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Online-Shop der Zukunft – So überzeugen Sie die Kunden von morgen

Heutzutage kann jedermann kinderleicht durch verschiedene Tools im Internet einen Webshop erstellen. Doch allein gute Produktideen und ein funktionierendes Shopsystem reichen für einen erfolgreichen Online-Shop längst nicht mehr aus. Durch den enormen Wandel des Einkaufsverhalten verändern sich zeitgleich die Kundenansprüche – und das erfordert ein Umdenken bei Händlern und Herstellern auf allen Ebenen. Deshalb sollten insbesondere bei der Implementierung eines Webshops verschiedene Faktoren beachtet werden. Aber wie sehen gute Online-Shops aus, welche Funktionen müssen diese haben? Und welche Vorstellungen haben die Verbraucher von der Einkaufswelt der Zukunft? Lesen Sie im heutigen Artikel, wie Sie mit Ihrem Online-Shop auch die Konsumenten von morgen überzeugen.

So sehen Verbraucher die Einkaufswelt der Zukunft

Von 3D-Druck, Virtual Reality über Self-Checkout bis hin zu Showrooming – die Verbraucher sind sich einig: Innovative Technologien werden das Einkaufserlebnis der Zukunft immer stärker beeinflussen.

„Digitale Technologien garantieren den zukünftigen Erfolg im Einzelhandel. Verbraucher erwarten innovative Lösungen und werden künftig nicht mehr darauf verzichten wollen.“, so Handelsexpertin Julia Miosga vom Digitalverband Bitkom e.V..

 

Kunden sind offen für innovative Lösungen und automatisierte Technologien

Laut einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom glauben 62 Prozent der Verbraucher, dass es aufgrund neuer Technologien, wie etwa 3D-Druck, künftig mehr individualisierte, maßgeschneiderte Artikel für Kunden geben wird. Konsumenten können so die Produkte digital entwerfen – ganz nach ihren individuellen Vorstellungen – und vor Ort drucken lassen.
47 Prozent vermuten, dass Virtual Reality auch zukünftig eine wesentliche Rolle beim Einkauf spielen wird. Mit dieser Technologie können die im Ladengeschäft angebotenen Produkte teilweise sogar von zu Hause aus getestet werden. Aufgrund derartiger Innovationen werden die klassischen Geschäfte in Zukunft eher als Showroom dienen – meinen 56 Prozent der Verbraucher – in denen die Ware vor Bestellung ausprobiert wird.

Jeder Zweite (51 Prozent) ist überzeugt, dass zukünftig Haushaltsprodukte ohne eigenes Handeln nachgeliefert werden, beispielsweise dank intelligenter smarter Haushaltsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine, die völlig selbstständig Lebensmittel oder Waschpulver nachbestellen.

Durch solche Technologien ist die Annahme jedes Dritten, dass Verkaufsshops künftig ohne Ladenpersonal bestehen, nicht abwegig. 35 Prozent sagen, dass die Beratung in Zukunft durch digitale Assistenten stattfindet, 33 vermuten sogar, dass sie von Verkaufsrobotern durch das Geschäft geführt werden. Konsumenten sehen Robotertechnologien auch als zusätzliche Zustellungsoption: Automatisierte Liefermethoden können den Alltag der Kunden sehr erleichtern, da ein Paket rund um die Uhr an die Haustür geliefert werden kann – lästiges Klingeln bei den Nachbarn oder das Abpassen der Öffnungszeiten von Abholorten fällt damit weg. So können sich über 30 Prozent der Konsumenten vorstellen, ihre Lieferungen via Drohne bzw. durch einen Roboter zu erhalten.

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Robotertechnologien der Einkaufswelt: Drohnen und Roboter erhielten längst Einzug in die eigenen vier Wände. Jetzt will man mit diesen innovativen Technologien auch die Einkaufswelt für Konsumenten attraktiver gestalten. Den zukünftigen Einsatz von Drohnen und Robotern als Zustellungsoption sehen bereits ein Drittel der Verbraucher. (Quelle: BITKOM)

 

Verbraucher sehen einer bargeldlosen Zukunft entgegen

Auch in Hinblick auf den Zahlungsprozess sehen die Verbraucher in den nächsten Jahren einige Veränderungen. Die Mehrheit (54 Prozent) der Konsumenten geht von einer bargeldlosen Zukunft ohne Kassen und Anstehen im Supermarkt (54 Prozent) aus. Bereits heute werden verschiedene innovative Konzepte eingesetzt, die dem Kunden lange Warteschlangen an der Kasse ersparen. Dabei wird beispielsweise durch Verknüpfungen mit dem Smartphone jeder in den Einkaufskorb eingelegte Artikel erfasst und nach dem Verlassen des Ladengeschäftes die Geldsumme automatisch vom Bankkonto des Kunden abgebucht.

 

So peppen Sie Ihren Online-Shop am besten auf

Auf Grundlage der oben genannten Konsumentenvorstellungen geben wir Ihnen heute verschiedene Maßnahmen mit auf den Weg, wie Sie Ihren Online-Shop für die Zukunft wappnen.

#1: Bieten Sie Ihren Kunden ein individuelles Sortiment

Als Online-Händler punkten Sie nur bei Ihren Kunden, wenn Sie für diese interessante Produkte und Marken führen. Weil bekanntlich Geschmäcker verschieden sind, versuchen viele Händler zu Beginn krampfhaft, möglichst große Sortimente aufzubauen. Allerdings zeigt sich inzwischen: Mit dieser enormen Auswahl sind die Kunden zumeist überfordert. Sie wollen vielmehr die Produkte entdecken, die für sie relevant sind. In diesem Zusammenhang investieren größere Online-Händler bereits in die Entwicklung intelligenter Algorithmen. Diese ermöglichen es, das Sortiment auf die persönlichen Vorlieben der Kunden anzupassen. Damit werden dem Konsumenten bei seiner Shopping-Tour einzig und allein auf ihn zugeschnittene Angebote angezeigt, wodurch sich die Kaufwahrscheinlichkeit enorm erhöht.

#2: Punkten Sie mit Online-Beratung

Eine gute Beratung ist längst nicht mehr auf den stationären Einzelhandel beschränkt. Verschiedene Anbieter, wie Outfittery oder Modomoto machen es vor: Denn auch online wird bereits fleißig beraten und damit der Einkauf so einfach wie möglich gestaltet. Es existieren bereits Konzepte von Mode-Anbietern, bei denen nach Angabe von Figur-Typ und Problemzonen passende Produktvorschläge gegeben werden. Bonprix zum Beispiel versucht durch den Online-BH-Berater die Umkleidekabine vor Ort zu ersetzen: Mit wichtigen Tipps zu Körbchengröße, Tragekomfort und Passform ist die Kundin vor ihrem Einkauf bestens informiert. Und im Stayhard-Online-Shop können Kunden eigene Produkte eingeben und einen optischen Vergleich mit Produkten der aktuellen Produktdetailseite durchführen, wodurch sie eine Vorstellung von der Passform erhalten. Aber auch im Brillen-Segment ist die Online-Beratung keine Seltenheit: Nach Auswahl der eigenen Kopfform werden lediglich hierzu passende Brillenmodelle vorgestellt.

Sie sehen, es gibt viele Wege, eine Online-Beratung in den Webshop aufzunehmen. Entwickeln Sie ein für Ihren Shop passendes Konzept und überzeugen Sie Ihre Kunden mit einer virtuellen Kundenberatung.

#3: Inszenieren Sie Ihre Produkte erstklassig

Innovative Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und 3D-Anwendungen bieten völlig neue Möglichkeiten, um Produkte hochwertig zu inszenieren. Im Modebereich beispielsweise gibt es bereits erste virtuelle 3D-Einkaufserfahrungen: Konsumenten umgehen das lästige Aus- und Anziehen in der Umkleidekabine und probieren die Kleidung digital an. Verschiedene Shops präsentieren ihre Produkte per Video. So können Schuh-Shops Modelle per Video am Fuß vorstellen oder Beauty-Anbieter durch Schmink-Videos ganz einfach ihre Produkte in Szene setzen. Auch in der Möbelbranche sind innovative Technologien, wie VR und AR, keine Seltenheit mehr: einige Anbieter, unter anderem Otto und IKEA, bieten bereits eigene Apps an, mit denen  der Kunde Möbelstücke ganz einfach virtuell zu Hause platzieren kann und wird somit bei seiner Kaufentscheidung unterstützt wird.

Bei der Inszenierung von Produkten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: So sollten Produktfotos äußerst ansprechend und vielseitig gestaltet werden. Eine einzige Perspektive des Artikels reicht nicht aus, vielmehr sollte dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, das Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Einige Anbieter verabschieden sich nach und nach von der klassischen Kachel-Optik eines Online-Shops und inszenieren ihre Artikel ansprechender. Im Modebereich ist es teilweise üblich, dass zum einen die Maße der abgebildeten Models genannt werden, zum anderen können diese in einem persönlichen Profil ihre individuellen Vorlieben vorstellen. Dies führt dazu, dass sich Kunden mit dem Model identifizieren können und letztlich auch Produkte von ihrem „Lieblingsmodel“ kaufen. Andere Händler lassen Fotos ihrer Kunden hochladen, auf denen sie die dort erworbene Mode tragen – auch hier wird Identifikation großgeschrieben.

