Carina Röllig auf der Bühne des Internet Governance Forum

Unter dem Motto „One World. One Net. One Vision” fand vom 25.11. bis 29.11.2019 das Internet Governance Forum in Berlin statt.

IGF – Internet Governance Forum

Das IGF ist eine offene Diskussionsplattform der Vereinten Nationen zu zentralen rechtlichen, politischen, sozialen und technischen Fragen des Internets. Internationale Regierungsvertreter, Organisationen, Wirtschaft, Wissenschaft, die technische Community sowie die Zivilgesellschaft sprechen über globale Trends der Internetpolitik und aktuelle Gesetzesvorhaben. Außerdem werden Chancen, Herausforderungen sowie Analysen rund ums Thema Internet diskutiert.

Carina Röllig als Expertin zum Thema datengetriebene Geschäftsmodelle

Unsere Gründerin Carina wurde als Speakerin zum Thema „data-driven business models“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Moderator Ulrik Vestergaard Knudsen diskutierten Martin Villig – Gründer von Bolt, Dirk Abendroth – CTO Continental, Grégoire Kopp – Chief of Staff OVH, Johnny G. Plate – Minister der Kommunikation und Information von Indonesien, Theresa Swinehart – Senior Advisor des Präsidenten für Global Strategie ICANN, Leonid Todorov – General Manager APTLD, Frank Melzer – CTO Festo AG, Monika Wiederhold – Vorsitzende des Vorstandes Amadeus Germany GmbH, und Henri Verdier – Botschafter für digitale Angelegenheiten in Frankreich, über datengetriebene Geschäftsmodelle. Die Paneldiskussion brachte spannende Einblicke und Erkenntnisse über die Rolle von Daten bei der Förderung von Wachstum und Entwicklung der Industrie 4.0.

Carina Röllig bei der IGF- Paneldiskussion „Data-driven business models“

Carina Röllig bei der IGF- Paneldiskussion „Data-driven business models“

Wir danken dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Einladung und die großartige Möglichkeit, sich mit einem Fachpublikum über das Thema Daten und Digitalisierung auszutauschen.

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NRF 2020: blackbee gemeinsam mit Acoustic in New York

Die wichtigsten Entscheider der US-Retail Branche treffen sich im Januar 2020 auf der NRF, der weltgrößten Einzelhandelskonferenz, in New York. Das Ziel: Neue Perspektiven erhalten und mit frischen Innovationen ins neue Jahr starten. Visionäre Talente treffen auf visionäre Technologien und verschmelzen zu neuen Perspektiven.

New York, New York

Gemeinsam mit unserem Partner Acoustic sind wir vom 12.-14. Januar 2020 mit einem Stand auf der NRF 2020 im Jacob K. Javits Convention Center in New York vertreten.

Wir laden Sie zu einem exklusiven Treffen auf der Messe ein. Besprechen Sie das Thema Dynamic Pricing und Online-Marktanalyse mit unseren Experten.

Sparen Sie 20% auf den Ticketpreis

Jetzt Messetermin vereinbaren! Kontaktieren Sie uns und erhalten Sie Ihren Voucher per Mail.

 

Alle Infos zur Veranstaltung unter https://nrfbigshow.nrf.com/

Carina Röllig bei den Startup Teens in Leipzig

Startup Teens ist Non-Profit und hilft SchülerInnen, ihre Geschäftsideen kostenlos umzusetzen. Egal ob mit Hilfe eines Online Trainings, durch den Austausch auf Events oder durch ein Mentoringprogramm – Startup Teens möchte Teenagern aus allen Schulformen unternehmerisches Denken und Handeln vermitteln.

Neue Unternehmerkultur anstoßen

Aus diesem Grund trafen sich am 15. November 2019 über 120 SchülerInnen sowie Vertreter aus Politik, GründerInnen und Multiplikatoren zur Podiumsdiskussion in der wunderbar in Plagwitz, Leipzig.

