blackbee auf dem Microsoft Innovation Summit 2019

Am 4. Juni 2019 lädt Microsoft Deutschland zu seinem exklusiven Branchenevent – dem Microsoft Innovation Summit for Retail & Consumer Goods, Logistics & Supply Chain Management 2019 – nach München ein. Neben JDA, Adobe sowie vielen anderen namhaften Partnern sind auch wir mit einem Stand vertreten. Melden Sie sich jetzt kostenlos an und treffen Sie uns am 4. Juni persönlich in der Microsoft Zentrale.

Microsoft Innovation Summit 2019: KI, Big Data und IoT

Einen Tag lang dreht sich alles um die Frage, wie moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud– und Internet of Things-Lösungen Unternehmen zu mehr Erfolg verhelfen. Freuen Sie sich auf relevante Brancheninformationen, interaktive Vorträge sowie exklusives Netzwerken mit Referenten, Partnern und Gästen.

Welche Chancen schafft Digitalisierung, die man als Unternehmen nicht verpassen sollte?

In Partner-Sessions erfahren Sie,

  • wie mit Künstlicher Intelligenz und Internet of Things neue Vertriebskanäle und Prozesse entstehen,
  • wie neue digitale Services erfunden sowie operative Prozesse optimiert werden.

Lernen Sie anschließend beim Speed-Dating potenzielle Partner und innovative Startups in exklusiven Gesprächen kennen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wir freuen uns darauf, Sie am 4. Juni in München persönlich zu treffen – vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Gesprächstermin.

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blackbee Tech Talk: Let´s talk about data

Unser blackbee Tech Talk geht in die vierte Runde! Am 14. Mai 2019 laden wir euch in unserem Leipziger Office zu unserem nächsten Tech Talk ein. Wir freuen uns auf ein tolles Networking-Event für alle Techies sowie Big Data -Interessenten und solche, die es gerne werden wollen. Gemeinsam mit euch wollen wir berufliche Möglichkeiten ausloten, neue Themenbereiche diskutieren und uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen.

Neben Snacks und Getränken bieten wir euch einen spannenden Themenüberblick zum Thema Datenvisualisierung und Datenmanagement.

Den Auftakt macht Carina Röllig, Geschäftsführerin, von Webdata Solutions mit ihrem Vortrag «Data Deep Dive – Auf Tauchgang mit blackbee Insights». Sie gibt eine kurze Einführung in das brandneue Tool von Webdata Solutions und erklärt die neuen Features von blackbee Insights.

Im Anschluss hält Dr. Salvatore Raunich, CTO bei Data Virtuality seinen Vortrag «Data Virtuality: World’s First Logical Data Warehouse». Er beleuchtet neben grundsätzlichen Themen des innovativen Datenmanagements auch die spezifische Funktionsweise der Datenintegrationsplattform Data Virtuality. (Präsentation wird in Englisch gehalten)

Die Teilnahme am blackbee Tech Talk ist kostenfrei und steht allen Interessenten, ob Professionals, Absolventen oder Studenten, offen.

Wir freuen uns auf euch!

Fakten:

Wann? Am 14. Mai 2019, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr

Wo? Webdata Solutions GmbH, Jacobstraße 5, 04105 Leipzig

Was noch? Es gibt Getränke, Snacks und jede Menge spannenden Austausch

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung vorab erforderlich. Tragt euch dafür einfach kurz und knapp in unsere Teilnehmerliste ein.

Die verbindliche Anmeldebestätigung erhaltet ihr anschließend per E-Mail von uns.

 

Ihr habt Fragen zum blackbee Tech Talk? Dann schreibt uns eine Nachricht.

Handel 4.0 – Eine Einführung

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Handel 4.0 – diese Begriffe sind Ihnen bestimmt schon über den Weg gelaufen. Doch was hat es mit diesen buzzwords auf sich, wo werden die neuen digitalen Technologien eingesetzt und welche Chancen ergeben sich für den E-Commerce? Im heutigen Artikel erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.

Was ist Künstliche Intelligenz, was Machine Learning und Handel 4.0?

