskanäle.

Ohne eine formale Überwachung im Internet verlieren Online-Händler zunehmend die Kontrolle über ihre Marken. Die Folge: Graumärkte wachsen weiter.

Unautorisierte Kanäle führen zu Graumärkten

Unter einem Graumarkt versteht man einen nicht-autorisierten Verkaufskanal, über den Markenprodukte zu niedrigen Preisen durch oftmals nicht-zertifizierte Händler vertrieben werden. Authentische Originalwaren gelangen dabei ohne Wissen des Markeninhabers in den Handel und werden für 50 bis 90 Prozent unter dem Ladenverkaufspreis veräußert.

Dabei handelt es sich meist um Re-Importe, Überschussware oder aufpolierte Produkte.

Meist sind dies authentische Produkte des Markeninhabers. Kommt es zu einer Fälschung von Waren, spricht man von Piraterie. Der Graumarkt dient Betrügern oft als „Einfallstor“, um gefälschte Waren neben Graumarktware anzubieten.

Die Kosmetikbranche, die stark vom Graumarkthandel betroffen ist, hat bereits verschiedene Ansätze in der Praxis getestet. Versteckte Codierungen beispielsweise erschweren die Produktfälschung. Auch bilden einige Unternehmen eigene Abteilungen für den Markenschutz, welche den Betrugshandel überwachen. Durch diese Maßnahmen ist die Graumarktquote von fünfzehn auf fünf Prozent gesunken.

 

Die Kosmetikbranche ist besonders stark von grauen oder gefälschten Waren betroffen. In Online-Parfümerien wie Flaconi oder Douglas passiert es häufiger, dass gefälschte Waren direkt neben grauen Waren angeboten werden. (Quelle: Screenshot Flaconi)

Die Kosmetikbranche ist besonders stark von grauen oder gefälschten Waren betroffen. In Online-Parfümerien wie Flaconi oder Douglas passiert es häufiger, dass gefälschte Waren direkt neben grauen Waren angeboten werden. (Quelle: Screenshot Flaconi)

Der Verkauf von gefälschter beziehungsweise nicht-autorisierter Ware ist für Händler ein immer stärker werdendes Problem. Es zerstört nicht nur die Wertschöpfungskette zwischen der Industrie und Händlern, sondern auch zwischen den Kunden.

Negative Folgen für Online-Händler und ihre Kunden

23 Prozent der Online-Shopper geben laut einer Studie von MarkMonitor an, bereits ungewollt ein gefälschtes Produkt online gekauft zu haben. Die am häufigsten betroffenen Kategorien sind die Fashion-, Parfüm- und Elektronikbranche. Der Appell der Kunden geht an Händler und Hersteller: 85 Prozent denken, Markenbesitzer sollten mehr für den Schutz ihrer Marken eintreten.

Graumärkte und Produktpiraterie sind Realität im E-Commerce. 23 Prozent der Online-Shopper haben schon einmal ein gefälschtes Produkt online gekauft. Sie sorgen sich darum, erneut auf gefälschte Ware hereinzufallen. (Quelle: MarkMonitor 2016)

Graumärkte und Produktpiraterie sind Realität im E-Commerce. 23 Prozent der Online-Shopper haben schon einmal ein gefälschtes Produkt online gekauft. Sie sorgen sich darum, erneut auf gefälschte Ware hereinzufallen. (Quelle: MarkMonitor 2016)

Hier sollten Markenhersteller hellhörig werden, denn die Folgen des Graumarktes sind drastisch. Hersteller verlieren nicht nur das Vertrauen ihrer Kunden, sondern müssen mit einem Werteverfall ihres Markenimages rechnen.

Der Aufbau einer Marke bedarf jahrelanger Marketinginvestitionen, die sich durch einen herben Reputationsverlust schlimmstenfalls nicht auszahlen. Dabei stellt das Image einer Marke das Fundament für eine erfolgreiche Pricing-Strategie dar.

Werden die Produkte zu Preisen unter den Herstellungskosten weiterverkauft, gehen Hersteller und Online-Händler das Risiko ein, Erträge zu verlieren und geringere Margen zu erlangen.

Die Lösung: Channel Monitoring im Internet

Nutzen Sie das blackbee Modul Channel Monitoring. Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Vertriebskanäle und überwachen Sie diese täglich. Mit einem minimalen Zeitaufwand pro Tag bewahren Sie Ihr Preisimage und steigern gleichzeitig Ihren Umsatz und Ihre Marge.

So gehen Sie präventiv und aktiv gegen Graumärkte vor.  

Das rasante Wachstum im E-Commerce und die zunehmende Unübersichtlichkeit erfordern eine klare Monitoring-Strategie. Nutzen Sie intelligente Technologien wie das blackbee Channel Monitoring. Beobachten Sie Ihren Markt und analysieren Sie die Preisentwicklung Ihrer Produkte auf verschiedenen Kanälen.

Sie benötigen weitere Informationen zum Thema Channel Monitoring im E-Commerce? Kontaktieren Sie uns jetzt – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.