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Auf Ostkurs: So wird Ihr Online-Shop in China ein Erfolg

Stellen Sie sich vor, Sie möchten online ein bestimmtes Produkt kaufen. Wo suchen Sie danach? Ein Großteil von Ihnen wird mit Sicherheit die großen Online-Marktplätze wie Amazon und Ebay aufsuchen. Oder Sie begeben sich direkt in die Online-Shops der Markenhersteller.

Gehen Sie jedoch nach China, wird Sie der Online-Shopper von dort verblüfft anschauen. Genau wie Sie ihn, wenn er Ihnen erzählt, wie der E-Commerce im Reich der Mitte funktioniert.

China hat in den letzten vierzig Jahren einen rasanten Wirtschaftsaufschwung erlebt. Mit kumulierten Online-Umsätzen von jährlich 672 Milliarden US-Dollar steht der E-Commerce-Riese vor den USA (349 Milliarden US-Dollar) weltweit an erster Stelle.

Wir zeigen Ihnen, wie der Online-Handel in China im Vergleich zu Deutschland tickt und wie Ihnen als Online-Händler der Eintritt in den chinesischen Markt gelingt.

Deshalb boomt der Online-Handel in China

2017 liegt der E-Commerce-Umsatz in China bei rund 423,5 Millionen Euro. Damit jedoch nicht genug: Prognosen gehen von einem jährlichen Umsatzwachstum von 15,6 Prozent in den nächsten Jahren aus. Somit wird die Nation bis 2018 die USA als weltweit größten Retail-Markt ablösen.

Wie kommt es dazu?

China verzeichnet weltweit den größten Anteil an Internetnutzern. Mit 591 Millionen kauft fast die Hälfte der chinesischen Bevölkerung online ein – Tendenz steigend.

Diesen hohen Anteil ermöglichen die über die Jahre gesunkenen Kosten für WLAN, schnelles mobiles Internet sowie für mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones. Auch das bis dato währende Problem des riesigen, unerschlossenen Hinterlands lösten chinesische Online-Unternehmen. Die Verknüpfung von Ballungszentren und dem Land ermöglicht eine schnellere Expansion.

Der wachsende Online-Einzelhandel in China ist stark von der Erschließung des Hinterlands geprägt. Dort ist wenig stationärer Handel anzutreffen. Gut funktionierende Lager- und Logistikservices haben zum Aufschwung beigetragen. (Quelle: <a href="http://www.internetworld.de/e-commerce/online-handel/chancen-online-haendler-in-china-1058344.html?page=1_interview-chinesen-kaufen-lieber-online-als-im-laden">Internetworld</a>)

Der wachsende Online-Einzelhandel in China ist stark von der Erschließung des Hinterlands geprägt. Dort ist wenig stationärer Handel anzutreffen. Gut funktionierende Lager- und Logistikservices haben zum Aufschwung beigetragen. (Quelle: Internetworld)

Andere Länder, andere Sitten: So tickt der chinesische Markt

Maßgeblich am chinesischen Erfolg beteiligt ist der E-Commerce-Gigant Alibaba. Gerade einmal zur Jahrtausendwende gegründet, gilt die Gruppe heute als eines der zehn wertvollsten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt. In China ist Alibaba bereits der größte Online-Player des Landes und erreicht bis zu 95 Prozent der chinesischen Bevölkerung. Um Ihnen eine Vorstellung zu geben: Das entspricht in etwa der gesamten Bevölkerung der USA.

Dagegen werden Sie einzelne Online-Shops in China weniger finden. Die Online-Käufe chinesischer Kunden finden über Alibabas Online-Plattformen wie „Tmall“ oder „Taobao“ statt – Pendants zu Amazon und Ebay. Jene großen Player sind in China weniger bekannt. Dafür ist chinesischen Online-Shoppern die Alibaba Group stark vertraut.

Hohe Qualitätsansprüche: Darum kaufen Chinesen gerne online

Chinesen kaufen zwar gerne auf heimischen Online-Marktplätzen, doch sie bevorzugen keineswegs heimische Produkte. Hier bietet sich eine große Chance für Online-Händler aus dem Westen, denn internationale Marken genießen in China einen ausgezeichneten Ruf.

Aufgrund von zahlreichen Produktfälschungen präferieren die Verbraucher vor allem auch deutsche Marken. Diese versprechen ihnen Qualität und Sicherheit. Aus diesem Grund finden Premiummarken in China großen Absatz.

Auch Luxuswaren finden großen Anklang. Diese sind im eigenen Land aufgrund von hohen Zöllen und Steuern deutlich preisintensiver. Aus dem Ausland können chinesische Verbraucher Produkte wie Handtaschen, Kosmetik und Spirituosen deutlich günstiger kaufen.

China als Vorreiter im Mobile Commerce

Auch wenn China als technikaffines Land gilt, besitzt noch lange nicht jeder Bewohner einen Computer. Größerer Beliebtheit erfreut sich das Online-Shopping über mobile Endgeräte. Aus diesem Grund beschränkt sich die Alibaba Group nicht nur auf Online-Plattformen, sondern entwickelt laufend weitere Systeme für den Online-Kauf. Viel genutzt werden das eigene Online-Bezahlsystem Alipay sowie Messengerdienste oder soziale Onlinenetzwerke.

Der bevorzugte Mobile Commerce zeigt, welche Generation hinter dem wachsenden Online-Handel steht. In China macht die jüngere Zielgruppe (19-35 Jahre) mit 60 Prozent die lukrativsten Online-Shopper aus. Sie sind nicht nur markenaffiner, sondern vor allem im Social-Media-Bereich stärker unterwegs. Dort finden sie über personalisierte Apps auf sie perfekt abgestimmte Produkte.

So startet Ihr Online-Shop in China erfolgreich durch

Viele Unternehmen sind bereits überzeugt, dass der chinesische Markt großes Potential bietet. Dennoch sollten Sie den Markteintritt nicht überstürzen, sondern einer klaren China-Strategie folgen. Dabei sollten sie gewisse Dinge beachten.

In erster Linie begegnen Sie sprachlichen und kulturellen Hindernissen. Nur weil Ihre Online-Strategie in Europa funktioniert, muss sie das nicht zwanghaft in China. Chinesische Kunden ticken anders als Deutsche. Sie lieben informationsreiche Websites mit bunten Bildern, die sehr fantasiereich sein können. Gleichzeitig setzen chinesische Shopper auf Sicherheit und wünschen sich ausführliche Produktinformationen vor dem Kauf.

Gerade auf Online-Marktplätzen wie Tmall oder Jingdong begegnen Sie zahlreichen Konkurrenten. Investieren Sie in Ihre Markenbekanntheit und gewinnen Sie das Vertrauen der Kunden für Ihren Shop.

Windeln.de ist ein Beispiel für einen erfolgreichen Eintritt in den chinesischen Markt. Seit 2015 liefert das Startup direkt nach China und erwirtschaftet dort mehr als die Hälfte seiner Erlöse. Ein Team aus Muttersprachlern, die Möglichkeit des Bezahlens mit lokalen Verfahren sowie die Übersetzung des Shops haben ihren Anteil am Erfolg. (Quelle: Screenshot <a href="https://www.windeln.de/">Windeln.de</a>)

Windeln.de ist ein Beispiel für einen erfolgreichen Eintritt in den chinesischen Markt. Seit 2015 liefert das Startup direkt nach China und erwirtschaftet dort mehr als die Hälfte seiner Erlöse. Ein Team aus Muttersprachlern, die Möglichkeit des Bezahlens mit lokalen Verfahren sowie die Übersetzung des Shops haben ihren Anteil am Erfolg. (Quelle: Screenshot Windeln.de)

Stellen Sie sich dem Markteintritt in China folgende Fragen:

  • Welche Ihrer Produkte und Marken werden bereits in dem jeweiligen Land angeboten?
  • Wer ist meine Konkurrenz und wie ist das Sortiment meiner Wettbewerber?
  • Wie hoch ist die Nachfrage nach den Produkten, die Sie anbieten wollen, im neuen Markt?
  • Gibt es rechtliche Hürden beim Eintritt in den ausländischen Markt?
  • Was kosten die Produkte im Ausland und bleibt überhaupt Raum für eine Marge?

