Lieber nicht verkalkulieren: Rechtliche Besonderheiten bei der Preisangabe

Der folgende Artikel ist ein Partnerartikel von unseren Kollegen vom Händlerbund.

Einfach eine Summe nennen? So einfach ist die Preisangabe gegenüber Verbrauchern nicht. Wir zeigen, wie es funktionieren kann.

Preise müssen nicht immer zwingend angegeben werden. Aber wenn, dann richtig. Von der Preisangabenverordnung, die diesen Bereich regelt, sollte jeder Händler wie Online-Händler schon einmal gehört haben. Sie regelt, das legt der Name schon nahe, die Angabe von Preisen bei Angeboten von Waren und Leistungen sowie in der Werbung gegenüber Verbrauchern.

Für Händler kann es schnell zu Konsequenzen kommen, berücksichtigen sie die gesetzlichen Vorgaben hier nicht. Die Angabe von Preisen ist regelmäßig Gegenstand gerichtlicher Verfahren und von Abmahnungen. Mit der Berücksichtigung einiger Kleinigkeiten ist die korrekte Preisangabe aber einfach zu bewerkstelligen. Wir zeigen, was berücksichtigt werden muss.

Wann müssen Preise überhaupt angegeben werden?

Die Preisangabenverordnung hat einen klaren Anwendungsbereich: Sie gilt für denjenigen, der Verbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder auch in sonstiger Weise regelmäßig Waren oder Leistungen anbietet. Auch wenn gegenüber Verbrauchern unter Angabe des Preises geworben wird, gilt diese gesetzliche Grundlage.

Wann immer es also ein konkretes Angebot gibt, muss sich an die Preisangabenverordnung gehalten werden. In der Werbung hingegen, unterliegt man als Unternehmer diesen Regeln nicht immer: Hier gilt die Verordnung nur, wenn tatsächlich unter Angabe des Preises geworben wird. Damit ist also ein Werben ohne Preisangabe prinzipiell möglich.

Anbieten und Werben haben der Sache nach aber eine große inhaltliche Schnittmenge. Es kann daher schwierig sein zu beurteilen, ob gerade noch zulässigerweise ohne Preisangabe geworben werden darf, oder ob es sich dann im Einzelfall schon um ein gewerbliches Angebot handelt, welches jedenfalls eine Angabe im Sinne der Verordnung erfordert. Weiß man hier nicht weiter, sollte man auf Nummer sicher gehen und den Preis korrekt angeben, oder aber sich fachliche Unterstützung besorgen.

Der Preis – Mehr als nur eine Zahl

Wenn Unternehmer wie Online-Händler gegenüber Verbrauchern Preise für Waren oder Leistungen angeben, dann muss es der Gesamtpreis sein, also Mehrwertsteuer und sonstige Preisbestandteile eingeschlossen. Daraus ergeben sich bekannte Floskeln wie beispielsweise „100 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten“. Es geht darum, transparent darzustellen, auf was sich der Käufer einlässt.

Bleibt man beim Beispiel, fehlt da jedoch noch etwas: Zwar wird schon gezeigt, dass Versandkosten zum Preis der Ware dazukommen, aber in welcher Höhe? Hierfür bräuchte es in diesem Fall etwa eine Verlinkung auf eine gesonderte Seite des Online-Shops, in der diese Kosten klar und unmissverständlich aufgeschlüsselt werden.

Es ist nicht zwingend nötig, dass sich die zusätzlichen Angaben direkt am Preis befinden. Genutzt werden kann auch ein Sternchenhinweis: „100 Euro*“. Der entsprechende Sternchentext „*inkl. MwSt. zzgl. Versand“ muss dann aber jedenfalls auf derselben Seite, deutlich sichtbar und möglichst hervorgehoben. Das Sternchen selbst wiederum muss am Blickfang teilhaben, sich den Verbrauchern also sozusagen aufdrängen. Von einer kleineren Schriftgröße oder ähnlichem kann insofern nur abgeraten werden.

Nicht nötig ist der Hinweis auf die Mehrwertsteuer bei der Angabe der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, sofern hierauf bloß Bezug genommen wird. Macht sich ein Händler diese jedoch zu eigen, gilt wieder die Preisangabenverordnung.

Der Händlerbund hilft!

Die rechtliche Absicherung ihrer Internetpräsenzen verursacht vielen Online-Händlern einen enormen Mehraufwand. Der Händlerbund steht Ihnen bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite. Wenn Sie sich als Händler jetzt für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheiden, erhalten Sie mit dem Rabattcode P2233#2019 einen Nachlass von 3 Monaten im ersten Jahr auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl. Jetzt informieren!

Über den Autor

Melvin Dreyer ist seit Mitte 2018 als juristischer Fachredakteur für den Händlerbund tätig. Während er sich im Studium besonders mit Steuerrecht auseinander gesetzt hat, berichtet und berät der Diplom-Jurist nun regelmäßig zu rechtlichen Neuigkeiten und Fragestellungen rund um E-Commerce, IT- und Europarecht.

