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Preisvergleichen entgehen: Pricing bei Eigenmarken

In unserem Artikel „Eigenmarken im E-Commerce“ zeigen wir Ihnen, warum es sinnvoll sein kann, eine Eigenmarke im eigenen Online-Shop zu etablieren. Auf diese Weise grenzen Sie sich von Wettbewerbern ab und machen sich von externen Händlern und Herstellern unabhängig. Damit schärfen Sie Ihr Profil und bauen eine stärkere Kundenbindung auf. Aber viel wichtiger: Sie entgehen damit Preisvergleichen und dem großen Druck, das günstigste Angebot eines Produkts zu führen. Produkte Ihrer Marke genießen Exklusivität. Das wiederum verschafft Ihnen größere Möglichkeiten in der Preisgestaltung. Wie Sie sich diesen Gestaltungsfreiraum verschaffen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Das Profil der Eigenmarken bestimmt den Preis

Um eine eigene Händlermarke langfristig für Kunden interessant zu gestalten und zu etablieren, müssen Sie sich klar positionieren. Dazu sollten Sie sich grundlegende Fragen stellen, bevor Sie mit Ihrer Eigenmarke an den Start gehen:

  • Was wollen Sie mit der Marke erreichen? Ist sie eine günstige Alternative zu bereits bestehenden Produkten oder eine Premiumvariante?
  • Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden?
  • Wie viel Marge versprechen Sie sich von der eigenen Marke?

Die Antworten auf diese Fragen sollten sich im Branding Ihrer Eigenmarke wiederfinden. Dementsprechend gestaltet sich der Preis: Hochqualitative Premiumangebote benötigen eine entsprechende Bepreisung, um auch als Premiumprodukt wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus lohnt es zu analysieren, welche Produktgruppen niedrigen Preisschwankungen ausgesetzt sind. Diese Produktgruppen nennen sich Potenzialartikel. Wenn Sie Artikel dieser Produktgruppen in Ihr Eigenmarken-Sortiment einführen und den Preis dem Markt intelligent angleichen, bietet sich für Sie die Chance, Ihre Marge einschlägig zu steigern.

Das Profil der Eigenmarke sollte sich in Qualität, Verpackung und Design wiederspiegeln - und das Pricing rechtfertigen.

Eigenmarken genießen Exklusivität: Bauen Sie sich mit Hilfe von Verpackung, Design und Markensymbol ein Image auf, das dem Kunden die zu erwartende Qualität suggeriert. Die fehlenden vergleichbaren Angebote ermöglichen Ihnen Spielraum beim Pricing.

 

Rechtfertigen Sie den Preis mit dem Auftritt Ihrer Eigenmarke

In seinem Buch Neuropricing erklärt der Geschäftsführer der Forschungsagentur „The Neuromarketing Labs“ Dr. Kai-Markus Müller, dass Kunden Marken nach ihrem Image auswählen. Marken wirken, so Dr. Müller, direkt auf das Belohnungssystem des Menschen. Das sei darauf zurückzuführen, weil sie dem Kunden ein bestimmtes Erlebnis versprechen. Dieses Image können Sie aufbauen, indem sichdas Profil der Marke in Äußerlichkeiten spiegelt. Bleiben wir im Premiumsegment: Hier sind eine außergewöhnliche und edle Verpackung hilfreich. Ebenso sollte das Markensymbol adäquat gestaltet sein. Das rechtfertigt einen gehobenen Preis und wird beim Käufer entsprechend wahrgenommen. Der Marketingexperte Dr. Müller verweist hier auf den Chivas Regal-Effekt: Der Whisky verkaufte sich in den 1970ern nur mäßig. Der Hersteller entwickelte daraufhin ein ansprechenderes Etikett und steigerte den Preis um 20 Prozent. Der Verkauf des Whiskys stieg in kurzer Zeit deutlich an, denn das neue Image versprach Kunden eine hohe Qualität – wofür Käufer sich bereit zeigten, einen höheren Preis zu zahlen.

Setzen Sie Ihre Eigenmarke sinnvoll ein

Das Einführen einer eigenen Marke lohnt sich vor allem, wenn Sie die Produkte in ausreichender Stückzahl produzieren und rentabel absetzen können. Letztendlich lautet das Ziel, Ihre Marge zu verbessern. Dafür müssen Sie das Kaufverhalten Ihrer Kunden analysieren und sich fragen, in welchen Segmenten sich der Aufbau von Eigenmarken lohnt. Entscheidend ist hierbei neben Kundeninformationen die Wettbewerbssituation. Mit der Business Intelligence Software blackbee behalten Sie den Markt im Auge und können entscheidende Schlüsse ziehen, in welchen Segmenten Sie eine Eigenmarke etablieren sollten.

Wichtig ist, dass Sie als Händler die Balance zwischen Produktqualität, Branding und Aufmachung finden. Wirken diese drei Faktoren ideal zusammen, schaffen Sie sich Spielraum für Ihr Pricing. Aufgrund der Exklusivität Ihrer Eigenmarke entgehen Sie geschickt dem ständigen Preisdruck und entfliehen der Preisspirale. Um den idealen Preis zu finden, hilft eine Preisanalyse ähnlicher Produkte, wie sie blackbee leistet.

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So nutzen Sie geringe Lagerbestände zu Ihrem Vorteil

Stellen Sie sich vor es ist Wochenende. Sie laufen durch den Supermarkt und arbeiten Ihre Einkaufsliste für die kommende Woche ab. Bei der Suche nach Ihrem Lieblingswein fällt Ihnen auf, dass dieser aktuell nicht verfügbar ist. Was machen Sie jetzt?

Eine von Philip Schary und Martin Christopher im Jahr 1979 veröffentlichte Umfrage zeigt, wie sich britische Supermarktkunden verhalten. Mehr als die Hälfte der befragten Einkäufer gab an, zum nächsten Laden zu gehen und zu schauen, ob sie das gewünschte Produkt dort bekommen. 20% warten bis zum nächsten Einkauf und 10% haben kein Interesse mehr an dem Produkt. Jeder sechste gab an, das Produkt oder die Marke zu wechseln, während 5% der Kunden sich lieber das gleiche Produkt, aber in einer anderen Größe, kaufen wollen. Auffällig ist zudem, dass Einkäufer dazu tendieren, anderswo nach dem gewünschten Produkt schauen, wenn es um bekannte Marken ging.