Nutzen Sie auch im internationalen E-Commerce ein aktives Preismanagement

Um im internationalen E-Commerce Erfolg zu haben, muss Ihr Online-Shop einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen ausländischen sowie inländischen Shops erzielen.

Chinesische Online-Marktplätze bieten Ihnen außer einer großen Konkurrenz wenige Differenzierungsmöglichkeiten.

Um sich abzuheben, müssen Sie Ihre Vorzüge aufzeigen. Dies gelingt Ihnen über exklusive Produkte sowie hochwertige Marken, die es in China nicht zu kaufen gibt. Letztendlich gilt aber immer noch ein attraktiver Preis als entscheidendes Differenzierungsmerkmal.

Führen Sie zuallererst eine Konkurrenz- und Marktanalyse durch. Ermitteln Sie, wer Ihre Wettbewerber sind und wie deren Sortiment aufgestellt ist.

Im Anschluss verfolgen Sie die Preisentwicklung der Produkte. Beobachten Sie die Preise Ihrer Wettbewerber und passen Sie Ihre Preisstrategie daran an.

Um eine schnelle und umfangreiche Preisbeobachtung durchzuführen, empfehlen wir Ihnen unsere Business Intelligence Suite blackbee. Gerade im komplexen und oft unübersichtlichen internationalen E-Commerce benötigen Sie intelligente Softwarelösungen. blackbee sammelt alle Preis- und Produktinformationen von den gewünschten Online-Shops und Marktplätzen ein und verschafft Ihnen so einen Marktüberblick.

blackbee ist sprachunabhängig einsetzbar und bietet Ihnen die Möglichkeit zur Preisoptimierung über alle Länder und Branchen hinweg.

Sie möchten expandieren und interessieren sich für die Themen Marktanalyse, Sortimentsanalyse sowie Preismanagement im Internet? Kontaktieren Sie uns jetzt – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Grenzenlose Gewinne: Erfolg im internationalen E-Commerce

Der internationale E-Commerce boomt weiterhin: Jeder siebte Online-Kauf wandert über mindestens eine Ländergrenze. Laut einer DHL Express-Studie vom Februar 2017 darf man vom internationalen E-Commerce ein jährliches Wachstum von 25 Prozent bis 2020 erwarten. Damit wächst der weltweite Online-Handel doppelt so schnell wie der inländische.

Für deutsche Händler und Hersteller bietet ein internationaler Verkauf eine vielversprechende Chance, Gewinne zu erzielen und den Kundenstamm auszuweiten. Dazu erfordert ein grenzüberschreitender Verkauf ein möglichst unkompliziertes Einkaufsvergnügen für den Online-Shopper. Das bedeutet für den Shop-Betreiber: Er sollte den Internetauftritt länderspezifischen Vorlieben anpassen. Ebenso sollten Händler eine effiziente Logistik implementieren und Angebot sowie Preis attraktiv gestalten. Das sind unverzichtbare Grundlagen, damit ein deutscher Online-Shop auch international ganz vorn mitspielt.

Der von DHL Express prognostizierte Wachstum im internationalen E-Commerce

DHL Express erwartet für den internationalen E-Commerce ein Wachstum von jährlich 25 Prozent zwischen 2015 und 2020. Das Volumen betrug 2015 noch 300 Milliarden Dollar und soll bis 2020 auf 900 Milliarden Dollar steigen. Quelle: Alipay, McKinsey; DHL Express

 

