Exklusive Insights: Sortimentsanalyse der großen Baumarkt-Ketten vs. Online-Plattformen

Welche Vollsortiment-Händler hatten im Herbst und Winter 2019 mit den günstigeren Deals die Nase vorn: Die großen Baumarkt-Ketten oder die Online-Wettbewerber? Wir stellen Ihnen nur hier im Blog exklusive Einblicke in den deutschen DIY-Markt aus dem Sortimentsanalyse-Tool blackbee Insights vor.

Online-Marktplätze haben besonders viele teure Produkte im Sortiment

Mittlerweile konkurrieren etliche Anbieter aus dem DIY-Bereich online um Kunden. Darunter sind die großen deutschen Baumärkte, die mit stationären Geschäften ebenso wie im E-Commerce vertreten sind. Immer mehr Wettbewerb kommt vonseiten neuer Händler, die mit Vollsortimenten ausschließlich den E-Commerce als Vertriebsweg nutzen: Sogenannte Online Pure Player. Doch inwiefern grenzen sich diese zwei Anbieter-Typen preislich voneinander ab, wo konnte man die preiswerteren Angebote im Herbst und Winter bekommen?

Im Zeitraum Oktober bis Dezember analysierte Webdata Solutions mit blackbee Insights die beobachteten Anbieter. Mithilfe der Funktion Preisbenchmark segmentierten wir alle Preisänderungen nach ihrer Differenz zum eigenen günstigsten Preis. In diesem Fall setzten wir einen Durchschnittspreis für die untersuchten Produkte und ermittelten die Abweichungen von diesem. Daraus ergaben sich vier Preissegmente: Günstig, mittelpreisig, höherpreisig und hochpreisig. In das günstige Preissegment fallen alle Produkte, die über 10 Prozent günstiger als der Durchschnittspreis angeboten wurden. Das mittelpreisige Segment fasst alle Angebote zusammen, die zwischen 10 Prozent günstiger bis 10 Prozent teurer als der Durchschnittspreis waren. Im höherpreisigen Segment finden sich alle Angebote, die 10 bis 20 Prozent teurer als der Durchschnittspreis ausfielen. Das hochpreisige Segment fasst angebotene Produkte zusammen, die über 20 Prozent teurer waren als der Durchschnittspreis.

blackbee exklusive Insights: Preisbenchmark

Beispielhafte Sortimente großer Multichannel-Baumärkte und Online Pure Player. Quelle: blackbee Insights

Die Analyse von blackbee Insights ergab, dass sich die drei größten deutschen Baumärkte in verschiedenen Preissegmenten unterschiedlich klar positionieren, also jeweils andere Preisstrategien verfolgen. Jedoch setzen sie im Vergleich zu den zwei großen Online Pure Playern im Bereich DIY deutlich stärker auf vergleichsweise günstige und mittelpreisige Produkte.

Bei den beiden ausgewählten Online Pure Playern hingegen machen die günstigen und mittelpreisigen Produkte auf Google Shopping gemeinsam nur maximal die Hälfte des Sortiments aus. Eindeutig stärker vertreten sind Produkte im höherpreisigen und – besonders häufig – im teuersten Segment.

Fazit: Die größere Bandbreite an vergleichsweise günstigen Deals bei Vollsortiment-Händlern konnten Heimwerker im Herbst und Winter bei den großen Baumarkt-Ketten ergattern.

Bereit für den Deep Dive? Weitere Analysen erhalten Sie von uns im aktuellen „blackbee Insights Pricing Reports: Der Herbst und Winter 2019 im deutschen DIY-E-Commerce“ kostenlos. Schreiben Sie uns eine Nachricht!