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Grenzenlose Gewinne: Erfolg im internationalen E-Commerce

Der internationale E-Commerce boomt weiterhin: Jeder siebte Online-Kauf wandert über mindestens eine Ländergrenze. Laut einer DHL Express-Studie vom Februar 2017 darf man vom internationalen E-Commerce ein jährliches Wachstum von 25 Prozent bis 2020 erwarten. Damit wächst der weltweite Online-Handel doppelt so schnell wie der inländische.

Für deutsche Händler und Hersteller bietet ein internationaler Verkauf eine vielversprechende Chance, Gewinne zu erzielen und den Kundenstamm auszuweiten. Dazu erfordert ein grenzüberschreitender Verkauf ein möglichst unkompliziertes Einkaufsvergnügen für den Online-Shopper. Das bedeutet für den Shop-Betreiber: Er sollte den Internetauftritt länderspezifischen Vorlieben anpassen. Ebenso sollten Händler eine effiziente Logistik implementieren und Angebot sowie Preis attraktiv gestalten. Das sind unverzichtbare Grundlagen, damit ein deutscher Online-Shop auch international ganz vorn mitspielt.

Der von DHL Express prognostizierte Wachstum im internationalen E-Commerce

DHL Express erwartet für den internationalen E-Commerce ein Wachstum von jährlich 25 Prozent zwischen 2015 und 2020. Das Volumen betrug 2015 noch 300 Milliarden Dollar und soll bis 2020 auf 900 Milliarden Dollar steigen. Quelle: Alipay, McKinsey; DHL Express

 

Zahlungswünsche sind wie Sprachen: In jedem Land anders

Was sich in Deutschland als gängiges Zahlungsverhalten durchgesetzt hat, kann nicht auf andere Nationen übertragen werden. Der Rechnungskauf erfreut sich in keinem anderen Land der Welt einer vergleichbaren Popularität wie in Deutschland. Die Engländer dagegen nutzen vornehmlich Kredit- und Debitkarten, im asiatischen Raum punktet die eWallet. Ein international agierender Online-Shop sollte die bevorzugten Zahlungsoptionen anbieten, um gewünschte Umsätze zu erzielen. Zahlungsoptionen, die sich im Zielland bewährt haben, genießen großes Vertrauen beim einzelnen Kunden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Kunde anderen Zahlungsmethoden erst einmal skeptisch gegenübertritt – und im Zweifelsfall woanders einkauft.

Ähnlich verhält es sich mit der Sprache: Zwar gilt die englische Sprache seit dem 19. Jahrhundert als Weltsprache, erscheint aber nicht unter allen Umständen angemessen. Zum Beispiel bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Reklamationen oder Service-Interaktionen. Komplexeren Sachverhalten widmet sich der Endverbraucher vorzugsweise in seiner Muttersprache. Sind Texte und Info-Blätter in die jeweilige Landessprache übersetzt, erhöht dies den Komfort und das Sicherheitsgefühl des Kunden erheblich. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde dem Shop treu bleibt und bald wieder bestellt. Darüber hinaus sollten Shop-Betreiber bei Bildgestaltung der Internetpräsenz Rücksicht auf kulturelle Umstände nehmen. Wer einen Grill auf dem indischen Markt verkaufen will, sollte nicht unbedingt saftige Rindersteaks inszenieren.

Erfolg im internationalen E-Commerce ist eine Frage der Distribution

Jeder Kunde wünscht sich eine flinke, zuverlässige Lieferung. Das gilt im Inland wie für das Ausland. Das Ziel für einen Online-Shop im internationalen E-Commerce lautet darüber hinaus, kostengünstig Ware lagern, bearbeiten und versenden zu können. Welche Distributionsstrategie der Händler oder Hersteller wählt, sollte davon abhängen, unter welchen Umständen er agiert.

Die richtige Distribution ist ein entscheidender Faktor im internationalen E-Commerce

Ob ein Zentrallager in Deutschland oder eine intensive Partnerschaft mit einem KEP-Dienstleister im Ausland zielführend ist, bestimmt im internationalen E-Commerce das Bestellvolumen des Online-Shops.