Die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) beschreibt Algorithmen, die es Computern ermöglichen, menschliche Verhaltensweisen nachzuahmen. Das Machine Learning ist ein Bestandteil von Künstlicher Intelligenz. Hierbei wird den Algorithmen antrainiert, wie ein Mensch kontinuierlich Informationen zu sammeln und daraus zu lernen, wie sie die ihnen gestellte Aufgabe besser lösen. Besonders ist am maschinellen Lernen, dass den Algorithmen die Regeln für das Verhalten nicht beigebracht werden; intelligente Computerprogramme lernen dies stattdessen aus den gesammelten Daten selbst.

Ein Blick in die Historie von Künstlicher Intelligenz hilft, den aktuellen Stand der Entwicklungen einordnen zu können.

Bereits im Jahr 1997 bezwang der IBM-Computer Deep Blue den damals amtierenden Weltmeister Garri Kasparow im Schach. Der Sieg der Künstlichen Intelligenz in dem strategischen Brettspiel schlug große Wellen und steigerte das Interesse für die neuen Computer-Technologien enorm. Deep Blue bestand aus einem Computer mit damals bahnbrechender Rechenleistung, der jedoch nicht aus den Zügen seines menschlichen Gegenspielers lernte, sondern die Vor- und Nachteile jedes möglichen Zugs berechnete. Somit basierte Deep Blue nicht auf Machine Learning und konnte kein neues Wissen generieren.

Handel 4.0 Deep Blue

Die KI Deep Blue in der Partie gegen Kasparow 1997: Intelligent, aber nicht lernfähig. Quelle: engadget.com

Der wirkliche Siegeszug von intelligenten Computeranwendungen, die maschinelles Lernen vollführen können, begann erst vor wenigen Jahren. Dies hat teilweise mit der Big Data-Revolution zu tun, die mittlerweile auch mittelständische Unternehmen durchdringt. Durch die Sammlung von immer umfangreicheren Daten intensivierte sich auch die Forschung darin, wie diese Daten auswertbar sind. Ermöglicht wurden die Entwicklungen der Daten-Generierung und -Auswertung durch die exponentiell gestiegene Rechenleistung moderner Computer.

Mittlerweile ist die Forschung an Künstlicher Intelligenz in vielen Bereichen riesige Schritte vorangekommen. Von selbstfahrenden Autos bis hin zum Gesundheitswesen gibt es etliche spannende Aussichten auf Innovationen in naher Zukunft. Die meisten basieren auf selbstlernenden Algorithmen, die ihre Erfahrungen aus riesigen Datenpools sammeln.

Auch der Handel nutzt Künstliche Intelligenz verstärkt, um Prozesse effizienter zu gestalten. Analog zur Industrie 4.0 spricht man deshalb vom Handel 4.0. Welche Prozesse bieten sich für eine Automatisierung an?

Die aktuellen KI-Trends im Handel 4.0

Schluss mit unübersichtlichen Webseiten mit irrelevanten Angeboten: Im E-Commerce wird Machine Learning unter anderem dazu eingesetzt, zu lernen, was Kunden möchten und damit deren Erlebnis zu optimieren. Der Streaming-Anbieter Netflix beispielsweise nutzt Maschinelles Lernen dazu, ein personalisiertes Angebot an Filmen und Serien bereitzustellen. Je mehr Inhalte ein Nutzer bei Netflix anschaut und nach dem Sehen bewertet, desto genauer grenzt der Algorithmus des Streaming-Dienstes ein, welche anderen Inhalte noch interessant sein könnten.

Handel 4.0 Nutzungserlebnis

Netflix setzt Maschinelles Lernen gezielt ein, um das Nutzungserlebnis zu optimieren. Quelle: neilpatel.com

Stärker in den Blick gerät auch das Thema Betrugserkennung durch Künstliche Intelligenz. Einer Studie zufolge stieg zwischen 2015 und 2017 die Zahl der Betrugsfälle im E-Commerce in allen untersuchten Branchen im Durchschnitt um sieben Prozent. Betrug im Internet nimmt viele Formen an und erstreckt sich von nicht bezahlten Rechnungen bis hin zum Diebstahl digitaler Identitäten. Wie Sie sich am besten gegen Betrug im Internet schützen? Künstliche Intelligenz bietet Ihnen die Möglichkeit, aus Online-Betrugsmaschen der Vergangenheit zu lernen und sie in Zukunft zu verhindern. Dazu erkennt ein Selbstlernender Algorithmus diejenigen Bestellmerkmale, die auf einen Betrugsversuch hindeuten, klassifiziert sie und schlägt Alarm.

