Preismanagement im Online-Handel

Ist „abwärts“ die einzige Richtung?

Der Konkurrenzdruck im Online-Handel ist hart. Eine Vielzahl von Mulitichannel-Anbietern und Online-Pure-Playern buhlen um die Gunst der Kunden. Beliebtestes Mittel dabei ist der Preis. Dieser ist laut einer Studie von Ernst & Young das wichtigste Kriterium zur Kaufentscheidung bei Einkäufen in Online-Shops. Viele Betreiber von Online-Shops beklagen sich daher über den immer aggressiver werdenden Preiskampf.

Statistik: Durchschnittliche Nutzungsdauer der Top 10 Online-Shops nach Unique Visitors im Oktober 2012 (in Minuten) | Statista

Mit cleveren Alleinstellungsmerkmalen können Online-Händler die Verweildauer im Shop erhöhen und so die Kundenbindung stärken.

Dass der Preis eines der wichtigsten Marketinginstrumente ist, ist unumstritten. Im Gegensatz zu den anderen P´s im Marketing-Mix ist der Preis schnell und unkompliziert anpassbar und bringt sofort ein Ergebnis. Die Sache hat nur einen Haken. Lässt sich ein Shopbetreiber einmal auf den Preiskampf mit der Konkurrenz ein, kennen die Preise meist nur noch eine Richtung: abwärts. Daher scheuen sich viele Händler vor dem Einsatz dieses Instrumentes. Zu viele Horror-Stories kursieren in der Branche, zu groß ist die Angst vor einbrechenden Margen und Gewinnrückgang.

Doch es kann auch anders gehen. Beachten Shopbetreiber einige Dinge, können sie auch mit Preisen, die über denen der Konkurrenten liegen, ihre Umsätze und Gewinne steigern. Dabei geht es um Alleinstellung, Vertrauen und Marktübersicht. Erkennen potenzielle Käufer in einem Online-Shop einen Mehrwert gegenüber anderen Anbietern, sind sie eher bereit, höhere Preise in Kauf zu nehmen.

Alleinstellung – Individualität zahlt sich aus

Viele Online-Händler wären überrascht, wie individuell ihr Shop ist. Wer seine Website für unspektakulär hält, lässt viel Potenzial ungenutzt. Alleinstellungsmerkmale lassen sich überall finden und ausbauen. Besonders übersichtliche Websites, sehr gute Produktbeschreibungen und viele hochwertige, informative Fotos sind einfache Tricks, mit denen ein Shop qualitativ punkten kann.

Technologische Innovationen, wie Service- und Beratungsleistungen sind ein weiteres Mittel, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Video-Beratung von BUTLERS, die den vermeintlich schwierigen Online-Möbelhandel vereinfacht. Ein ausgeklügeltes – und doch einfach zu bedienendes (!) – Filtersystem, wie man es beim Notebook-Kaufberater auf notebooksbilliger.de findet, kann Kunden helfen, aus der Masse an Informationen das richtige Produkt zu picken und so einen echten Mehrwert bieten.

Auch Content Marketing und Social-Media-Engagement kommen bei Kunden gut an. Hier zeigt sich, dass Emotionen – das wichtigste Werbethema unserer Zeit – auch im Online-Bereich sehr gut funktionieren. Mit persönlichen Blogbeiträgen aus dem Shopbetreiber-Alltag, witzigen viralen Videos und interessanten Kundenmeinungen tragen Händler dazu bei, dass Besucher gerne und häufig in ihrem Shop vorbeischauen und so aus Kunden Stammkunden werden.

Vertrauen – die wichtigste Währung im E-Commerce

Ein verlässlicher Service und eine seriöse Gesamterscheinung sind natürlich Grundvoraussetzung, wenn es darum geht, Vertrauen im Online-Shop zu schaffen. Doch je höher das Vertrauen ist, das Kunden in einen Shop haben, desto höher ist ihre Bereitschaft, mehr Geld auszugeben. Vertrauensbildende Maßnahmen sind unabhängige Siegel, verschiedene attraktive Zahlungsoptionen und authentische Bewertungen. Auch ein persönlicher Anstrich, der den Besuchern die „echten Menschen“ hinter der Homepage zeigt, wirkt sich positiv auf das Vertrauen aus.