Befindet sich der Händler oder Hersteller gerade beim Einstieg in den internationalen E-Commerce, fallen die Stückzahlen seiner Ware im Ausland üblicherweise gering aus. Hier macht ein Zentrallager auf deutschem Boden Sinn. Dort werden zunächst alle internationalen Bestellungen individuell bearbeitet und anschließend einem KEP-Partner (Kurier-, Express- und Paketdienst) übergeben. Dieser stellt die Waren im jeweiligen Zielland zu. Bei Retouren sendet der Kunde die Ware an das Zentrallager zurück, wo die Bestellung bearbeitet wird.

Sobald das Bestellvolumen im internationalen E-Commerce wächst, sollten Händler und Hersteller eine Kooperation mit einem KEP-Dienstleister im jeweiligen Zielland anstreben. Auf die Art können Transportkosten gespart und einzelne Lieferungen im Ausland konsolidiert werden. Des Weiteren gilt es für Shop-Betreiber darauf zu achten, ob sie in Länder liefern, in denen Ware verzollt werden muss. Auch hier empfiehlt es sich – wenn das Liefervolumen entsprechend anfällt – einen geeigneten Partner zur Zollabwicklung zu suchen, um Aufwand und Kosten einzusparen.

Finden Sie einen Preis, der keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht

Ziel eines Online-Shops im internationalen E-Commerce lautet, den Vorzug vor anderen ausländischen wie inländischen Shops des jeweiligen Landes zu erhalten. Die überzeugendsten Argumente dafür sind – neben einer hohen Produktverfügbarkeit – der verlockendere Preis. Laut einem Ergebnis der DHL Express-Studie (siehe unten) kaufen Kunden vornehmlich in einem Auslands-Shop ein, wenn sie dort ein attraktiveres Angebot zu besseren Konditionen vorfinden.

Die laut DHL Express entscheidenden Gründe der Kunden für eine Bestellung im internationalen E-Commerce

Ein attraktives Angebot und bessere Konditionen gehören zu den Hauptgründen, weswegen Kunden Auslandsshop einen Vorzug geben. Teilnehmer am internationalen E-Commerce sollten jenen Schwerpunkten die größte Aufmerksamkeit schenken: Zahlungsbedingungen, Service und vor allem dem Preis.
Quelle: Google Consumer Barometer; DHL Express

Preisbeobachtung und -optimierung erweist sich bereits im inländischen Wettbewerb als aufwendiger Prozess. Beim Pricing im internationalen E-Commerce ist eine umfangreiche Marktbeobachtung unabdingbar. Die Business Intelligence Software blackbee schafft die ideale Voraussetzung für ein international gerüstetes Pricing. blackbee erkennt Preistrends in allen Marktsegmenten und Branchen – ganz unabhängig von Länder- und Sprachgrenzen. Mit einer zuverlässigen Wettbewerbsbeobachtung sind Online-Händler im internationalen E-Commerce sicher aufgestellt.

Fazit: Ein grenzenloses Einkaufserlebnis und das richtige Pricing führen zum Erfolg auf internationaler Ebene

Der internationale E-Commerce birgt hohe Gewinne und einen neuen Kundenstamm für Online-Händler. Um neue Verbraucher zu erreichen, müssen Sie ihnen Angebot und Abwicklung so einfach wie möglich gestalten. Dazu sollten Sie die kulturellen Gepflogenheiten und Vorlieben des Ziellandes berücksichtigen. Das betrifft in erster Linie Zahlungsmethoden, Sprache und Bildgestaltung. Um eine kostensparende Distribution umzusetzen, sollten Sie sich über eine passende Strategie Gedanken machen. Diese richtet sich nach dem Bestellvolumen im Ausland. Letztendlich gibt der Preis den Ton an: Kunden im Ausland interessieren sich für einen internationalen Online-Shop, wenn Angebot und Preis attraktiv sind. Die Business Intelligence Software blackbee hilft Ihnen dabei, den weltweit besten Preis zu ermitteln und eine gewinnbringende Marge zu erwirtschaften.

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So gelingt der Einstieg in den internationalen E-Commerce

Der E-Commerce ist längst eine etablierte Größe im Handel, dessen Trends sich deutlich herauskristallisiert haben und derzeit festigen. Dennoch erlebt der E-Commerce laut einer vom Paketdiensts DHL Express veröffentlichten Studie gerade eine Revolution: Kunden kaufen immer häufiger im Ausland ein. Die Zeichen stehen gut für den internationalen E-Commerce: Jeder siebte Online-Einkauf wandert über mindestens eine Landesgrenze. DHL Express sieht in dem internationalen E-Commerce das größte Wachstumspotenzial für den Handel.