Künstliche Intelligenz revolutioniert noch weitere Bereiche des E-Commerce. Wir haben Ihnen einige zusammengestellt:

#Link-Tipp 1: Mit diesen Anwendungsmöglichkeiten verbessert KI das Kunden-Erlebnis

#Link-Tipp 2: Diese Einsatzgebiete gibt es bei der Optimierung von Warenprozessen

Handel 4.0 – Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung von KI

In vielen Bereichen bietet Künstliche Intelligenz vielversprechende Lösungen für den E-Commerce. Auch für die Unternehmensstrategie insgesamt zahlen sich diese Neuerungen aus: mit einer intelligenten Automatisierungsstrategie sorgen Sie für Effizienzsteigerungen und gleichzeitig für eine Kosten- und Risikoreduktion. Denn klar ist: Maschinen führen ihre Aufgaben zuverlässig aus – das Risiko manueller Fehler minimiert sich.

Handel 4.0 Effizienzsteigerung

Künstliche Intelligenz ermöglicht deutliche Effizienzsteigerungen Ihrer Prozesse

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist sehr verlockend, muss jedoch richtig angegangen werden – oftmals fehlen im Unternehmen die Visionen dazu, wie die gesammelten Daten, beispielsweise der eigenen Webseite, genau einzusetzen sind. Erst, wenn Sie sich über den Wert des Datenschatzes bewusst sind, wird Ihre Big Data-Strategie erfolgreich!

Generell gilt: Eine Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie ihre Datenbasis. Meist liegt hier der entscheidende Problempunkt: Selbstlernende Algorithmen erhalten häufig Daten von schlechter Qualität. Dazu kommen in den meisten Unternehmen strukturelle Herausforderungen – es gibt schlicht zu wenige Datenanalysten, um eine tiefgreifende Transformation selbst in Gang zu bringen. Aus diesem Grund ist oft eine Kooperation mit einem spezialisierten Partner-Unternehmen sinnvoll.

Marktanalyse im Handel 4.0

Das Internet hat weltweite Vertriebsmöglichkeiten geschaffen und damit globalisierte, unübersichtliche E-Commerce-Märkte. Gleichzeitig haben Sie als E-Commerce-Anbieter im Tagesgeschäft meist wenig Kapazitäten, Ihre direkten Wettbewerber ständig im Blick zu behalten. Ganz abgesehen von neuen Wettbewerbern, die möglicherweise in den Markt eintreten – diese Masse an Informationen manuell zu Filtern ist unmöglich.

Innovative Machine Learning-Technologien wie blackbee Insights bringen Ihnen hierbei einen entscheidenden Effizienzgewinn. blackbee Insights sammelt für Sie weltweit alle relevanten Produkt- und Preisdaten. Die hervorragende Datenqualität und die einzigartige Matching-Technologie von blackbee garantieren Ihnen klare Wettbewerbsvorteile.

Überzeugen Sie sich selbst! Testen Sie jetzt das intelligente Marktanalyse-Tool blackbee Insights.

Webdata Solutions ist zertifizierter Partner des Software-Giganten Microsoft

Jetzt ist es offiziell:  Seit Februar sind wir Teil des Microsoft Partner Network – einem weltweiten Netzwerk aus renommierten und innovativen Business-Lösungen. Die Vorteile der Partnerschaft liegen klar auf der Hand: Um das Potential von blackbee voll auszuschöpfen, bauen wir unsere bisherigen Fähigkeiten aus, bieten unseren blackbee-Kunden noch bessere Dienstleistungen und bauen gleichzeitig ein starkes Netzwerk auf.

Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Microsoft und schauen mit großer Vorfreude auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit dem größten Software-Hersteller der Welt.