Marktübersicht – der Schlüssel zum effektiven Preismanagement

Um herauszufinden, in welchem Bereich sich Shopbetreiber mit ihrer Preissetzung bewegen können, sollte die Konkurrenz ganz genau beobachtet werden. Ziel sollte sein, einen Überblick über die Preissetzung aller relevanten Wettbewerber am Markt zu erhalten. Ein bewährtes Mittel, um Spielräume der Preissetzung für alle Produkte im Shop schnell auszuloten, sind Softwarelösungen zur automatisierten Preisbeobachtung. Hier können für jedes im Shop befindliche Produkt der tagesaktuelle Preis und die Marktposition des Anbieters ermittelt werden.

Wichtig dabei ist nicht unbedingt der absolute Preis, sondern vor allem die Position der eigenen Produkte im Verhältnis zu den Wettbewerbern. Eine Beispielrechnung: Befindet sich ein Händler A mit einem Preis von 599,90 € für ein bestimmtes Notebook auf Position 3 im Konkurrentenvergleich, wobei der Wettbewerber B auf Position 4 dasselbe Notebook für 649,90 € anbietet, so kann er seinen Preis (theoretisch) auf bis zu 649,89 € anheben, ohne seine Marktposition zu verändern. Das macht eine Preiserhöhung von ca. 8%, die direkt die Gewinnmarge erhöht.

Nur wer die Preispolitik der Konkurrenz kennt, kann die eigenen Preise entsprechend anpassen. Dabei muss billiger nicht immer besser sein. Beachten Shopbetreiber die wesentlichen Elemente Alleinstellung, Vertrauen und Marktübersicht, können sie eine individuelle Shop-Qualität aufbauen, die eine höhere Preissetzung rechtfertigt. Wer seinen Kunden echten Mehrwert bietet, kann die eigene Gewinnmarge mit Hilfe der passenden Preise ausbauen.

Lesen sie mehr über die marktübergreifende Preisbeobachtung im Online-Handel in unserem Whitepaper „Preisbeobachtung im Internet“.

Lesen Sie außerdem, wie Sie die richtige Pricing-Stratgie für Ihren Online-Shop finden.

Retourenbetrug – viel Lärm um nichts?

Was ist dran an der Sorge um steigende Rücksendequoten?

Ja, die Weihnachtszeit. Während anderen beim Gedanken an Kerzenschein und Pfefferkuchen das Herz aufgeht, schleichen sich bei den meisten Online-Händlern Sorgenfalten ins Gesicht.

Weihnachten heißt für viele Online-Händler vor allem eins: Bangen um die Retourenquote

Weihnachten heißt für viele Online-Händler vor allem eins: Bangen um die Retourenquote

Die denken nämlich schon mit Grauen an die Zeit nach dem großen Fest: wenn alles wieder zurückgeschickt wird. Kostenfrei natürlich, Kunde ist schließlich König.
Alle Jahre wieder erklingen die Rufe nach strengeren Regelungen zur Vermeidung betrügerischer Retouren. Doch wie viel Betrug steckt wirklich in der Retoure? Wie hoch sind die Anteile gerechtfertigter und missbräuchlicher Retouren und was können Shopbetreiber tun, um die ungeliebten Rücksendungen zu verringern? Einer Studie der ECC Köln zufolge beträgt der branchenübergreifende Anteil vom Kunden geplanter Retouren gerade einmal 7,3%. Da liegt aber auch schon der Hase im Pfeffer: branchenübergreifend spielen Retouren nicht die große Rolle, doch im Bereich Bekleidung werden durchschnittlich 19% der Retouren schon bei der Bestellung eingeplant. Als Missbrauch sind diese 19% aber kaum zu bezeichnen, denn die meisten Kunden geben Kleidung und Schuhe nur dann zurück, wenn sie wirklich nicht passen oder gefallen.

Laut §355, Abs. 2 BGB hat der Online-Shopper in diesem Fall ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen. Diese Frist wird von einigen Shops sogar freiwillig verlängert. So gewähren die Schweden von H&M 28 Tage, bei Zalando sind es ganze 100 Tage und amazon gibt unglücklich Beschenkten in der Weihnachtssaison 2013 sogar bis Ende Januar 2014 Zeit zum Umtausch.

