Das Preisimage als Strategie für Onlinehändler, Teil 2

 

Eine Herausforderung für jeden Onlinehändler ist die Suche nach den „richtigen“ Preisen für seine Produkte. Und weil falsch gesetzte Preisvorstellungen fatale Folgen bei der Vermarktung haben können, steigt der Druck. Falsch gesetzte Preisanker, sinkende Margen und Absätze sind die Horrorszenarien eines jeden Händlers.

Doch was ist der „richtige“ Preis? Zum einen muss er natürlich zum Produkt passen, aber auch in den Markt und trotzdem den höchsten Gewinn versprechen – und zum anderen muss dieser Preis vom Kunden auch gern gezahlt werden. Dem Preisimage kommt in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle zu, denn es thematisiert gezielt die unbewusste Rolle und Wirkung des Preises vor dem eigentlichen und bewussten Preisvergleich.

Im ersten Teil unserer Serie zum Preisimage haben Sie erfahren, welche Bedeutung das Preisimage im Onlinehandel für Händler, aber auch für den Kunden hat. Im zweiten Teil nun zeigen wir die wesentlichen Faktoren dieser Strategie auf. Dr. Falk Ritschel, Geschäftsführer der Marketing- und Strategieberatung Conomic stellt drei entscheidende Faktoren in den Mittelpunkt, die für ein gutes Preisimage essentiell sind:

1. Eckartikel als Basis,
2. eine zielführende Preiskommunikation und
3. die Loyalität der Kunden

 

Das Preisimage als Strategie für Onlinehändler

Die richtige Basis

Die Grundlage eines guten Preisimages bilden demnach die Eckartikel. Das sind solche Produkte, die ein Kunde heranzieht, um sich eine Vorstellung vom Preisniveau des gesamten Warenangebotes zu machen. Sie werden von Kunden sehr stark beachtet und prägen dementsprechend das gesamte Preisimage eines Händlers. Produkte dieser Gruppe sind sehr beliebt und werden häufig gekauft. Im Supermarkt sind das Artikel wie Milch und Butter, in der Apotheke zum Beispiel Aspirin und Voltaren Schmerzgel. Die richtige Bewerbung solcher Produkte ist deshalb extrem wichtig.

„Über klassische Informationsquellen wie Renner-/Penneranalysen, Kundennachfragen sowie Umsatz- und Deckungsbeiträge lassen sich im eigenen Sortiment wichtige Eckartikel ausmachen.“, so Dr. Ritschel weiter. Nicole Steinmetz plädiert in ihrem Artikel aber auch für die Erweiterung der klassischen Informationsquellen um digitale Quellen wie Suchanfragen, Rezensionen, Blogs und Social Media Aktivitäten, denn nur „wer auf Basis auch qualitativer Informationen zeitnah die kundenrelevantesten Sortimentsentscheidungen trifft“, wird sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen können. Der Erfolg liegt auch hier in der intelligenten Datenanalyse und -interpretation.

Die Strategie richtig kommunizieren

Auch mit der Kommunikation über den Preis lässt sich die Wahrnehmung beim Kunden beeinflussen. So sollten große Preisschilder lieber sparsam und gezielt eingesetzt werden, denn sie signalisieren dem Kunden einen Sonderpreis, wie Dr. Kai-Markus Müller in seinem Buch „NeuroPricing“ erklärt. Hat der Kunde sich erst einmal den Sonderpreis zu einem Produkt gemerkt, ist dieses Wissen der Ausgangspunkt für alle weiteren Preiswahrnehmungen zu anderen ähnlichen Produkten.

Diese „Ankerpreise“ gilt es, gezielt einzusetzen. Bei langlebigen Produkten bieten sich sowieso eher stabile Preise im Zeitablauf an, denn langfristig stabile Preise führen beim Konsumenten zu gleichbleibenden Preiserfahrungen und schaffen so die Basis für Preisvertrauen. Generell müssen Preisveränderungen immer sorgfältig im Preis-Leistungs-Gefüge angelegt und vor allem für den Kunden nachvollziehbar sein. Die Preiskommunikation lässt sich aber auch bereits über die Retailbrand umsetzen, wie zum Beispiel „Media Markt – Ich bin doch nicht blöd!“ oder „MäcGeiz“ und signalisiert dem Kunden so bereits im Namen ein bestimmtes Preisniveau.

Kundenbindung!

