Beiträge

Online-Apotheken: So steigern Sie mit aktivem Preismanagement Ihren Umsatz

55 Prozent aller Internetnutzer, also mehr als jeder zweite Online-Shopper, kauft nach einer aktuellen Befragung des Digitalverbands Bitkom Medikamente online. Hinter Kleidung, Bücher und elektronischen Haushaltsgeräten belegen sie somit den vierten Platz im Ranking der beliebtesten Internetkäufe. Dabei wächst die Anzahl der Kunden seit Jahren. 2015 waren es 49 Prozent, im Jahr 2012 gerade einmal 30 Prozent. Besonders beliebt sind Online-Apotheken bei den über 65-Jährigen, sie machen 62 Prozent des Kundenstamms aus. Mit der Internetbestellung von Medikamenten möchten die Verbraucher Zeit, Aufwand aber auch Geld sparen – und vergleichen gewissenhaft die Preise. Preisspannen von bis zu 22% Unterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter sind keine Seltenheit. Ein aktives Preismanagement kann die Gewinnentwicklung demnach nachhaltig positiv beeinflussen.

 

„Besonders im ländlichen Raum, für chronisch kranke, alte und mobil eingeschränkte Menschen ist der Online-Versandhandel der einfachste Weg zur Arzneimittelversorgung. Die Menschen wollen möglichst lange autonom zu Hause leben und gleichzeitig gut versorgt sein“Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

 

Intensivierung des Preiswettbewerbs

Online-Apotheken aus dem Ausland haben seit diesem Oktober mehr Freiheiten in der Preisgestaltung. Für sie fällt durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshof nun die deutsche Preisbindung auch für verschreibungspflichtige Arzneimittel weg. Neben frei erhältlichen Präparaten können Sie deutschen Kunden jetzt also auch auf rezeptpflichtige Arzneien Rabatte gewähren. Im Preiswettbewerb ergeben sich somit vielmehr Gestaltungsmöglichkeiten. Es bleibt zu hoffen, dass der deutsche Gesetzgeber möglichst schnell nachzieht und auch in Deutschland ansässige Versandapotheken von der Entscheidung profitieren können.

Preismanagement für Online-Apotheken: Das Marktumfeld kennen

Vor allem kleinere Online-Apotheken, die den Versandhandel als Nebengeschäft betreiben, sind mit ihrer Preisgestaltung noch überfordert und übernehmen einfach den Listenpreis. Damit verschenken sie Gewinnpotential. Ob Sie nun den Preis für verschreibungspflichtige Medikamente oder frei verfügbare Gesundheits-Booster, Cremes und andere Präparate gestalten. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie nicht nur ihre eigenen Tätigkeiten analysieren, sondern auch Ihre Wettbewerber im Markt kennen, beobachten und entsprechend handeln: Wie sind die eigenen Preise im Vergleich zu Wettbewerbern zu bewerten? Welche Preispolitik verfolgen andere Versandapotheken? Wo finden gerade Preisaktionen statt?

Durch eine Wettbewerbsbeobachtung können Sie auf der einen Seite vorhandene Preispotenziale erkennen und auf der anderen Seite Kunden durch günstige Angebote locken. Medikamente sind sehr sensible Produkte, bei denen der optimale Preis einer schmalen Gratwanderung gleicht. Durch ein aktives Preismanagement können Sie sich optimal im Wettbewerb positionieren. Wie man die Potenziale der Online-Preise optimal abschöpft, stellen wir Ihnen in unserem Online-Pricing Guide „In 5 Schritten zum aktiven Preismanagement“ vor.

Neben dem Preis sind natürlich auch andere Faktoren, wie die Auffindbarkeit im Netz sowie Service und Nutzerfreundlichkeit Ihres Onlineshops, entscheidend, ob Kunden bei Ihnen kaufen oder zur Konkurrenz abwandern. Angeführt werden die Online-Apotheken in allen drei Punkten im Übrigen von der Shop-Apotheke, dem Marktführer DocMorris und der Versandapotheke Medpex.

Sie wollen Ihre Umsätze im Online-Pharmahandel nachhaltig steigern? Testen Sie blackbee und beginnen Sie jetzt mit einem aktiven Preismanagement.