Doch führen geringe Lagerbestände, wie es die Zahlen vermuten lassen, tatsächlich zu einem Verlust der Verkäufe?

Geringe Lagerbestände als Wettbewerbsanreiz

Die Forscher Subramanian Balachander und Peter Farquhar von der Clark Universität präsentierten 1994 ein spieltheoretisches Modell im Marketing, das anders argumentiert: Geringe Lagerbestände führen zu einem niedrigeren Wettbewerb im Markt, insbesondere, wenn die Kosten für die Suche durch den Kunden gering sind. Dies ist der Fall, sobald ein anderer Supermarkt um die Ecke ist oder die Möglichkeit besteht, das Produkt online zu kaufen. Die nun besuchte Konkurrenz würde mehr verkaufen und hätte weniger Anreize den Preis zu senken. Doch ebenso bietet sich für das Unternehmen mit dem geringen Lagerbestand ein Vorteil. Da das Preisniveau ebenso wie die Gewinnspanne hoch angesetzt bleibt, sind die Anreize für eine Preissenkung gering. Die Erkenntnisse zeigen, dass preisstabilisierende Faktoren einen größeren Einfluss auf den Gewinn haben, als die Verhinderung geringer Lagerbestände.

Preisoptimierung im E-Commerce durch geringe Lagerbestände

Durch den rasant wachsenden E-Commerce steigt auch die Auswahl an Angeboten im Internet stetig. Kunden haben den Vorteil, anhand weniger Klicks zu entscheiden, in welchem Shop sie einkaufen wollen. Die Bedürfnisse der Kunden anzusprechen ist ebenso notwendig wie eine ständige Wettbewerbsbeobachtung. Dazu sind eine Markt- und Preistransparenz die Voraussetzung für ein optimales Pricing.

Aus unserer Sicht agieren auf dem Markt verschiedenste Konkurrenten, denen es oft an relevanten Informationen für rationale Geschäftsentscheidungen mangelt. Wir empfehlen, die Lagerbestände der Wettbewerber zu überwachen, um so die eigenen Preise dynamisch anzupassen. Geringe Lagerbestände vieler Mitbewerber eröffnen vor allem auch Ihnen die Möglichkeit eines Preisanstiegs, wenn Sie die Produkte anbieten, die bei Ihren Mitbewerbern „out-of-stock“ sind.

Sie benötigen weitere Informationen zu den Themen Preis- und Wettbewerbsbeobachtung im Internet? Dann lesen Sie jetzt unser Whitepaper zur Preisoptimierung für Online-Händler!

Drei häufige Fehler bei der Preisoptimierung, durch die Sie Gewinne verschenken

Die richtige Preisoptimierung fordert viele Händler heraus. Auf der Suche nach zusätzlichen Gewinnen verschenken sie dabei häufig Margenpotenziale. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Produktpreise optimieren und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Fehler #1: Produkte mit überdurchschnittlichen Margen bleiben von Preissteigerungen verschont

Online-Händler konzentrieren sich oft auf Produkte mit niedrigen Margen, wenn sie Preise optimieren möchten. Diese scheinen auf den ersten Blick am geeignetsten, um Preise zu erhöhen. Jedoch ist das unrentable Geschäft bei solchen Produktgruppen meistens begründet. Ursache dafür kann ein sehr intensiver Wettbewerb bei Standardprodukten sein.

Dahingegen versteckt sich vor allem hinter Produkten mit hohen Margen ein großes Potenzial zur Preissteigerung, beispielsweise infolge einer hervorragenden Wettbewerbsposition. Hier übersehen Händler häufig die mögliche Preisschraube nach oben, da die Zielmarge bereits erreicht ist. Dabei sind Kunden gegebenenfalls bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Prüfen Sie als Händler die Produkte mit überdurchschnittlichen Margen auf Preissteigerungen, um zusätzliche Gewinne zu erzielen.

Fehler #2: Den Markt ignorieren

Der Preisvergleich bei verschiedenen Online-Händlern gehört für Konsumenten längst zum Alltag. 44 Prozent vergleichen vor dem Kauf Preise im Internet und für 80 Prozent spielt der Preis für die Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Wettbewerber zu beobachten, ist für Online-Händler deswegen unausweichlich. Behalten Sie die Preise am Markt stets im Blick und richten Sie Ihre Preissetzung konsequent an aktuellen Entwicklungen aus. Eine intelligente Software zur Preisbeobachtung im Internet schafft für Sie die nötige Transparenz und hilft Ihnen, Preise optimal zu bestimmen. In unserer Artikelserie zum Thema Preisoptimierung zeigen wir Ihnen, welche Vorteile der Einsatz eines solchen Tools bietet.

Fehler #3: Fehlende Datensysteme und Infrastruktur zur Preisoptimierung

Die Preisoptimierung im E-Commerce hält für Händler einige Schwierigkeiten bereit. Je umkämpfter ein Markt ist, desto schneller ändern sich Preise im Umfeld, die eine Reaktion erfordern. Und die schier unendliche Zahl von Online-Shops stellt Händler vor einen riesigen, uneinheitlichen Datenberg, den es zu bezwingen gilt.

Vielen Händlern fehlt dazu noch die passende Infrastruktur im Unternehmen. Die Prozesse zur Preissetzung und Veränderungen von Preisen sind oft nicht klar definiert und eine systematische Preisbeobachtung findet nicht statt. Dabei sollten sie grundlegende Preismetriken regelmäßig überwachen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem fehlt Händlern häufig ein valides Datensystem, das nötige Informationen über den Wettbewerb automatisiert sammelt und analysiert.  Hierfür sind innovative Technologien gefragt, die Wettbewerbsdaten effizient verarbeiten.

Mit klar festgelegten Zuständigkeiten und Prozessen für das Pricing und einem intelligenten, wettbewerbsfähigen Analysetool wie blackbee schaffen Sie die Voraussetzungen für die perfekte Preisoptimierung.

Eine effektive Preisgestaltung ist die Grundlage für ein gewinnbringendes Geschäft. Informieren Sie sich in unserem Whitepaper Preisoptimierung für Online-Händler wie Sie mit Hilfe von Preisoptimierungssoftware zur perfekten Preisstrategie im Internet finden.

Pricing: Diese Faktoren beeinflussen Produktpreise im Online-Handel

Pricing im Online-Handel: Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Online-Händler konsequent am Markt orientieren. Gleichzeitig werden Preisoptimierungen online jedoch zunehmend komplexer und schnelllebiger. Somit gehört ein gut durchdachtes Preismanagement zur grundlegenden Geschäftsstrategie eines erfolgreichen Online-Händlers. Doch welche Faktoren beeinflussen die Preisklasse von Produkten im E-Commerce?

Joan Lindey-Mullikon und Dhruv Grewal vom Babson College analysierten rund 500 haltbare und standardisierte Produkte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik auf bizrate.com, einem US-amerikanischen Preisvergleichsportal. Im Rahmen ihrer Studie, die 2006 im Journal of the Academy of Marketing Science („Imperfect Information: the persistence of price dispersion on the web“ – Frühling 2006, S. 236-243) veröffentlicht wurde, untersuchten die beiden Forscher Fernseher, MP3-Player, Personal Digital Assistants, Laptops und Videorekorder.

Pricing: Diese Faktoren beeinflussen Produktpreise im Onlinehandel

Die US-Forscher Lindey-Mullikon und Grewal untersuchten verschiedene Produkte aus dem Elektronik-Bereich um herauszufinden, welche Faktoren auf das Pricing im Online-Handel Einfluss nehmen.

Hochpreisige Produkte: Konsumenten sind weniger preissensibel

Lindey-Mullikon und Grewal ermittelten, dass Produkte nach einem Anstieg des allgemeinen Marktpreises in einer höheren Preisklasse angeboten werden. Dabei wurde die Preisklasse sowohl als Differenz zwischen Mindest- und Maximalpreis (MinMax-Preis) als auch als Standardabweichung der angebotenen Preise gemessen. Sie erklärten dieses Phänomen damit, dass Konsumenten bei hochpreisigen Produkten weniger preissensibel sind. Das wiederum motiviert Händler, die Varianz der Preise zu erhöhen. Je mehr Konkurrenten das Produkt anboten, desto geringer war die Varianz des Preises (MinMax-Preis). Dieses Phänomen erklärten sie damit, dass Konsumenten Produkte online leichter vergleichen können, was die Konkurrenz zwischen den Anbietern verstärkt. Schließlich ermittelten Lindey-Mullikon und Grewal, dass ein großer Qualitätsunterschied zwischen Online-Shops eine größere Preisdispersion des MinMax-Preises zur Folge hat. Das bestätigt, dass Konsumenten das Image des Anbieters berücksichtigen, während sie online einkaufen.

Pricing im Online-Handel: Marktwissen aufbauen und gewinnbringend nutzen

Zusammenfassend entnehmen wir der Studie, dass Online-Händler, die hochpreisige Waren anbieten, flexibler sind, was ihr Pricing betrifft. Außerdem ist es ausschlaggebend, zu wissen, in welchem Ausmaß bestimmte Produkte am Markt angeboten werden. Folglich können mit diesem Marktwissen Preisstrategien mit maximalen Gewinnspannen entwickeln werden. Es ist daher wichtig, die Überschneidung des Sortiments mit bestimmten Konkurrenten zu ermitteln und dabei deren Image am Markt zu berücksichtigen.

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5 Gründe, um mit dem manuellen Repricing aufzuhören – Teil 2

Bleiben Sie wettbewerbsfähig!

Im ersten Beitrag unserer Artikelserie „5 Gründe, weshalb Sie mit dem manuellen Repricing aufhören sollten“ haben wir Ihnen gezeigt, dass die Vorteile einer automatisierten Softwarelösung den menschlichen Fähigkeiten überlegen sind. Insbesondere sind wir darauf eingegangen, weshalb es aus Zeit- und Kostengründen kaum realisierbar ist, Preisdaten manuell zu erfassen. Heute möchten wir darlegen, welche besonderen Rollen die Anzahl Ihrer Produkte und Ihre Wettbewerber einnehmen. Zwei weitere Gründe, wieso es nahezu unmöglich ist, manuelles Repricing durchzuführen.

#2 Ihre Wettbewerber werden immer mehr und immer besser

Die Markteintrittsbarrieren im E-Commerce sind sehr gering, denn Online-Shops basieren auf einheitlichen Technologien. Letztere stellen somit keinen expliziten Wettbewerbsvorteil mehr dar. Durch die allgemein zugängliche Kommunikations- und Vertriebsstruktur des Internets sind Markteintritte deswegen mit vergleichsweise niedrigen Kosten verbunden.

Im stark umkämpften Markt müssen sich Online-Händler somit jede Woche gegen neue Wettbewerber behaupten. Dabei gibt es unter den Einzelhändlern eine große Menge an Überschneidungen zwischen den Produkten, die angeboten und dadurch austauschbar werden. Das bedeutet, Sie haben zu viele Wettbewerber, um jeden einzeln beobachten zu können und es kommen immer mehr hinzu. Nur mit Hilfe automatischer Repricing-Tools können Sie diesem Wettbewerbsdruck dank einer optimierten Preissetzung standhalten, mit der Sie Ihre Preise an Ihr Marktumfeld anpassen.

Händler entdecken den Erfolgsfaktor Repricing nach und nach für sich

Der Wettbewerb im Online-Handel wird außerdem zusätzlich verstärkt, da immer mehr Händler die Vorteile des automatischen Repricing für sich entdecken. Die Fluktuation der Preise im E-Commerce wird hiermit immer höher. Vor allem bei Plattformen wie Amazon, Check24, Conrad oder Otto ist die Repricing-Aktivität auf einem sehr hohen Niveau. Etwa 12% aller Shop-Betreiber nutzen die Chancen des automatischen Repricing effektiv, in dem sie im Monat mindestens 1.000 Preisanpassungen vornehmen. Um bei diesen rapiden Preisänderungen wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine technische Lösung unausweichlich. Da gegenwärtig viele Händler die Vorteile einer solchen Anwendung noch ungenutzt lassen, können Sie sich, durch eine frühzeitige Umsetzung des automatischen Repricing, weitere Wettbewerbsvorteile sichern.

