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Die häufigsten Fehler bei der Preisoptimierung

Die Kalkulation ihrer Preise stellt viele Online-Händler und Hersteller immer noch vor große Herausforderungen. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks sehen sie sich gezwungen, mit Kampfpreisen um die Aufmerksamkeit des Kunden zu buhlen. Doch Vorsicht: Wenn alle günstiger werden, dann reicht es am Ende für keinen! Um im Markt bestehen zu können ist es wichtig, eine intelligente Preisstrategie zu definieren und diese nachhaltig umzusetzen. Wir zeigen Ihnen heute, welche Fehler Sie bei der Preisoptimierung unbedingt vermeiden sollten und wie Sie Ihre wertvollen Margen optimal ausschöpfen.

Fehler #1: Zu seltene Preisanpassungen

Wie die Auswertung des aktuellen Konjunktur- und Geschäftsklimas im deutschen Online- und Versandhandel 2016/2017 des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigt, gaben 38 Prozent der befragten Unternehmen 2017 an, die Verkaufspreise ihrer Produkte und Dienstleistungen dynamisch anzupassen. Bei 10 Prozent der Befragten war die dynamische Preisgestaltung in Planung. Das bedeutet allerdings auch, dass 52 Prozent ihre Preise überhaupt nicht ändern. Und auch die Anpassungshäufigkeit ist leider verschwindend gering: 70 Prozent der Unternehmen, die ihre Preise anpassen, tun dies nur unregelmäßig und bei Bedarf. 2016 lag dieser Wert noch bei 82 Prozent. 13 Prozent der Händler und Hersteller gaben zudem an, Preise einmal pro Tag anzupassen – dieser Wert hat sich im Vergleich zu 2016 nicht verändert. Allerdings hat der Anteil der häufigeren Anpassungen tendenziell eher zugenommen: Preisänderungen zwei bis dreimal am Tag führen 13 Prozent der Befragten durch – im Vergleich zu 2016 (3 Prozent) ein deutlicher Anstieg. Häufiger als zwei bis dreimal am Tag ändern 4 Prozent der Unternehmen ihre Preise – immerhin ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2016 (3 Prozent). Die meist genannten Anpassungsgründe sind das Preisverhalten der Wettbewerber (36 Prozent) sowie das Bestellverhalten der Kunden (26 Prozent).

Fehler bei der Preisoptimierung_zu seltende Anpassungen

Eine aktuelle Studie des bevh zeigt, dass lediglich 38 Prozent der Unternehmen im Online-Handel ihre Preise dynamisch gestalten. Bei 10 Prozent ist eine solche Preisstrategie in Planung. Werden Preise angepasst, dann allerdings zu 70 Prozent nur unregelmäßig und bei Bedarf. (Quelle: bevh)

Wenn man bedenkt, dass allein Amazon pro Tag millionenfach Preise ändert, dann müssen Online-Händler und Hersteller wesentlich häufiger als “unregelmäßig und nach Bedarf” ihre eigenen Preise anpassen, um mit diesen Schwankungen mithalten zu können. Am effektivsten sind die Anpassungen, wenn Sie sich dabei konsequent am Markt orientieren, womit wir beim zweiten Fehler angelangt wären.

Fehler #2: Den Markt ignorieren

Für Konsumenten gehört der Preisvergleich bei verschiedenen Händler und auf verschiedenen Portalen längst zum Alltag. Wie eine Studie von idealo zeigt, vergleichen 97 Prozent der Verbraucher zumindest gelegentlich Preise im Internet. Gleichzeitig ist für 82 Prozent der 18-24 Jährigen und für 93 Prozent der über 45 Jährigen der Preis ein entscheidendes Kaufkriterium. Ihre Wettbewerber zu beobachten ist für Händler und Hersteller im E-Commerce darum unausweichlich. Behalten Sie die Preise am Markt stets im Blick und richten Sie Ihre Preissetzung konsequent an aktuellen Entwicklungen aus.

Fehler bei der Preisoptimierung_wie häufig vergleichen Sie Preise

Ein Preisvergleich vor dem Kauf gehört für Konsumenten heutzutage zum Alltag. 33 Prozent geben an, immer zu vergleichen. Knapp die Hälfte (48 Prozent) vergleichen häufig und 16 Prozent immerhin gelegentlich. (Quelle: idealo)

Eine intelligente Software zur Preisbeobachtung und Marktanalyse im Internet schafft für Sie die nötige Transparenz. Sie hilft Ihnen, Preise optimal zu bestimmen. So sehen Sie beispielsweise

  1. Welche Preise Ihre Konkurrenten zu welchem Zeitpunkt für die Produkte verlangen, die auch Sie im Sortiment führen.
  2. Wo Preisaktionen stattfinden und wie sie Preise und Sortimente beeinflussen.
  3. Welcher Händler wie viele der Produkte anbietet, die Sie im Sortiment haben.
  4. Wie unterschiedlich Kunden diese Produkte bei verschiedenen Händlern bewerten.
  5. Wenn vorhanden, die Angabe der Lieferzeit und die Höhe der Versandkosten.
  6. Bei welchen Ihrer Produkte es Preiserhöhungspotential gibt.

Für die entsprechende Auswertung und Optimierung Ihrer eignen Preise an den Wettbewerb gibt es bei der enormen Anzahl an Produkten im E-Commerce keine manuelle Lösung. Mit intelligenten Analysetools dagegen haben Sie bei geringem Zeitaufwand den Markt immer im Blick und können schnell reagieren. Mehr dazu bei unserem “Fehler #3”.

Fehler #3: Kein intelligentes Analysetool

Die schier unendliche Zahl an Online-Shops und Produkten stellt Händler und Hersteller beim Thema Preisoptimierung vor einen riesigen, uneinheitlichen Datenberg. Diesen gilt es zu bezwingen.

Vielen Unternehmen fehlt dazu noch die passende Infrastruktur. Die Prozesse zur Preissetzung und dynamischen Anpassung von Preisen sind oft nicht klar definiert und eine systematische Preisbeobachtung findet nicht statt. Dabei sollten sie grundlegende Preismetriken regelmäßig überwachen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem mangelt es häufig an einem validen Datensystem, das nötige Informationen über den Wettbewerb automatisiert sammelt und analysiert. Hierfür sind innovative Technologien gefragt, die Wettbewerbsdaten effizient verarbeiten.

Mit klar festgelegten Zuständigkeiten und Prozessen für das Pricing und einem intelligenten, wettbewerbsfähigen Analysetool wie blackbee schaffen Sie die Voraussetzungen für die perfekte Preisoptimierung und schöpfen Ihre Margen optimal aus.

Sie möchten mehr über unsere Software blackbee erfahren? Kontaktieren Sie uns jetzt und vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin!