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Amazon Prime Day: Wie Online-Händler Aktionstage für sich nutzen

Im Jahr 2015 begann die große Schnäppchenjagd auf Amazon: Der Online-Gigant führte zu seinem 20. Geburtstag den Prime Day ein und lockt seitdem jährlich mit verschiedenen Sonderangeboten. Die boomenden Verkaufszahlen im letzten Jahr lassen darauf schließen, dass sich Amazon auch in diesem Jahr die massiven Umsätze des Aktionstages Mitte Juli nicht entgehen lässt.

Der Amazon Prime Day steht in den Startlöchern: Sich als Online-Händler jetzt auf eine Rabattschlacht mit Amazon einzulassen, wäre kontraproduktiv. Vielmehr sollten Retailer diese Aktionstage für Ihren eigenen Webshop nutzen und gewisse kundenzentrierte Maßnahmen des Online-Riesen adaptieren, um am hart umkämpften Markt bestehen zu können.

Bereits einige Wochen im Vorfeld des Prime Day erfolgt eine breite Streuung verschiedener Werbeaktionen, wodurch die Verbraucher grundsätzlich für Marketing- und Rabattaktionen sensibilisiert werden. Die Konsumenten sind jetzt auf Schnäppchenjagd und suchen nach günstigen Sonderangeboten.

In unseren heutigen vier Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie Aktionstage – wie den Amazon Prime Day – optimal nutzen können, um trotz hohem Wettbewerbsdruck konkurrenzfähig zu bleiben.

#1: Informieren Sie sich im Vorfeld über Prime Day Aktionen des Online-Giganten

Black Friday, Cyber Monday, Amazon Prime Day – alle diese Aktionen haben eins gemeinsam: eine Vielzahl an Konsumenten, die sich auf hunderttausende Schnäppchen und Blitzangebote stürzen. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck im Online-Handel und stellt Retailer vor eine enorme Herausforderung: Die Angst potentielle Kunden an den Online-Giganten zu verlieren, ist groß.

Eine Studie von S.L.I. Systems zeigt auf, dass insgesamt zwei Drittel der Online-Händler Angst vorm Online-Riesen haben und das Vertrauen zu ihm vermehrt sinkt.

Insgesamt zwei Drittel (21% «sehr besorgt», 47 % «etwas besorgt») der Online-Händler haben Angst vor dem Online-Giganten Amazon. (Quelle: S.L.I. Systems)

Deshalb sollten sich Online-Händler frühzeitig über Schnäppchen zum Prime Day informieren: Ein Blick auf die Werbebanner, Vorankündigungen oder Angebote aus den vorangegangen Aktionen lohnt. Je früher Sie sich auf entsprechende Angebote von Amazon einstellen, desto eher gelingt es ihnen, mit entsprechenden Gegenmaßnahmen darauf zu reagieren.

#2: Überzeugen Sie Ihre Kunden kanalübergreifend mit verschiedenen Preisaktionen

Es ist um ein Vielfaches teurer einen neuen Kunden zu gewinnen als einen alten Kunden zu halten.

Das bedeutet für Sie: Verlieren Sie bei verschiedenen Maßnahmen der Neukundengewinnung Ihre Bestandskunden nicht aus den Augen. Denn auch ein Blick auf die Kanäle zur Ansprache vorhandener Kunden lohnt sich: Mit einer gezielten Strategie der Kundenbindung (Stichwort: Customer Relationship Management) bewegen Sie bestehende Kunden zur Kaufentscheidung. Beliebte Instrumente der Kundenbindung sind beispielsweise Newsletter oder E-Mail-Marketing, welche nicht zuletzt durch den geringen Kostenaufwand von Unternehmen genutzt werden. Die dortige Platzierung von Sonderangeboten ist äußerst einfach und gleichzeitig ein idealer Weg, um preissensitive Kunden rund um den Prime Day in den eigenen Online-Shop zu locken. 

Mit exklusiven Gewinnspielen die Kundenbindung steigern

Zusätzlich zum eigenen Newsletter kann die Reichweite außerdem durch Botschaften und Aktionen auf sozialen Medien gesteigert werden. Dabei wird beispielsweise durch gezielte Posts oder die Einbindung von Gewinnspielen auf Social Media-Plattformen einerseits die Kundenloyalität gestärkt. Andererseits können potentielle Kunden über Anzeigen bei Facebook und Co. auf Schnäppchen in Ihrem Webshop aufmerksam werden.