Die TeilnehmerInnen zwischen 14 und 19 Jahren hörten gespannt Marina Heimann, Geschäftsführerin von futureSAX, Barbara Meyer, Ministerialdirigentin Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Fleck, CEO von Blugento GmbH, Martin Menz, CEO von Relaxdays, den Youtube Stars Alex und Nico von The Simple Club sowie unserer Gründerinnen Carina Röllig zu, als diese über ihren Arbeitsalltag sowie die Motivation und die Fehlerkultur im Entrepreneurship sprachen. Das junge Publikum stellte zahlreiche Fragen und lauschte gespannt den Antworten der UnternehmerInnen. Beim anschließenden Networking wurden bei Bretzel und Limonade bereits erste Gründungsideen und hilfreiche Kontakte ausgetauscht.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion Startup Teens in Leipzig

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion Startup Teens in Leipzig: Thomas Fleck, Alex Giesecke, Nico Schork, Carina Röllig, Marina Heimann, Martin Menz und Barbara Meyer. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Volles Haus bei den Startup Teens in Leipzig. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Volles Haus bei den Startup Teens in Leipzig. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Startup Teens in Leipzig mit Schülern und geladenen Gästen

Startup Teens mit SchülerInnen und geladenen Gästen im Leipziger Westen. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Carina Röllig und Martin Menz auf der Bühne der Startup Teens

Carina Röllig und Martin Menz auf der Bühne der Startup Teens. Foto Credits: wunderbar Leipzig

Wir danken futureSax für die Einladung zur gelungenen Veranstaltung und freuen uns auf weitere Events im kommenden Jahr.

Alle spannenden News zu Webdata Solutions gibt es in unserem monatlichen blackbee Newsletter. Jetzt kostenlos anmelden.

So heben Sie die Konversionsrate Ihres Online-Shops auf das nächste Level

Seit 2010 verharrt die Konversionsrate, also das Verhältnis, in dem ein Online-Shop-Besucher auch zum Kunden wird, unverändert bei drei Prozent. Mit unseren Tipps zur Konversions-Optimierung gelingt es Ihnen, auf Ihrem Online-Shop eine lukrativere Konversionsrate zu erreichen.

Steigern Sie mit einer ansprechenden Landing Page die Konversionsrate

Bevor ein Besucher auch zum Kunden wird, möchte er sich auf Ihrem Webshop wohl fühlen. Schritt Nummer eins zu einer höheren Konversionsrate lautet demnach: Der erste Eindruck zählt!

Dabei ist es empfehlenswert, nicht nur auf die Startseite des Online-Shops zu achten, sondern auch darauf, wie Sie potenzielle Kunden auf Ihre Website leiten. Sollen sie auf der allgemeinen Startseite landen oder ist es vielversprechender, sie direkt auf eine spezifische Produktseite zu leiten? Dabei können Sie sich an den Suchbegriffen Ihrer Kunden orientieren. Werden allgemeine Kategorien gesucht oder gezielt bestimmte Produkte nachgefragt? Wenn Ihr Besucher nicht auf den ersten Blick das findet, was er sich von Ihrem Shop erhofft, verlieren Sie ihn möglicherweise.

Konversionsrate: Landing Page

Eine gute Landing Page liefert genau das richtige Maß an Information für den jeweiligen Interessenten. Quelle: Otto

Speziell entwickelte Landing Pages für einzelne Werbekampagnen ermöglichen eine noch gezieltere Ansprache. Eine Maßnahme, um die Relevanz weiter zu erhöhen, ist die Aufnahme typischer Suchbegriffe oder Anzeigentitel in den Überschriften der Landing Pages.

Eine höhere Konversionsrate durch eine hervorragende Bedienbarkeit

Auch wenn der erste Kontakt zu Ihrem potenziellen Käufer gut funktioniert – der Kaufabschluss ist noch ein paar Klicks entfernt. Sorgen Sie dafür, dass es möglichst wenige werden. Denn Website-Besucher reagieren sensibel auf unpraktisch gestaltete Kaufprozesse.

Die meisten Fehler passieren im Check-Out. Hier ist darauf zu achten, dass nur so viel abgefragt wird, wie wirklich dringend nötig ist. Einerseits könnte es sein, dass Ihr Interessent sonst mitten im Check-out abbricht oder dass er sensibel auf die Abfrage persönlicher Informationen reagiert. Ebenso kaufentscheidend ist, ob der Interessent die passende Bezahloption angeboten bekommt – angesichts der diversen Zahlungs-Dienstleister ein nicht zu unterschätzender Faktor! Ein gutes Beispiel ist der Online-Versandhändler Zalando. Beim Check-Out sind die nötigen Abfragen in kleine Schritte aufgeteilt, sodass Schritt für Schritt nur wenige Eingaben nötig sind. Zudem ist der Kaufabschluss als Prozess dargestellt. Damit ist es für den Interessenten ersichtlich, wie viele Klicks er noch vom Kauf entfernt ist. Bereits zu Beginn des Checkouts sind die Zahlungsoptionen aufgelistet, obwohl die tatsächliche Auswahl der Zahlungsart erst bei Schritt 3 erfolgt. Dies minimiert mögliche Missverständnisse.