Egal ob mit neuen Technologien oder klassischen Methoden: Bieten Sie Ihren Kunden ein gewisses Einkaufserlebnis. Gestalten Sie Ihren Shop sowohl ansprechend als auch strukturiert und überzeugen Sie mit einer angenehmen Optik und kleinen Features – denn nur ein sich wohlfühlender Kunde wird Ihren Shop wieder besuchen und weiterempfehlen.

#4: Bieten Sie Ihren Kunden personalisierte Produkte

Der Trend zur individuellen Kundenansprache macht auch vor der Personalisierung keinen Halt. Mit der Individualisierung von Produkten sorgen Sie für ein einzigartiges und emotionales Produktangebot und verbuchen gleichzeitig eine niedrigere Retourenquote. So bieten Händler ihren Kunden beispielsweise die Möglichkeit, den eigenen Namen oder andere Textkomponenten auf die Produkte zu produzieren. Der Schreibwarenbereich verzeichnet immer häufiger personalisierte Anfragen, bei denen beispielsweise Schreibutensilien mit Namen oder individuellen Sprüchen versehen werden. Neben der nachträglichen Individualisierung bereits hergestellter Produkte existieren Anbieter, bei denen die Konsumenten den gesamten Gestaltungsprozess eines Artikels selbst durchlaufen und letztlich ein individuell auf sie zugeschnittenes Produkt erhalten.

Bieten Sie Ihren Kunden personalisierte Produkte

Der Schreibwarenbereich hat es vorgemacht: Mit personalisierten Stiften, Blöcken oder anderen Utensilien erhalten Kunden ein individuelles Produkt – direkt auf sie zugeschnitten. Für einen erfolgreichen Online-Shop sollten Händler die Individualisierung von Produkten unbedingt in Erwägung ziehen.

#5: Gewährleisten Sie eine kanalübergreifende Kundenansprache

Den Omnichannel-Handel sehen die Kunden von morgen inzwischen als Standard eines jeden Händlers: Abholung bzw. Retouren in der Filiale, stationäre Verfügbarkeit online prüfen uvm. – all dies gehört mittlerweile zu den Basics von Händlern, die online und offline verkaufen. Darüber hinaus bieten bereits einige Händler ihren Kunden die Möglichkeit, mit stationären Verkäufern zu chatten oder individuelle Beratungstermine mit diesen zu vereinbaren. In Bezug auf die kanalübergreifende Kundenansprache dürfen auch soziale Kanäle nicht außer Acht gelassen werden: Händler sollten die Verknüpfung von Online-Shop und Social Networks herstellen, um die Reichweite zu erweitern und höheren Traffic zu generieren. Beispielsweise können durch die Kauffunktion auf Instagram die gezeigten Produkte ganz einfach mit wenigen Klicks im Warenkorb des Kunden landen. Einige Shops beziehen auch die Kundenaktivitäten in sozialen Medien in eigene Marketingmaßnahmen ein: So erhalten bei Michael Kors registrierte Kunden, die ein bestimmtes Produkt auf Instagram liken, eine E-Mail mit entsprechenden Produktinformationen. Andere Händler wiederum fordern ihre Kunden auf Fotos der Produkte über einen Hashtag (#) zu teilen und präsentieren bzw. verlinken die Artikel mit vielen Likes sogar im eigenen Webshop.

Bequemlichkeit, Online-Affinität, Neugier – das sind die Eigenschaften der Kunden von morgen! Sollten Sie den Aufsprung auf soziale Medien und Co. verpassen, sind Sie für potentielle Kunden ganz einfach unsichtbar. Investieren Sie frühzeitig in eine kanalübergreifende Kundenansprache und setzen Sie für einen erfolgreichen Online-Auftritt geeignete Maßnahmen schnell um.

So überzeugen Sie zusätzlich mit dem richtigen Pricing

Selbst der optisch ansprechendste und innovativste Online-Shop garantiert Händlern keinen langfristigen Erfolg im E-Commerce. Konzentrieren Sie sich nicht einzig und allein auf die Umgestaltung Ihres Webshops, sondern beziehen Sie weitere Komponenten wie Preis und Wettbewerb hinzu.. Denn speziell im E-Commerce ist ein präziser Marktüberblick für Ihren Geschäftserfolg entscheidend. Dabei unterstützen Sie innovativen Lösungen, wie die selbstlernende Technologie blackbee, die Ihnen notwendige Markttransparenz liefern. Sie ermöglichen zum einen eine durchdachte Preis- und Sortimentsstrategie, indem Märkte und Wettbewerber umfassend beobachtet und Trends sichtbar werden. Zum anderen kann auf Basis individueller und präziser Insights schnell auf Preisänderungen reagiert und somit wertvolles Potential abgeschöpft werden.

Mit blackbee bieten wir Online-Händlern eine intelligente Lösung zur effizienten Marktanalyse im E-Commerce. Sie benötigen weitere Informationen? Dann kontaktieren Sie uns jetzt – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!