Zahlungswünsche sind wie Sprachen: In jedem Land anders

Was sich in Deutschland als gängiges Zahlungsverhalten durchgesetzt hat, kann nicht auf andere Nationen übertragen werden. Der Rechnungskauf erfreut sich in keinem anderen Land der Welt einer vergleichbaren Popularität wie in Deutschland. Die Engländer dagegen nutzen vornehmlich Kredit- und Debitkarten, im asiatischen Raum punktet die eWallet. Ein international agierender Online-Shop sollte die bevorzugten Zahlungsoptionen anbieten, um gewünschte Umsätze zu erzielen. Zahlungsoptionen, die sich im Zielland bewährt haben, genießen großes Vertrauen beim einzelnen Kunden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Kunde anderen Zahlungsmethoden erst einmal skeptisch gegenübertritt – und im Zweifelsfall woanders einkauft.

Ähnlich verhält es sich mit der Sprache: Zwar gilt die englische Sprache seit dem 19. Jahrhundert als Weltsprache, erscheint aber nicht unter allen Umständen angemessen. Zum Beispiel bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Reklamationen oder Service-Interaktionen. Komplexeren Sachverhalten widmet sich der Endverbraucher vorzugsweise in seiner Muttersprache. Sind Texte und Info-Blätter in die jeweilige Landessprache übersetzt, erhöht dies den Komfort und das Sicherheitsgefühl des Kunden erheblich. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde dem Shop treu bleibt und bald wieder bestellt. Darüber hinaus sollten Shop-Betreiber bei Bildgestaltung der Internetpräsenz Rücksicht auf kulturelle Umstände nehmen. Wer einen Grill auf dem indischen Markt verkaufen will, sollte nicht unbedingt saftige Rindersteaks inszenieren.

Erfolg im internationalen E-Commerce ist eine Frage der Distribution

Jeder Kunde wünscht sich eine flinke, zuverlässige Lieferung. Das gilt im Inland wie für das Ausland. Das Ziel für einen Online-Shop im internationalen E-Commerce lautet darüber hinaus, kostengünstig Ware lagern, bearbeiten und versenden zu können. Welche Distributionsstrategie der Händler oder Hersteller wählt, sollte davon abhängen, unter welchen Umständen er agiert.

Die richtige Distribution ist ein entscheidender Faktor im internationalen E-Commerce

Ob ein Zentrallager in Deutschland oder eine intensive Partnerschaft mit einem KEP-Dienstleister im Ausland zielführend ist, bestimmt im internationalen E-Commerce das Bestellvolumen des Online-Shops.

Befindet sich der Händler oder Hersteller gerade beim Einstieg in den internationalen E-Commerce, fallen die Stückzahlen seiner Ware im Ausland üblicherweise gering aus. Hier macht ein Zentrallager auf deutschem Boden Sinn. Dort werden zunächst alle internationalen Bestellungen individuell bearbeitet und anschließend einem KEP-Partner (Kurier-, Express- und Paketdienst) übergeben. Dieser stellt die Waren im jeweiligen Zielland zu. Bei Retouren sendet der Kunde die Ware an das Zentrallager zurück, wo die Bestellung bearbeitet wird.

Sobald das Bestellvolumen im internationalen E-Commerce wächst, sollten Händler und Hersteller eine Kooperation mit einem KEP-Dienstleister im jeweiligen Zielland anstreben. Auf die Art können Transportkosten gespart und einzelne Lieferungen im Ausland konsolidiert werden. Des Weiteren gilt es für Shop-Betreiber darauf zu achten, ob sie in Länder liefern, in denen Ware verzollt werden muss. Auch hier empfiehlt es sich – wenn das Liefervolumen entsprechend anfällt – einen geeigneten Partner zur Zollabwicklung zu suchen, um Aufwand und Kosten einzusparen.

Finden Sie einen Preis, der keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht

Ziel eines Online-Shops im internationalen E-Commerce lautet, den Vorzug vor anderen ausländischen wie inländischen Shops des jeweiligen Landes zu erhalten. Die überzeugendsten Argumente dafür sind – neben einer hohen Produktverfügbarkeit – der verlockendere Preis. Laut einem Ergebnis der DHL Express-Studie (siehe unten) kaufen Kunden vornehmlich in einem Auslands-Shop ein, wenn sie dort ein attraktiveres Angebot zu besseren Konditionen vorfinden.