Konversionsrate: Usability

Der benutzerfreundliche Check-Out: Übersichtlich und transparent. Quelle: Zalando

Weniger Kunden verlieren – verhindern Sie proaktiv technische Probleme

Unterschätzen Sie nicht, welchen Einfluss auch technische Probleme auf Ihre Konversionsrate haben. Beispielsweise führen lange Ladezeiten auf Ihrem Webshop nachweislich zu Umsatzeinbußen. Eine Studie des Cloud-Dienstleisters Akamai Technologies aus dem Jahr 2017 besagt, dass schon eine Verzögerung von 100 Millisekunden beim Laden einer Website einen Einbruch der Konversionsrate um sieben Prozent bedeutet – ein echter Umsatzvernichter.

Weitere technische Probleme, die auftreten können, sind fehlerhafte Links oder Bedienprobleme bei Endgeräten mit kleinen Bildschirmen oder Touchscreens. Insbesondere bei der mobilen Optimierung Ihres Online-Shops ist es wichtig, zudem die Nutzungsumgebung Ihrer potenziellen Kunden zu bedenken: Meist wird von unterwegs auf die mobile Ansicht zugegriffen. Das bedeutet für Sie, dass auf der mobilen Website sparsam mit der Menge an multimedialen Elementen umgegangen werden sollte. Gleichzeitig ist es zu empfehlen, die genutzten Bilder zu komprimieren und an die kleineren Displays anzupassen.

Die Macht des Unbewussten: Psychologische Tricks zur Optimierung der Konversionsrate

Nachweislich lässt sich auch durch psychologische Anreize, sogenannte Behavior Patterns, die Konversionsrate deutlich erhöhen. Eine Studie der E-Commerce-Beratung elaboratum zeigt, dass sich die Kaufabsicht beim Einsatz von Behavior Patterns im Durchschnitt um 9,4 Prozent erhöhte.

Link-Tipp #1: So vereinfachen Sie Ihren Interessenten die Auswahl von Produkten.

Link-Tipp #2: Mit diesen Tipps gewinnen Sie das Vertrauen potenzieller Käufer.

Mit attraktiven Preisen zum überzeugenden Webshop

Das letztlich entscheidende Argument für einen Kauf auf Ihrem Webshop bleibt der Preis. Doch hier gilt die Devise: Nicht der günstigste Preis gewinnt, sondern der intelligenteste Preis. Einen intelligenten Preis setzen Sie, wenn Sie bei der Preisgebung den Markt im Blick behalten. Dies gelingt Ihnen mit der Business Intelligence Software blackbee Insights, mit der Sie Ihrem Wettbewerb einen Schritt voraus sind.

Sie möchten mehr zu unserer innovativen Marktanalyse-Software blackbee Insights erfahren? Unsere Pricing-Experten sind gerne für Sie da.

blackbee Tech Talk: Neue Forschung zu KI und Image Matching aus Leipzig

Unser blackbee Tech Talk geht in die fünfte Runde! Am 28. November 2019 laden wir euch in unserem Leipziger Office zu unserem nächsten Tech Talk ein. Wir freuen uns auf ein tolles Networking-Event für alle Techies sowie KI-Interessenten und solche, die es gerne werden wollen. Gemeinsam mit euch wollen wir berufliche Möglichkeiten ausloten, neue Themenbereiche diskutieren und uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen.

Neben Snacks und Getränken bieten wir euch einen spannenden Überblick zum Thema Künstliche Intelligenz und Big Data.

Künstliche Intelligenz: Experten aus Leipzig berichten

Den Auftakt macht Dr. Hanna Köpcke, Gründerin und CTO von Webdata Solutions, mit ihrem Vortrag «Visual Product Matching im E-Commerce». Sie gibt eine kurze Einführung in das neue Kooperationsprojekt „VIP-Visuelles Produktmatching“, das gemeinsam mit der Universität Leipzig umgesetzt wird.

Im Anschluss hält Dr. Stefan Bordag, Director of Research bei ExB, seinen Vortrag «Data is AI is Data». Er demonstriert die Abhängigkeit von Daten und Künstlicher Intelligenz am Beispiel von alltäglichen Dokumenten wie Rechnungen.

Jetzt kostenlos anmelden

Die Teilnahme am blackbee Tech Talk ist kostenfrei und steht allen Interessenten, ob Professionals, Absolventen oder Studenten, offen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir euch vorab um eine Anmeldung. Tragt euch dafür einfach in unsere Teilnehmerliste ein. Die verbindliche Anmeldebestätigung erhaltet ihr anschließend per E-Mail von uns.