So weit, so praktisch für die Kunden. Und auch für Online-Händler, denn ohne diese Möglichkeit würde sich Bekleidung im Netz nicht so gut verkaufen. Problematisch sind händlerseitig jedoch die Kosten für Retouren, denn die werden wohl auch nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Verbraucherrechte-Regelungen an ihnen hängen bleiben. Die durchschnittlichen Kosten einer Retoure liegen bei 7,93 €, bei einer Rücksendequote von 19% ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Was also tun gegen zu viele Retouren?

Fangen wir mit den „normalen“, gerechtfertigten Retouren an. Möchte man diese verringern, muss vor allem dafür gesorgt werden, dass Kunden sich ein möglichst exaktes Bild von der angebotenen Ware machen können. Dabei geht es einerseits um visuelle Darstellungen wie Fotos aus verschiedenen Perspektiven, genaue Farbwidergaben, ordentliche Zoomfunktionen und Videos. Sogar in der virtuellen Anprobe gibt es Fortschritte. Andererseits müssen dazugehörige Beschreibungstexte ebenfalls zur Information beitragen. Exakte Angaben zu Größen und Maßstäben sind dabei wohl der wichtigste Punkt. Hier gibt es jedoch bei vielen Online Shops noch Nachholbedarf. Viele Fotos sind meist vorhanden, doch Texte fallen häufig recht spärlich und wenig konkret aus. Dabei sind genaue Angaben zur Passform von Bekleidung entscheidend dafür, dass Kunden schon vor der Bestellung einschätzen können, wie sie am eigenen Körper aussieht. Ein wichtiger Punkt sind auch die Bewertungen anderer Kunden, die bestimmte Waren bereits gekauft haben. Kunden können so von den Erfahrungswerten anderer in punkto Material und Trageeigenschaften profitieren.

Um gegen den missbräuchlichen Anteil der Retouren vorzugehen, sind jedoch andere Geschütze gefragt. Hier geht es hauptsächlich um Kunden, die Waren wie Kleidung und Elektronikartikel bestellen, vollumfänglich nutzen und dann innerhalb der gesetzlich geregelten 14-Tage-Frist zurücksenden. Die Ideen zur Abschreckung reichen von „schwarzen Listen“ über zusätzliche Rücksendegebühren und die Einschränkung der Zahlungsmöglichkeiten bis hin zu gesperrten Kundenkonten. Auch ein in der Kleidung integrierter Chip zur Körpertemperaturmessung, der eine verräterisch lange Tragedauer aufdeckt, wurde schon erdacht.

Sanktionen sind nicht der richtige Weg

Doch Shopbetreiber müssen vielleicht gar nicht so weit gehen, ihre Kunden für zurückgeschickte Ware zu „bestrafen“. Neben der kundenfreundlichen Aufbereitung des Shops können auch Maßnahmen, die über die Folgen von Retouren aufklären und Bewusstsein schaffen, helfen. So kann mit einer Information an das Umweltbewusstsein der Kunden appelliert werden. Für Multichannel-Händler ist die Einbindung der Filiale in logistische Prozesse eine praktische und kundenfreundliche Alternative zum Postversand. Hier zeigt sich wieder der Vorteil der Multichannel-Retailer gegenüber ihren Online Pure-Player-Kollegen.

Fakt ist: Der Internet-Handel mit Bekleidung und Schuhen würde ohne Retouren nicht funktionieren. Der menschliche Körper hat seine individuellen Maße und auch die Industrie nutzt keine einheitlichen Maßstäbe. Um die richtigen Hosen, Kleider und Schuhe zu finden, ist es meist unerlässlich, verschiedene Varianten zu probieren. Sollen die Praktiken des stationären Handels auch online funktionieren, müssen Retouren als normal hingenommen werden. Online-Primus Zalando kämpft mit einer Retourenquote von 50% und mehr, gibt sich aber großzügig. Die Möglichkeit, nicht passende Artikel zurückzusenden gehöre zum Standardservice eines Online-Shops. Die Umkleidekabine werde eben „ins Wohnzimmer verlegt“.