Die laut DHL Express entscheidenden Gründe der Kunden für eine Bestellung im internationalen E-Commerce

Ein attraktives Angebot und bessere Konditionen gehören zu den Hauptgründen, weswegen Kunden Auslandsshop einen Vorzug geben. Teilnehmer am internationalen E-Commerce sollten jenen Schwerpunkten die größte Aufmerksamkeit schenken: Zahlungsbedingungen, Service und vor allem dem Preis.
Quelle: Google Consumer Barometer; DHL Express

Preisbeobachtung und -optimierung erweist sich bereits im inländischen Wettbewerb als aufwendiger Prozess. Beim Pricing im internationalen E-Commerce ist eine umfangreiche Marktbeobachtung unabdingbar. Die Business Intelligence Software blackbee schafft die ideale Voraussetzung für ein international gerüstetes Pricing. blackbee erkennt Preistrends in allen Marktsegmenten und Branchen – ganz unabhängig von Länder- und Sprachgrenzen. Mit einer zuverlässigen Wettbewerbsbeobachtung sind Online-Händler im internationalen E-Commerce sicher aufgestellt.

Fazit: Ein grenzenloses Einkaufserlebnis und das richtige Pricing führen zum Erfolg auf internationaler Ebene

Der internationale E-Commerce birgt hohe Gewinne und einen neuen Kundenstamm für Online-Händler. Um neue Verbraucher zu erreichen, müssen Sie ihnen Angebot und Abwicklung so einfach wie möglich gestalten. Dazu sollten Sie die kulturellen Gepflogenheiten und Vorlieben des Ziellandes berücksichtigen. Das betrifft in erster Linie Zahlungsmethoden, Sprache und Bildgestaltung. Um eine kostensparende Distribution umzusetzen, sollten Sie sich über eine passende Strategie Gedanken machen. Diese richtet sich nach dem Bestellvolumen im Ausland. Letztendlich gibt der Preis den Ton an: Kunden im Ausland interessieren sich für einen internationalen Online-Shop, wenn Angebot und Preis attraktiv sind. Die Business Intelligence Software blackbee hilft Ihnen dabei, den weltweit besten Preis zu ermitteln und eine gewinnbringende Marge zu erwirtschaften.

Sie überlegen, in den internationalen E-Commerce einzusteigen, stehen gerade am Anfang oder sind schon mittendrin? Testen Sie jetzt blackbee und beobachten Sie Ihre Konkurrenz über alle Ländergrenzen hinaus!

So gelingt der Einstieg in den internationalen E-Commerce

Der E-Commerce ist längst eine etablierte Größe im Handel, dessen Trends sich deutlich herauskristallisiert haben und derzeit festigen. Dennoch erlebt der E-Commerce laut einer vom Paketdiensts DHL Express veröffentlichten Studie gerade eine Revolution: Kunden kaufen immer häufiger im Ausland ein. Die Zeichen stehen gut für den internationalen E-Commerce: Jeder siebte Online-Einkauf wandert über mindestens eine Landesgrenze. DHL Express sieht in dem internationalen E-Commerce das größte Wachstumspotenzial für den Handel.

Internationaler E-Commerce wächst doppelt so schnell wie nationaler

Die Studie prognostiziert für das Volumen des internationalen E-Commerce ein durchschnittliches Jahreswachstum von 25 Prozent zwischen den Jahren 2015 und 2020. In Dollar ausgedrückt heißt das: Betrug das Volumen 2015 noch 300 Milliarden US-Dollar, sollen es 2020 ca. 900 Milliarden US-Dollar sein. Damit steigt der internationale E-Commerce doppelt so schnell an wie in inländischen E-Commerce-Märkten. Ausschlaggebend für die Kunden sind attraktivere Angebote als bei inländischen Shops, eine höhere Produktverfügbarkeit und ein bestehendes Vertrauen in die Marken und Shops.