Ein Kern des Preisimages ist die Loyalität des Kunden. Das Ziel sollte immer sein, die Anzahl an Wiederkäufern zu erhöhen, denn die Kosten für die Neukundengewinnung sind ca. 4-5 Mal so hoch wie die Kosten der Kundenbindung. Und immerhin erwirtschaften 20 Prozent der Stammkunden im Durchschnitt 40 Prozent des Umsatzes eines Onlineshops. Ein wichtiger Faktor ist und bleibt das Preisimage, wenn es darum geht, den Anteil an Wiederkäufern zu erhöhen.

Durch die Preistransparenz im Internet wird es immer schwieriger, sich allein durch Preisaktionen einen dauerhaften Imagevorteil zu erarbeiten. Durch das Preisimage jedoch wird diese Preistransparenz teilweise ausgehebelt, sodass die Kunden ohne großen Vergleich direkt in den Shop kommen. Letztendlich entsteht ein gutes Preisimage aus unterschiedlichen Faktoren, die alle sorgfältig behandelt und umgesetzt werden müssen. Eckartikel und die richtige Kommunikation sind die optimale Basis der Preisimage-Strategie. Sie können durch viele weitere mehr oder weniger klassische Marketingmaßnahmen ergänzt werden.

Alle Informationen, ob zu Produkten, Wettbewerbern oder Kunden müssen gewinnbringend gesammelt und analysiert werden. Nur so kann ein nachhaltiges und komplexes Preisimage den Erfolg im E-Commerce bringen. Für Onlinehändler bietet sich die Marktanalyse mittels einer intelligenten Software, zum Beispiel blackbee, an.

 

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Leipziger Gründer-Auszeichnung für Webdata Solutions

Sabine Maßmann, Hanna Köpcke und Carina Röllig (v.l.), Gründerinnen von Webdata Solutions, freuen sich über den Überraschungspreis der S-Beteiligungen beim Leipziger Gründerpreis 2014.

Am 1. Juli 2014 wurde in Leipzig der 4. Leipziger Gründerpreis verliehen. Der Überraschungspreis der S-Beteiligungen ging in diesem Jahr an die Webdata Solutions GmbH.

In entspannter Atmosphäre auf dem Mediencampus Villa Ida hat das unternehmensgründerbüro leipzig (ugb) Preise in sechs Kategorien an Startups und Aufsteiger aus der Messestadt vergeben.

Mit dem Überraschungspreis der S-Beteiligungen werden die erfreulich positiven Entwicklungen der letzten beiden Jahre bei Webdata Solutions ausgezeichnet. Die drei Gründerinnen Carina Röllig, Sabine Maßmann und Hanna Köpcke freuen sich über die Ehrung und danken ihrem ganzen Team sowie den Investoren, Kunden und Familien.

Erfahren Sie hier mehr zum Leipziger Gründerpreis.

Das Preisimage als Strategie für Onlinehändler, Teil 1

 

Die Vielfalt und Transparenz im Onlinehandel bringen für den Käufer viele Vorteile mit sich. Hersteller, Produkte und Preise – alles kann unkompliziert miteinander verglichen werden. Fast jedes Produkt ist immer und überall verfügbar und erreichbar. Einziges Problem: Man muss sich entscheiden. Für den richtigen Artikel, die beste Marke, den fairsten Preis. Und das ist eine ziemlich große Herausforderung, angesichts einer ständig wachsenden Zahl an Shops und Marktplätzen.

Der Onlinehandel ist und bleibt ein sehr preisgetriebener Markt, und so ist oftmals auch der Preis das ausschlaggebende Kriterium für eine Kaufentscheidung. Preisvergleichsportale erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, immerhin geben über 40 Prozent der Käufer bei einer Befragung an, dass sich der Preisvergleich im Internet immer lohnen würde. Dass Preisvergleichsportale zu den wichtigsten Internetquellen für eine Kaufentscheidung gehören, zeigt auch eine Umfrage von Statista. Doch nicht nur für die Kunden ist der Preis ein wichtiger Orientierungspunkt im undurchschaubaren Angebot unzähliger Onlineshops, sondern auch für Markenhersteller und Onlinehändler selbst. Sie können die Preise ihrer Wettbewerber online einfacher beobachten als im stationären Handel und dementsprechend schneller und kurzfristiger Preisänderungen durchführen. Der Preis bekommt im E-Commerce eine noch höhere Relevanz als Kriterium zur Kaufentscheidung, aber ebenso steigt seine Bedeutung in der Verkaufsstrategie.

Das Preisimage als Strategie für den Onlinehandel

Warum ist der Preis für den Onlinehandel so wichtig?