Fakten

Wann? Am Donnerstag, den 28. November 2019, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr

Wo? Webdata Solutions GmbH, Jacobstraße 5, 04105 Leipzig

Was noch? Es gibt Getränke, Snacks und jede Menge spannenden Austausch

Wir freuen uns auf euch!

 

Melde dich hier kostenlos zum blackbee Tech Talk am 28. November an.

Du hast Fragen zum blackbee Tech Talk? Wir freuen uns über deine Nachricht.

blackbee Insights Pricing Report 2019: Wo gab es Preisangebote?

Preisänderungen sind im E-Commerce ein gängiges Instrument zur Absatz- und Umsatzsteigerung. Der erste Teil zum blackbee Insights Pricing Report nahm die Anbieter im deutschen Do it Yourself (DIY)-Markt unter die Lupe. Diese Woche stehen die Artikel im Mittelpunkt: Welche Produkte und Marken wurden diesen Sommer besonders stark bepreist?

Sommerzeit ist Gartenzeit!

In den sonnigen Monaten des Jahres zieht es viele Deutsche nach draußen. Nur konsequent, dass in dieser Zeit auch Heckenscheren, Gartensägen, Mähroboter und Co. gefragter sind. Die meisten Angebote im Sommer sind deshalb auch im Bereich Garten zu finden. Besonders viele Preisänderungen gab es in den Kategorien Gartenwerkzeuge (23.791), Gartenmaschinen (10.308) und Rasenmäher (8.467).

Unter den am stärksten bepreisten Produkten findet sich besonders häufig der Gartengeräte-Hersteller Gardena. Jeweils neun Produkte des Ulmer Unternehmens halten sich mit den meisten Preiserhöhungen und den meisten Preissenkungen in den Top Ten.

blackbee Insights Pricing Report 2019: Top Produkte

Abb. 1: Die Top Ten der am stärksten bepreisten DIY-Produkte. Quelle: blackbee Insights

Innerhalb des viermonatigen Erhebungszeitraums erfuhren die Produkte von Gardena insgesamt 28.369 Preisänderungen – mehr als die Hälfte aller Preisänderungen betrafen die Produktpalette des Ulmer Gartengeräte-Fabrikanten. In der Summe vereint Gardena demnach mit Abstand die meisten Preisangebote auf sich. Auch, wenn die Summe der Preisanpassungen auf die Anzahl der angebotenen Produkte einer Brand bezogen wird, liegt Gardena auf dem ersten Platz (relative Häufigkeit: 201,19; vgl. Abb. 4). In den Top Fünf der am stärksten bepreisten Marken finden sich zudem der Gartengeräte-Hersteller Grizzly (3.162 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 137,47) und der Elektrowerkzeug-Fabrikant Bosch (2.504 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 147,29). Als einzige Marke, die nicht auf Aktivitäten im Freien spezialisiert ist, hält sich die Sanitär-Brand Hansgrohe mit 2.548 Preisänderungen in den Top Fünf (relative Häufigkeit: 94,37). Komplettiert werden die am stärksten bepreisten Marken durch den Spielwaren-Händler Happy People aus Bremen (2.112 Preisänderungen, relative Häufigkeit: 41,41).

blackbee Insights Pricing Report 2019: Top Marken

Abb. 2: Die am stärksten bepreisten DIY-Marken: Anzahl der Preisänderungen im Verhältnis zum Produktangebot. Quelle: blackbee Insights

Über den blackbee Insights Pricing Report

Für eine genaue Analyse des Preismanagements im deutschen E-Commerce-Markt für Do it Yourself (DIY)-Produkte beobachtete das Leipziger Softwareunternehmen Webdata Solutions mithilfe seiner Business Intelligence Software blackbee Insights von Anfang Mai bis Ende August 2019 täglich die Preiserhöhungen und -senkungen bei rund 900 ausgewählten DIY-Produkten auf den Webshops der drei größten deutschen Baumarkt-Ketten sowie der Online-Suchmaschine Google Shopping. Insgesamt wurden mehr als 1,2 Millionen Angebote ausgewertet. Durch die engmaschige Erhebung von Preisänderungen im dynamischen Online-Markt für Baumarkt- und Heimwerkerprodukte konnten Rückschlüsse auf die Preisstrategien der untersuchten Anbietertypen gezogen werden.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus dem „blackbee Insights Pricing Report: DIY-E-Commerce in Deutschland“. Den kompletten Report stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Nachricht!

blackbee Insights Pricing Report 2019: So setzt die DIY-Branche Preise

Dynamic Pricing ist eines der wichtigsten Instrumente im E-Commerce, wenn es darum geht, den Absatz zu steigern. Doch wie wird die dynamische Preissetzung bislang im Bereich Do it Yourself, einer der Wachstumsmärkte des Online-Handels, eingesetzt? Webdata Solutions stellt im blackbee Insights Pricing Report die Preisanpassungen in der Baumarkt-Branche auf den Prüfstand.