Über Microsoft Scale Up

Die Zusammenarbeit mit Microsoft begann im März 2018 mit der Teilnahme an Microsofts Scale Up-Programm. Microsoft Scale Up richtet sich an zehn „Later Stage Startups“, die die Gründungsphase abgeschlossen haben und sich in der Wachstumsphase befinden. Die qualifizierten Unternehmen bieten technologische Innovationen in verschiedenen Bereichen an, von Logistik hin zu Fintech bis zu Datenanalyse. Während des Programms erhalten die Startups mit der Unterstützung eines Teams aus weltbekannten Experten wertvolle Inputs für ihren Vertrieb und das Marketing. Die branchenübergreifenden Kooperationen helfen zudem dabei, zwischen den jungen Unternehmen und dem bestehenden Partnernetzwerk von Microsoft neue Kontakte aufzubauen. Die Zertifizierung als Microsoft Partner markiert das Ende des Scale Up-Programms.

 

Sie wünschen weitere Informationen zur Partnerschaft mit Microsoft? Dann schreiben Sie uns eine kurze und unverbindliche Nachricht.

Ready for the deep dive into your data? – Webdata Solutions launcht blackbee Insights

Unsere Marktanalyse Software blackbee wurde runderneuert. Mit dem Launch von blackbee Insights werden die bisherigen blackbee-Module zu einer neuen Gesamtlösung zusammengeführt. Damit Händler und Hersteller Markt- und Wettbewerbsanalysen noch schneller und effizienter durchführen können, wurde bei der Umsetzung besonders viel Wert auf ein frisches neues Design sowie eine gesteigerte Usability und User Experience gelegt.

blackbee Insights – der Deep Dive in Ihre Daten

Mit blackbee Insights gehen Sie in die Tiefe Ihrer wertvollen Daten: Die einzigartige Granularität und absolute Flexibilität unserer Marktanalyse Software ermöglichen tiefgreifende Analysen. Denn ab sofort ermöglichen untereinander vielfältig kombinierbare Filter noch flexiblere und schärfere Auswertungen von globalen E-Commerce Marktdaten. Neue Funktionen in der Anwendung bieten individuelle und jeweils auf den Kunden zugeschnittene Informationen zu Produkten, Preisen und Wettbewerbern. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es Unternehmensmanagements, noch einfacher und schneller Chancen sowie Risiken zu erkennen und so die richtige Preis- und Produktstrategie zu definieren

Das Dashboard von blackbee Insights mit den Übersichten zu Datencheck, tägliche, wöchentliche und monatliche Marktanalyse sowie vielen weiteren Funktionen

Das Dashboard von blackbee Insights mit den Übersichten zu Datencheck, tägliche, wöchentliche und monatliche Marktanalyse sowie vielen weiteren Funktionen

Erstklassige Marktdaten aufgrund blackbee´s zuverlässigem Matching-Algorithmus

Das neue blackbee Insights basiert auf dem Wissen von unzähligen Kundenprojekten und der langjährigen Expertise von Webdata Solutions. Geschäftsführerin Carina Röllig zeigt sich begeistert über die neue Version:

Unsere Kunden erhalten mit blackbee Insights ein absolutes Highlight im Bereich der Marktanalyse. Mit der neuen Version bekommen unsere Anwender ein starkes Tool zur Verfügung gestellt und erhalten dadurch exklusive Einblicke in das hoch dynamische Marktgeschehen des Online-Handels.“

 

Sie wünschen weitere Informationen zu blackbee Insights? Kontaktieren Sie uns jetzt und vereinbaren Sie einen Termin für eine einfache und schnelle Demo.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Behavior Patterns – Teil 2

Behavior Patterns sind eine Geheimwaffe aus der Verhaltenspsychologie, um Ihren Webshop anziehender und überzeugender zu gestalten. In Teil eins – “Produktwahl leicht gemacht” – haben wir Ihnen Behavior Patterns vorgestellt, mit denen Sie die Produktauswahl für Ihre Kunden einfacher gestalten. Mit welchen Orientierungsmöglichkeiten Sie den Wohlfühl-Faktor Ihres Webshops zusätzlich erhöhen, veranschaulichen wir Ihnen im zweiten Teil.

Eine Studie der E-Commerce-Beratung elaboratum zeigt: Die Bereitschaft, sich auf einer Website zu informieren, steigt beim Einsatz von Behavior Patterns im Durchschnitt um 6,4 Prozent. Unter dem Strich macht sich die Überzeugungskraft von Behavior Patterns auch beim Kaufinteresse deutlich bemerkbar. Die Conversion-Rate beschreibt das Verhältnis, zu dem ein Online-Shop-Besucher zum Kunden wird. Der Einsatz von Behavior Patterns steigert die Conversion-Rate um 9,4 Prozent.

