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Unabhängige Urteile: Kundenbewertungen steigern Gewinne

Bewertungen anderer Kunden sind das stärkste Kaufkriterium für Online-Shopper. Das ermittelte die Umfrage des Digitalverbands Bitkom vom Dezember 2016. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der 1.114 befragten Online-Käufer verlassen sich bei der Entscheidung auf die Erfahrungen anderer. Damit spielen Kundenbewertungen eine gewichtigere Rolle als Preisvergleichsportalen (51 Prozent). Aber auch Erfahrungswerte von Freunden und Verwandten (50 Prozent) sowie Testberichte im Print- und Online-Bereich (42 Prozent) haben das Nachsehen gegenüber unabhängigen Bewertungen.

Für Händler bieten sich mit einem hürdenfreien Bewertungssystem Möglichkeiten, langfristig das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Stehen sonst Händler auf der einen und Kunden auf der anderen Seite des Verhandlungstischs, kommuniziert der Bewertende mit dem Kunden aus der Rolle des Verbündeten. Die Kaufmotivation des Bewertenden ähnelt der des Kunden, sein Urteil entsteht frei und ungebunden. Bei der zunehmend großen Auswahl an Produkten und Online-Shops im E-Commerce bieten Kundenbewertungen eine wichtige Orientierung für Käufer.

„Kunden nutzen das Internet zunehmend als Informationsquelle, bevor sie auf den Kauf-Button drücken. Unabhängige Bewertungen können ein guter Wegweiser durch die große Auswahl im Netz sein. Mit transparenten Bewertungen auf ihrer Homepage können Online-Shops ihren Kunden wichtige Kaufhilfen bieten und gleichzeitig das Vertrauen potenzieller Neukunden gewinnen und sich von anderen Online-Händlern positiv absetzen.“ – Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer Bitkom

Dabei blickt die Nutzung von Kundenbewertungen erst auf eine kurze Geschichte zurück: Den Beginn machte das Online-Auktionshaus eBay. Die Herausforderung für eBay bestand darin, Kunden zu überzeugen, einem Anbieter Geld vor Erhalt der Ware zu überweisen, obwohl sie den Anbieter nicht kannten. Um einen Anbieter als glaubwürdig auszuweisen, konnten Käufer ihre Erfahrungen mittels Sternebewertung und Kommentar öffentlich teilen. Das erschwerte Betrügern, den Marktplatz für ihre Zwecke zu missbrauchen und half vertrauenswürdigen Händlern, Umsätze und Gewinne zu steigern. Das mittlerweile omnipräsente Bewertungssystem erblickte somit das Licht der Welt. Amazon übernahm als einer der ersten das Sterne-Bewertungssystem und ermöglichte Kunden, ausführliche Rezensionen zu verfassen.

Auswirkung von Kundenbewertungen auf den Käufer

Der Einfluss von Kundenbewertungen auf potenzielle Käufer ist groß: Mit wenigen Klicks vergleichen Kunden weltweit Angebote und tauschen sich über Erfahrungen aus. Der Händler macht es Kunden leichter und steigert seine Glaubwürdigkeit, wenn er sich öffentlich der Kritik aussetzt. Quelle: http://insights.ekomi.com/wp-content/uploads/2016/01/eKomi_infographic.png

 