Ob Heimwerkervideos oder Gartenblogs – Do it Yourself (DIY) ist seit langem im Internet präsent. Doch die deutschen Heimwerker informieren sich nicht nur online über Projekte zum selbst Anpacken, sondern kaufen dort auch vermehrt ihre Ausstattung ein. Der E-Commerce-Markt für Heimwerkerprodukte wächst seit Jahren stetig: 2018 stiegen die Umsätze mit DIY-Artikeln um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten ein Umsatz-Wachstum von 8,2 Prozent.

blackbee Pricing Report 2019: Wachstum im deutschen DIY-E-Commerce

blackbee Pricing Report 2019: Die Branche für DIY-Artikel wächst derzeit vor allem auf Online-Vertriebswegen

Dieser starke Strukturwandel fordert ein nachhaltiges Preismanagement, das es mit dem dynamischen Wettbewerb aufnehmen kann. Wie stark nutzen die Online-Händler in der Do it Yourself-Branche die Chancen des Dynamic Pricing?

Pricing im deutschen DIY-E-Commerce – Die Anbieter unter der Lupe

Im Vergleich zu den beobachteten Multichannel-Baumärkten ist Google Shopping mit erheblichem Abstand der wichtigste Ort für dynamische Preisanpassungen. Jedoch trägt nur die Minderheit der Anbieter auf der beliebten Suchmaschine mit vielen Preisanpassungen dazu bei (vgl. Abbildung 1). Im viermonatigen Studienzeitraum erhöhten insgesamt 373 Händler ihre Preise sehr selten, 404 Anbieter dagegen senkten sie kaum (1-100 Mal).

Bereits deutlich weniger Anbieter haben ein aktives Pricing mit im Durchschnitt knapp einer bis vier Preisänderungen pro Tag vorzuweisen (100-500 Preisänderungen insgesamt). Im beobachteten Zeitraum waren es lediglich 39 Verkäufer bei Preiserhöhungen und 42 bei Preissenkungen.

Ein vergleichsweise schwindend geringer Teil aller Anbieter setzt eine dynamische Preisgestaltung mit durchschnittlich vier bis zwanzig Preisanpassungen pro Tag ein. Lediglich neun Händler fallen bei Preiserhöhungen in diese Kategorie, zwölf Anbieter warteten mit so vielen Preissenkungen auf (500-2.500 Preisanpassungen insgesamt).

blackbee Pricing Report 2019: Preiserhöhung vs Preissenkung Anbieter

Abb. 1: Anbieter klassifiziert nach ihren Pricing-Aktivitäten im Erhebungszeitraum. Quelle: blackbee Pricing Report 2019

Die wenigsten Anbieter punkten mit einem strategischen, aktiven Preismanagement. Mit besonders vielen Preisänderungen stechen vor allem kleinere Multichannel-Baumärkte und Online Pure Player heraus. Insbesondere die Online Pure Player, also Anbieter, die lediglich digitale Vertriebswege nutzen, sind mit einer solchen Preispolitik im Internet besonders erfolgreich. Laut Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten erwirtschafteten Online Pure Player im Jahr 2018 ganze 50,8 Prozent des gesamten DIY-Umsatzes im E-Commerce.

Über den blackbee Insights Pricing Report

Für eine genaue Analyse des Preismanagements im deutschen E-Commerce-Markt für Do it Yourself (DIY)-Produkte beobachtete das Leipziger Softwareunternehmen Webdata Solutions mithilfe seiner Business Intelligence Software blackbee Insights von Anfang Mai bis Ende August 2019 täglich die Preiserhöhungen und -senkungen bei rund 900 ausgewählten DIY-Produkten auf den Webshops der drei größten deutschen Baumarkt-Ketten sowie der Online-Suchmaschine Google Shopping. Insgesamt wurden mehr als 1,2 Millionen Angebote ausgewertet. Durch die engmaschige Erhebung von Preisänderungen im dynamischen Online-Markt für Baumarkt- und Heimwerkerprodukte konnten Rückschlüsse auf die Preisstrategien der untersuchten Anbietertypen gezogen werden.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus dem „blackbee Insights Pricing Report: DIY-E-Commerce in Deutschland“. Den kompletten Report stellen wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Nachricht!