Wenn sich Ihre Kunden wohl fühlen, zahlt sich das für Sie aus. Die folgenden zwei Behavior Patterns unterstützen Sie dabei. So geben Sie Ihrem Kunden unbewusste Orientierungspunkte auf Ihrem Webshop:

#1: Authority: Zeichnen Sie sich durch Expertise aus!

Bereits als Kind lernen wir, gewisse Autoritäten wie Polizisten, Eltern oder Lehrer zu respektieren und ihnen Vertrauen zu schenken. Das Prinzip des Behavior Patterns Authority beschreibt Dr. Philipp Spreer in seinem Buch „PsyConversion“. Es ist für das menschliche Gehirn kognitiv nicht machbar, alle Informationen bezüglich der Vertrauenswürdigkeit ihrer Quelle zu bewerten. Aus diesem Grund nutzen wir das Autoritätsprinzip, um wahrscheinlich erscheinende Schlussfolgerungen zu treffen – fragt uns beispielsweise eine Person in Polizeiuniform nach den Fahrzeugpapieren, gehen wir davon aus, dass sie dafür die Kompetenzen besitzt.

Gütesiegel unterstreichen Ihre Vertrauenswürdigkeit und Qualität.

Gütesiegel unterstreichen Ihre Vertrauenswürdigkeit und Qualität. Quelle: Digital gefesselt

Im E-Commerce bieten sich zwei Möglichkeiten, das Behavior Pattern Authority einzusetzen: Entweder, sie wenden es auf ihren eigenen Webshop an oder sie ziehen Dritte heran, die eine Autoritätsfunktion erfüllen. In Variante eins benennen Sie Ihren eigenen Expertenstatus. Auf welchem Gebiet sind Sie eine Autorität und zeichnen sich durch Expertise aus? Was bildet die Grundlage Ihrer Vertrauenswürdigkeit und Qualität? Die zweite Variante nutzt den weitverbreiteten Expertenstatus von außenstehenden Personen oder Organisationen. Zum Beispiel werben viele Hersteller von Zahnpflegemitteln mit der Empfehlung von Ärzten, die ein hohes Vertrauen in der Gesellschaft genießen. Für den E-Commerce sind Gütesiegel ein stark eingesetztes Mittel, um Vertrauenswürdigkeit zu vermitteln. Einer Studie zufolge kennen 76 Prozent der Online-Shopper solche Gütesiegel und vertrauen Online-Shops mit Siegeln stärker. Interessanterweise strahlt die Autorität eines Siegels auch auf andere Faktoren aus: Shops mit Siegel werden durchschnittlich als seriöser, freundlicher und kundenorientierter wahrgenommen.

#2: Illusion of Control: Geben Sie Ihrem Kunden Kontrolle

Menschen überschätzen gerne die Kontrolle, die Sie über den Ausgang von völlig zufälligen Situationen haben. Gleichzeitig gibt uns das Gefühl der Kontrolle eine Orientierung, die uns eher Handeln lässt. Ein Beispiel für diese Illusion of Control aus psychologischen Experimenten ist das Verhalten von Testpersonen beim Würfelspiel. Zwar erzeugt ein Würfel stets zufällige Zahlen von eins bis sechs. Dennoch versuchten die Testpersonen des Experiments, durch stärkeres Würfeln eine hohe Zahl zu erhalten.

Dieses Gefühl der Kontrolle sollten Sie Ihren Kunden auch im Webshop vermitteln. Nichts ist schlimmer, als wenn sich Ihre Kunden im Laufe des Einkaufs verloren fühlen. Deshalb sollten wichtige Informationen in Ihrem Online-Shop überall erreichbar sein. So ist es empfehlenswert, dass der Warenkorb stets im Blickfeld ist – Zum Beispiel als Sticky Element im oberen Teil der Seite. Auch andere Elemente der Interaktion sind wichtige Orientierungspunkte. Bei Filterfunktionen im Webshop ist es entscheidend, dass der Kunde ein Feedback erhält, wenn er sie einsetzt. Denn die Filterfunktionen sind Handlungsanweisungen an Ihren Webshop. Sorgen Sie also dafür, dass eingesetzte Filter gut sichtbar platziert sind und auch beim Neuladen der Seite erhalten bleiben.