Internationaler E-Commerce wächst doppelt so schnell wie nationaler

Die Studie prognostiziert für das Volumen des internationalen E-Commerce ein durchschnittliches Jahreswachstum von 25 Prozent zwischen den Jahren 2015 und 2020. In Dollar ausgedrückt heißt das: Betrug das Volumen 2015 noch 300 Milliarden US-Dollar, sollen es 2020 ca. 900 Milliarden US-Dollar sein. Damit steigt der internationale E-Commerce doppelt so schnell an wie in inländischen E-Commerce-Märkten. Ausschlaggebend für die Kunden sind attraktivere Angebote als bei inländischen Shops, eine höhere Produktverfügbarkeit und ein bestehendes Vertrauen in die Marken und Shops.

Studie spiegelt Gründe zum internationalen E-Commerce: Darum kaufen Kunden bei ausländischen Shops laut Google Consumer Barometer

Das Angebot bestimmt in erster Linie den Kauf beim Kunden. Konditionen und Verfügbarkeit sind ebenso wichtige Kriterien. Quelle: Google Consumer Barometer

DHL macht deutlich, dass der Einstieg in den internationalen E-Commerce für Händler und Hersteller keine große Hürde darstellt. Durch ein weltweites Angebot zu wachsen, ginge schnell und sei effizient: Händler und Hersteller, die ihre Produkte international verkaufen, verzeichnen ein durchschnittliches Wachstum von 10 bis 15 Prozent in ihren Umsätzen. Der Bestellwert jeder fünften internationalen Bestellung beläuft sich auf mehr als 200 US-Dollar. Um auf internationaler Ebene Erfolg zu feiern, sollten Händler und Hersteller fünf Schritte unternehmen:

  • Eine internationale E-Commerce-Strategie entwickeln und die Geschäftschancen klar herausarbeiten
  • Das Sortiment entsprechend der lokalen Präferenzen und Gepflogenheiten gestalten
  • Den Online-Shop auf das Land des Endverbrauchers ausrichten (Sprache, Bezahlmöglichkeiten usw.)
  • Die richtige Logistikinfrastruktur für das eigene Unternehmen finden
  • Die ideale Versandoption für den internationalen Verkauf festlegen

Hoher Wachstumsschub durch Premium-Angebote

Gerade der letzte Punkt dieser fünf Schritte sei der Wichtigste und Schwierigste: Die in der Studie befragten E-Tailer, die nicht im internationalen E-Commerce vertreten sind, nannten die Logistik als größte Hürde für ein weltweites Angebot. DHL schlägt in seiner Studie als Lösung vor, neben dem Standard-Versand eine Premium-Versandoption anzubieten. In ihrer Befragung von 1.800 E-Tailern weltweit stelle sich heraus, dass Händler und Hersteller mit Premium-Versandangeboten 1,6 Mal schneller wachsen als Konkurrenten ohne vergleichbare Angebote. Oftmals hängen internationale Käufe mit einem emotionalen Ereignis zusammen (Weihnachten, Geburtstage, Valentinstag), bei denen der Kunde bereit ist, einen Aufpreis für eine schnellere Lieferung zu zahlen.

Nicht nur bei Premium-Serviceleistungen sieht DHL Express Vorteile für Händler und Hersteller, auch bei Premium-Artikeln im Allgemeinen:

„Wir beobachten, dass beinahe jede Produktsparte auf Premiumebene angehoben werden kann. Etwa indem man eine hochwertigere Luxus-Edition des Produkts anbietet und gleichzeitig eine hervorragende Servicequalität sicherstellt, um vor allem die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, die nicht so preissensibel sind.“ – Ken Allen, CEO bei DHL Express

Markttransparenz ist ein entscheidender Faktor

Wie die Studie zeigt, stehen Händler und Hersteller vor der Herausforderung, sich über das Pricing einen langfristigen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Sie benötigen eine durchdachte Preisstrategie, um es mit den Top Playern im internationalen E-Commerce aufnehmen zu können. Online-Händler müssen dynamisch auf den Markt reagieren und im Bilde sein, was Wettbewerber machen. Zur schnellen und effektiven Preis- und Marktbeobachtung, Preisoptimierung und zur Sortimentsanalyse sind automatische Tools wie die Business Intelligence Software blackbee mittlerweile unverzichtbar. Ohne sie verschenken Wettbewerber Vorteile am Markt.