 

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Das war das Jahr 2019 bei blackbee

Es ist viel passiert im Jahr 2019! Wir blicken mit Ihnen zurück auf unsere Höhepunkte des Jahres.

blackbee ist jetzt offizieller Partner von Microsoft

Wir glauben: Gemeinsam sind wir stärker. Deshalb sind wir seit Februar Teil des Microsoft Partner Network – einem weltweiten Netzwerk aus renommierten und innovativen Business-Lösungen. Mit den Microsoft-Partnern bauen wir ein starkes Netzwerk auf. So können wir Ihnen nun noch mehr maßgeschneiderte Lösungen anbieten und damit individuelle Wünsche erfüllen.

Das Jahr 2019: Microsoft Network

Mit blackbee Insights in eine neue Epoche der Online-Marktanalyse

Seit Anfang 2019 ist unsere runderneuerte Competitive Intelligence Suite blackbee Insights erhältlich. Das neue Tool führt alle bisherigen blackbee-Module zusammen, damit können Sie nun Wettbewerbs- und Marktanalysen deutlich einfacher umsetzen. Zudem wurde bei der Entwicklung des neuen Tools besonders auf die Benutzerfreundlichkeit und auf ein attraktives Nutzungserlebnis geachtet. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen von blackbee Insights!

Unser blackbee Pricing Report: Preisänderungen im deutschen DIY-E-Commerce

Der deutsche Markt für DIY-Produkte boomt. Deshalb haben wir uns im diesjährigen blackbee Insights Pricing Report diesen Wachstumstreiber im E-Commerce genauer angeschaut.

Schon seit Jahren wächst der Online-Markt für Heimwerkerprodukte stärker als der stationäre Handel. Dieser starke Strukturwandel vom Offline-Geschäft hin zum E-Commerce erfordert ein nachhaltiges Preismanagement, das es mit dem dynamischen Wettbewerb aufnehmen kann. Aus diesem Grund haben wir über die vier Sommermonate Mai bis August 2019 die Preisstrategien der drei größten deutschen Multichannel-Baumärkte sowie Google Shopping unter die Lupe genommen. Dafür wertete unser Marktanalyse-Tool blackbee Insights insgesamt mehr als 1,2 Millionen Angebote aus. Fazit: Die meisten Anbieter nutzen die Chancen nicht, die Ihnen ein aktives Pricing bietet.

Das Jahr 2019: blackbee Insights Pricing Report

Die Untersuchung der Anbieter zeigt: Die wenigsten bepreisen ihre Produkte aktiv. Quelle: blackbee Insights

Sechsstellige Förderung für blackbee‘s Bilderkennungs-Projekt

Die Zukunft ist jetzt! Seit Oktober läuft unser Kooperationsprojekt mit der Universität Leipzig zum „Visuellen Produktmatching (VIP)“. Dafür erhalten wir eine beachtliche sechsstellige Förderung der Sächsischen Aufbaubank (SAB). In den Jahren 2020-2022 entwickeln wir gemeinsam unsere Competitive Intelligence Suite blackbee weiter. Damit schaffen wir eine State-of-the-Art-Lösung für das bildbasierte Produktmatching – der treffgenauen Zuordnung von zwei Datensätzen zum gleichen Produkt. So werden in Zukunft auch Artikel vergleichbar, die durch das gängige Text-Matching nicht erfasst werden können.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Carina ist Vorbild-Unternehmerin von „FRAUEN unternehmen“

Frauen an die Macht – dazu will die die Initiative FRAUEN unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermutigen. Seit Januar 2019 engagiert sich unsere Gründerin und Geschäftsführerin Carina Röllig für die Initiative und gibt dort Mädchen und Frauen jeden Alters Einblicke in die berufliche Selbstständigkeit. Sie spricht mit den Interessentinnen sowohl über Chancen und Anforderungen, die mit einer Selbstständigkeit einhergehen, als auch über ganz persönliche Eindrücke aus dem Arbeitsalltag.

 

KI revolutionieren Ihre Beziehungen zum Kunden

Smart Home, Chatbots und Co.: Der E-Commerce wird zunehmend personalisierter. Eine solche Kundenzentrierung wäre unmöglich, wenn es nicht immer mehr Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) gäbe. Denn KI schafft in Zukunft ganz neue Möglichkeiten der Kundenbindung. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen für eine Verbesserung Ihrer Kundenbeziehungen zusammengestellt.

Das Team von Webdata Solutions bedankt sich für Ihr Vertrauen in diesem Jahr! Auf ein erfolgreiches 2020.

E-Commerce 2020: Die Top Trends für das neue Jahr im Überblick

Die gesamtwirtschaftliche Stimmung in Deutschland ist aktuell getrübt, die Wirtschaft schwächelt. Dennoch prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) für das Jahr 2019 ein Umsatzplus im E-Commerce von 10,5 Prozent. Fest steht aber: Bei zunehmend schwierigen Umweltbedingungen geht der E-Commerce im kommenden Jahr neue Wege, um die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortzuschreiben. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Trends für 2020 vor.