Dank Kundenbewertungen können Verkäufe bis zu 44 Prozent steigen

Im Durchschnitt steigt der Umsatz eines Produkts um 30 Prozent an, wenn es positiv bewertet wird, ermittelte eine Statistik des Unternehmens eKomi Ende 2015. Der Serviceanbieter beruft sich auf mehrere Studien z.B. vom Marktforschungsunternehmen Ipsos, dem Online-Portal für Statistiken Statista oder einer Umfrage des statistischen Bundesamtes. Aus der Statistik geht hervor, dass die Conversion-Rate bereits nach der ersten Bewertung um zehn Prozent steigt. Bei 100 Bewertungen ist ein Anstieg von 37 Prozent zu verzeichnen, bei 200 Bewertungen erreicht das Produkt einen Anstieg bis zu 44 Prozent. Ferner ergab die Umfrage, dass 63 Prozent der Käufer einen Online-Shop mit transparenten Bewertungssystem bevorzugen. So äußerten 58 Prozent der Befragten, dass sie Geschäfte mit offen dargelegten Kundenbewertungen für vertrauenswürdig halten. Und weiter: Geht ein Händler zeitnah auf negative Bewertungen ein und verfasst er eine individuelle Antwort, steigert sich die Kaufwahrscheinlichkeit in seinem Shop um bis zu 186 Prozent.

Das Feedback von Kunden kann einen stärkeren Kaufanreiz entfalten als der beste Werbeslogan. Daher sollte es sinnvoll ins Marketing einbezogen werden. Mit Hilfe intelligenter IT-Lösungen können Kundenbewertungen erfasst, gesammelt und anschließend analysiert werden. Durch die gewonnenen Insights ist es für das Unternehmen leicht, Bemängelungen aber auch Lob als Anstoß zur Optimierung seines Shops zu nutzen. Außerdem bietet sich dem Händler die Möglichkeit, aus den Kundenbewertungen ein repräsentatives Siegel zu erstellen. Dieses kann er in die Webseite oder auf sozialen Kanälen einbinden und somit Neukunden auf sich aufmerksam machen. Auch Zitate aus Kundenwertungen können als Testimonial für Webseitenbesucher dienen.

Der Verkauf eines Produkts steigt schon nach einer positiven Bewertung um 10 Prozent an.

Positive Kundenbewertungen erzielen schnelle Erfolge: Der Verkauf eines Produkts steigt schon nach einer Bewertung um 10 Prozent an. Das liegt nicht allein an der gesteigerten Attraktivität des Produkts für andere Kunden: Auch das SEO zieht wegen des neuen Inhalts in Form der Rezension an. Quelle: http://insights.ekomi.com/wp-content/uploads/2016/01/eKomi_infographic.png

 

Kundenbewertungen sind neben einem dynamischen Preismanagement das beste Verkaufsargument

Positive Bewertungen senken neben dem Vertrauensgewinn von Neukunden die Retourenquote von bestehenden Kunden. Die Zufriedenheit des Käufers steigt, weil der Online-Händler für ihn und seine Bedürfnisse Interesse zeigt. Außerdem schaffen Bewertungstexte für Produkte und Shops neue Inhalte für Suchmaschinen. Das hat einen positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung, womit wiederum die Conversionrate des Online-Shops steigt. Kundenbewertungen schaffen eine starke Ausgangssituation für das Marketing.

Ein Bewertungssystem dient dem Händler nicht bloß als kostengünstige Werbung, sondern hilft ihm ebenso als Werkzeug, um seinen Shop ständig zu verbessern. Der Kunde freut sich, dass auf seine Kritik Bezug genommen wird und verspürt damit eine Nähe zum Shop. Darüber hinaus lassen sich Kundenbewertungen leicht ins eigene Marketing integrieren, um Neukunden zu gewinnen. Einem hürdenlos bedienbaren, transparenten Bewertungssystem wohnt die Chance inne, nebst aktivem Preismanagement das stärkste Zugpferd eines Online-Shops zu werden.

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So gewinnen Sie mit Shopping-Clubs treue Kunden

Shopping-Clubs boomen: In 2016 errangen exklusive Einkaufsclubs eine Steigerung von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt lag der Umsatz bei 780 Millionen Euro, schätzt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in ihrer Studie. Das sind zwar Zahlen, die mit den großen Online-Händlern nicht mithalten können, dennoch schaffen sich Händler mit Shopping-Clubs einen entscheidenden Vorteil: Sie sichern sich einen treuen Kundenstamm.