Förderung des Freistaats Sachsen für blackbee‘s visuelles Produktmatching

Webdata Solutions erhält eine beachtliche sechsstellige Förderung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) für die technische Weiterentwicklung der Competitive Intelligence Suite blackbee. Die Förderung der SAB für die Jahre 2020-2022 wird zur Optimierung von blackbee’s neuestem technologischen Feature eingesetzt: Dem visuellen Produktmatching. Umgesetzt wird das Projekt in Kooperation mit Institut für Angewandte Informatik an der Universität Leipzig im gemeinsamen Projekt „Visuelles Produktmatching (VIP)“. Das erste Kickoff-Meeting ist für Oktober 2019 geplant.

“Wir freuen uns darauf, erneut eng mit dem InfAI zusammen zu arbeiten, um blackbee’s Produktmatching-Kompetenzen auszuweiten und sie in neue Unternehmensgebiete zu transferieren.“, so Carina Röllig, CEO von Webdata Solutions.

Ziel des Kooperationsprojekts „Visuelles Produktmatching“

Die Online-Marktanalyse von blackbee basiert auf der treffgenauen Zuordnung von zwei Datensätzen zum gleichen Produkt – dem sogenannten Produktmatching. Mithilfe gematchter Produktpaare vergleicht blackbee beispielsweise die Angebote mehrerer Anbieter miteinander. Die größte Herausforderung beim Produktmatching auf Textbasis ist die Zuordnung von Produktbeschreibungen. Oft sind gleiche Produkte stark unterschiedlich beschrieben oder die Beschreibungen weisen eine andere Detaillierungstiefe auf. Ziel des „VIP“-Forschungsprojekts von Webdata Solutions in Kooperation mit der Universität Leipzig ist es, Algorithmen zu entwickeln, die durch die Einbeziehung von Bildinformationen diese Beschränkungen des textbasierten Matchings ausgleichen. Dafür muss das Kooperationsteam Antworten darauf finden, wie sich auch Bilder vergleichen lassen, die zum Beispiel unterschiedliche Perspektiven des gleichen Produktes zeigen, deren Helligkeits- und Farbwerte differieren oder die anders skaliert sind. Zusätzliche Hürden gibt es unter anderem in der Fashion-Branche, in der Produkte oft als Outfit präsentiert werden. Ein Fashion-Modell trägt selten nur ein Produkt, sondern meistens noch weitere in Kombination. Um ein treffsicheres Matching zu erreichen, muss die Marktanalyse-Software das betreffende Produkt auch in einem solchen Fall erkennen.

Umsetzung und Potenzial des „Visuellen Produktmatching (VIP)“

Webdata Solutions entwickelt gemeinsam mit dem InfAI ein Bilderkennungssystem, das eingegebene Produktdaten mit Bildern vorverarbeitet und mit verschiedenen Methoden abgleicht. Dabei baut das System auf einem umfangreichen Datensatz auf, der von Webdata Solutions bereitgestellt wird. Als Ergebnis gibt das System ermittelte Paare oder Gruppen von gleichen Produkten aus, die dann zur Weiterverarbeitung bereitstehen.

Generische Bilderkennung ist mittlerweile ein marktübliches Angebot. Eine Reihe von Unternehmen, von den großen Playern bis hin zu Startups, widmen sich dem Thema. Jedoch kann eine generische Bilderkennung beispielsweise lediglich Personen oder Gegenstände erkennen. Zudem gibt es Anbieter, deren Anwendungen einen Produkttyp ermitteln können. Bisher gibt es allerdings keinen Anbieter, der in der Lage ist zu erkennen, um welches konkrete Produkt es sich handelt. Hier geht der Lösungsansatz von Webdata Solutions weiter, indem er die Erkennung des konkreten Produktes mit in die Analyse einbezieht. Damit schafft das Kooperationsteam ein einzigartiges System, welches die Online-Marktanalyse auf ein neues Level heben wird.

Verpassen Sie mit unserem monatlichen Newsletter keine Informationen zu blackbee und dem Projekt „Visuelles Produktmatching“. Jetzt kostenfrei abonnieren.

E-commerce Berlin Expo: Jetzt für unsere Gründerin Carina Röllig abstimmen!

Wir sind in der nächsten Runde des Speaker Votings der E-commerce Berlin Expo und brauchen deine Hilfe! Denn das Publikum entscheidet, wer als Speaker auf der E-commerce Berlin Expo am 13. Februar 2020 auf der Bühne steht.