#Trend 1: 5G katapultiert den Mobile Commerce in neue Sphären

Mit viel Spannung wird er erwartet – der 5G-Mobilfunkstandard. Er gibt dem Internet der Dinge und dem Mobile Commerce im kommenden Jahr einen kräftigen Schub: 5G soll ganze 100 Mal schneller sein als LTE!

Die Technologie ermöglicht unter anderem eine stark verkürzte Verzögerung bei der Übertragung (Latenz). 4G hat eine Latenz von 50 Millisekunden, bei 5G werden es in drei Jahren lediglich fünf Millisekunden sein, in fünf Jahren verkürzt sie sich auf nur eine Millisekunde. Zum Vergleich: der Mensch benötigt 10 Millisekunden, um ein Bild zu verarbeiten. Damit sind Übertragungen in Echtzeit künftig per 5G möglich.

E-Commerce Trends 2020: 5G

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G ist das Internet der Dinge in Reichweite.

Bereits jetzt sind die ersten Smartphone-Modelle erhältlich, die 5G unterstützen. Zudem haben die Netzwerkanbieter schon die ersten deutschen Großstädte und einige weitere kleinere Gemeinden an das 5G-Netz angeschlossen. 2020 ist damit zu rechnen, dass ein großer Teil Deutschlands von 5G profitieren kann. Auch in den europäischen Nachbarländern bewegt sich im Bereich 5G einiges. Den aktuellen Stand zum 5G-Ausbau liefert die Europäische Union auf der Webseite ihres European 5G Observatory.

Die Vorteile von 5G für den E-Commerce liegen auf der Hand: Rasend schnelle Internetverbindungen und Übertragungen in Echtzeit machen das Mobile Shopping vom Smartphone oder Tablet aus immer attraktiver. So ergeben sich auch für E-Commerce-Anbieter neue Chancen bei der Gestaltung von Online-Shops oder der Produktpräsentation, beispielsweise werden Online-Händler vermehrt auf Video-Inhalte setzen. Schon jetzt ist das Smartphone ein enorm wichtiges Medium und macht etwa beim Fashion-Versandhändler ABOUTYOU mittlerweile 75 Prozent des Traffics aus. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend im Jahr 2020 verstärkt und sich Onlineshops immer mehr zu Shoppingcentern auf dem Smartphone entwickeln.

#Trend 2: Die Zukunft des E-Commerce ist grün

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind spätestens seit diesem Jahr in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein wachsendes Kundensegment sorgt sich um den Einfluss des eigenen Konsumverhaltens auf die Umwelt. Davon bleiben natürlich E-Commerce-Händler 2020 nicht unbeeindruckt.

E-Commerce Trends 2020: Umwelteinfluss

Die großen Online-Händler haben erkannt, dass eine negative Umweltbilanz das Geschäft schädigt.

Die Marktführer im E-Commerce zeigen, in welche Richtung es gehen kann. Der E-Commerce-Riese Amazon hat bereits angekündigt, bis 2030 die Hälfte aller Pakete klimaneutral zu versenden. Um das zu erreichen, setzt Amazon unter anderem verstärkt auf Elektroautos, wiederverwendbare Verpackungen und den Einsatz erneuerbarer Energien in den Lieferzentren. Auch der Online-Modehändler Zalando investiert in die Emissionsreduktion der eigenen Lieferkette. Wie beim Wettbewerber Amazon sind die Belieferung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen und nachhaltigere Verpackungen die Hauptziele.

Zusätzlich könnte von technischer Seite 2020 verstärkt ein Beitrag zur Nachhaltigkeit des E-Commerce kommen. Retouren kosten nämlich nicht nur E-Commerce-Anbieter viel Geld, sondern belasten zudem die Klimabilanz des E-Commerce stark. Durch Maßnahmen wie eine möglichst originalgetreue Darstellung von Produkten im Online-Shop oder innovative Lösungen wie die virtuelle Anprobe lässt sich im nächsten Jahr die Retouren-Quote optimieren.

Doch auch die Kunden tragen zur Nachhaltigkeit des E-Commerce bei. Oft ist es beispielsweise eine gängige Methode, sich gleiche Artikel in verschiedenen Größen zu bestellen, wenn man sich nicht sicher ist, welche Größe optimal passt. Das Resultat: Das Retouren-Aufkommen steigt. Zur Eindämmung eines solchen Bestellverhaltens setzt etwa der deutsche Online-Händler Otto bereits seit geraumer Zeit in einem solchen Fall einen Hinweis auf den Umweltschutz ein.