Shopping-Clubs: Der Reiz der Exklusivität

Shopping-Clubs sind bei weitem nicht so bekannt wie große Online-Händler. Nur etwa ein Fünftel der in der Studie befragten Konsumenten ist bei mindestens einem Shopping-Club wie der Zalando-Lounge, Amazon BuyVIP oder brands4friends angemeldet. Dies entspricht dem Prinzip eines exklusiven Einkaufshops, dessen Geschichte 1976 seinen Anfang nahm: Der Kristallglashersteller Swarovski produzierte eine kleine Maus aus Kristalltropfen. Sie war zunächst dafür gedacht, Besuchern der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck ein schönes Andenken zu bereiten. Die kleine Maus fand schnell viele Sammler, Folgemodelle waren stark gefragt, sodass Swarovski 1987 einen eigenen Shopping-Club gründete: Die Swarovski Collectors Society (heute Crystal Society). Der Kristallhersteller baute sich somit ein neues Standbein auf, zuvor hatte er sich auf die Herstellung von Kronleuchtern spezialisiert. Heute zählt die Crystal Society 300.000 zahlende Mitglieder, die in aller Welt kristallene Miniaturtiere sammeln und zu stolzen Preisen von bis zu 399 Euro erstehen.

Shopping-Clubs versprechen den Mietgliedern Teil einer exklusiven Community zu sein

Teil einer exklusiven Community zu sein ist attraktiv: Mitglieder in Shopping-Clubs erweisen sich als treue Käufer. Das ist mit dem psychologischen Effekt der Effort Justification zu erklären.

 

Worin liegt der Reiz, Mitglied eines Shopping-Clubs zu werden? Er entspringt laut der Werbepsychologie der sogenannten Effort Justification. Nicht jeder kann sich in einem Shopping-Club registrieren, für gewöhnlich brauchen Nutzer eine Einladung. Es erfordert beim Kunden einen gewissen Aufwand, Teil einer exklusiven Shopping-Gruppe zu werden. Gelingt dem Kunden der Eintritt, ist er dem Shopping-Club treu verbunden: Je exklusiver die Vorteile eines Shopping-Clubs, desto wertvoller die Mitgliedschaft.

Langfristiger Profit für Kunden wie für Händler

Für die Kunden solcher Clubs rentiert sich die Teilnahme an Club-Events. Die Rabatte schlagen bis zu 70 Prozent zu Buche. Die Produkte werden für einen kurzen Zeitpunkt angeboten, oft wird ein Geheimnis aus den eingestellten Artikeln gemacht, um die Spannung im Vorhinein zu steigern. „Es sind die Live Shopping Events“, so E-Commerce-Berater Jochen Krisch von Exciting Commerce, „die letztlich ein Shopping-Club-Konzept für Kunden attraktiv macht.“

Händler können von diesem Konzept deutlich profitieren. Die einen verkaufen zu viel produzierte Waren für einen Aktionspreis und machen die geringe Marge durch Masse wett. Andere Händler, wie die geschlossene Shopping-Community Vente Privée, finanzieren sich dadurch, dass sie ihre Marge erhöhen: „Wir verdienen, indem wir auf den Produktpreis eine Marge von 30 % aufschlagen“, erklärt Gründer Jacques-Antoine Granjon. Nicht nur die Marge birgt Gewinn, viel wichtiger ist das Generieren von loyalen Kunden. Laut der von Ernst & Young veröffentlichte Studie sind 92 Prozent der Shopping-Club-Mitglieder regelmäßige Online-Shopper. 77 Prozent der Club-Shopperinnen kaufen mindestens einmal im Vierteljahr im Shopping-Club ein. Den Kundenstamm von Shopping-Clubs machen hauptsächlich Frauen mit einem Netto-Haushaltseinkommen von über 2.500 Euro pro Monat aus.