Der Pricing-Experte Hermann Simon hat darauf in seinem Buch Preisheiten. Alles was Sie über Preise wissen müssen eine einfache und schlagkräftige Antwort: Der Preis ist schlichtweg der stärkste Gewinntreiber. Kein Marketinginstrument eignet sich seiner Meinung nach besser, um den Absatz schnell und effektiv zu steuern. Pricing-Projekte haben gegenüber anderen Marketingstrategien grundlegende Vorteile: Sie sind mittels geringer Investitionen sehr schnell umsetzbar und haben dabei eine direkte Auswirkung auf den Gewinn. Die Vorteile von Pricingstrategien liegen deutlich auf der Hand, dennoch ist die Umsetzung in der Praxis oftmals schwierig. Georg Tacke, CEO der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners, erläutert in einem Interview in der Wirtschaftswoche, dass bisher „nur etwa ein Drittel der Unternehmen in der Lage ist, ein gutes Pricing zu machen.“ Allen anderen würde ein Gewinn von rund 25 Prozent entgehen.

Was macht gutes Pricing aus?

In unserem Artikel „Pricing Strategien für Onlinehändler“ haben wir bereits das Für und Wider von Hoch- und Niedrigpreisstrategie erläutert. Doch ungeachtet, für welchen Weg sich ein Anbieter entscheidet, im Mittelpunkt steht immer eins: das Preisimage. „Das Preisimage setzt sich zusammen aus der subjektiven Wahrnehmung und den Kenntnissen von bestimmten Preismerkmalen, die jeder einzelne Kunde zu einem bestimmten Unternehmen hat.“, so Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von Conomic Marketing & Strategy Consultants.

Und da er sich aufgrund der Vielfalt an Angeboten nur auf einer sehr oberflächlichen Ebene mit einzelnen Produktpreisen auseinandersetzen kann, bekommt das Preisimage bestimmter Hersteller und Artikel eine große Gewichtung im Prozess der Entscheidung. So betrachtet ein Kunde vor dem Kauf nicht immer den konkreten Preis, sondern orientiert sich am Preisimage, welches das Unternehmen kommuniziert. Einen ersten Anhaltspunkt geben ihm zum Beispiel Unternehmensnamen und Slogans, wie „Expert – preiswert und kompetent“ oder „Loréal – Weil Sie es sich wert sind“. So erleichtere das kommunizierte Preisimage den Kauf vieler unterschiedlicher Produkte, indem es vom Kunden auf das gesamte Sortiment des jeweiligen Herstellers projiziert werde, erklärt Dr. Crockford weiter. Wer zum Beispiel bei einem Discounter kaufe, gehe davon aus, dass dort alle Produkte günstiger seien und vergleiche demnach auf Produktebene nicht mehr so genau. Das Preisimage hat an dieser Stelle eine weichenstellende Orientierungsfunktion für den Kunden.

Es ist ein hochkomplexes und multidimensionales Konstrukt und entsteht aus dem Zusammenspiel verschiedener Dimensionen, wie Qualität, Marke, Vertrauen und Service, und darf nicht auf das klassische Preis-/Leistungsverhältnis reduziert werden. Im zweiten Teil unserer Serie erfahren Sie, welche Faktoren und Maßnahmen dazugehören, um ein nachhaltiges Preisimage als Strategie im E-Commerce zu etablieren.

Die SaaS-Lösung blackbee pilot unterstützt Sie dabei, unkompliziert ihre Pricing-Strategie umzusetzen und jederzeit an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Erfahren Sie mehr über die Preisoptimierung mit blackbee! Testen Sie blackbee und überzeugen Sie sich von unserer Technologie!

Lesen Sie im zweiten Teil unseres Artikels, wie Sie die Preisimage-Strategie umsetzen.

Mit Market Intelligence zu mehr Markenstärke

Woran denken Sie zuerst, wenn Sie Apple, BMW oder Dr. Oetker hören? Höchstwahrscheinlich werden Sie sehr konkrete Vorstellungen, Emotionen und Gedanken mit diesen Namen verbinden. Genau das ist schließlich das Ziel eines jeden Herstellers: ein positives Markenimage aufzubauen und zu erhalten.

Mit der zunehmenden Marken- und Preistransparenz im Onlinehandel sehen viele Hersteller jedoch genau das in Gefahr: Durch Preisdumping, schlimmer noch, durch Preisverfall leidet das so sorgfältig aufgebaute Markenimage.