Behavior Patterns Teil 2: Illusion of Control

Der Einsatz von Filtern wird transparent angezeigt. Dies schafft ein Gefühl der Kontrolle. Screenshot: Zalando

Sichern Sie Ihren Profit mit einem optimierten Online-Shop

Im E-Commerce ist die Wirkung von Behavior Patterns viel direkter als im stationären Handel. Kunden sind beim Online-Einkauf nur Sekunden vom Kauf entfernt, weshalb Behavior Patterns eine entscheidende Trigger-Funktion erfüllen. Laut Hermann Simons Buch „Preisheiten“ ist der Preis ein weiterer entscheidender Faktor des Kaufverhaltens. Mit psychologisch attraktiven Preisen triggern Sie auch hier Ihre Kunden. Vergessen Sie dabei nicht: Eine perfekte Preissetzung bemisst sich letztlich an einer ausreichenden Marge. Die selbstlernende blackbee-Technologie unterstützt Sie dabei. blackbee gibt Ihnen einen Überblick über die Marktpreise Ihrer Wettbewerber und zeigt Ihnen Preispotentiale Ihrer Artikel auf.

Sie haben Fragen zur Marktanalyse und blackbee? Unsere Pricing-Experten helfen Ihnen gerne weiter.

Produktwahl leicht gemacht: Behavior Patterns – Teil 1

Shoppen aus dem Bauchgefühl: Unser Unterbewusstsein spielt eine entscheidende Rolle bei Kaufentscheidungen. Im ersten Teil unserer Reihe zu Behavior Patterns im E-Commerce erfahren Sie, wie Sie Ihre Kunden bei der Produktauswahl unterstützen.

Generationen von Philosophen haben sich darüber den Kopf zerbrochen, aber zumindest aus psychologischer Sicht scheint klar zu sein: Der Mensch ist kein rationales Wesen. Zumindest meistens nicht: Denn menschliche Entscheidungen sind stark emotional bedingt. Ein Beispiel: Stellen Sie sich ein Experiment vor, in dem eine andere Person 100 Euro erhält und diese mit Ihnen teilen soll. Würden Sie weniger als die Hälfte des Betrages als fairen Anteil akzeptieren? Rein ökonomisch wäre bereits ein Betrag von einem Euro ein Zugewinn für Sie, jedoch würde er vermutlich nicht Ihrem Verständnis von Fairness entsprechen.

Experten gehen davon aus, dass wir 95 Prozent unserer Entscheidungen auf einer solchen intuitiven Basis treffen – auch im E-Commerce!

Im Gegensatz zum Einkauf im Geschäft haben Sie auf Ihrem Webshop im Durchschnitt nur wenige Sekunden Zeit, um Kunden zum Einkauf zu überzeugen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die intuitiven Verhaltensmuster Ihrer Kunden für Ihren Online-Shop gewinnbringend nutzen.

Vereinfachen Sie mit Behavior Patterns die Produktauswahl

Laut einer Studie der E-Commerce-Beratung elaboratum optimieren Online-Shops ihre Websites bislang kaum auf die intuitiven Entscheidungsprozesse des Gehirns. Die Studie zeigt: Mit dem Einsatz sogenannter Behavior Patterns verbessern sie das Nutzungserlebnis (User Experience) auf Ihrem Webshop erheblich. Die folgenden drei Behavior Patterns erleichtern Ihren Kunden die Auswahl von Produkten.

#1: Werfen Sie einen Köder aus – Der Decoy Effect

Wenn sich Kunden zwischen einer günstigeren Option A und einer teureren Option B entscheiden, wählen sie meist die günstigere Option A. Bei dieser Referenzpreis-Logik kommt der Decoy (Köder) ins Spiel.