Im Endeffekt sind Shopbetreiber dazu gezwungen, gestiegene Retourenkosten auf ihre Produktpreise umzulegen. Das verschärft den Preiskampf im E-Commerce natürlich nicht unwesentlich. Um die eigene Marge stabil zu halten und keine Marktstärke einzubüßen, ist eine Beobachtung der Konkurrenz also gerade im Online-Handel wichtiger denn je.

Lesen Sie hier außerdem, was 2014 für Neuerungen im E-Commerce bringt.

Lesen Sie auch, wie Sie die richtige Pricing-Strategie für Ihren Online-Shop finden.

2014: das Jahr für Cross-Channel-Retailing – Teil 2

In der letzten Woche haben wir Ihnen den ersten Teil unseres Artikels „2014 – Das Jahr für Cross-Channel-Retailing“ vorgestellt. Es ging um das Comeback des Ladens, das Phänomen Multi-Screen und BUTLERS als positives Beispiel für die Cross-Channel-Praxis.
Heute also Teil 2 der wichtigsten Entwicklungen, die 2014 für den E-Commerce bereithält. Wie müssen Hersteller und Händler ihre Online- und Offline-Kanälen sinnvolle verknüpfen, um die neuen Kundenbedürfnisse zu erfüllen?

Online als Showroom - vor allem bei Bekleidung ersetzt der Shop immer mehr die Filiale. In 2012 kauften die Deutschen Kleidung für knapp 6 Mrd. Euro online.

Online als Showroom – vor allem bei Bekleidung ersetzt der Shop immer mehr die Filiale

Cross-Channel-Retailing: Online ist der neue Showroom

Der Trend in den Online-Shops geht zum Vollsortiment. Können Kunden schon in den Filialen nicht alles in allen Größen und Varianten bekommen, so möchten sie wenigstens online die volle Auswahl. Inklusive Offline-Verfügbarkeitsanzeige natürlich. Hier scheint es bei vielen Händlern noch Luft nach oben zu geben. Ob IKEA, H&M oder Görtz, die Offline-Lieblinge könnten online oft viel mehr.

Was Du heute kannst besorgen… Same-Day-Delivery wird langsam ernst

Der eine Makel, der die Online-Shoppingfreuden nach wie vor trübt, ist die zeitliche Verzögerung. Auch das möchten Kunden nicht länger hinnehmen – Same-Day-Delivery lässt grüßen. Wie lange es allerdings noch dauert, bis dieses Luftschloss des E-Commerce Alltag geworden ist, lässt sich schwer vorhersagen. Als bereits heute etabliert gelten Übergangslösungen wie Click-&-Collect-Modelle, bei denen bestellte Ware in der Filiale abgeholt wird. Für Händler und Hersteller ist diese Variante besonders effizient, da vorhandene Distributionswege ohne zusätzlichen Versandaufwand genutzt werden können. Überhaupt kann man sagen, das alle Konzepte, die zur Effizienzsteigerung eingesetzt werden, für 2014 an Bedeutung gewinnen werden. Olaf Kolbrück nennt die Effizienz des E-Commerce das „Mega-Thema 2014“.

Eine starke Marke schützt vor Preisverfall

Bleibt noch die Sache mit dem Preiskampf. Dieser wird auch in 2014 wieder eine Spur härter. Der Markt wächst, die Zahl der Shops steigt weiterhin täglich und der Preis ist für 80% der Online-Shopper das wichtigste Kaufentscheidungskriterium. Außerdem sind kostenintensive Services wie Gratisversand und -retouren heute in vielen Shops Standard. Als Schutz der eigenen Produkte vor einem Werteverfall hilft auf Dauer nur eine starke Marke. Hier müssen Händler und Hersteller ansetzen, um mit Einzigartigkeit zu punkten und die Konkurrenz in den Schatten zu stellen. Online-Auftritte müssen emotional ansprechend, technisch einwandfrei und schnell sein (Stichwort Responsive Design!). Marken – auch Händlermarken – müssen sowohl online als auch offline stark positioniert sein, um im harten Konkurrenzkampf zu überzeugen.