Was eine Marke ausmacht

Einfach gesagt, ist eine Marke in ihrer grundlegenden Bedeutung das Image, das ein Unternehmen oder ein Produkt bei seinen Kunden hat. Dieses Image, das wir mit dem Produkt verbinden, besteht wiederum aus Assoziationen und Emotionen, Wissen und Gehörtem, Gelesenem und Erlebtem. Entwickelt nun dieses Image, abgekoppelt vom Unternehmen, eine gewisse Eigendynamik, kann man von einer Marke sprechen. So steht beispielsweise die Marke AEG für qualitativ hochwertige Elektrogeräte, obwohl es dieses Unternehmen seit 1996 in selbstständiger Form gar nicht mehr gibt.

Doch wie wird ein Unternehmen oder ein Produkt zur Marke? Hören wir einen bestimmten Unternehmens- und Produktnamen, verbinden wir damit im besten Fall positive Eigenschaften, Bilder und Merkmale. All diese Assoziationen sind bedeutsam, denn Sie sind für potentielle Kunden eine wichtige Orientierungshilfe, um aus einem unüberschaubaren Produktangebot das Richtige auszuwählen. Dieses Markenimage entwickelt sich jedoch nur aus guten und nachhaltigen Erfahrungen mit einem Hersteller. Bleiben die Qualitätsversprechen keine leeren Floskeln, kann sich das Unternehmen der Loyalität seiner Kunden sicher sein.

Das anhand von komplexen Strategien entwickelte Markenimage und die damit verbundene langfristige Kundenbindung werden vom stetig wachsenden Onlinehandel bedroht – davon sind zumindest viele Hersteller überzeugt. Da Kunden verstärkt die Möglichkeit haben, Preise zu vergleichen und jederzeit das günstigste Angebot zu suchen, wächst die Sorge vor dem Preisverfall. Denn immer häufiger werden die Konsumenten auf Onlinemarktplätzen oder Preisvergleichsportalen auch fündig. „Showrooming“ ist das Schreckgespenst eines jeden Herstellers, bei dem sich Kunden umfangreich von Fachpersonal im stationären Geschäft beraten lassen, um anschließend nach dem billigsten Preis im Internet zu suchen. Qualitätsangebote werden so vom Markt gedrängt und der Wert von Produktmarken nachhaltig geschädigt, so prognostiziert es Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Leiter der Kompetenzgruppe E-Commerce im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Das Ziel heißt Markenstärke!

Die Angst vor dem Imageverlust

Einige Hersteller greifen da zu drastischen Maßnahmen. So versuchte zum Beispiel der Sportartikelhersteller Asics, seinen Händlern den Vertrieb auf Marktplätzen wie Amazon und Ebay und die Nutzung von Preisvergleichsportalen zu untersagen. Bereits 2013 hatten auch Outdoorhersteller wie Mammut, Lowa und Deuter ein ähnliches Vorgehen beschlossen. Es zeigt sich deutlich, wie ernst das Problem aus Herstellersicht zu nehmen ist. Begründet wurde dieses Vorgehen damit, das die angebotenen Produkte sehr beratungsaufwendig seien. Dieser notwendige Service fehle beim Verkauf durch Drittanbieter auf Verkaufsplattformen, so die Argumentation.

Doch im Hintergrund schwingt ein ganz anderer Verdacht mit: Die niedrigen Preise im Internet ziehen ganz einfach zu viele Kunden aus den Ladengeschäften ab. Das Bundeskartellamt hat mittlerweile in einer vorläufigen Prüfung kritisiert, dass diese Beschränkung eine schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkung sei und leitete Verfahren gegen einige Markenhersteller ein. Eine derartige Kontrolle des Preiswettbewerbs sei im Sinne eines freien Onlinehandels nicht zulässig. Positives Feedback gab es dafür vom Verband der Onlinehändler, der besonders für mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten verbessert sieht, sich nun leichter gegen Verbote und Einschränkungen durch Hersteller wehren zu können.

 

Innovative Konzepte führen zum Erfolg

Derartige Wettbewerbsbeschränkungen sind nicht der richtige Weg. Hersteller haben ihre berechtigten Interessen, dass ihre Produkte möglichst wertig verkauft werden. Doch den Herausforderungen im E-Commerce sollten sie mit anderen Konzepten begegnen, indem sie sich die Eigenheiten des Onlinehandels zu Nutze machen. Aus der problematischen Preistransparenz kann auch eine gewinnbringende Markttransparenz für Hersteller werden. Die Idee des Konzeptes ist nicht kompliziert – das Modell Market Intelligence steht hier im Mittelpunkt. Aus der Möglichkeit, Händler und Marktplätze beobachten zu können, ergibt sich ein wichtiger Kontrollmechanismus. Haben Hersteller die Preispolitik ihrer Vertriebspartner immer im Blick, können Sie auf Fehlentwicklungen sehr viel schneller eingehen. Ein klarer Marktüberblick ist ein entscheidender Faktor, um das sorgfältig aufgebaute Markenimage effektiv halten und stärken zu können.