Um die stattfindenden Revolution im E-Commerce erfolgreich mitzugestalten, ist ein transparenter Markt für Sie als Händler oder Hersteller essenziell. Mit blackbee sind Sie ideal auf den internationalen E-Commerce eingerichtet, denn unsere Software ist weltweit und sprachenunabhängig einsetzbar.

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E-Commerce Trends 2017: Markt- und Preistransparenz bleiben essenziell

Das Jahr 2017 wird für den E-Commerce keine bahnbrechenden Innovationen bieten. Dafür werden sich Entwicklungen und Trends in der Unternehmensorganisation festigen – allen voran wird eine umfassende Markt- und Preistransparenz eine essenzielle Rolle spielen. Nach wie vor wird es wichtig sein, auf Marktveränderungen schnell und flexibel zu reagieren, so Lutz Röllig, CEO von Webdata Solutions. Im folgenden Artikel stellen wir unsere Top-Trends im E-Commerce für das kommende Jahr vor.

Durch Markt- und Preistransparenz können Online-Händler dynamisch auf den Markt reagieren

Marktaktteilnehmer im E-Commerce und insbesondere Online-Händler müssen dynamisch auf den Markt reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu müssen sie den Markt genau beobachten und analysieren. Jedoch lassen sich die riesigen Datenmengen im Internet kaum noch manuell bewältigen. Eine zuverlässige Markt- und Preistransparenz ist zu komplex geworden, um sie händisch zu erwirken. Um Potenziale für Umsatz- und Margensteigerungen zu erkennen und die notwendige Agilität zu erreichen, sind Händler auf automatische Tools zur Marktbeobachtung wie die Business Intelligence Software blackbee angewiesen. Ohne sie verschenken Händler potentielle Wettbewerbsvorteile.

Das Machine Learning ermöglicht kundenspezifische Angebote

Kunden wollen individuell angesprochen werden. Und das in den unterschiedlichsten Situationen und an den unterschiedlichsten Orten. Im Zuge des Mobile Commerce und Wereables Marketing spielen auf den Kunden zugeschnittene Informationen und standortbezogener Service eine zunehmend wichtigere Rolle. Für das Generieren von kundenspezifischen Angeboten aus Big Data sorgt das Machine Learning. Es ermöglicht Geräten, automatisch Daten zu sammeln, zu speichern und zu analysieren.

Originelle Varianten der Virtual Promotion führen Kunden spielerisch ans Produkt heran

Der Virtual-Commerce bietet den Kunden immer vielfältigere Möglichkeiten, Produkte am PC oder am Smartphone auszutesten. Hier werden demnächst originelle Varianten des Ausprobierens entwickelt, die den Nutzer spielerisch an das Produkt heranführen. Die Möglichkeiten sind zahlreich, denn im Virtual-Commerce verschmelzen Realität und virtuelle Welt. Neue Formen der Produktpräsentation werden im E-Commerce 2017 mehr an Bedeutung gewinnen.

Fazit: Digitale Strategien werden durch ein aktives Preismanagement unterstützt

Unternehmen können 2017 vor allem dafür nutzen, um ihre digitalen Strategien zu etablieren und zu festigen. Bewährte Trends aus den letzten Jahren wie Dynamic Pricing, Mobile und Omnichannel-Commerce gilt es jetzt erfolgreich umzusetzen. Der Markt ändert sich rasant – und mit ihm die Preise. Ein aktives Preismanagement ist dafür essenziell und wird nur durch eine klare Markt- und Preistransparenz erreicht. Genauso wichtig sind dabei nicht nur ein optimaler Kundenservice, sondern auch eine emotionale Customer Journey. So können Onlinehändler auch im neuen Jahr erfolgreich handeln.

Unsere E-Commerce Trends für das Jahr 2017 sind zuerst im e-commerce Magazin erschienen.

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