Den Kunden als Individuum ansprechen

Einen weiteren Trend, der Online-Shops zu mehr Einzigartigkeit verhilft, sieht Kolbrück in der vollständigen Personalisierung von Kundenaccounts. Mit passgenauen Inhalten und Produktvorschlägen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Kunden eingehen, sollen Begehrlichkeiten geweckt und Umsatzpotenziale geschaffen werden. Auch hier gilt es wieder, Kundenerwartungen zu (über)erfüllen, Kundenbindungen zu stärken und so langfristig erfolgreiche Beziehungen aufzubauen.

Alles in allem kann man sagen, das die Digitalisierung auch im Jahr 2014 vor allem eines tun wird: Konsumenten, Hersteller und Händler näher zusammen bringen. Für alle Beteiligten kann sich dieser Trend auszahlen, denn stabile und langfristige Beziehungen sind auch im nächsten Jahr der wichtigste Erfolgsfaktor im E-Commerce.

Lesen Sie außerdem, wie Shopbetreiber ihre Preisstrategie finden und umsetzen.

2014: das Jahr für Cross-Channel-Retailing

2013 neigt sich dem Ende zu – Zeit, die Entwicklungen des E-Commerce zu rekapitulieren und zu fragen: Was erwartet uns in 2014?

Vom Hype zum Alltag - Mobile-Commerce wächst. Das mobile Handelsvolumen auf eBay liegt in 2013 bei 20 Mrd. US-Dollar.

Vom Hype zum Alltag – Mobile-Commerce wächst

Digitalisierung ist und bleibt das Über-Thema im Handel. Multi-Screen, Responsive Design, Click-&-Collect, Same-Day-Delivery – an Schlagwörtern mangelt es nicht. Was wichtig ist, wollen wir an dieser Stelle klären. Welche Herausforderungen sind neu? Wie schaffen es Händler und Hersteller, Online- und Offlinekanäle zu verbinden? Heute stellen wir Ihnen den ersten Teil unseres Artikels vor, Teil 2 folgt in der nächsten Woche.

Im Laufe dieses Jahres wurde klar: Cross-Channel ist das neue Multi-Channel. Dabei geht es nicht nur darum, Kunden alle möglichen Kanäle zur Verfügung zu stellen, sondern diese auch sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Sinnvoll bedeutet in diesem Zusammenhang mehrwertstiftend – und zwar aus Kundensicht. Vielleicht ist das auch schon die wichtigste Entwicklung für 2014. Zwar nicht neu, doch brisanter denn je ist die Orientierung der (diesmal wirklich) gesamten Wertschöpfungskette an der Kundenzufriedenheit. Denn sie allein bringt starke Kundenbeziehungen und somit langfristigen Erfolg.

Totgesagte leben länger – der Laden erlebt ein Comeback

Cross-Channel hat viele Gesichter. Dass stationäre Händler und Hersteller sich zum Online-Shop als Vermarktungskanal entschließen, ist ja schon ein alter Hut, doch es geht auch in die andere Richtung. Online Pure Player wie Zalando, Urbanara und sogar ebay wagen sich immer häufiger mit sogenannten Pop-Up-Stores auf die Straße. Das haptische Erlebnis soll Konsumenten von der Vertrauenswürdigkeit und Qualität der Anbieter überzeugen. Offline- und Online-Konzepte stärken sich so gegenseitig. Hier zeigt sich, dass eigentlich niemand um Cross-Channel herumkommt.
Es geht eben nicht um online ODER offline, die Verbraucher haben längst die Vorteile beider Konzepte erkannt. Es geht vielmehr um die Verbindung aller Kanäle zu Strategien, die allen Beteiligten Vorteile bringen: Verbrauchern, Herstellern und dem Handel.