Den größten Teil der Mitglieder von Shopping-Clubs machen Smart-Shopper aus: Kunden, die oft und versiert kaufen

Wie die Ernst & Young-Studie über Shopping-Clubs ermittelte, handelt es sich bei Mitglieder oftmals um Frauen mit einem überdurchschnittlichen Einkommen. Eine Kundengruppe, die nicht unbedingt auf Schnäppchen angewiesen ist, sondern smart shoppt. Das heißt: Oft und versiert. Quelle: Ernst & Young Studie über Shopping-Clubs in Deutschland

 

Gewinnt ein Händler diesen Kundenstamm für seinen Shopping-Club, eröffnen sich weitere Synergieeffekte, die er in diesem Rahmen erproben kann:

  • Sie tragen zur Kundenbindung bei.
  • Sie bieten eine Alternative, um Kunden anzusprechen.
  • Sie können neue Sortimente und neue Strategien im kleinen Rahmen testen.
  • Sie liefern tiefschürfende Verkaufseinsichten.
  • Sie können abgeschriebene Waren verkaufen, um die Bilanzen zu verbessern.

Shopping-Clubs schaffen Kundenbindung, einen Rahmen zum Erproben neuer Strategien und neue Gewinne für den Händler

Wer einen Shopping-Club eröffnet, sollte darauf achten, dass er keine Kunden mit Artikeln lockt, die sich im herkömmlichen Online-Shop schlecht verkaufen ließen. Für Club-Shopper ist mindere Qualität ein No-Go, es handelt sich bei ihnen meist um Kunden mit einem großen Trendbewusstsein und mit einer Affinität, spontan einzukaufen. Club-Shopper sind passionierte Käufer, die über Produkte und Marken gut informiert sind.

Die Eröffnung eines Shopping-Clubs lohnt sich eher für größere Shops, die ein breites Spektrum an Artikeln einem kleinen, ausgewählten, aber treuen Mitgliederstamm anbieten können. Als großer Pluspunkt zeichnen sich die Kundenbindung, der Rahmen zum Ausprobieren neuer Strategien und vor allem das Neu-Inszenieren von Artikeln aus. Letzterem wohnt die Chance für Händler inne, neue Gewinne zu erzielen. Dabei ist zu beachten, dass der Händler hochwertige und exklusive Artikel anbietet, um die Ansprüche von Club-Shoppern zu erfüllen.

Das ist nicht immer ein leichter Balanceakt. Um zu wissen, welche Artikel der Händler in seinem Shopping-Club zu welchem Preis platziert, ist ein ausgeklügeltes Preismanagement auf Basis einer umfassenden Sortimentsanalyse sinnvoll. Eine schnelle und effiziente Sortimentsanalyse kann mit automatischen Tools, wie der Business Intelligence Software blackbee, erstellt werden. Mit der Hilfe von blackbee erzielen Händler Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz am Markt.

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Kaufimpulse setzen – Wie Sie Kundenbedürfnisse ansprechen

Der internationale E-Commerce wächst rasant, die Auswahl an Angeboten und Shops steigt stetig. Der Vorteil für den Kunden: Er kann mit ein paar Klicks entscheiden, in welchem Shop er einkauft. Die Herausforderung für den Händler: Er muss mit einem attraktiven Angebot und wirksamen Kaufimpulsen aufwarten, die den Kunden zum Kauf verführen. Für welchen Shop sich der Kunde letzten Endes entscheidet, ist nicht dem Zufall überlassen: Meistens weiß er nach Sekundenschnelle ganz unbewusst, wann er ein Angebot wahrnimmt und wann nicht. Doch was steckt hinter diesem Bauchgefühl?

Der Mensch trifft seine Entscheidungen zu 95 Prozent emotional, sagt der Marketingforscher Dr. Ralf Mayer de Groot. Das heißt: Jeder Kunde hat ein Kaufmotiv, ein Bedürfnis. Eine Braut kauft das Hochzeitskleid, weil sie sich am Tag ihrer Hochzeit schön fühlen möchte, der Sportler kauft ein Eiweißprotein, weil er sich fit halten und stärken will, ein Sekretär kauft Bürobedarf, weil er effizient arbeiten will. Wenn Sie als Händler das emotionale Bedürfnis Ihres Kunden verstehen und bedienen, wird er seine Kaufentscheidung in Ihrem Shop fällen.