#3 Sie haben zu viele Produkte, um mit manuellem Repricing bei allen Preisänderungen Schritt halten zu können

Je mehr Produkte Sie haben, desto mehr Zeit kostet es Sie, die Preisänderungen Ihrer Wettbewerber zu erfassen. Sollten Sie nur Nischenartikel verkaufen, haben Sie eventuell noch eine Chance, mittels manuellem Repricing den Überblick zu behalten. Doch im Normalfall müssen Sie, um alle Preisänderungen Ihrer Wettbewerber zu erfassen, praktisch jedes Mal von Neuem beginnen, sobald ein Wettbewerber den Preis eines Produktes anpasst. Denn da auch Ihre Wettbewerber ihre Preise an das Marktumfeld anpassen, erfordert dies ständige Aktualisierungen des Preises. Somit sind Sie in einer Endlosschleife der Preisbeobachtung gefangen.

Manuell gibt es keine realistische Möglichkeit, über die Preisänderungen von jedem Wettbewerber für jedes Ihrer Produkte informiert zu bleiben. Hingegen haben Sie bei automatischen Tools zur Preisoptimierung die Preise Ihrer Wettbewerber, bei einem geringen Zeitaufwand, immer im Blick.

Aufgrund der Vielzahl an Wettbewerbern auf die Sie im E-Commerce treffen und der riesigen Menge an Produktüberschneidungen, ist es mit manuellem Repricing langfristig nicht möglich, erfolgreich zu bleiben. Im nächsten Artikel dieser Blogserie beschreiben wir genauer, weshalb die Menge an Daten beim Pricing unüberschaubar ist und wie Sie durch automatisches Repricing Umsätze erhöhen und Margen stärken können.

 

Sie möchten mehr dazu erfahren, wie Sie mit Hilfe automatisierter Preisoptimierungssoftware wettbewerbsfähig bleiben? Laden Sie hier unser Whitepaper zum Thema „Preisoptimierung für Online-Händler“ herunter.

Preisoptimierung für Online-Händler #4: Holen Sie sich Unterstützung!

In unserer bisherigen Artikel-Serie haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Wettbewerbsposition stärken und welche positiven Effekte sich aus dem Einsatz von Software zur Preisoptimierung ergeben. Außerdem haben wir Ihnen zwei mögliche Ansätze zur Gestaltung Ihrer Preispolitik vorgestellt. Im heutigen Artikel gehen wir auf die Funktionsweise unserer preisgekrönten Technologie ein und erläutern, wie blackbee Online-Händler beim Preismonitoring im Internet unterstützt.

Preisoptimierung im Internet: Wie blackbee Sie unterstützt

Screenshot blackbee Preisoptimierung: Dashboard

Screenshot blackbee Preisoptimierung: Dashboard

Abfrage & Zuordnung

Zunächst übermittelt der Händler dem System eine Liste (z.B. als CSV- oder XLS-Datei) all seiner Produkte, für die eine Preisoptimierung durchgeführt werden soll. Relevante Informationen sind Titel, Hersteller, Beschaffungs-, Verkaufs- und Grenzpreise der Produkte sowie im Idealfall die zugehörigen EAN/GTIN. Letztere sind jedoch nicht zwingend erforderlich, da die Software mit einer qualitativ hochwertigen Matching-Technologie ausgestattet ist.

Des Weiteren benötigt das System Angaben zu den Internetquellen, die nach passenden Sortimentsüberschneidungen und Preisveränderungen durchsucht werden sollen. Hier kommen Online-Shops, Marktplätze und Preisvergleichsportale in Frage. Es können mit Hilfe der Software auch Wettbewerber mit hoher Sortimentsübereinstimmung gefunden werden.

Um das Internet nach Angeboten der Konkurrenz zu durchsuchen und gefundene Daten mit den Daten des Händlers abzugleichen, erfolgen zunächst die Abfrage- und Zuordnungs-Verfahren (Crawling & Matching).  Die Ergebnisse der Crawling– und Matching-Prozesse – also detaillierte Informationen zu Produkten und Preisen der Wettbewerber – kann der Händler in der Webanwendung der Software einsehen. Sie bilden den Ausgangspunkt für die intelligente Preisoptimierung blackbee.

Filter & Regeln

Hochwertige Preisoptimierungslösungen bilden die individuelle Preisstrategie eines Online-Händlers konkret ab. Um die spätere Preisoptimierung korrekt kalkulieren zu können, werden im Vorfeld Filter und Regeln eingestellt. Zunächst erstellt der Händler Filter, die Produkte in Gruppen ordnen, wobei jedes Produkt genau einem Filter zugeordnet wird. Danach kommen unterschiedliche Regeln zur Preissetzung hinzu, die auf die Filter angewandt werden.

Die Regeln bestimmen zunächst, welche Anbieter in den Preisoptimierungsprozess einfließen. So kann für eine Produktgruppe nur nach Anbietern gesucht werden, die ein bestimmtes Niveau an Online-Bewertungen nicht unterschreiten. Auch die Waren- oder Größenverfügbarkeit sowie eine bestimmte Höhe der Sortimentsüberschneidung können als Voraussetzung herangezogen werden.
Beachtenswert ist, dass mit blackbee nicht nur Niedrigpreisstrategien umsetzbar sind. Genauso ist es möglich, die Preise im Hochpreissegment zu optimieren. Hier bietet sich ein echter Mehrwert gegenüber „herkömmlichen“ Repricing-Tools, die meist auf möglichst niedrige Preise ausgerichtet sind, um eine Ausweitung des Marktanteils und die damit verbundene Erhöhung der Sichtbarkeit in Online-Portalen zu erreichen.

Schutz & Sicherheit

Ein ausgefeiltes Sicherheitssystem sorgt bei blackbee dafür, den Händler vor negativen Effekten wie Preisspiralen und Umsatzverlusten zu schützen. Es kann bestimmt werden, unter welchen Bedingungen das System durch Warnungen auf besondere Preisveränderungen der Konkurrenz, zu starke eigene Preisschwankungen oder Überschreitungen der UVP hinweist. Auch die Entwicklung des eigenen Warenbestandes kann der Händler in die Preisoptimierung einbeziehen.
Darüber hinaus werden Preisuntergrenzen festgelegt, um Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit zu gewährleisten und Preisspiralen zu vermeiden. Diese Untergrenzen werden bei den anschließend vom System vorgeschlagenen Preisänderungen berücksichtigt.

Auswertung & Preisvorschläge

blackbee Preisoptimierung errechnet auf Grundlage der Crawling- und Matchingergebnisse sowie der zuvor eingestellten Kriterien neue Preisvorschläge für die beobachteten Produkte. Hierbei kommen alle Filter, Regeln, Sicherheitseinstellungen und Preisuntergrenzen zum Tragen. Die Sicherheitseinstellungen und Preisuntergrenzen schließlich bilden den Rahmen für die optimierten Preisvorschläge von blackbee Preisoptimierung.