Vom Hype zum Alltag

Der Kunde ist der Entwicklung wie so oft weit voraus. Er schlendert nach wie vor gern durch die Fußgängerzonen der Republik, doch gleichzeitig durchforstet er die einschlägigen Online-Shops nach besseren Angeboten. Händler und Hersteller sollten diese Entwicklung nicht als Technik-Hype abtun, sondern anerkennen, dass die Anforderungen des 21. Jahrhunderts nun auch bei ihnen angekommen sind. Gerade erfolgsverwöhnte Offline-Filialisten wie Galeria Kaufhof und Karstadt tun sich mit der Digitalisierung schwer. Gerrit Heinemann beschreibt in seinem Artikel „Die neue Kundenorientierung“ die Situation wohl ganz passend, wenn er sagt, dass das Internet für viele deutsche Händler immer noch „Neuland“ ist.

Keine Angst vor Digital!

Die Kunden sehen das ganz anders. Sie nutzen längst alle sich bietenden Möglichkeiten, um Meinungen auszutauschen, Produkte zu bewerten, online wie offline nach dem günstigsten, besten, schnellsten Angebot zu suchen – unterwegs, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Multi-Screen und Mobile Shopping sind längst kein Hype mehr, sondern Alltag.
Dass diese Entwicklungen für Händler und Hersteller nicht bedrohlich sein müssen, beweist derzeit BUTLERS, jüngst zum „Versender des Jahres 2013“ gekürt. Das Kölner Familienunternehmen, das erst 2007 in den E-Commerce einstieg, hat es innerhalb von 5 Jahren geschafft, die veränderten Kundenanforderungen wahrzunehmen und Kapital daraus zu schlagen. Heute kann man sich im Online-Shop live per Videotelefonie beraten lassen und virtuelle Rundgänge durch Filialen machen. BUTLERS zeigt, dass praktiziertes Cross-Channel-Retailing und offene Kommunikationswege sowohl online als auch in der Filiale die Umsätze steigen lassen.

Lesen Sie im zweiten Teil unserer Jahresendschau, was 2014 in puncto Shopgestaltung und Markenstärke bringt.

Lesen sie außerdem, wie Sie als Shopbetreiber Ihr Preismanagement verbessern können.

Neue E-Commerce Whitepaper von Webdata Solutions

Geballtes Knowhow für Ihr Unternehmen: Webdata Solutions stellt Ihnen in dieser Woche zwei neue E-Commerce Whitepaper zur Verfügung, die Sie als Online-Shopbetreiber oder Markenhersteller dabei unterstützen, die Wettbewerbssituation im Auge zu behalten.

Weniger Datenchaos für Shopbetreiber

Das Whitepaper Matching von Produktdaten – Wie Sie mit Hilfe lernender Match-Algorithmen eine saubere Datenbasis schaffen richtet sich an die rund 60% der Unternehmen aller Branchen, die laut einer aktuellen Studie Nachholbedarf in punkto Datenqualität sehen. Es vermittelt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten des automatisierten Matchings von Produktdaten. Erfahren Sie, wie ein solches Matching funktioniert und welche Vorteile eine saubere Datenbasis für Ihr Unternehmen hat.

Mehr Kontrolle für Markenhersteller

Das Whitepaper Händlermonitoring für Markenhersteller – Wie Sie die Preispolitik Ihrer Händler im Onlinehandel kontrollieren können gibt Entscheidern von Markenherstellern einen Einblick in die Möglichkeiten der Preisbeobachtung im Internet. Lesen Sie alles Wichtige darüber, wie Sie Ihre Marke schützen und Online-Vertriebswege kontrollieren können. Entdecken Sie die Funktionsweise der automatisierten Preisbeobachtung und die Vorteile für Ihr Unternehmen.

Zusätzlich zum bestehenden Whitepaper „Preisbeobachtung im Internet“ geben wir Ihnen mit den beiden neuen Whitepapern „Matching von Produktdaten“ und „Händlermonitoring für Markenhersteller“ zwei nützliche Dokumente in die Hand, die Ihnen dabei helfen, auf Grundlage zuverlässiger Daten optimale Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen.

Gewinnen Sie Tickets für die NEOCOM 2013

Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel und gehen Sie an beiden Messetagen kostenfrei auf die NEOCOM 2013 am 29. und 30.10.!

Bei Webdata Solutions Tickets für die NEOCOM 2013 gewinnen

Sie möchten sich über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce informieren? Sie sind interessiert an spannenden Begegnungen mit Akteuren aus allen Bereichen des Online- , Multichannel- oder Versandhandels?