Im E-Commerce gestaltet es sich schwierig, die individuellen Bedürfnisse des Kunden zu identifizieren und gezielt zu bespielen. Sie können Ihrem Kunden keine Fragen stellen oder spezifisch beraten. Eine weitere Herausforderung kommt hinzu, wenn Sie als Händler oder Hersteller am Anfang stehen. Als Hersteller haben Sie noch keine Marke etabliert und kein Vertrauen zum Kunden aufgebaut haben, als Händler ist Ihr Shop noch nicht positioniert. Darum ist es für Ihren Online-Shop wichtig, prinzipielle Bedürfnisse Ihres Kunden anzusprechen, während er sich Ihr Sortiment ansieht. Wir zeigen Ihnen anhand einiger Beispiele, wie erfolgreiche Online-Shops wie Amazon, Zalando, Otto oder Notebooksbilliger gekonnt Kaufimpulse setzen:

 

Kaufimpuls #1: Erfahrungen anderer Kunden teilen

Käufer wollen Sicherheit und keine Risiken eingehen. Gerade bei größeren Anschaffungen vertraut der Kunde nicht nur auf das Versprechen des Händlers, sondern auf die Erfahrungen anderer Kunden. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil: Veröffentlichen Sie das Feedback von Käufern und schaffen Sie somit Transparenz und Vertrauen. Am weitesten verbreitet ist hierbei das Sterne-System, wie es bspw. Amazon verwendet. Aber auch die Markierung von Top-Verkäufen als Bestseller hilft dem Kunden bei der Orientierung.

Kaufimpuls #2: Ersparnis verdeutlichen

Die Aussicht darauf, dass der Käufer beim Einkauf spart, ist für viele Kunden einer der stärksten Kaufimpulse – schließlich möchte der Kunde das Gefühl haben, einen guten Deal abgeschlossen zu haben. Die meisten Online-Shops machen davon Gebrauch. Überlegen Sie sich, wie Sie das Ersparnis in Ihrem Fall am Deutlichsten hervorheben: Sie können den alten Preis durchstreichen und den neuen, günstigeren Preis farblich hervorheben, das Ersparnis ins Prozentzahlen oder absoluten Zahlen ausdrücken und den Kunden direkt ansprechen: „Sie sparen …!“

Setzen Sie einen Kaufimpuls indem Sie dem Kunden Ersparnisse anzeigen

Der Kunde möchte nicht nur gleichauf mit anderen Kunden sein, sondern bestenfalls einen Vorteil erhalten. Darum wirken Ersparnisse anziehend.

 

Kaufimpuls #3: Ratenzahlungen ermöglichen

Auch wenn hohe Preise für einige Produkte gerechtfertigt sind, können sie für manche Kunden eine hohe Belastung darstellen. Hier ist es sinnvoll, eine Produktfinanzierung anzubieten und diese in der Nähe des Kaufpreises aufzuführen. Zur preislichen Orientierung dient ein konkreter Vorschlag, zum Beispiel „24 Raten á 24,90“.

Kaufimpuls #4: Schnelle Lieferzeiten anbieten und offenlegen

Die Vorstellung, dass der Kunde den Artikel bereits am nächsten Tag in den Händen hält, wirkt auf viele Käufer verlockend. Außerdem vermitteln Sie dem Kunden damit eine gewisse Glaubwürdigkeit: „Kaufen Sie jetzt und wir kümmern uns darum, dass Sie die Ware so schnell wie möglich erhalten“, lautet die Message. Amazon verwendet z.B. eine „tickende Uhr“, die dem Käufer verspricht, dass der Artikel noch am selben Tag versandt wird, wenn er innerhalb der angezeigten Zeit bestellt.