Wollen auch Sie für ihre Markenartikel einen umfassenden Marktüberblick erhalten? Erfahren Sie hier mehr über die automatisierte Marktbeobachtung und die Möglichkeit, damit eine klare Einsicht zur Positionierung ihrer Produkte im Internet zu erhalten.

Vorsprung durch Marktwissen!

Ein Onlinehändler muss sich in der gegenwärtigen Marktsituation gegen abertausende von anderen Shopbetreibern durchsetzen. Wer da auch nur einen Moment still steht, verliert schnell den Anschluss.

Mit der Digitalisierung des Handels hat sich nicht nur das Zusammenspiel von Unternehmen und Kunde geändert, sondern auch das Verhältnis zwischen den einzelnen Unternehmen. Doch während zum Kaufverhalten des Onlinekunden – besonders in Verbindung mit Social-Media-Plattformen – zahlreiche Analysefunktionen und Methoden existieren, liegt der Bereich der Markt – und Konkurrenzanalyse für einen Großteil der Onlinehändler noch im Dunkeln.

So gaben in einer Statista-Umfrage mit der Kernfrage Welche sind ihrer Meinung nach diejenigen Faktoren, die das Wachstum ihres Unternehmens beschränken? zwar immerhin 44 Prozent aller Teilnehmer den Wettbewerb als Wachstumseinschränkenden Faktor an. Doch Onlinehändler bringen meist viel zu wenig Zeit für die Analyse des Marktes auf, kennen oft weder ihr tatsächliches Potential, noch den üblichen Marktpreis ihrer Produkte oder ihre Konkurrenten. Die stetig steigende Dynamik im E-Commerce und die wachsende Zahl an Mitbewerbern führen jedoch dazu, dass auch der Markt- und Konkurrenzanalyse eine immer wichtigere Bedeutung zukommt. Erst das Wissen über aktuelle und zukünftige Marktsituationen kann entscheidende Informationen für die Unternehmens – und Strategieentwicklung liefern.

Market Intelligence als Schlüssel zum Erfolg

In einer weiteren Umfrage zum Thema Treiber für Wandlungsprozesse und Umbrüche im B2B E-Commerce 2013 stehen die Wettbewerbsaktivitäten mit 72 Prozent an der vierten Stelle (von insgesamt elf). Die Notwendigkeit, sich auch im Bereich Market Intelligence zu engagieren, wird für Onlinehändler in Zukunft an Bedeutung gewinnen – das zeigt diese Umfrage ganz klar.
Während für kleine Händler eine manuelle Recherche zum Wettbewerberumfeld noch ausreichen kann, nutzen mittelständische und große Unternehmen immer häufiger Big Data und systematische Analysen.

Competitive Intelligence ist hier das Schlüsselwort. Dieses System zur Markt- und Konkurrenzbeobachtung wird durch die systematische, andauernde und juristisch einwandfreie Erhebung und Auswertung von Informationen zu Konkurrenzunternehmen, Wettbewerbsprodukten und Marktentwicklungen charakterisiert. Dass dieser Vorgang nichts mit Spionage zu tun hat, belegt die Tatsache, dass ausschließlich frei verfügbare Informationen im Internet gesammelt, geordnet und ausgewertet werden.

Marktwissen – Schon heute wissen, was die Konkurrenz morgen plant

Rainer Michaeli beschreibt in seinem Buch „Competitive Intelligence“ detailliert diesen Prozess des Datensammelns, Analysierens, Kommunizierens und letztendlich der Einbindung der gewonnen Informationen in weitere Entscheidungen. Zunächst müssen potentielle Konkurrenten identifiziert werden. Nicht immer überschneidet sich die komplette Produktpalette, denn oftmals konkurrieren Unternehmen nur in bestimmten Teilbereichen miteinander. In einem zweiten Schritt werden Daten zu relevanten Bereichen zusammengetragen. Das können zum Beispiel Preise und Preisentwicklungen sein. Anhand solcher Daten kann analysiert werden, wann ein Produkt zu welchem Preis verkauft wurde oder welcher der niedrigste und welcher der höchste Preis ist.