Unter https://ecommerceberlin.com/vote/98610 kannst du noch bis zum 17.10.2019 für unsere Gründerin Carina Röllig und ihren Vortrag „Best practice: Valuable data for market insights of the fashion industry“ abstimmen.

 Weitere Informationen zur Messe gibt’s unter: https://ecommerceberlin.com

Carina Röllig als Speaker auf der E-commerce Berlin Expo. Jetzt abstimmen unter: https://ecommerceberlin.com/vote/98610

Vom Händler zum Hersteller: Die Markenarchitektur von Handelsmarken

Mit eigenen Handelsmarken sichern Sie sich einträgliche Margen, heben sich von anderen Anbietern ab und verringern ihre Abhängigkeit von den großen Brands. Der stationäre Handel setzt solche Eigenmarken bereits seit vielen Jahrzehnten erfolgreich ein. Seit einigen Jahren experimentieren auch die ersten E-Commerce-Anbieter mit ihnen.
Insbesondere testen große Online-Händler, welche strategische Ausrichtung mit Handelsmarken Erfolg verspricht. Klar wird: Eine Paradelösung gibt es nicht. Während sich Zalando von seinen 2010 gestarteten Mode-Eigenmarken schon wieder strategisch trennt, stößt Amazon mit neuen Handelsmarken in immer weitere Produktsegmente vor. Mittlerweile bietet der US-amerikanische Online-Händler mehr als 400 Eigenmarken an, unter anderem in den Bereichen Mode, Möbel, Technik, Babyprodukte sowie Lebensmittel, und dringt seit neuestem auch auf den B2B-Markt. Wir stellen Ihnen im heutigen Artikel Strategie-Optionen vor, die Sie bei der Einführung neuer Handelsmarken unterstützen.

Handelsmarken: Wie sich das Kundenvertrauen im E-Commerce wandelt

Weshalb sich als E-Commerce-Anbieter mit Handelsmarken auseinandersetzen? Der wohl gewichtigste Grund für die Einführung von Eigenmarken liegt in dem Wertewandel Ihrer Kunden. Denn die langfristige Bindung eines Kunden zu Lieblingsmarken nimmt seit Jahrzehnten ab. Die Werbeagentur Serviceplan zieht sogar eine Parallele zwischen dem Wertewandel gegenüber Marken und dem Bindungsverhalten in Beziehungen. Einziger Unterschied: Seit einigen Jahren wächst das Bindungsverhalten in der Gesellschaft wieder, die Markenbindung hingegen sinkt weiter. Anstelle des klassischen Markenvertrauens werden im E-Commerce zunehmend andere Faktoren wichtiger:

„Marken waren das Vertrauensbarometer der Vergangenheit, heute treten an ihre Stelle Algorithmen und Produktbewertungen“, so Klaus Forsthofer von Marktplatz1.

Vom Händler zum Hersteller: Kundenbindung mit Handelsmarken

Auch im E-Commerce ist Kundenvertrauen fundamental wichtig. Jedoch vertrauen Ihre Kunden zunehmend anderen Faktoren.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Während etablierte Marken eine schwindende Markenbindung verkraften müssen, ist der Wertewandel eine große Chance für neue Eigenmarken. Mit einer strategischen Positionierung Ihrer Handelsmarken profitieren auch Sie davon.

Mit strategischer Markenarchitektur zu erfolgreichen Handelsmarken

Beim Aufbau von Handelsmarken ist es zunächst entscheidend, sich über die konkrete Markenarchitektur Gedanken zu machen. Wie sichtbar soll Ihr eigenes Unternehmen in Bezug auf die Eigenmarken sein? Wie möchten Sie die Marken preislich im Wettbewerb positionieren?

Der namentliche Bezug zum Unternehmen definiert die Ausrichtung der Handelsmarke

Der erste Faktor beim strategischen Markenaufbau widmet sich der Nähe, die Sie der neuen Handelsmarke zu Ihrem Unternehmen geben möchten. Am stärksten sichtbar ist Ihr Unternehmen, wenn unter dem Firmennamen auch die neue Marke als Corporate Brand vertrieben wird. Dies ist im Beispiel aus dem Einzelhandel die Eigenmarke REWE. Bei einer Aligned Brand wie REWE Feine Welt ist der Name des Unternehmens noch stark erkennbar. Das Konzept der Endorsed Brand hingegen nutzt ein klar wiedererkennbares Branding, das als eigenständige Marke wahrgenommen wird. Das Branding des Unternehmens kommt lediglich unterstützend hinzu. Beispielhaft ist die Endorsed Brand Balea des Drogeriemarkts dm. Einer Markenimage-Studie der FOM Hochschule aus dem Jahr 2013 zufolge ist die Wahrnehmung von Balea durch Konsumenten positiv und unterscheidet sich kaum von der Wiedererkennung bekannter Herstellermarken. Starke Handelsmarken, die einen direkten Bezug zu Ihrem Unternehmen haben, können somit auch unmittelbar auf Ihr Unternehmen ausstrahlen. Anders als die restlichen Markenarchitekturvarianten sind Independent Brands auf den ersten Blick nicht als Eigenmarken erkennbar. So zum Beispiel die bekannte, REWE-eigene Discountermarke ja!.