Kaufimpuls #5: Vertrauen schaffen

Wie eingangs erwähnt fällt es gerade neuen, nicht-etablierten Händlern schwer, das Vertrauen beim Kunden zu wecken. Nutzen Sie qualitätsversprechende und sicherheitsstiftende Siegel in der Nähe des Preises, um Seriosität zu generieren. Hier helfen Symbole wie das der „Secure Socket Layer“ (SSL)-Verschlüsselung oder Zertifikate des Qualitätsmanagements (TÜV, Stiftung Warentest). Bieten Sie dem Kunden gleichzeitig an, dass er per Klick weitere Informationen zu diesen Siegeln erfährt.

Mit Qualitätssiegeln wecken Sie das Vertrauen des Kunden

Mittels Siegel verdeutlichen Sie auf einem Blick, dass Sie einen seriösen und vertrauenswürdigen Online-Shop betreiben.

 

Kunden suchen das günstigste Angebot, wollen aber auch sicher gehen, dass sie zu guten Konditionen in einem verlässlichen Shop kaufen. Das größte Verkaufsargument ist und bleibt der Preis: Allein durch Preisvergleichsportale kann der Kunde innerhalb von Sekunden herausfinden, wo das beste Angebot auf ihn wartet. Aus diesem Grund ist der Schlüssel zum Kaufabschluss das ideale Pricing: Mit einer genauen, effizienten Marktanalyse bestimmen Sie den Preis, der Kunden überzeugt. Dabei hilft unser automatisches Tool, die Business Intelligence Software blackbee. Wenn Sie darüber hinaus die soeben aufgeführten Elemente für Kaufimpulse berücksichtigen, präsentieren Sie sich als transparenter und vertrauenswürdiger Händler mit hohen Aussichten auf Erfolg.

Sie interessieren sich für weitere Tipps zum Thema Marktanalyse und Pricing? Schreiben Sie uns eine Nachricht – wir freuen uns auf Sie!

 

Bewahren Sie Ihr Image: So entgehen Sie dem Graumarkt

Der Graumarkt kostet Hersteller viel Geld, Zeit und Nerven: Denn Markenbildung ist ein langer Prozess und Kunden sollen Ihre Artikel auf Anhieb wiedererkennen. Das Image Ihrer Marke bildet das Fundament für ein erfolgreiches Pricing. Wenn Ihre Artikel allerdings auf dem Graumarkt, also bei nicht-autorisierten Verkaufskanälen, erscheinen und zum Dumpingpreis verkauft werden, verursacht dies nicht nur einen Wertschaden, sondern schädigt ebenso Ihr Image. Beim Kunden landen Bedienungsanleitungen auf fremden Sprachen oder Softwareupdates funktionieren nicht. Ärger ist vorprogrammiert. Das Risiko, dass Kunden Ihre vergünstigten Produkte auf dem Graumarkt kaufen ist zudem groß – die Nutzung von Vergleichsportalen wächst rasant.

Die Alliance for Gray Market Counterfeit Abatement (AGMA) veröffentlichte über die KPMG ihre Studie KPMG Gray Market Study im Jahr 2008, die den Schaden im Graumarkt bezifferte. AGMA fand heraus, dass llein der Schaden für Technologie-Produkte durchschnittlich 58 Milliarden US-Dollar maß. Das entspricht einen Umsatz von sechs bis acht Prozent. Schuld daran sind international operierende Gruppen, die oftmals Preisnachlässe zum Beispiel durch falsche Angaben oder durch Bestechung erwirken. An welchem Punkt diese Gruppen eingreifen lässt sich selten identifizieren, da die Vertriebskette von Produkten lang sein kann.