E-Commerce Trends 2020: Nachhaltigkeit

Otto erinnert Kunden an die zusätzliche Umweltbelastung durch Doppeltkäufe. Quelle: Otto

#Trend 3: Künstliche Intelligenz bietet immer mehr effiziente Möglichkeiten

Machine Learning und Künstliche Intelligenz sind schon in den letzten Jahren heiße Themen im E-Commerce. Deshalb gehören sie auch zu den Trends, die im kommenden Jahr die spürbarsten Früchte tragen werden.

KI helfen Ihnen dabei, Ihre Kunden kennenzulernen. Das ist im E-Commerce zunehmend entscheidend, denn Ihre Kunden werden wählerischer und legen einen großen Wert darauf, nur für sie relevante Informationen auf Ihrem Webshop zu erhalten. Eine solche Personalisierung erreichen Sie nur mithilfe von selbstlernenden Systemen.

Durch die Personalisierung geht der Trend immer weiter weg von dem klassischen Suchmaschinen-Marketing. Internetnutzer wollen nicht eine Liste von Antworten, sondern eine Antwort auf ihre Frage erhalten. In diesem Kontext ist auch der Hype um Voice Search, also die Suche per Sprachbefehle, zu sehen. Im nächsten Jahr wird die Sprachsuche ihren Siegeszug fortsetzen. Davon ist eine Studie von ComScore überzeugt: Jede zweite Suche könnte demnach 2020 per Sprachbefehl erfolgen.

#Fazit: Behalten Sie den Überblick!

Die Trends für das Jahr 2020 zeigen, dass der E-Commerce weiterhin große Transformationen erlebt. Noch rasanter als der Markt ändern sich online nur die Preise Ihrer Wettbewerber. Auch im kommenden Jahr verlieren Sie mit intelligenten Machine Learning-Anwendungen wie blackbee Insights den Markt und die Marktpreise nicht aus den Augen.

blackbee Insights sammelt für Sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz weltweit Daten zu Preisen, Produkten und Anbietern und bereitet sie für Sie auf. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen unseres innovativen Marktanalyse-Tools.

Carina Röllig auf der Bühne des Internet Governance Forum

Unter dem Motto „One World. One Net. One Vision” fand vom 25.11. bis 29.11.2019 das Internet Governance Forum in Berlin statt.

IGF – Internet Governance Forum

Das IGF ist eine offene Diskussionsplattform der Vereinten Nationen zu zentralen rechtlichen, politischen, sozialen und technischen Fragen des Internets. Internationale Regierungsvertreter, Organisationen, Wirtschaft, Wissenschaft, die technische Community sowie die Zivilgesellschaft sprechen über globale Trends der Internetpolitik und aktuelle Gesetzesvorhaben. Außerdem werden Chancen, Herausforderungen sowie Analysen rund ums Thema Internet diskutiert.

Carina Röllig als Expertin zum Thema datengetriebene Geschäftsmodelle

Unsere Gründerin Carina wurde als Speakerin zum Thema „data-driven business models“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Moderator Ulrik Vestergaard Knudsen diskutierten Martin Villig – Gründer von Bolt, Dirk Abendroth – CTO Continental, Grégoire Kopp – Chief of Staff OVH, Johnny G. Plate – Minister der Kommunikation und Information von Indonesien, Theresa Swinehart – Senior Advisor des Präsidenten für Global Strategie ICANN, Leonid Todorov – General Manager APTLD, Frank Melzer – CTO Festo AG, Monika Wiederhold – Vorsitzende des Vorstandes Amadeus Germany GmbH, und Henri Verdier – Botschafter für digitale Angelegenheiten in Frankreich, über datengetriebene Geschäftsmodelle. Die Paneldiskussion brachte spannende Einblicke und Erkenntnisse über die Rolle von Daten bei der Förderung von Wachstum und Entwicklung der Industrie 4.0.

Carina Röllig bei der IGF- Paneldiskussion „Data-driven business models“

Carina Röllig bei der IGF- Paneldiskussion „Data-driven business models“

Wir danken dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Einladung und die großartige Möglichkeit, sich mit einem Fachpublikum über das Thema Daten und Digitalisierung auszutauschen.

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NRF 2020: blackbee gemeinsam mit Acoustic in New York

Die wichtigsten Entscheider der US-Retail Branche treffen sich im Januar 2020 auf der NRF, der weltgrößten Einzelhandelskonferenz, in New York. Das Ziel: Neue Perspektiven erhalten und mit frischen Innovationen ins neue Jahr starten. Visionäre Talente treffen auf visionäre Technologien und verschmelzen zu neuen Perspektiven.

New York, New York

Gemeinsam mit unserem Partner Acoustic sind wir vom 12.-14. Januar 2020 mit einem Stand auf der NRF 2020 im Jacob K. Javits Convention Center in New York vertreten.

Wir laden Sie zu einem exklusiven Treffen auf der Messe ein. Besprechen Sie das Thema Dynamic Pricing und Online-Marktanalyse mit unseren Experten.