Das Ergebnis wird für den Online-Händler in der Webapplikation  nutzerfreundlich aufbereitet. Hier werden die Preissetzungs-Vorschläge aufgelistet. Der Händler hat die Möglichkeit, individuell an seine Preisstrategie angepasste Vorschläge zur Preisanpassung einzusehen. Die Annahme oder Ablehnung der Preisvorschläge nimmt der Händler vor, sodass die volle Kontrolle über seine Preise bei ihm liegt. Über eine Exportfunktion können die gesamten Daten der Preiskalkulation intern gespeichert und weiterverwendet werden (z.B. als CSV- oder XLS-Datei). Das Einpflegen der aktualisierten Produktpreise in Warenwirtschaftssysteme über Standardformate wird so erleichtert. Auch die Einrichtung individueller Schnittstellen ist möglich.

Was bedeutet der Einsatz von blackbee für mich als Online-Händler?

Die sich zuspitzende Konkurrenzsituation im E-Commerce erhöht den Druck auf Shopbetreiber, die eigenen Produktpreise ständig der Marktlage anzupassen. Die schnelle Reaktion auf Preisänderungen der Konkurrenz trägt dazu bei, Margen voll auszuschöpfen und so Gewinne zu steigern. Die Beobachtung und Analyse des Marktes ist hierfür die wichtigste Voraussetzung.
Um bei der dynamischen Preissetzung personelle und zeitliche Ressourcen einzusparen, nutzen fortschrittliche Händler zunehmend automatisierte Lösungen zur Preisoptimierung. Dabei werden Angebotsdaten konkurrierender Marktteilnehmer im Idealfall so in die Preissetzung einbezogen, dass die individuelle Preisstrategie des Unternehmens umfassend umgesetzt wird.

Eine solche Lösung ist blackbee Preisoptimierung. Die detaillierte und marktübergreifende Ausrichtung der Software ermöglicht eine einfache, strategisch sinnvolle und sichere Anpassung der Preise an die Marktbedingungen. Derzeit sind Lösungen zur automatisierten, intelligenten Preisoptimierung eine Möglichkeit, gezielt individuelle Preisstrategien umzusetzen und so Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Zukünftig gewinnen sie in Verbindung mit dem aggressiver werdenden Preiskampf im E-Commerce an Bedeutung. Händler, die ihre Preisanpassungen nicht schnell und effektiv genug vornehmen können, werden dann Wettbewerbsnachteile erleiden.

Testen Sie blackbee jetzt und überzeugen Sie sich von unserer preisgekrönten Technologie! Sie benötigen weitere Informationen zum Thema Preisoptimierung im Internet? Schreiben Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Preisoptimierung für Online-Händler #3: Definieren Sie Ihre Preispolitik!

In unserer Artikelserie „Preisoptimierung für Online-Händler: So stärken Sie mit intelligentem Preismanagement Ihre Wettbewerbsposition“ haben wir Ihnen bisher ein Status quo zum Thema „Preisoptimierung im Internet“ gegeben. Außerdem wissen Sie nun, welche Herausforderungen beim Einsatz von Pricing-Tools auftreten und welcher positive Nutzen sich bei der Anwendung daraus für Sie ergibt. Im heutigen Artikel stellen wir Ihnen kurz zusammengefasst zwei Möglichkeiten zur Gestaltung Ihrer Preispolitik vor: die Niedrigpreis- sowie Hochpreisstrategie.

 

Welche Preispolitik passt zu meinem Unternehmen?

Die Optimierung der eigenen Preise ist für Handelsunternehmen ein komplexes Unterfangen. Viele Faktoren fließen in die Preissetzung ein. Neben den Kosten für Beschaffung und Administration, die gewissermaßen die Untergrenze für die Preissetzung darstellen, spielen verschiedene Marktbedingungen eine zentrale Rolle. Je nach Wettbewerbsstrategie des Händlers sind die Preiselastizität der Nachfrage sowie die Entwicklung der Konkurrenzpreise wichtige Elemente – Definieren Sie deshalb vorab Ihre Preispolitik!

Niedrigpreisstrategie

Je nach Produktart und Zielsetzung des Unternehmens stehen dem Händler verschiedene Preisstrategien zur Auswahl. Für Händler, die für bestimmte Warengruppen das Ziel der Marktanteilsausweitung verfolgen, bietet sich die Niedrigpreisstrategie an. Hierbei werden wenig innovative Produkte, die eine ausreichende Nachfrage am Markt ansprechen, zu niedrigen Preisen verkauft. Die Strategie zielt auf einen Mengeneffekt ab. Je mehr Produkte verkauft werden und je höher der erreichte Marktanteil ist, desto höher fällt der Gewinn aus. Beispiele für die Niedrigpreisstrategie sind Produkte des täglichen Gebrauchs und Discounterwaren.

Preisoptimierung-fuer-Onlinehaendler-Produkte-Niedrigpreisstrategie

Produkte des täglichen Gebrauchs wie Zahnbürsten oder Zahnpasta werden eher niedrig bepreist.

Hochpreisstrategie

Margenorientierte Händler hingegen wählen eher die Hochpreisstrategie. Dabei werden innovative Produkte so am Markt platziert, dass weniger Einheiten zu höheren Stückpreisen verkauft werden. Beispiele sind hochwertige Markenprodukte und innovative Technologiewaren. Die Preiselastizität der Nachfrage ist recht gering, sodass die Nachfrage hier nicht sehr groß sein muss, um die Margen hoch zu halten.
Zwischen diesen beiden Preisstrategien gibt es für Online-Händler viele Möglichkeiten, die optimalen Preise zu finden. Stationäre Discounter wie Aldi und Lidl schaffen mitunter den Spagat zwischen Marktanteils- und Margensteigerung. Indem nicht nur die Preise, sondern auch die Kosten für Flächen, Personal und Beschaffung extrem niedrig gehalten werden, sind Discounter häufig rentabler und marktbeherrschender als klassische Supermärkte.

Elektronische Geräte hochwertiger Marken werden häufig zu hohen Stückpreisen verkauft.