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Über KPMG veröffentlichte AGMA 2008, die den Schaden für Technologie-Produkte auf dem Graumarkt auf durchschnittlich 58 Milliarden US-Dollar bezifferte. Wir gehen davon aus, dass der Schaden pro Jahr seit 2007 gewachsen ist. (Bildquelle: KPMG Gray Market Study, 2008, S.30)

Die Verluste im Nachhinein auszugleichen stellt für Händler eine enorme Aufgabe dar. Deswegen sollten Sie präventiv vorgehen, um den grauen Markt zu vermeiden. Der renommierte Senior Investigator Bastian Moritz (Corma GmbH) ermittelte jahrelang im Bereich Graumarkt sowie Produktfälschungen und teilt seine wertvollen Tipps:

Tipp #1: Sichern Sie sich vertraglich mit Partnern ab

Bevor Sie mit Ihren Distributionspartnern zusammenarbeiten, sollten Sie einen Vertrag entwerfen, der die Rahmenbedingungen genauestens regelt. Dazu gehören nicht bloß der reine Vertrieb: Sie sollten ihre Partner verpflichten, Vorgänge zu dokumentieren, Auditierungsoptionen und gegebenenfalls Strafzahlungen einzuräumen. So sichern Sie sich ab.

Tipp #2: Informieren Sie sich über Ihre Kunden

Verträge mit Kunden können Sie nicht schließen, allerdings hilft ein wenig Recherche, um die Sie sich vor größeren Projekten bemühen sollten. Überlegen Sie, ob Firmengröße und Bestellvolumen übereinstimmen. Meist sind illegale Firmen erst seit kurzer Zeit auf dem Markt – recherchieren Sie, wie lange die Firma bereits existiert. Eventuell sind Strukturen, die auf den Graumarkt hinweisen, hierdurch ersichtlich. Außerdem erkennen Sie mit stichprobenartigen Testkäufen und dem Tracken von Seriennummern, ob Ihre Produkte im grauen Markt landen.

Tipp #3: Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter für den Graumarkt

Der Produktpreis zwischen unterschiedlichen Regionen variiert gravierend. Das liegt an Faktoren wie Produktanforderungen, Garantieansprüche oder Vertriebskosten, die in verschiedenen Ländern unterschiedlich viel kosten. Wenn– im Rahmen einer Discount-Aktion – Ihr Produkt in Ost-Europa verkauft wird und anschließend im Sortiment eines Resellers in Deutschland auftaucht, profitiert der osteuropäische Vertrieb. Sieerleiden den Schaden. Diese Vorkommnisse sind dadurch prädestiniert, dass Mitarbeiter eines Herstellers nur ihren lokalen Umsatz beaufsichtigen. Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf den Graumarkt aufmerksam. Verdeutlichen Sie, dass globale Ergebnisse wichtiger sind, als regionale.

Tipp #4: Nutzen Sie eine intelligente Software zum Monitoring

Um zu erkennen, ob die eigenen Produkte in den Graumarkt gelangen, benötigen Sie umfassende Informationen. Fangen Sie mit der Untersuchung von Preisentwicklungen auf Online-Marktplätzen an. Diese Händlerbeobachtung manuell vorzunehmen, ist bei heutigen Datenmengen kaum noch zu bewältigen. Tools zum Monitoring wie die Business Intelligence Software blackbee helfen Ihnen, die Daten auszuwerten. Damit werden illegale Netzwerke offenkundig, was Ihnen ermöglicht, den Handel mit Tätern von vornherein abzuwenden.

Berücksichtigen Sie diese vier Tipps und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Produkte Einzug auf dem Graumarkt finden, sinkt stark. Sollte Ihre Produkte dennoch auf dem grauen Markt erhältlich sein, hilft Ihnen auch hier ein geschicktes Monitoring mit Hilfe einer Intelligence Software: Professionell gesammelte und aufbereitete Daten erreichen einen Umfang, der eine strafrechtliche Verfolgung ermöglicht. Damit erwirken Sie, dass illegale Reseller Sie und andere Kollegen nicht weiter belangen können.

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