Sparen Sie 20% auf den Ticketpreis

Jetzt Messetermin vereinbaren! Kontaktieren Sie uns und erhalten Sie Ihren Voucher per Mail.

 

Alle Infos zur Veranstaltung unter https://nrfbigshow.nrf.com/

Carina Röllig bei den Startup Teens in Leipzig

Startup Teens ist Non-Profit und hilft SchülerInnen, ihre Geschäftsideen kostenlos umzusetzen. Egal ob mit Hilfe eines Online Trainings, durch den Austausch auf Events oder durch ein Mentoringprogramm – Startup Teens möchte Teenagern aus allen Schulformen unternehmerisches Denken und Handeln vermitteln.

Neue Unternehmerkultur anstoßen

Aus diesem Grund trafen sich am 15. November 2019 über 120 SchülerInnen sowie Vertreter aus Politik, GründerInnen und Multiplikatoren zur Podiumsdiskussion in der wunderbar in Plagwitz, Leipzig.

Die TeilnehmerInnen zwischen 14 und 19 Jahren hörten gespannt Marina Heimann, Geschäftsführerin von futureSAX, Barbara Meyer, Ministerialdirigentin Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Fleck, CEO von Blugento GmbH, Martin Menz, CEO von Relaxdays, den Youtube Stars Alex und Nico von The Simple Club sowie unserer Gründerinnen Carina Röllig zu, als diese über ihren Arbeitsalltag sowie die Motivation und die Fehlerkultur im Entrepreneurship sprachen. Das junge Publikum stellte zahlreiche Fragen und lauschte gespannt den Antworten der UnternehmerInnen. Beim anschließenden Networking wurden bei Bretzel und Limonade bereits erste Gründungsideen und hilfreiche Kontakte ausgetauscht.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion Startup Teens in Leipzig

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion Startup Teens in Leipzig: Thomas Fleck, Alex Giesecke, Nico Schork, Carina Röllig, Marina Heimann, Martin Menz und Barbara Meyer. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Volles Haus bei den Startup Teens in Leipzig. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Volles Haus bei den Startup Teens in Leipzig. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Startup Teens in Leipzig mit Schülern und geladenen Gästen

Startup Teens mit SchülerInnen und geladenen Gästen im Leipziger Westen. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Carina Röllig und Martin Menz auf der Bühne der Startup Teens

Carina Röllig und Martin Menz auf der Bühne der Startup Teens. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Wir danken futureSax für die Einladung zur gelungenen Veranstaltung und freuen uns auf weitere Events im kommenden Jahr.

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So heben Sie die Konversionsrate Ihres Online-Shops auf das nächste Level

Seit 2010 verharrt die Konversionsrate, also das Verhältnis, in dem ein Online-Shop-Besucher auch zum Kunden wird, unverändert bei drei Prozent. Mit unseren Tipps zur Konversions-Optimierung gelingt es Ihnen, auf Ihrem Online-Shop eine lukrativere Konversionsrate zu erreichen.

Steigern Sie mit einer ansprechenden Landing Page die Konversionsrate

Bevor ein Besucher auch zum Kunden wird, möchte er sich auf Ihrem Webshop wohl fühlen. Schritt Nummer eins zu einer höheren Konversionsrate lautet demnach: Der erste Eindruck zählt!

Dabei ist es empfehlenswert, nicht nur auf die Startseite des Online-Shops zu achten, sondern auch darauf, wie Sie potenzielle Kunden auf Ihre Website leiten. Sollen sie auf der allgemeinen Startseite landen oder ist es vielversprechender, sie direkt auf eine spezifische Produktseite zu leiten? Dabei können Sie sich an den Suchbegriffen Ihrer Kunden orientieren. Werden allgemeine Kategorien gesucht oder gezielt bestimmte Produkte nachgefragt? Wenn Ihr Besucher nicht auf den ersten Blick das findet, was er sich von Ihrem Shop erhofft, verlieren Sie ihn möglicherweise.

Konversionsrate: Landing Page

Eine gute Landing Page liefert genau das richtige Maß an Information für den jeweiligen Interessenten. Quelle: Otto

Speziell entwickelte Landing Pages für einzelne Werbekampagnen ermöglichen eine noch gezieltere Ansprache. Eine Maßnahme, um die Relevanz weiter zu erhöhen, ist die Aufnahme typischer Suchbegriffe oder Anzeigentitel in den Überschriften der Landing Pages.

Eine höhere Konversionsrate durch eine hervorragende Bedienbarkeit

Auch wenn der erste Kontakt zu Ihrem potenziellen Käufer gut funktioniert – der Kaufabschluss ist noch ein paar Klicks entfernt. Sorgen Sie dafür, dass es möglichst wenige werden. Denn Website-Besucher reagieren sensibel auf unpraktisch gestaltete Kaufprozesse.