Elektronische Geräte hochwertiger Marken werden häufig zu hohen Stückpreisen verkauft.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Preissetzung

Neben der Kenntnis der eigenen Kosten, Ziele sowie Umsatz- und Absatzzahlen, sollten Sie Ihren Markt stets genau beobachten und analysieren. Im Online-Handel wird die Beobachtung des Wettbewerbes gegenüber dem stationären Handel insofern erleichtert, als alle Konkurrenten gewissermaßen an einem Ort – dem Internet – versammelt sind. Die Schwierigkeiten liegen dabei jedoch in der schier unendlichen Größe des Marktes. Die Zahl der zu beobachtenden Anbieter macht die Erfassung und Analyse aktueller Daten auf manuellem Wege quasi unmöglich, sodass die passende Reaktion auf Preissetzungen der Konkurrenz für viele Shopbetreiber langsam und ineffizient ist. Eine zu späte oder nicht ausreichende Anpassung der eigenen Preispolitik verschenkt wichtige Umsatz- und Gewinnpotenziale.
Eine Lösung zur automatisierten Preisoptimierung kann da Abhilfe schaffen. In unserem nächsten Artikel zeigen wir am Beispiel von blackbee, wie eine intelligente Preisoptimierung für Online-Händler funktioniert.

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Preisoptimierung für Online-Händler #2: Herausforderung vs. Nutzen

Im ersten Teil unserer Serie „Preisoptimierung für Online-Händler: Wie Sie mit intelligentem Preismanagement Ihre Wettbewerbsposition stärken“ haben wir den Status Quo des deutschen Online-Handels beschrieben. Im zweiten Teil unserer Artikelserie gehen wir nun auf die Herausforderungen sowie den Nutzen beim Einsatz einer automatisierten Software zur Preisoptimierung ein.

Herausforderungen einer intelligenten Preisoptimierung

Die wichtigsten Herausforderungen treten bei der Beschaffung und Einbindung der Daten, bei der detaillierten Anpassung an die individuellen Anforderungen des Händlers sowie bei der Bewältigung von Komplexitäts- und Sicherheitsanforderungen auf:

Crawling

Die Beschaffung der für die Preisoptimierung relevanten externen Daten erfolgt mit Hilfe des sogenannten Crawling-Verfahrens. Das Crawling hat zum Ziel, relevante Internetquellen wie Online-Shops, Marktplätze oder Preisvergleichsportale nach vergleichbaren Angeboten zu durchsuchen. Probleme können dabei durch teilweise enorme Datenmengen, Veränderungen in den Webseiten und URL-Strukturen externer Seiten entstehen.

Matching

Ein zuverlässiger Vergleich der eigenen Produktpreise mit den Angeboten der Wettbewerber, eine darauf aufbauende Analyse der Sortimentsüberschneidungen sowie Preisverläufe setzt eine zuverlässige Zuordnung der gefundenen Wettbewerberangebote zu den eigenen Produkten voraus. Dieses Verfahren wird auch Matching genannt. Beim Matching liegen die Herausforderungen in den oft unterschiedlichen Bezeichnungen für gleiche Hersteller, Produkte und Merkmale („HP“ vs. „Hewlett-Packard“, „Laptop“ vs. „Notebook“, „royal blue“ vs. „königsblau“ usw.). Auch fehlende bzw. falsch angegebenen EAN/GTIN stellen ein Problem dar.

Komplexität

Die Bewältigung der Komplexität ist eine der größten Herausforderungen intelligenter Preisoptimierungslösungen. Sie entsteht durch enorme Datenmengen und die Umsetzung vielschichtiger Marktstrategien. Mit Hilfe umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten, die ein Online-Händler zur Anpassung an die eigene Preisstrategie nutzt, kann die Komplexität bewältigt werden. Individuell einstellbare und skalierbare Regeln, Filter und Preisgrenzen sollten die Möglichkeit bieten, Preise nach bestimmten Vorgaben und im Rahmen der Preispolitik des Händlers zu optimieren.

Benutzerfreundlichkeit

Die Benutzerfreundlichkeit der Einstellungen, die einfach und verständlich vorzunehmen sein sollten, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch die Möglichkeit, mit mehreren Nutzern gleichzeitig Änderungen in der Software vorzunehmen, ist eine Herausforderung. Die Diskrepanz von Komplexitätsanforderungen einerseits und der Einfachheit für den Nutzer andererseits ist ein Grundproblem bei der Entwicklung umfangreicher Softwarelösungen zur Preisoptimierung.

Zeitaufwand

Zeitliche Aspekte sind für die intelligente Preisoptimierung ebenfalls nicht unerheblich. Im Online-Handel ändern Preise sich viel häufiger als in stationären Geschäften. Hier ist eine wöchentliche, wenn nicht gar tägliche Aktualisierung der Produktdaten und Preise die Grundvoraussetzung für schnelle Reaktionen auf Veränderungen im Wettbewerb.

Sicherheit

Darüber hinaus ist der Faktor Sicherheit von enormer Bedeutung. Die Verlässlichkeit der Berechnungen und der Schutz des Händlers vor Preisspiralen sollten stets im Vordergrund stehen. Die Kontrolle über die eigenen Preise muss beim Händler liegen. Im Idealfall nimmt eine automatisierte Preisoptimierung zu keiner Zeit eigenmächtig Preisänderungen vor, sondern macht lediglich Preisvorschläge, die dann schnell, unkompliziert und sicher in Warenwirtschaftssysteme übernommen werden können. Die Verbindung dieser Herausforderungen macht die Eigenentwicklung einer passenden Lösung zur Mammutaufgabe. Durch den Einsatz einer standardisierten Software können Ressourcen eingespart und zeitliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz geschaffen werden. Dies erhöht wiederum den Druck auf andere Marktteilnehmer, sodass die intelligente Preisoptimierung im rasant wachsenden E-Commerce mittel und langfristig obligatorisch sein wird.

Herausforderung vs. Nutzen beim Einsatz einer intelligenten Software zur Preisoptimierung

Herausforderung vs. Nutzen beim Einsatz einer intelligenten Software zur Preisoptimierung

 

Online-Händler: Erfolgreicher Nutzen beim Einsatz von Tools zur Preisoptimierung

Die Preisoptimierung mittels einer automatisierten Softwarelösung hat für Onlinehändler viele Vorteile:

Zeitersparnis

Die intelligente Preisoptimierung verringert den internen manuellen Aufwand der Preissetzung wesentlich. Alle nötigen Wettbewerbsdaten zur dynamischen Anpassung der Preise werden geliefert, sodass weniger personelle und finanzielle Ressourcen gebunden werden. Die Daten stammen dabei aus beliebig vielen Quellen, sodass eine umfassende, kanal- und marktübergreifende Analyse gewährleistet wird.

