Big Data-Projekte Nur valide Stammdaten führen zum Erfolg

Big Data-Projekte: Nur valide Stammdaten führen zum Erfolg

In Zeiten von Big Data und der fortschreitenden Digitalisierungen fußen fast alle Marketing- und Geschäftsentscheidungen auf Datenauswertungen. Für erfolgversprechende Entscheidungen erweisen sich vollständige und verlässliche Daten als unabdingbar. Das beginnt bei den Stammdaten, also den Grundinformationen eines jeden Unternehmens. Ohne sie lässt sich ein datengetriebenes Unternehmen nicht erfolgreich gestalten.

Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk ermittelte mit einer Studie den Status Quo der Stammdatenpflege deutscher Unternehmen. Lediglich 15 Prozent der 134 befragten Unternehmen schätzen ihre Stammdatenqualität als „gut“ ein (keiner bewertet seine Stammdaten als „sehr gut“), 72 Prozent geben „mittelmäßig“ an, 13 Prozent „schlecht“. Ferner schätzen 40 Prozent der Unternehmen ihre gesamte Datenqualität als „sehr gut“ (16 Prozent) oder „gut“ (24 Prozent) ein, während 60 Prozent der Befragten sich im Mittelmaß sehen. Das Fachmagazin IT Daily schließt hieraus: Mittelmaß sei zwar nicht schlecht, aber es reiche nicht, um der digitalen Transformation gewachsen zu sein.

Dabei sind Lösungen für ein effizientes Datenmanagement und verlässliche Stammdaten gar nicht so kompliziert, wie Sie als Händler vielleicht denken. Wir zeigen Ihnen Ursachen für schlechte Stammdaten, deren Auswirkungen und Lösungen.

Lünendonk-Studie - Stammdaten

Verlässliche Stammdaten sind essenziell für Geschäftsentscheidungen. Dennoch schätzen 85 Prozent deutscher Unternehmen ihr Stammdatenmanagement als „mittel“ oder „schlecht“ ein. Quelle: Lünendonk

Schwerwiegende Fehlentscheidungen: Die Auswirkungen falscher Stammdaten

82 Prozent der befragten Unternehmen sind sich einig: Anhand von hochqualitativen Stammdaten lassen sich schnelle Analysen durchführen und einträgliche Entscheidungen treffen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Stammdaten von minderer Qualität falsche Entscheidungen verursachen. Digitalisierungsprojekte ohne eine hohe Datenqualität, seien zum Scheitern verurteilt, so die Autoren der Lünendonk-Studie.

Bei der Mehrzahl der Unternehmen bestehen zwar digitale Strategien, die dazu nötigen automatisierten Lösungen erweisen sich aber laut Studie als unvollkommen. 62 Prozent der Unternehmen erfassen ihre Daten noch immer manuell. Überraschenderweise geben größere Unternehmen (69 Prozent) öfter ihre Daten per Hand ein als die kleineren (55 Prozent). Wiederum 70 Prozent der Unternehmen, die ihr Stammdatenmanagement als „schlecht“ einstufen, tragen ihre Daten manuell ein.

Hauptursache für eine schlechte Stammdatenqualität sind Datendubletten. Sie bestimmen die Qualität der Daten entscheidend. 85 Prozent der befragten Unternehmen haben keine Vorstellung, wie hoch der Anteil von Dubletten in den einzelnen Datendomänen ihres Unternehmens ist. Hart ausgedrückt heißt das: Nicht einmal jedes siebte Unternehmen kann die Qualität seiner Daten richtig einschätzen.

Lünendonk-Studie - Dubletten sind verantwortlich für schlechte Stammdaten

Schlechte Stammdaten zeichnen sich durch eine Vielzahl von Dubletten aus. Also dasselbe Produkt, das fälschlicherweise unter mehreren Bezeichnungen in der Datenbank aufgeführt wird. Nur 15 Prozent der befragten Unternehmen können einschätzen, wie viele Dubletten in ihren Datenbanken auftauchen. Quelle: Lünendonk

Datendubletten: Wie entstehen sie und welche Folgen verursachen sie?

Dubletten – oder auch Duplikate – sind unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Sache. Im E-Commerce heißt das, dass ein und dasselbe Produkt mehrmals unter verschiedenen Namen im Shop auftaucht. Sie können bereits beim (manuellen) Einspeisen in die Datenbank entstehen: Einmal schreibt sich der Drucker „Hewlett-Packard Drucker“ ein anderes Mal „HP Drucker“. Wird der Drucker in verschiedenen Ausführungen angeboten – z.B. einmal mit WiFi, einmal ohne, einmal in schwarz, einmal in weiß – und erhält dabei noch dieselbe Artikelnummer, erschwert sich die Identifizierung des Produkts enorm.