Die meisten Fehler passieren im Check-Out. Hier ist darauf zu achten, dass nur so viel abgefragt wird, wie wirklich dringend nötig ist. Einerseits könnte es sein, dass Ihr Interessent sonst mitten im Check-out abbricht oder dass er sensibel auf die Abfrage persönlicher Informationen reagiert. Ebenso kaufentscheidend ist, ob der Interessent die passende Bezahloption angeboten bekommt – angesichts der diversen Zahlungs-Dienstleister ein nicht zu unterschätzender Faktor! Ein gutes Beispiel ist der Online-Versandhändler Zalando. Beim Check-Out sind die nötigen Abfragen in kleine Schritte aufgeteilt, sodass Schritt für Schritt nur wenige Eingaben nötig sind. Zudem ist der Kaufabschluss als Prozess dargestellt. Damit ist es für den Interessenten ersichtlich, wie viele Klicks er noch vom Kauf entfernt ist. Bereits zu Beginn des Checkouts sind die Zahlungsoptionen aufgelistet, obwohl die tatsächliche Auswahl der Zahlungsart erst bei Schritt 3 erfolgt. Dies minimiert mögliche Missverständnisse.

Konversionsrate: Usability

Der benutzerfreundliche Check-Out: Übersichtlich und transparent. Quelle: Zalando

Weniger Kunden verlieren – verhindern Sie proaktiv technische Probleme

Unterschätzen Sie nicht, welchen Einfluss auch technische Probleme auf Ihre Konversionsrate haben. Beispielsweise führen lange Ladezeiten auf Ihrem Webshop nachweislich zu Umsatzeinbußen. Eine Studie des Cloud-Dienstleisters Akamai Technologies aus dem Jahr 2017 besagt, dass schon eine Verzögerung von 100 Millisekunden beim Laden einer Website einen Einbruch der Konversionsrate um sieben Prozent bedeutet – ein echter Umsatzvernichter.

Weitere technische Probleme, die auftreten können, sind fehlerhafte Links oder Bedienprobleme bei Endgeräten mit kleinen Bildschirmen oder Touchscreens. Insbesondere bei der mobilen Optimierung Ihres Online-Shops ist es wichtig, zudem die Nutzungsumgebung Ihrer potenziellen Kunden zu bedenken: Meist wird von unterwegs auf die mobile Ansicht zugegriffen. Das bedeutet für Sie, dass auf der mobilen Website sparsam mit der Menge an multimedialen Elementen umgegangen werden sollte. Gleichzeitig ist es zu empfehlen, die genutzten Bilder zu komprimieren und an die kleineren Displays anzupassen.

Die Macht des Unbewussten: Psychologische Tricks zur Optimierung der Konversionsrate

Nachweislich lässt sich auch durch psychologische Anreize, sogenannte Behavior Patterns, die Konversionsrate deutlich erhöhen. Eine Studie der E-Commerce-Beratung elaboratum zeigt, dass sich die Kaufabsicht beim Einsatz von Behavior Patterns im Durchschnitt um 9,4 Prozent erhöhte.

Link-Tipp #1: So vereinfachen Sie Ihren Interessenten die Auswahl von Produkten.

Link-Tipp #2: Mit diesen Tipps gewinnen Sie das Vertrauen potenzieller Käufer.

Mit attraktiven Preisen zum überzeugenden Webshop

Das letztlich entscheidende Argument für einen Kauf auf Ihrem Webshop bleibt der Preis. Doch hier gilt die Devise: Nicht der günstigste Preis gewinnt, sondern der intelligenteste Preis. Einen intelligenten Preis setzen Sie, wenn Sie bei der Preisgebung den Markt im Blick behalten. Dies gelingt Ihnen mit der Business Intelligence Software blackbee Insights, mit der Sie Ihrem Wettbewerb einen Schritt voraus sind.

Sie möchten mehr zu unserer innovativen Marktanalyse-Software blackbee Insights erfahren? Unsere Pricing-Experten sind gerne für Sie da.

blackbee Tech Talk: Neue Forschung zu KI und Image Matching aus Leipzig

Unser blackbee Tech Talk geht in die fünfte Runde! Am 28. November 2019 laden wir euch in unserem Leipziger Office zu unserem nächsten Tech Talk ein. Wir freuen uns auf ein tolles Networking-Event für alle Techies sowie KI-Interessenten und solche, die es gerne werden wollen. Gemeinsam mit euch wollen wir berufliche Möglichkeiten ausloten, neue Themenbereiche diskutieren und uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen.

Neben Snacks und Getränken bieten wir euch einen spannenden Überblick zum Thema Künstliche Intelligenz und Big Data.

Künstliche Intelligenz: Experten aus Leipzig berichten

Den Auftakt macht Dr. Hanna Köpcke, Gründerin und CTO von Webdata Solutions, mit ihrem Vortrag «Visual Product Matching im E-Commerce». Sie gibt eine kurze Einführung in das neue Kooperationsprojekt „VIP-Visuelles Produktmatching“, das gemeinsam mit der Universität Leipzig umgesetzt wird.