Markttransparenz

Detaillierte, tagesaktuelle Informationen schaffen Markttransparenz und versetzen Betreiber von Online-Shops in die Lage, schnell auf Preisänderungen ihrer Konkurrenten reagieren zu können und so wertvolle Potenziale abzuschöpfen. Mittels langfristiger Historien und qualitativ hochwertiger Daten können Online-Händler die Strategien verschiedener Marktteilnehmer überblicken und frühzeitig Konsequenzen für die eigene Preisstrategie ziehen.

Skalierbarkeit

Individuell einstellbare Softwaremodelle machen es möglich, die Preisoptimierung auf die strategische Unternehmensausrichtung anzupassen. Die Skalierbarkeit führt dazu, dass die Software „mitwächst“. Nehmen Waren- und Datenmengen mit der Zeit zu, können Anpassungen leicht vorgenommen werden. So sind Pricing-Strategien auch für Hunderttausende von Produkten automatisiert umsetzbar und erweiterbar.

vollständige Kontrolle

Negative Effekte wie Preisspiralen, die auch bei sehr sorgfältiger manueller Preisanpassung nicht ausgeschlossen werden können, werden bei der automatisierten Preisoptimierung durch den Einsatz verschiedener Schutz- und Warnmechanismen vermieden. So können mit Hilfe von Sicherheitseinstellungen Preisschwankungen, zu große Preisunterschiede und Warenbestände in die Preisoptimierung mit einfließen. Die Kontrolle über das Preismanagement liegt stets beim Händler.

Auch wenn die aufgelisteten Herausforderungen beim Einsatz einer Software zur Preisoptimierung zunächst überwiegen, so lohnt sich die technologische Unterstützung beim Pricing allemal. Im nächsten Beitrag unserer Artikelserie erfahren Sie, warum Sie Ihren Markt immer genau im Blick haben sollten und wie Pricing-Tools Sie bei der Preisbeobachtung im Internet unterstützen.

 

Sie benötigen weitere Insights zu den Themen Preis- und Marktanalyse für Händler und Hersteller?  Laden Sie sich unsere Whitepaper kostenlos herunter und bleiben Sie über die neusten Entwicklungen im E-Commerce stets auf dem Laufenden.

Preisoptimierung – Warum ist es so herausfordernd, Preisstrategien umzusetzen?

Nutzen Sie bereits intelligente Strategien zur Preisoptimierung, um die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen? Ein erfolgreiches Geschäft kann anhand verschiedener Kriterien gemessen werden. Um jedoch am Markt zu bestehen, müssen Unternehmen wettbewerbsfähig sein, Gewinne maximieren, Margen ausschöpfen, Umsätze steigern und gleichzeitig die Zufriedenheit der Kunden sichern. Um diese Ziele zu erreichen, kann man verschiedene Stellschrauben drehen: doch nichts birgt so viel Potential wie der Preis! Deshalb sollte eine gut durchdachte Preisstrategie für jeden erfolgreichen Händler zum Tagesgeschäft gehören.

Preisoptimierung – Jeder braucht es, nur wenige tun es

Jedem Händler ist bewusst, dass bereits geringe Preisoptimierungen zu einer hohen Gewinnsteigerung führen können. Den meisten Unternehmen fehlt es jedoch an einer professionellen Preisstrategie und die Umsetzung eines aktiven Preismanagements wird immer noch zu stiefmütterlich behandelt. Doch woran liegt das?

1. Hoher personeller und zeitlicher Aufwand
Im Vorfeld stellen die Entwicklung und das Umsetzen einer Preisstrategie häufig einen hohen Zeit- und Kostenfaktor dar. Doch nur mit einem präzisen Marktüberblick lernen Sie Ihre Wettbewerber kennen und können Preise richtig setzen. Mit einer gut durchdachten Vorgehensweise lassen sich Preise längerfristig optimieren und Gewinne maximieren. Vielen Unternehmen fehlt nach wie vor das Bewusstsein, welche Effekte eine präzise Preisstrategie haben kann. Sehen Sie deshalb den Kosten- und Personalaufwand als Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens.

2. Fehlende Tools bei der Umsetzung
Um nicht nur die eigenen Produkte und Preise, sondern auch die Vielzahl Ihrer Wettbewerber im Blick zu haben, sollten Sie Tools zur Unterstützung einsetzen. So sparen Sie nicht nur Ressourcen, sondern treffen auch bessere Entscheidungen. Technologien wie die Retail Intelligence Suite von blackbee verschaffen Ihnen einen Marktüberblick und unterstützen Sie bei der Preisoptimierung.

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blackbee Preisoptimierung unterstützt Händler bei der Durchführung ihrer professionellen Preisstrategie

 

3. Fehlendes Knowhow
Um eine optimale Pricing-Strategie im Unternehmen durchzuführen, müssen Sie die Verantwortlichkeiten dafür festlegen. Der jeweilige Mitarbeiter muss nicht nur regelmäßig die Ergebnisse kontrollieren und analysieren, sondern sollte auch über neuste technologische Entwicklungen im E-Commerce informiert sein. Fördern Sie deshalb den Austausch mit Pricing-Experten. Informieren Sie sich regelmäßig auf Konferenzen, in Fallstudien, Whitepaper oder themenspezifischen Newslettern. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter mit gezielten Trainings oder Seminaren.

4. Welche Produkte sollen bepreist werden?
Um eine erfolgreiche Preisoptimierung umzusetzen, müssen Sie vorab definieren, welche Produkte neu bepreist werden sollen. Erstellen Sie zunächst eine Fokusartikel-Liste, die die Grundlage für Ihr aktives Preismanagement bildet. Überlegen Sie sich außerdem, welche preisstrategischen Optionen Sie noch haben. So können Sie beispielsweise nicht nur Preise senken und erhöhen, sondern auch Rabattaktionen planen oder Serviceleistungen fokussieren.