Studie spiegelt Gründe zum internationalen E-Commerce: Darum kaufen Kunden bei ausländischen Shops laut Google Consumer Barometer

Das Angebot bestimmt in erster Linie den Kauf beim Kunden. Konditionen und Verfügbarkeit sind ebenso wichtige Kriterien. Quelle: Google Consumer Barometer

DHL macht deutlich, dass der Einstieg in den internationalen E-Commerce für Händler und Hersteller keine große Hürde darstellt. Durch ein weltweites Angebot zu wachsen, ginge schnell und sei effizient: Händler und Hersteller, die ihre Produkte international verkaufen, verzeichnen ein durchschnittliches Wachstum von 10 bis 15 Prozent in ihren Umsätzen. Der Bestellwert jeder fünften internationalen Bestellung beläuft sich auf mehr als 200 US-Dollar. Um auf internationaler Ebene Erfolg zu feiern, sollten Händler und Hersteller fünf Schritte unternehmen:

  • Eine internationale E-Commerce-Strategie entwickeln und die Geschäftschancen klar herausarbeiten
  • Das Sortiment entsprechend der lokalen Präferenzen und Gepflogenheiten gestalten
  • Den Online-Shop auf das Land des Endverbrauchers ausrichten (Sprache, Bezahlmöglichkeiten usw.)
  • Die richtige Logistikinfrastruktur für das eigene Unternehmen finden
  • Die ideale Versandoption für den internationalen Verkauf festlegen

Hoher Wachstumsschub durch Premium-Angebote

Gerade der letzte Punkt dieser fünf Schritte sei der Wichtigste und Schwierigste: Die in der Studie befragten E-Tailer, die nicht im internationalen E-Commerce vertreten sind, nannten die Logistik als größte Hürde für ein weltweites Angebot. DHL schlägt in seiner Studie als Lösung vor, neben dem Standard-Versand eine Premium-Versandoption anzubieten. In ihrer Befragung von 1.800 E-Tailern weltweit stelle sich heraus, dass Händler und Hersteller mit Premium-Versandangeboten 1,6 Mal schneller wachsen als Konkurrenten ohne vergleichbare Angebote. Oftmals hängen internationale Käufe mit einem emotionalen Ereignis zusammen (Weihnachten, Geburtstage, Valentinstag), bei denen der Kunde bereit ist, einen Aufpreis für eine schnellere Lieferung zu zahlen.

Nicht nur bei Premium-Serviceleistungen sieht DHL Express Vorteile für Händler und Hersteller, auch bei Premium-Artikeln im Allgemeinen:

„Wir beobachten, dass beinahe jede Produktsparte auf Premiumebene angehoben werden kann. Etwa indem man eine hochwertigere Luxus-Edition des Produkts anbietet und gleichzeitig eine hervorragende Servicequalität sicherstellt, um vor allem die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, die nicht so preissensibel sind.“ – Ken Allen, CEO bei DHL Express

Markttransparenz ist ein entscheidender Faktor

Wie die Studie zeigt, stehen Händler und Hersteller vor der Herausforderung, sich über das Pricing einen langfristigen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Sie benötigen eine durchdachte Preisstrategie, um es mit den Top Playern im internationalen E-Commerce aufnehmen zu können. Online-Händler müssen dynamisch auf den Markt reagieren und im Bilde sein, was Wettbewerber machen. Zur schnellen und effektiven Preis- und Marktbeobachtung, Preisoptimierung und zur Sortimentsanalyse sind automatische Tools wie die Business Intelligence Software blackbee mittlerweile unverzichtbar. Ohne sie verschenken Wettbewerber Vorteile am Markt.

Um die stattfindenden Revolution im E-Commerce erfolgreich mitzugestalten, ist ein transparenter Markt für Sie als Händler oder Hersteller essenziell. Mit blackbee sind Sie ideal auf den internationalen E-Commerce eingerichtet, denn unsere Software ist weltweit und sprachenunabhängig einsetzbar.

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