Online-Shopping: In Deutschland kaufen Sie mit am günstigsten

Welche der zehn führenden E-Commerce-Nationen bietet die preiswertesten Produkte im Online-Handel an?

Dieser Frage ging die Social-Commerce-Gruppe Pepper.com in einem Vergleich von Amazon-Preisen nach.  Das Ergebnis: Online-Shopping ist in Deutschland mit am günstigsten, dicht gefolgt von China. Die Prognosen scheinen sich zu bestätigen, denn der deutsche E-Commerce boomt nach wie vor. Warum kaufen Kunden bevorzugt online ein? Wie lässt sich dieses Wissen auf Ihren Online-Handel anwenden? Wir geben Ihnen ein kurzes Update zur Online-Shopping-Nation Deutschland.

Online-Shopping: In Deutschland kauft man über das Internet am günstigsten

Die Social-Commerce-Gruppe Pepper.com führte im Juni dieses Jahres einen Vergleich der Amazon-Preise von 240 Produkten aus insgesamt 15 Produktkategorien durch. Ziel der Analyse war es herauszufinden, wie preiswert Produkte im deutschen Online-Handel im Vergleich mit den zehn führenden E-Commerce-Nationen seien.

Für durchschnittlich 59 Euro können sich die Deutschen eines der 240 Produkte der Stichprobe kaufen und liegen damit knapp 17 Prozent unter dem internationalen Durchschnitt.

Italien, Großbritannien, Spanien, Frankreich und die USA hingegen sind mit durchschnittlich 60 Euro aufwärts vergleichsweise teuer. Die Spitzenreiter bilden asiatische Länder wie Indien mit rund 84 Euro und Japan mit rund 103 Euro. Die Ausnahme bildet China: Das Reich der Mitte stellt mit 51 Euro die günstigste Online-Shopping-Nation dar.

Deutschland wächst weiterhin stark im Online-Handel

Der deutsche E-Commerce ist von einem unverändert hohen Wachstum geprägt. Käufer informieren sich nicht nur online über Produkte, sondern wählen oftmals den einfachen Weg und bestellen über das Internet. Dies erspart Ihnen den Weg in einen stationären Laden, in welchem sie zudem eine geringere Auswahl geboten bekommen. Bis 2019 wird eine Umsatzsteigerung von zwölf Prozent pro Jahr erwartet, sodass allein in Deutschland das gesamte Umsatzvolumen auf 70 Milliarden Euro anwächst.

Der Online-Handel boomt in Deutschland: Prognosen gehen von einer Steigerung des Umsatzvolumens auf bis zu 70 Milliarden Euro im Jahr 2019 aus. (Quelle: HDE Online-Monitor 2017)

Der Online-Handel boomt in Deutschland: Prognosen gehen von einer Steigerung des Umsatzvolumens auf bis zu 70 Milliarden Euro im Jahr 2019 aus. (Quelle: HDE Online-Monitor 2017)

Als ausschlaggebenden Grund für den Online-Kauf nennt die Hälfte der Befragten einer Statista-Umfrage die niedrigen Preise im Internet.  Der Online-Kauf ließe sich zudem schneller und einfacher abwickeln und würde aus rationalen Gründen heraus geschehen. Der Kauf im stationären Handel hingegen sei von emotionalen Aspekten geprägt. Kunden können die Produkte anfassen und direkt mitnehmen, wodurch sich das Shoppingerlebnis für sie persönlicher gestaltet. Aufgrund dessen gehen Online-Händler vermehrt zu einer Omnichannel-Strategie über und verbinden ihre Online- und Offline-Kanäle miteinander.

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind selektive Online-Shopper. Sie bevorzugen weder die Offline- noch die Online-Kanäle und nutzen beide je nach Präferenzen. (Quelle: HDE Online-Monitor 2017)

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind selektive Online-Shopper. Sie bevorzugen weder die Offline- noch die Online-Kanäle und nutzen beide je nach Präferenzen. (Quelle: HDE Online-Monitor 2017)

Darum ist das Online-Shopping in Deutschland mit am günstigsten

Die Pepper-Gruppe kommt zu dem Ergebnis, dass das durchschnittliche Monatsbruttoeinkommen der Nationen der Grund für das Wachstum im Online-Handel sei. Für Asiaten sei das Online-Shopping aufgrund des niedrigeren Bruttoeinkommens und einer damit einhergehenden geringeren Kaufkraft niedriger. Indische Verbraucher müssten 70,5 Prozent ihres Monatsbruttos für den Kauf eines der 240 Produkte aufwenden. Im Vergleich dazu müssten deutsche Käufer lediglich 1,72 Prozent des Bruttoeinkommens zahlen.

Die deutschen Shopper bevorzugen Produkte aus den günstigen Kategorien Drogerie und Körperpflege sowie Sportartikel. Dagegen stellen sich Produkte aus den Kategorien Computer, Fashion, Accessoires und Unterhaltungselektronik als eher preisintensiver heraus.

Die deutschen Shopper bevorzugen Produkte aus den günstigen Kategorien Drogerie und Körperpflege sowie Sportartikel. Dagegen stellen sich Produkte aus den Kategorien Computer, Fashion, Accessoires und Unterhaltungselektronik als eher preisintensiver heraus.

Vergleichen Sie die Preise Ihrer Wettbewerber im E-Commerce

Die Ergebnisse des Online-Monitors des Handelsverbands 2017 zeigen, dass mehr als die Hälfte deutscher Online-Shopper selektiv vorgehen. Sie verknüpfen Offline- sowie Online-Kanäle miteinander.

Im Internet ist der Vergleich durch Preissuchmaschinen so einfach wie noch nie. Somit tendieren viele Käufer dazu, vor dem Kauf Preise online zu vergleichen und daraus ihre Entscheidung für oder gegen ein Produkt abzuleiten.

Als Online-Händler sollten Sie deshalb Ihre Preise und Sortimente stetig mit denen Ihrer Wettbewerber vergleichen. Vor allem nationalen E-Commerce sichern Sie sich über das Pricing einen langfristigen Wettbewerbsvorteil. Bei einer zu erwartenden Umsatzsteigerung von zwölf Prozent pro Jahr können nach wie vor durch eine Preisüberwachung am Markt Gewinne abgeschöpft werden.

Intelligente Softwarelösungen wie blackbee helfen Ihnen dabei, online große Mengen an Preis- und Produktdaten zu sammeln. Nutzen Sie diese, um ein aktives und dynamisches Preismanagement zu betreiben und im deutschen E-Commerce erfolgreich zu bestehen.

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