In diesem Zusammenhang ist außerdem zu beachten, dass ein mobiloptimierter Webshop von enormer Wichtigkeit ist. Ihnen sollte bewusst sein, dass dies gewiss keine Neuheit, sondern vielmehr ein Muss für jeden Online-Händler ist. Stellen Sie den Konsumenten also mobiloptimierte Seiten zur Verfügung, denn nichts wäre ärgerlicher, als verlorene Kaufkraft aufgrund fehlender Kompatibilität.

Amazon Prime Day: Marketing-Maßnahmen müssen nicht kostspielig sein.

Marketing-Maßnahmen müssen nicht immer kostspielig sein: Selbst kostengünstige Varianten wie Newsletter oder Social Media Advertising können Händlern Erfolge garantieren. Analog dazu sollte die mobile Optimierung bei der Außenwirkung eine wesentliche Rolle spielen und dringend umgesetzt werden.

#3: Setzen Sie auf zielgerichtete Werbebotschaften sowie den Einsatz von Impulsartikeln

Ein weiteres Instrument, zögernde Konsumenten in Käufer zu verwandeln, sind Promotions auf dem Online-Shop. Oftmals werden Aktionen wie Rabattcodes oder Versandkostenersparnisse lediglich auf der Startseite des Shops kommuniziert. Bereits bei diesem kleinen Detail besteht Verbesserungsbedarf: Stoßen die Sparfüchse beim Preisvergleich über die Google-Suche auf Ihren Webshop, gelangen diese meist direkt auf eine Produktdetailseite. Dort erhalten sie jedoch keine Informationen zu weiteren Neuheiten, aktuellen Rabattaktionen oder anderen Promotions. Platzieren Sie also Ihre zielgerichteten Botschaften im gesamten Webshop, nicht nur auf der Startseite.

Hat ein Konsument nun doch kein Interesse an dem zuvor ausgewählten Produkt, dafür aber an der eingeblendeten Promotion – wie dem Rabatt auf alternative Produkte –, wird sein sein Abspringen zurück zu Google bzw. Amazon auf diese Art und Weise erfolgreich verhindert.

Impulsartikel als Instrument der Umsatzsteigerung

Der Einsatz von Impulsartikeln – auch Quengelware – hat sich bereits im Kassenbereich des stationären Handels bewährt. Was im Einzelhandel funktioniert, kann dem E-Commerce nicht schaden:Hier werden beim Online-Kauf preiswerte oder auch verwandte Artikel eingeblendet, wenn der Kunde im Shop stöbert, auf einer Artikelseite landet oder Produkte in den Warenkorb legt. Viele Online-Shops bieten mit Erreichen eines bestimmten Warenkorbwertes einen kostenfreien Versand. Oftmals fehlt den Kunden nur ein geringer Betrag um diesen Wert zu erreichen. Auch hier lohnt es sich, Impulsartikel einzublenden und den Kunden auf die geringe Differenz bis zum Versandkostenerlass hinzuweisen.
Diese Maßnahme hilft Retailern nicht nur dabei, potentielle Umsatzeinbußen intelligent zu kompensieren, sondern gleichzeitig die Shop-Umsätze zu steigern.

#4 Behalten Sie die Preisentwicklung im Auge und überzeugen Sie die Kunden mit dem richtigen Pricing

Die große Angst vorm Online-Giganten treibt viele Händler in den Wahnsinn. Allein täglich nimmt Amazon 2,5 bis 3 Millionen Preisveränderungen vor – Datenmengen, die sich manuell weder beobachten noch auswerten lassen. Doch lassen Sie sich als Online-Händler nicht unterkriegen: Mit blackbee sind Sie stets über die umfangreichen Preisveränderungen – auch zu Aktionstagen wie dem Prime Day– bestens informiert und finden den idealen Preis und die optimale Marge für Ihr Sortiment. Unsere hochautomatisierte Software sammelt täglich große Datenmengen aus dem Internet und verschafft Ihnen damit einen präzisen Blick auf Preise und Produkte bei Amazon und Ihren Wettbewerbern. Durch den weltweiten sowie sprachen- und branchenunabhängigen Einsatz von blackbee sind Sie Ihrer Konkurrenz – auch über die Landesgrenze hinweg – immer einen Schritt voraus.

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