Ebenso relevant sind Daten zu Produktlebenszyklen und Produktmerkmalen. Bei letzteren können Produktdaten miteinander verglichen werden, was besonders für Hersteller bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte von Bedeutung ist. Auch das Wissen, welche Produkte wo verkauft werden – die Überwachung von Vertriebswegen oder die Umsetzung bestimmter Vertriebsstrategien – ist für Hersteller ein weiterer wichtiger Faktor.

Mit Hilfe von Competitive Intelligence lässt sich sehr genau verfolgen, mit welchen Strategien, Angeboten und Konzepten die Konkurrenz agiert. Dass diese Informationen entscheidend für die eigene Sortimentsplanung und Markenstrategie sind, liegt deutlich auf der Hand. Denn nur wer aus allen frei verfügbaren Informationen über Märkte, Wettbewerber und Produkte eine plastische Vorstellung über sein eigenes Unternehmerumfeld entwickeln kann, wird sich auch nachhaltig in einem stark umkämpften Onlinemarkt behaupten können.
Erfahren Sie mehr über die Software blackbee, die zu den weltweit führenden Technologien in der intelligenten Markt- und Wettbewerberanalyse zählt.

Premiere: Webdata Solutions auf der tools in Berlin

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Zum ersten Mal findet im Rahmen der Berlin Web Week am 7. und 8. Mai 2014 die tools statt – ein Showroom rund um die digitale Wirtschaft. In einem Mix aus Messe und Konferenz präsentieren Austeller webbasierte Business-Anwendungen für Fachbereichsleiter, Unternehmer und IT-Entscheider. Auch Webdata Solutions ist mit einem Infostand vertreten, um Sie in Sachen Preisbeobachtung und Preisoptimierung zu informieren. Besuchen Sie uns an Stand 21.12 in der Rising Star Area!

blackbee Power Testing Workshop

Interessierte Fachbesucher können exklusiv an unserem 30-minütigen blackbee Power Testing Workshop teilnehmen und einen Einblick in die Anwendung blackbee pricing zur Preisüberwachung und Preisoptimierung gewinnen. An einer für diesen Anlass vorbereiteten Demo-Version können Funktionen getestet und eigene Preisberechnungen durchgeführt werden. Der Workshop findet am 7. Mai um 17.40 Uhr statt. Nutzen Sie diese Möglichkeit, blackbee unter professioneller Anleitung auch in der Praxis kennenzulernen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Treffen Sie unsere Experten auf der Catalyst Europe 2014

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Ein weiteres internationales Highlight neben dem Einstieg in den Schweizer Online-Markt ist die Teilnahme an der ChannelAdviser Catalyst Conference in London.

Die jährliche e-Commerce Konferenz findet am 10. April 2014 im Hilton London Metropole statt. Sie bietet visionären Dienstleistern, Herstellern und Händlern die Möglichkeit gemeinsam bestehende und zukünftige Trends und Entwicklungen im E-Commerce zu diskutieren.

Wollen Sie ihr Wachstum beschleunigen?

Unser Ziel ist es, ihr Unternehmen auf einem stark umkämpften und sich ständig wandelnden Onlinemarkt gewinnbringend zu positionieren. Mit unseren Produkten blackbee Preismanagement und blackbee Preisüberwachung können Sie marktübergreifend ihre Preise optimieren und ihre Marge entscheidend steigern – werden Sie zum Marktführer! Wir freuen uns auf inspirierende Diskussionen und Ihren Besuch!

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Webdata Solutions auf der Swiss Online Marketing

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Wir freuen uns auf eine Premiere: Im April wird Webdata Solutions die Software blackbee zum ersten Mal auf einer internationalen Messe präsentieren.

Am 9. und 10. April 2014 sind wir auf der Swiss Online Marketing in Zürich zu Gast. Die Fachmesse für Digital Marketing und E-Business findet zum 6. Mal statt. Gern stellen wir Ihnen vor Ort die Möglichkeiten unserer intelligenten Matching-Technologie vor, mit der Sie nicht nur eine optimale Marktübersicht gewinnen, sondern auch Ihre eigene Marktposition im E-Commerce nachhaltig stärken können.