Im Anschluss hält Dr. Stefan Bordag, Director of Research bei ExB, seinen Vortrag «Data is AI is Data». Er demonstriert die Abhängigkeit von Daten und Künstlicher Intelligenz am Beispiel von alltäglichen Dokumenten wie Rechnungen.

Jetzt kostenlos anmelden

Die Teilnahme am blackbee Tech Talk ist kostenfrei und steht allen Interessenten, ob Professionals, Absolventen oder Studenten, offen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir euch vorab um eine Anmeldung. Tragt euch dafür einfach in unsere Teilnehmerliste ein. Die verbindliche Anmeldebestätigung erhaltet ihr anschließend per E-Mail von uns.

Fakten

Wann? Am Donnerstag, den 28. November 2019, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr

Wo? Webdata Solutions GmbH, Jacobstraße 5, 04105 Leipzig

Was noch? Es gibt Getränke, Snacks und jede Menge spannenden Austausch

Wir freuen uns auf euch!

 

Melde dich hier kostenlos zum blackbee Tech Talk am 28. November an.

Du hast Fragen zum blackbee Tech Talk? Wir freuen uns über deine Nachricht.

blackbee Insights Pricing Report 2019: Wo gab es Preisangebote?

Preisänderungen sind im E-Commerce ein gängiges Instrument zur Absatz- und Umsatzsteigerung. Der erste Teil zum blackbee Insights Pricing Report nahm die Anbieter im deutschen Do it Yourself (DIY)-Markt unter die Lupe. Diese Woche stehen die Artikel im Mittelpunkt: Welche Produkte und Marken wurden diesen Sommer besonders stark bepreist?

Sommerzeit ist Gartenzeit!

In den sonnigen Monaten des Jahres zieht es viele Deutsche nach draußen. Nur konsequent, dass in dieser Zeit auch Heckenscheren, Gartensägen, Mähroboter und Co. gefragter sind. Die meisten Angebote im Sommer sind deshalb auch im Bereich Garten zu finden. Besonders viele Preisänderungen gab es in den Kategorien Gartenwerkzeuge (23.791), Gartenmaschinen (10.308) und Rasenmäher (8.467).

Unter den am stärksten bepreisten Produkten findet sich besonders häufig der Gartengeräte-Hersteller Gardena. Jeweils neun Produkte des Ulmer Unternehmens halten sich mit den meisten Preiserhöhungen und den meisten Preissenkungen in den Top Ten.

blackbee Insights Pricing Report 2019: Top Produkte

Abb. 1: Die Top Ten der am stärksten bepreisten DIY-Produkte. Quelle: blackbee Insights

Innerhalb des viermonatigen Erhebungszeitraums erfuhren die Produkte von Gardena insgesamt 28.369 Preisänderungen – mehr als die Hälfte aller Preisänderungen betrafen die Produktpalette des Ulmer Gartengeräte-Fabrikanten. In der Summe vereint Gardena demnach mit Abstand die meisten Preisangebote auf sich. Auch, wenn die Summe der Preisanpassungen auf die Anzahl der angebotenen Produkte einer Brand bezogen wird, liegt Gardena auf dem ersten Platz (relative Häufigkeit: 201,19; vgl. Abb. 4). In den Top Fünf der am stärksten bepreisten Marken finden sich zudem der Gartengeräte-Hersteller Grizzly (3.162 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 137,47) und der Elektrowerkzeug-Fabrikant Bosch (2.504 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 147,29). Als einzige Marke, die nicht auf Aktivitäten im Freien spezialisiert ist, hält sich die Sanitär-Brand Hansgrohe mit 2.548 Preisänderungen in den Top Fünf (relative Häufigkeit: 94,37). Komplettiert werden die am stärksten bepreisten Marken durch den Spielwaren-Händler Happy People aus Bremen (2.112 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 41,41).

blackbee Insights Pricing Report 2019: Top Marken

Abb. 2: Die am stärksten bepreisten DIY-Marken: Anzahl der Preisänderungen im Verhältnis zum Produktangebot. Quelle: blackbee Insights

Über den blackbee Insights Pricing Report

Für eine genaue Analyse des Preismanagements im deutschen E-Commerce-Markt für Do it Yourself (DIY)-Produkte beobachtete das Leipziger Softwareunternehmen Webdata Solutions mithilfe seiner Business Intelligence Software blackbee Insights von Anfang Mai bis Ende August 2019 täglich die Preiserhöhungen und -senkungen bei rund 900 ausgewählten DIY-Produkten auf den Webshops der drei größten deutschen Baumarkt-Ketten sowie der Online-Suchmaschine Google Shopping. Insgesamt wurden mehr als 1,2 Millionen Angebote ausgewertet. Durch die engmaschige Erhebung von Preisänderungen im dynamischen Online-Markt für Baumarkt- und Heimwerkerprodukte konnten Rückschlüsse auf die Preisstrategien der untersuchten Anbietertypen gezogen werden.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus dem „blackbee Insights Pricing Report: DIY-E-Commerce in Deutschland“. Den kompletten Report stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Nachricht!

blackbee Insights Pricing Report 2019: So setzt die DIY-Branche Preise

Dynamic Pricing ist eines der wichtigsten Instrumente im E-Commerce, wenn es darum geht, den Absatz zu steigern. Doch wie wird die dynamische Preissetzung bislang im Bereich Do it Yourself, einer der Wachstumsmärkte des Online-Handels, eingesetzt? Webdata Solutions stellt im blackbee Insights Pricing Report die Preisanpassungen in der Baumarkt-Branche auf den Prüfstand.