Vom Händler zum Hersteller: Markenarchitektur mit Handelsmarken

Diese Varianten gibt es für die Anpassung von Handelsmarken an Ihr Unternehmen. Quelle: Batten & Co.

In welches Preissegment ordnen Sie die neue Handelsmarke ein?

Nachdem festgelegt ist, wie Sie die neue Handelsmarke in Bezug auf das eigene Unternehmen positionieren, ist die nächste strategische Entscheidung die der Einordnung in den Markt. Entscheiden Sie je nach Wettbewerbssituation, welcher Preisbereich besonders lukrativ ist. In Bezug auf das gewählte Preissegment für Ihre Handelsmarke sind unterschiedliche Preisstrategien empfehlenswert.

#A2: Möchten Sie Ihre neue Marke im Preiseinstiegsbereich positionieren? Dann bietet es sich an, denselben Wert (beispielsweise die gleiche Qualität) wie die Herstellermarke A1 zu einem günstigeren Preis zu offerieren.
#B2: Sie möchten das Mittelpreissegment anpeilen? Liefern Sie einen größeren Wert (beispielsweise mehr Qualität) zu einem günstigeren Preis als der Wettbewerb B1.
#C2: Im Hochpreissegment ist eine Handelsmarke so zu positionieren, dass sie mehr Wert als die Herstellermarke C1 zum gleichen Preis verspricht.

Vom Händler zum Hersteller: Preispositionierung mit Handelsmarken

Mit diesen Optionen bieten Sie ein attraktiveres Preis-Mehrwert-Verhältnis als die Hersteller. Quelle: Batten & Co.

Am Beispiel REWE wird klar, wie die Preispositionierung und die Branding-Variante sich gegenseitig bedingen. In der Unternehmenspositionierung als Qualitätshändler achtet REWE darauf, dass erst ab dem Mittelpreis-Segment der Unternehmensname in der Nähe der Produktmarken angesiedelt ist. Offensichtlich ist die strategische Zielrichtung, dass starke Handelsmarken im mittleren und gehobenen Preisbereich die Unternehmensmarke REWE direkt unterstützen, während Eigenmarken wie ja! im Niedrigpreis-Segment durch eine betonte Ferne zur Unternehmensmarke das Qualitätsimage nicht gefährden.

Ähnlich verfährt Amazon mit seinen Handelsmarken. Einige drücken eine klare Nähe zum Unternehmen aus, wie beispielsweise das beliebteste „Private Label“ AmazonBasics. Die Aligned Brand generiert aktuell 85 Prozent der Umsätze mit Eigenmarken und unterstützt die Wahrnehmung des Internetkonzerns direkt. Andere Handelsmarken hingegen sind entfernter vom Mutterkonzern angesiedelt. Die Modemarke find. erhält beispielsweise als Endorsed Brand das Label „by Amazon“, die Hygieneartikel-Marke Presto zeigt hingegen als Independent Brand keinen direkten Bezug zum Konzern.

So setzen Sie die strategische Ausrichtung der Handelsmarke richtig um

Um den optimalen Preis für Ihre neue Handelsmarke zu finden, benötigen Sie einen umfassenden Marktüberblick. Das Beispiel Amazon mit über 400 Eigenmarken zeigt jedoch, dass es im E-Commerce fast unmöglich ist, diesen Überblick händisch zu erreichen: Immer neue Anbieter treten in unterschiedlichsten Branchen in den Online-Markt ein. Zudem nehmen immer mehr E-Commerce-Anbieter ihre Preisanpassungen dynamisch vor. Die Market Intelligence-Software blackbee Insights bereitet diese riesigen Datenmengen übersichtlich für Sie auf und unterstützt Sie mit hochaktuellen Daten bei der Suche nach dem idealen Preis für Ihr Produkt.

Unsere Marktanalyse-Experten beraten Sie gerne unverbindlich über die maßgeschneiderten Lösungen von blackbee Insights. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!