Vortrag zur Preisoptimierung

Unser Referent Alexander Reschke, CMO Webdata Solutions, wird in seinem Vortrag „Marktübergreifende Preisoptimierung im Onlinehandel“ erläutern, warum besonders die Analyse des aktuellen Preisgeschehens am Markt entscheidend ist, um sich trotz hohem Preisdruck mit einer dynamischen Preisstrategie von der Konkurrenz abzusetzen. Der Vortrag findet am 10. April 2014 um 13:45 Uhr im Praxisforum 4 (Halle 4) statt.

Rüsten Sie sich für einen erfolgreichen Onlinehandel!

Wir freuen uns über Ihren Besuch an unserem Stand im e-Business Park Halle 2 Stand F.06−1. Unsere Experten erläutern Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch die Funktionsweise unserer Produkte blackbee Preismanagement und blackbee Preisüberwachung.

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Treffen Sie Webdata Solutions 2014 – Mai bis Oktober!

Das Messejahr 2014 geht weiter.

Unsere Messeauftritte von Januar bis April haben wir Ihnen schon vorgestellt. Jetzt stehen auch die Termine bis Oktober fest. Treffen Sie Webdata Solutions in diesem Jahr noch auf den folgenden Veranstaltungen:

tools, Berlintools

Die tools in Berlin findet am 7. und 8. Mai 2014 zum ersten Mal statt und richtet sich speziell an Anbieter und Interessenten von Software-as-a-Service.
Besuchen Sie uns gern in der Rising Star Area an Stand 21.12. In unserem blackbee Power Testing Workshop am 7. Mai um 17.40 Uhr in der Area Workshop II können Sie unsere Lösungen zur Preisbeobachtung und Preisoptimierung live kennenlernen.

Netcomm eCommercelogo_ecommerceforum
Forum, Mailand

Webdata Solutions streckt seine Fühler auf dem italienischen Markt aus – das Netcomm eCommerce Forum findet am 20. Mai 2014 im Kongresszentrum „MiCo“ in Mailand statt.
Wir sind gespannt auf viele neue Kontakte in der italienischen E-Commerce-Welt und freuen uns auf Ihren Besuch an Stand B8.

dmexco, Kölndmexco2014_logo

Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres werden wir auf der dmexco am 10. und 11. September 2014 wieder dabei sein.
An unserem Stand D-018 in Halle 6 können Sie mit uns ins Gespräch kommen und die Einführung zweier neuer blackbee-Produkte live erleben.

eCommerce Expo, Londonecommerce_expo2014_logo

Am 1. und 2. Oktober 2014 findet in London die eCommerce Expo, eines der wichtigsten internationalen Branchentreffen, statt.
Für Webdata Solutions ist es nach der Catalyst schon der zweite London-Auftritt in 2014. Wir freuen uns auf die internationale Atmosphäre im Olympia London. Treffen Sie uns an Stand 102 und hören Sie Michael Williamson, IT Project Manager Webdata Solutions, mit seinem Vortrag „What is Product Intelligence?“ am 1.Oktober um 11.30 Uhr.

NEOCOM, Düsseldorfneocom_2014

Ebenfalls zum zweiten Mal werden wir dieses Jahr auf der NEOCOM in Düsseldorf vertreten sein. Am 29. und 30. Oktober 2014 findet diese Fachmesse für E-Commerce auf dem Areal Böhler statt. Treffen Sie uns in der Young Business Corner (Stand 126) und verfolgen Sie den Vortrag „Mit Product Intelligence zur Marktüberlegenheit im E-Commerce“ von Alexander Reschke, CMO Webdata Solutions, am 29. Oktober um 11.00 Uhr auf Stage 2.

Conversion Summit, Conversion_Summit_2014
Istanbul

Am 19. November startet im Swissotel The Bosphorus in Istanbul der Conversion Summit, eines der wichtigsten internationalen Branchentreffen. Treffen Sie die blackbees live vor Ort und verfolgen Sie den Vortrag „Market Intelligence with Big (Web-) Data“ von Carina Röllig, CEO Webdata Solutions, um 12.20 Uhr.

Die Produktsuche als Erfolgsfaktor im Online-Shop

Onlinehändler investieren viel Zeit und Geld in Onlinemarketingstrategien, um den potentiellen Käufer trotz der Unüberschaubarkeit des Internets auf den eigenen Online-Shop aufmerksam zu machen. Ist das gelungen, steht eine weitere Hürde bevor – aus dem Besucher muss nun ein (kaufender) Kunde werden. Neben den Menükategorien kommt vor allem der shopinternen Suche eine wichtige Bedeutung zu, besonders bei einem umfangreichen Produktsortiment.

