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Sichtbarkeit im E-Commerce: Optimieren Sie Ihre Produktdaten

Die Mindestanforderungen für einen wettbewerbsfähigen Shop im E-Commerce erweisen sich als umfangreich. Dazu gehören: Produktbilder vor einem weißen Hintergrund, Datenfeeds nach den Ansprüchen von Google erstellen, Produktdaten vom Hersteller einpflegen. Das bietet zwar ein stabiles Fundament im Online-Wettbewerb, reicht aber nicht mehr aus, um sich von der Masse abzuheben. Eine Produktdatenoptimierung muss tiefer schürfen. Derzeit steigt die Zahl der Marktteilnehmer rasant. Im Vergleich zum vorherigen Jahr wuchs der E-Commerce um 16 Prozent (von 546.293 professionelle Unternehmen auf 633.626 Unternehmen).

Um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen, müssen sich Online-Shops sichtbar machen. Der Schlüssel hierfür ist eine gezielte Produktdatenoptimierung. Wir geben Ihnen im Folgenden einige Expertentipps, mit denen Sie im E-Commerce schneller wahrgenommen werden.

Produktdatenoptimierung Tipp #1: Produktseiten pflegen und ungewöhnliche Keywords finden

Bestenfalls verfügt jede Produktseite eines Online-Shops über einzigartige Inhalte, also Unique Content. Für einen Shop mit tausenden von Produktseiten klingt das nach einem Berg von Arbeit, sollte aber tatsächlich in Angriff genommen werden: Google rankt einzigartigen Content stets weit oben. Sobald Shops Produktdaten eins zu eins vom Hersteller übernehmen, stuft Google sie als minderwertig ein – oder schließt sie sogar vollständig aus den Suchergebnissen aus, wie der Marktplatz für Social Media- und Influencer-Marketing Ranksider berichtet. Im Zweifelsfall können Shops auch nur für ausgewählte Produktseiten Unique Content erstellen. Bereits einige wenige Seiten mit einzigartigem Content fördern die Sichtbarkeit. Seiten, für die Shopbetreiber keinen Unique Content erstellen wollen oder können, werden mit dem Meta-Tag „No Index“ versehen, damit Google sie nicht indexiert.

Unique Content bietet größeren Spielraum, um Keywords gezielt einzusetzen. Um hohe Werte in der Sichtbarkeit zu erzielen, sollten Händler und Hersteller herausfinden, wie Kunden ihre Produkte im Internet finden. Das lässt sich mit Hilfe des Trackings schnell bewerkstelligen. Anschließend können Shopbetreiber Synonyme für das Produkt als Keywords verwenden. Seiten, die einen Sportschuh anbieten, können mit „Sneaker“ im Titel beschrieben werden. Hier ist aber auch querdenken gefragt: Eine Karaffe oder ein edler Kugelschreiber machen sich als Firmengeschenke gut. Erhalten die Produkte ein dementsprechendes Keyword, erschließt der Shop somit neue Zielgruppen.

Starke Argumente für eine Produktdatenoptimierung mit SEO: Das Online Magazin SEJ (Search Engine Journal) stellte die wichtigsten Statistiken für die SEO-Nutzung zusammen.

Starke Argumente für eine Produktdatenoptimierung mit SEO: Das Online Magazin SEJ (Search Engine Journal) stellte die wichtigsten Statistiken für die SEO-Nutzung zusammen.

Produktdatenoptimierung Tipp #2: Mehr Informationen bieten dem Kunden höhere Sicherheit

Bei der großen Auswahl an Online-Shops wissen die Kunden oft nicht, welchem Shop sie vertrauen sollen. Umso höher der Preis für ein Produkt ausfällt, desto umfangreicher sollte der Händler die Produktinformationen aufbereiten. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Eigenschaften aufzuzählen, sondern die Besonderheiten des Produkts herauszustellen. Mittels ausführlicher Informationen, Tipps und transparenten Kundenbewertungen gelingt es dem Händler, sich als Experte zu positionieren – und somit das Vertrauen seines Kunden zu gewinnen.

Marcel Hollerbach, CMO von Productsup, erklärt im Online-Magazin Internetworld, dass mittels ausführlicher Produktinformationen die Sichtbarkeit des Online-Shops deutlich steigt. Implementiert der Shopbetreiber zahlreiche Informationen im Produktdatenfeed seiner Seite, steigt die Genauigkeit der personalisierten Anzeigen beim Kunden. Intelligent gesetzte Produktattribute führen zu einer höheren Conversion.

Produktdatenoptimierung Tipp #3: Effizientere Produktseiten durch A/B-Testing

Das A/B-Testing bezeichnet ein Verfahren, bei dem Marketer die Performance einer Produktseite verbessern. Das geschieht – wie der Name verrät – durchs Austesten. Konkret bedeutet das: Ein Shop präsentiert mehreren Kundengruppen verschiedene Produktseiten. Die Seiten unterscheiden sich z.B. durch das Platzieren von Elementen wie Qualitätssiegel oder Versandhinweisen. Der Shopbetreiber kann somit herausfinden, welche Variante der Produktseite eine höhere Käuferzahl findet.

Mittels A/B-Testing zur effizienten Produktdatenoptimierung: Durch einen Test mit Hilfe mehrerer Probanden findet der Shopbetreiber heraus, welches Webseitendesign zielführender ist. In diesem Beispiel der Fachzeitschrift Smashingmagazine wird getestet, bei welcher Version ein Newsletterabonnement besser angenommen wird.

Mittels A/B-Testing zur effizienten Produktdatenoptimierung: Durch einen Test mit Hilfe mehrerer Probanden findet der Shopbetreiber heraus, welches Webseitendesign zielführender ist. In diesem Beispiel der Fachzeitschrift Smashingmagazine wird getestet, bei welcher Version ein Newsletterabonnement besser angenommen wird.

Die Anordnung der Produktdaten lässt bei einem A/B-Testing zahlreiche Variationsmöglichkeiten zu. Aber Vorsicht: Shopbetreiber sollten bei einem Testverfahren lediglich eine Variable pro Test verändern. So können Händler und Hersteller ganz genau ermitteln, welches Element den Unterschied beim Kunden macht.

Letztendlich entscheidet der Preis

Gerade in den Zeiten, in denen der E-Commerce boomt, entscheiden Eifer und ein Auge fürs Detail über den Erfolg eines Online-Shops. Mit einer konsequenten Produktdatenoptimierung stechen Shops hervor. Intelligente Keywords sorgen für Sichtbarkeit bei Suchmaschinen wie Google, Verfahren wie A/B-Testings ermitteln die Effizienz von Produktseiten und umfangreiche Produktinformationen wecken beim Kunden Vertrauen. Das stärkste Verkaufsargument für den Kunden bleibt letztendlich der Preis. Dabei geht es nicht darum, dass Händler das günstigste Angebot aufführen, sondern dass sie ihre Artikel intelligent bepreisen. Das gelingt, wenn Onlineshop-Betreiber den Markt im Blick behalten. Mit der Business Intelligence Software blackbee sind Händler und Hersteller ideal gewappnet. So wird der Online-Markt transparent und Online-Shopbetreiber steigern ihre Marge.

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