Beantworten Sie einfach die folgende Frage:

Wie heißt eine der führenden Lösungen zur marktorientierten Preisoptimierung?

  1. redbee pilot
  2. blackbee pilot
  3. goldbee pilot

Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „NEOCOM 2013“ und der richtigen Antwort an fischer@webdata-solutions.com und gewinnen Sie ein 2-Tagesticket für die NEOCOM.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen an Stand 119.

Webdata Solutions auf der NEOCOM 2013

Am 29. und 30. Oktober 2013 wird Webdata Solutions seine Lösungen zur marktübergreifenden Preisbeobachtung und -optimierung auf der NEOCOM, der großen Fachmesse für Online- und Versandhandel in Düsseldorf, vorstellen.

Webdata Solutions auf der NEOCOM 2013

Dabei können Sie die Produkte blackbee Preisüberwachung und dessen Erweiterung, blackbee Preismanagement kennenlernen. Diese bieten Online-Händlern die Möglichkeit, Informationsvorsprünge gegenüber der Konkurrenz optimal zu nutzen und so aktiv die eigene Preisstrategie dem Wettbewerb anzupassen.

Vortrag zur Preisoptimierung

Darüber hinaus referiert Alexander Reschke, Leiter Marketing bei Webdata Solutions, am 30. Oktober um 14:00 Uhr auf dem NEOCOM Kongress zum Thema „Marktübergreifende Preisoptimierung im Online-Handel“. Am Beispiel von blackbee pilot stellt er Chancen und Herausforderungen der Preisbeobachtung für den Internethandel vor. Der Nutzen durch regelbasierte Preisoptimierung soll hierbei im Vordergrund stehen.

Sprechen Sie persönlich mit uns

Wir möchten Sie herzlich einladen, sich an unserem Stand zu den Lösungen von Webdata Solutions zu informieren und freuen uns auf spannende Gespräche. Sie finden uns an beiden Messetagen auf der Young Business Corner auf der Fläche 708 vor dem Zugang zum Kongress in den Alten Schmiedehallen. Vereinbaren Sie am besten einen persönlichen Gesprächstermin mit uns. Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Gesprächstermins rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir freuen uns, Sie an unserem Stand zu begrüßen.

Kontaktieren Sie uns

Treffen Sie Webdata Solutions auf der dmexco in Köln

Am 18. /19. September stellen wir zur dmexco in Köln unsere neue Lösung zur Preisoptimierung vor. Sie bietet Händlern die Möglichkeit auf Grundlage der Produktpreise Ihrer Mitbewerber eine regelbasierte Preisoptimierung durchzuführen.

Webdata Solutions auf der dmexco 2013

Im Zuge der Erweiterung hat blackbee weitere Funktionalitäten und eine verbesserte Handhabung erhalten. Als der Aussteller im Bereich der marktübergreifenden Preisbeobachtung und Preisoptimierung, möchten wir alle Interessenten einladen, sich über unsere Lösungen an unserem Stand zu informieren (Halle 6 / A050).

Seminar 2 – CEO Carina Röllig spricht über Preisoptimierung.

Webdata Solutions Geschäftsführerin, Carina Röllig spricht am 19. September ab 12 Uhr auf der dmexco über die „Marktübergreifende Preisoptimierung für Webshops“. Anhand unserer Software blackbee pilot erläutert sie die Herausforderung der Preisbeobachtung im Internet, ihre Funktionsweise sowie den Nutzen für Unternehmen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Unterstützung der Händler-Strategie durch regelbasierte Preisoptimierung gelegt, um den Erfolg langfristig zu sichern.

Sprechen Sie persönlich mit uns.

Sie kennen unsere Lösungen bereits oder haben schon davon gehört?
Dann vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin und treffen Sie uns auf der dmexco. Der Eintritt zur Messe ist für Fachbesucher kostenlos. Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Gesprächstermins rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir freuen uns, Sie an unserem Stand zu begrüßen.

Kontaktieren Sie uns

Die dmexco

Die Fachbesucher-Messe in Köln ist eine der führenden Veranstaltungen für digitales Marketing und E-Commerce. Hier treffen Marketingentscheider, Agenturen und Aussteller für einen intensiven Informationsaustausch zusammen. Nach eigenen Angaben werden rund 720 Aussteller aus aller Welt sich erstmals in drei Hallen auf der dmexco präsentieren.