Ob Heimwerkervideos oder Gartenblogs – Do it Yourself (DIY) ist seit langem im Internet präsent. Doch die deutschen Heimwerker informieren sich nicht nur online über Projekte zum selbst Anpacken, sondern kaufen dort auch vermehrt ihre Ausstattung ein. Der E-Commerce-Markt für Heimwerkerprodukte wächst seit Jahren stetig: 2018 stiegen die Umsätze mit DIY-Artikeln um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten ein Umsatz-Wachstum von 8,2 Prozent.

blackbee Pricing Report 2019: Wachstum im deutschen DIY-E-Commerce

blackbee Pricing Report 2019: Die Branche für DIY-Artikel wächst derzeit vor allem auf Online-Vertriebswegen

Dieser starke Strukturwandel fordert ein nachhaltiges Preismanagement, das es mit dem dynamischen Wettbewerb aufnehmen kann. Wie stark nutzen die Online-Händler in der Do it Yourself-Branche die Chancen des Dynamic Pricing?

Pricing im deutschen DIY-E-Commerce – Die Anbieter unter der Lupe

Im Vergleich zu den beobachteten Multichannel-Baumärkten ist Google Shopping mit erheblichem Abstand der wichtigste Ort für dynamische Preisanpassungen. Jedoch trägt nur die Minderheit der Anbieter auf der beliebten Suchmaschine mit vielen Preisanpassungen dazu bei (vgl. Abbildung 1). Im viermonatigen Studienzeitraum erhöhten insgesamt 373 Händler ihre Preise sehr selten, 404 Anbieter dagegen senkten sie kaum (1-100 Mal).

Bereits deutlich weniger Anbieter haben ein aktives Pricing mit im Durchschnitt knapp einer bis vier Preisänderungen pro Tag vorzuweisen (100-500 Preisänderungen insgesamt). Im beobachteten Zeitraum waren es lediglich 39 Verkäufer bei Preiserhöhungen und 42 bei Preissenkungen.

Ein vergleichsweise schwindend geringer Teil aller Anbieter setzt eine dynamische Preisgestaltung mit durchschnittlich vier bis zwanzig Preisanpassungen pro Tag ein. Lediglich neun Händler fallen bei Preiserhöhungen in diese Kategorie, zwölf Anbieter warteten mit so vielen Preissenkungen auf (500-2.500 Preisanpassungen insgesamt).

blackbee Pricing Report 2019: Preiserhöhung vs Preissenkung Anbieter

Abb. 1: Anbieter klassifiziert nach ihren Pricing-Aktivitäten im Erhebungszeitraum. Quelle: blackbee Pricing Report 2019

Die wenigsten Anbieter punkten mit einem strategischen, aktiven Preismanagement. Mit besonders vielen Preisänderungen stechen vor allem kleinere Multichannel-Baumärkte und Online Pure Player heraus. Insbesondere die Online Pure Player, also Anbieter, die lediglich digitale Vertriebswege nutzen, sind mit einer solchen Preispolitik im Internet besonders erfolgreich. Laut Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten erwirtschafteten Online Pure Player im Jahr 2018 ganze 50,8 Prozent des gesamten DIY-Umsatzes im E-Commerce.

Über den blackbee Insights Pricing Report

Für eine genaue Analyse des Preismanagements im deutschen E-Commerce-Markt für Do it Yourself (DIY)-Produkte beobachtete das Leipziger Softwareunternehmen Webdata Solutions mithilfe seiner Business Intelligence Software blackbee Insights von Anfang Mai bis Ende August 2019 täglich die Preiserhöhungen und -senkungen bei rund 900 ausgewählten DIY-Produkten auf den Webshops der drei größten deutschen Baumarkt-Ketten sowie der Online-Suchmaschine Google Shopping. Insgesamt wurden mehr als 1,2 Millionen Angebote ausgewertet. Durch die engmaschige Erhebung von Preisänderungen im dynamischen Online-Markt für Baumarkt- und Heimwerkerprodukte konnten Rückschlüsse auf die Preisstrategien der untersuchten Anbietertypen gezogen werden.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus dem „blackbee Insights Pricing Report: DIY-E-Commerce in Deutschland“. Den kompletten Report stellen wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Nachricht!