Die Abhängigkeit der Conversion Rate von einer nutzerfreundlichen Suchsoftware ist dabei signifikant. Je zielführender die Produktsuche, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher auch tatsächlich etwas kauft. Grundlage dafür sind gut gepflegte, zuverlässige und aussagekräftige Produktdaten. Sie stärken zum einen das Vertrauen der Kunden in den Händler und schließen zum anderen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil ein – Produkte können schneller und effizienter gefunden werden als bei der Konkurrenz.

Online-Shop: Der virtuelle Verkäufer

Die meisten Nutzer suchen nach wie vor etwas ganz Bestimmtes, wenn sie einen Onlineshop besuchen. Bis zu 80 Prozent aller Besucher verwenden die shopinterne Produktsuche, sie ist für die Mehrheit der ausschließliche Navigationsweg zum gewünschten Produkt. In erster Linie werden umgangssprachliche Begriffe gesucht oder schlagwortartige Merkmale, die das gewünschte Produkt besitzen soll. Selten entsprechen diese dem genauen Titel. Daher ist es nicht immer selbstverständlich, dass der Besucher auch wirklich das findet, was er sucht. Im schlimmsten Fall verlässt er den Shop, ohne etwas gekauft zu haben.

Ein Großteil der Onlinehändler unterschätzt die Wichtigkeit der Suche nach wie vor, in den meisten Shops funktioniert sie nur rudimentär. Doch immerhin nutzen bereits 40 Prozent aller Shopbetreiber eine optimierte Produktsuche, wie eine Umfrage des Projektes E-Commerce Leitfaden der Universität Regensburg zeigen konnte.

Eine intelligente Suchsoftware muss den Kunden wie ein Verkäufer zum richtigen Artikel führen. Sie ist unabdingbar, um den Weg zum gewünschten Artikel so effizient wie möglich gestalten. Für eine nutzerfreundliche Produktsuche reicht längst nicht mehr nur die Anzeige einer Ergebnisliste. Zu den Must-haves gehört auch, dass die Software das Suchwort um passende Stichwörter, Synonyme und Produktbilder ergänzt (Auto-Suggest-Funktion), alternative Vorschläge anbietet und je nach Angebot auch produktspezifische Filter enthält (After-Search-Navigation), um die Anzeige auf die relevanten Artikel zu beschränken. Je mehr Merkmale eines Produktes auf diese Weise auffindbar sind, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der gewünschte Artikel gefunden wird.

Für Händler sind Features zur Beeinflussung des Ergebnisrankings wichtig. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Marketingkampagnen unterstützen, indem aktuell beworbene Produkte weiter oben als nicht-beworbene Produkte erscheinen können. Außerdem bieten Analysetools die Möglichkeit, genau nachzuvollziehen, was ein Nutzer wo gesucht hat und ob er die ihm angebotenen Ergebnislinks weiter verfolgt hat. Auch hier lassen sich wichtige Informationen für Marketingstrategien gewinnen.

Google als Vorreiter

Der Trend, Datenfeeds auch von unterschiedlichen Händlern zu vereinheitlichen und zu optimieren, ist nun auch bei Google Shopping angekommen. Anfang März 2014 veröffentlichte Google eine Neuerung für den Product Data Feed. Dieser entscheidet letztendlich, ob und wo ein Artikel in der Produkt Listing Ad, der Anzeige mit den relevanten Ergebnissen, zu sehen ist. Akzeptiert werden in Zukunft nur noch den Richtlinien entsprechende und vollständige, korrekte Produktdaten. Solche, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden von Google abgelehnt und nicht veröffentlicht.

Zum einen sollen Kunden damit bessere Suchergebnisse geliefert werden und zum anderen bekommen Händler eine bessere Anzeigenperformance, indem ihre Produkte auch bei Google Shopping optimal gefunden werden können. Ähnlich den Onlinemarktplätzen und anderen Vergleichsportalen können die Produkte nun noch besser verglichen und präsentiert werden.

Google stellt damit hohe Anforderungen an die Verkäufer und deren Datenfeeds. Doch um die Treffergenauigkeit der Suchergebnisse zu erhöhen, ist genau das entscheidend. Nur einheitliche und vollständige Produktdaten können die Produktsuche im Onlineshop und auf Vergleichsportalen zu einem Erfolgsfaktor machen. Denn auch die intelligenteste Suchsoftware kann nicht effizient funktionieren, wenn die Qualität der Produktdaten nicht stimmt.

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihnen blackbee dabei hilft, Ihre Produktdaten zu optimieren.