Datenqualität ist kein Stiefkind!

Der Online-Handel wächst auch 2013 unaufhörlich weiter. Experten rechnen sogar mit einem Wachstum von mehr als 20 %. Spätestens jetzt sollten Unternehmen darauf achten, die Grundlagen für dieses Wachstum zu schaffen. Qualität ist hierbei das Schlagwort der Stunde.

Die Datenqualität wird in Unternehmen oft stiefmütterlich behandelt

In der betrieblichen Praxis ist die Messung der Qualität von Support, Verkauf oder Vertrieb selbstverständlich. Die Messung der Datenqualität wird jedoch häufig eher stiefmütterlich behandelt. Durch die Digitalisierung des Handels entstehen große Datenmengen. Dazu gehören zum Beispiel Kunden-, Stamm-, Produkt-, Lieferanten- oder Absatzdaten. Die Qualität dieser Daten kann ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Unternehmens sein. Hierbei stellt sich die Frage: Wo können Probleme entstehen und wie können diese vermieden werden?

Grundvoraussetzung für jede Nutzung der anfallenden Datenmenge sollte deren Vollständig- und Richtigkeit sein. Die Ergebnisse, die durch die Verarbeitung und Nutzung vorhandener Daten entstehen, sind immer abhängig von der zur Verfügung stehenden Datenqualität. Ein sauberes System von Daten bietet verschiedene Vorteile für Unternehmen und kann helfen, Fehler und Probleme zu vermeiden. So kann die Menge der Daten verringert werden, indem man doppelte Datensätze bereinigt. Dies erhöht die Rechenleistung des Systems, sodass Daten besser und schneller gefiltert und gesucht werden können.

Vollständigkeit und Richtigkeit sind das A und O der Datenqualität

Insbesondere im Online-Handel ist die Vollständigkeit der Daten ein wichtiger Faktor für den Erfolg. So hilft eine hohe Datenqualität, Fehlkäufe zu vermeiden und dadurch Retourenquoten zu senken. In der Regel werden fehlende Informationen in einer Artikelbeschreibung von den Kunden abgestraft. Denn eine vollständige Beschreibung der Produkte beinhaltet je nach Sortiment Produkteigenschaften, Materialbeschreibungen, technische Datenblätter, vollständige Größentabellen oder auch Produktbilder und Videos. Diese Informationen stärken das Vertrauen der Kunden in den Shop und helfen, Fehler im Vorfeld zu vermeiden. Die Qualität der eigenen Daten hat somit einen starken Einfluss auf die Retourenquote.

Vor allem Kundendaten sind oft unvollständig oder fehlerhaft. Dies kann die Wartezeiten und Kosten für den Versand erhöhen. Adressen, die nicht vollständig oder korrekt sind, lassen sich nicht leitcodieren. Das kann zu erhöhten Versandkosten und Verzögerungen bei der Zustellung führen. Diese Problematik potenziert sich durch die Internationalisierung des Online-Handels. In der EU gelten unterschiedlichste Adressstandards, die eine Anpassung der Daten oft erforderlich machen.

Online-Shops profitieren doppelt von einer hohen Datenqualität

Bei einer ständig wachsenden Flut von Daten ist es wichtig, die Qualität der eigenen Daten zu kennen. Durch einen Datencheck lässt sich die Qualität schnell und sicher ermitteln. Daraus ergeben sich verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung bzw. zur Vervollständigung der Datenbestände. Webdata Solutions bietet mit der Qualitätsanalyse und Datenbereinigung eine Lösung zur Verbesserung Ihrer Daten. So können doppelte Datensätze bereinigt und die fehlenden Informationen über das Web vervollständigt werden. Achten Sie auf die Qualität Ihrer Daten!

Sie möchten auf Ihren Online-Shop auf den neuesten Stand in puncto Datenqualität bringen? Gerne helfen wir Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns.

Werfen Sie für weitere Informationen auch einen Blick in unser kostenloses Whitepaper „Matching von Produktdaten“.