Das Schlimmste, was einer Datenbank mit geringer Qualität passieren kann: Sowohl dem Kunden als auch dem Produktmanager wird angezeigt, dass der HP-Drucker nicht mehr im Shop erhältlich ist. Der Kunde wechselt daraufhin den Anbieter und der Manager bestellt neue Ware nach, obwohl der Drucker noch im Lager steht – eben nur unter einer anderen Bezeichnung in der Datenbank.

Fehlerhafte Stammdaten führen nicht nur zu Identifikationsproblemen innerhalb der eigenen Datenbank, sondern auch bei der Wettbewerbsbeobachtung. Um den Markt zu analysieren, müssen Händler die Produktdaten anderer Anbieter mit den eigenen abgleichen. Das stellt sich als schwierig heraus, wenn die Produktinformationen nicht übereinstimmen.

Lünendonk-Studie - Ersparnis bei validen Stammdaten

Wenn Stammdaten optimal gepflegt werden, können im Durchschnitt fünf Prozent der Arbeitszeit in einem Unternehmen gespart werden. Bei B2C-Unternehmen sind es sogar fünf bis zehn Prozent. Quelle: Lünendonk

Webbasierte Lösungen bereinigen die Datenbank und standardisieren die Stammdaten

Unsere Business Intelligence Software blackbee nutzt zur Wettbewerbsbeobachtung den Prozess des Product Matchings. Das heißt: Wir vergleichen die von unseren Kunden eingespeisten Produktdaten mit den Daten anderer Online-Shops. Damit dies möglich ist, müssen die Produktdaten vereinheitlicht werden. Bedeutet im Falle des HP-Druckers: Dank blackbee können die Produktbezeichnung auf „HP Drucker“ standardisiert, alle fehlenden Attribute hinzugefügt und falsche Bezeichnungen wie „Hewlett-Packard-Drucker“ gelöscht werden.

Mit Hilfe dieses Prozesses lassen sich Dubletten schnell finden und beseitigen. Das sorgt für eine bereinigte Datenbank beim Händler und eine hohe Qualität der Stammdaten. blackbee erzeugt eine Datenvalidität von 98,2 Prozent, unter anderem aufgrund des Einsatzes von effizientem Machine Learning. Dadurch entsteht ein Mehrwert für den Händler beim internen sowie externen Product Matching. Auf Basis dieser Stammdaten können Händler erfolgversprechende Geschäftsentscheidungen im Marketing und Pricing treffen.

Lünendonk-Studie - Einschätzung der Rolle von Stammdaten jetzt und in zwei Jahren

Die Gesamtqualität der Daten ist abhängig von der Qualität der Stammdaten. 60 Prozent der befragten Unternehmen halten heute Datenqualität für den Unternehmenserfolg für sehr wichtig. Für den Unternehmenserfolg in zwei Jahren sind es sogar 84 Prozent. Quelle: Lünendonk

Fazit: Professionelle Software-Lösungen wie blackbee arbeiten schnell und sichern eine hohe Qualität der Stammdaten

Das manuelle Übertragen von Stammdaten zwischen verschiedenen Anwendungen und die Beseitigung von Dubletten kosten Zeit und Mühe. Setzen Unternehmen stattdessen webbasierte Lösungen ein, können sie im Schnitt fünf Prozent der Arbeitszeit einsparen, hält die Lünendonk-Studie fest. Bei B2C-Unternehmen erhöhen sie die Effizienz sogar von fünf bis zehn Prozent.

Die größte Quelle für eine schlechte Stammdatenqualität sind Dubletten, die besonders beim manuellen Einspeisen der Daten entstehen. Sind sie einmal in der Datenbank, lassen sie sich nur mit viel Aufwand wieder beseitigen. Eine einfache Lösung bietet die Business Intelligence Software blackbee: Die Software hilft durch das Product Matching Dubletten zu identifizieren und zu entfernen. Somit steht dem Händler eine saubere Datenbasis zur Verfügung, mit denen er die Preisentwicklungen am Markt beobachten kann.

Die Lünendonk-Studie hat bewiesen, dass deutschen Unternehmen die digitale Transformation nicht leicht fällt. Dabei schlummern in einem erfolgreichen Stammdatenmanagement die größten Potenziale für gewinnbringende Pricing-Strategien. Nutzen Sie dieses Potenzial und seien Sie mit blackbee anderen Wettbewerbern einen Schritt voraus.

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