Preisoptimierung – Strategien konsequent und langfristig umsetzen

In erster Linie ist es wichtig, dass Sie innerhalb des Unternehmens ein Bewusstsein für Pricing schaffen. Informieren Sie sich regelmäßig über neuste technologische Entwicklungen und scheuen Sie sich nicht vor strukturellen Veränderungen im Unternehmen. Vergessen Sie nicht, regelmäßig Marktanalysen durchzuführen! Denn nur wer seine Wettbewerber kennt, wird langfristig Erfolg haben. Am Ende zählt vor allem, dass, egal für welche Strategie Sie sich entscheiden, diese konsequent und dauerhaft umgesetzt wird.

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Preisbeobachtung im Internet – Online-Preise immer im Blick

Eine systematische Preisbeobachtung im Internet ist aus verschiedenen Gründen unumgänglich: Zum einen ist kein anderer Faktor im Kaufentscheidungsprozess so wichtig wie der Preis. Für 80 Prozent aller Verbraucher spielt er beim Online-Kauf die entscheidende Rolle und entscheidet über Kauf oder Abwanderung zur – immer nur einen Klick entfernten – Konkurrenz. Zum anderen waren Konsumenten noch nie so gut über die Preise der Online-Händler informiert: Im Zeitalter digitaler Informationstechnologien gehört die Recherche über eine Vielzahl von Preisvergleichsportalen längst zum Alltag. Jeder Dritte vergleicht vor dem Kauf Preise im Internet.

Dadurch steigen die Ansprüche an Online-Händler – sie stehen angesichts der hohen Preistransparenz im Internet unter einem hohen Wettbewerbsdruck. Die starke Preisorientierung des Kunden drängt Unternehmen zu einer laufenden Preisanpassung. Damit wird Pricing zur relevanten Geschäftsstrategie.

Online Preisbeobachtung: Behalten Sie Ihre Wettbewerber immer im Auge

Angesichts der hohen Preisorientierung der Kunden ist die Orientierung am Wettbewerb ein wichtiger Ansatzpunkt zur Preissetzung. Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Online-Händler konsequenter am Markt orientieren. Vor allem für Online-Händler die auf hochfrequentierten Marktplätzen wie Amazon und eBay aktiv sind, ist eine Preisbeobachtung besonders wichtig. Hier kann meistens nur der günstigste Anbieter erfolgreich verkaufen. Dabei trifft die Preisbeobachtung im Internet auf Herausforderungen, die eine systematische Erfassung von Wettbewerbspreisen obligatorisch machen.

Denn Online-Preise unterliegen schnellen Veränderungen. Das Preiskarussell dreht sich dabei oftmals so schnell, dass Preisentwicklungen im Marktumfeld für Händler nur noch schwer sichtbar sind. Je umkämpfter der Markt, desto häufiger verändern sich die Preise. Mitunter wechseln die Preise innerhalb eines Online-Shops sogar innerhalb eines Tages – wie zum Beispiel beim Marktplatz-Giganten Amazon: Hier sind über eine Million Preisänderungen an einem Tag keine Seltenheit. Preise erscheinen somit in unendlicher Zahl am E-Commerce Himmel und erfordern eine Selektierung, um sie für die eigene Preisstrategie verwerten zu können.

Zur Preisbeobachtung greifen Händler online dabei auf unterschiedliche Verfahren zurück. 80% der Unternehmen erschließen Wettbewerbsdaten manuell. Zu den automatisierten Methoden zählen SaaS (Software as a Service) – und lokale Softwarelösungen.

Beim manuellen Preismonitoring werden eigene Lösungen zur Wettbewerbsbeobachtung entwickelt, die von eigens dafür eingesetzten Mitarbeitern betreut werden. Sollen damit nur wenig Konkurrenten oder eine geringe Sortimentsgröße beobachtet werden, gelingt dies mit dem nötigen Knowhow noch relativ unproblematisch. Werden jedoch mehrere Online-Shops abgefragt, steigt der Aufwand personeller- und finanzieller Ressourcen überproportional. Dabei sind es vor allem die Abfrage großer Datenmengen sowie die uneinheitliche Bezeichnung von Herstellern, Produkten oder Merkmalen, welche die manuelle Preisbeobachtung nahezu unmöglich machen.

Preisbeobachtung im Internet


Zur Preisbeobachtung im Internet greifen immer mehr Händler auf automatisierte Technologien wie die Retail Intelligence Software blackbee zurück (Quelle: Screenshot blackbee Preisbeobachtung).

 

Mit automatisierten Tools zur Preisbeobachtung Wettbewerbsvorteile sichern

Um die unendliche Menge an Online-Daten wertvoll zu machen, sind innovative Technologien gefragt, die Preise- und Produktdaten effizient verarbeiten können. Intelligente Softwarelösungen setzen an den Problemen dynamischer E-Commerce-Märkte an und ermöglichen so eine automatisierte Sammlung und Zuordnung von Wettbewerbsdaten.
Der Vorteil automatisierter Tools liegt dabei vor allem in der deutlich höheren Aktualisierungsfrequenz: Durch die systematische Erfassung von tagesaktuellen und validen Wettbewerbspreisen kann unmittelbar auf Preisänderungen bei der Konkurrenz reagiert werden.

Da nur wenige Unternehmen standardisierte Systeme zur Preisoptimierung nutzen, zeigen sich innerhalb der Preissetzung in Online-Märkten immer noch einige Defizite: So verdeutlicht zum Beispiel eine geringe Adaption von Preisveränderungen der Wettbewerber durch Online-Händler, dass längst nicht alle das Potential der Datenanalyse im Web nutzen. In den Vereinigten Staaten und Großbritannien werden etwa nur 13-18% der Preise in Abhängigkeit zum Wettbewerb gesetzt.

Im Hinblick auf die steigende Preisorientierung von Konsumenten wird die Preisbeobachtung von Mitbewerbern und die Analyse ihrer Preisstrategie für Online-Händler jedoch zunehmend unabdinglich, um die Wettbewerbsfähigkeit von Online-Shops zu sichern. Nur wer den Überblick über die große Menge an Daten von Märkten, Wettbewerbern und Produkten hat und zum eigenen Nutzen verwenden kann, wird langfristig im E-Commerce erfolgreich. Innovative Lösungen wie die selbstlernende Retail Intelligence Suite blackbee liefern hier die nötige Transparenz. Sie ermöglichen eine durchdachte Preis- und Sortimentsstrategie, indem Märkte und Wettbewerber umfassend beobachtet und Trends sichtbar werden.

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