Behavior Pattern: Decoy

Verlocken Sie Ihre Kunden. In dieser Variante ist der gleiche Einstiegspreis der Köder. Screenshot: New Yorker Magazine

Entweder Sie bieten eine dritte, deutlich teurere Alternative C an, welche die in der Mitte liegende Option B attraktiver macht. Oder Sie bieten alle drei Optionen zum gleichen Einstiegspreis an, wodurch die qualitativ höherwertige Alternative stark aufgewertet wird. Nutzen Sie hierbei Erkenntnisse aus der Preispsychologie zur menschlichen Wahrnehmung von Preisen. Ein Beispiel für die zweite Variante liefert die US-amerikanische Wochenzeitung New Yorker Magazine. Der Einstiegspreis für die Wahlmöglichkeiten Printausgabe, Digitalausgabe oder Print + Digitalausgabe ist gleich hoch – das Gesamtpaket erscheint hier am attraktivsten. Nach Ablauf der günstigen Einstiegsphase ist die Variante Print + Digital jedoch die mit Abstand teuerste.

#2: Eine Wahl mit nur einer wirklichen Option: Die Hobson’s+1 Choice

Bei der Hobson’s Choice geben Sie Ihrem Kunden eine Option, die er entweder wählt oder nicht wählt. Die Hobson’s+1 Choice hingegen bietet Ihrem Kunden eine zweite Wahlmöglichkeit, die jedoch das gleiche Ziel verfolgt: Ihren Kunden zum Einkauf zu animieren. Ein Beispiel aus der Modebranche: Wenn Sie ein Kleidungsstück gefunden haben, das Ihnen gefällt, finden sich auf den meisten Fashion-Shops die Optionen „Warenkorb“ oder „Wunschzettel“. Auch wenn Sie ein Produkt auf dem Wunschzettel möglicherweise nicht wie Produkte im Warenkorb direkt kaufen, ermöglicht Ihnen diese Option, den Kauf später durchzuführen. Die Dimension „Nicht-Kaufen“ wird in keinem Schritt des Kaufprozesses prominent dargestellt und erhält deshalb weniger Aufmerksamkeit.

Behavior Patterns: Hobson's+1 Choice

Zwei Optionen, die zum selben Ergebnis führen: Der Wunschzettel und der Warenkorb. Screenshot: Zalando

Kombinieren Sie Behavior Patterns mit einer intelligenten Marktbeobachtung

Sie können sich sicher sein: Ihre Kunden vergleichen Preise – ob auf Vergleichsportalen oder zwischen unterschiedlichen Webshops. Die Effekte von Behavior Patterns werden dadurch stark eingeschränkt. Sobald Ihr Kunde bei Wettbewerbern attraktivere Angebote findet, hilft auch die Optimierung Ihres eigenen Webshops nicht mehr. Um diesen Preisvergleichen Stand zu halten, ist es für Sie sinnvoll, zusätzlich ein dynamisches Preismanagement zu entwickeln. Dafür benötigen sie zuverlässige und tiefgreifende Informationen über die Preise, die Ihre Wettbewerber ansetzen.

Unsere innovative Lösung blackbee unterstützt sie dabei, diese Marktdaten zu sammeln. blackbee sucht weltweit Daten zu Preisen, Produkten und Anbietern und bereitet die Informationen für Sie auf. Sichern Sie sich jetzt einen Testzugang.

E-Commerce in Europa: Wo ist Online-Shopping beliebt, wo nicht?

Deutschland ist einer der wichtigsten E-Commerce-Märkte in Europa. Laut einer Untersuchung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) aus dem Jahr 2018 sind Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren Teil der Spitzengruppe bei der Nutzung von Online-Shops.

Damit gehört Deutschland zu einigen Nord- und Westeuropäischen Staaten, in denen der E-Commerce bereits eine wichtige Rolle im Konsumverhalten spielt. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Nicht überall in Europa wird ähnlich viel online geshoppt. Welche Unterschiede gibt es? Wir schauen uns für Sie die Ergebnisse der Eurostat-Erhebung genauer an.

Welche Rolle spielt der E-Commerce im europäischen Vergleich?

Für die Eurostat-Studie wurden europäische Bürger gefragt, ob sie in den letzten zwölf Monaten online einkauften. 77 Prozent der deutschen Befragten bejahten dies. Nur in wenigen europäischen Staaten ist der E-Commerce so weit verbreitet wie hierzulande. Wie weit die Akzeptanz von Online-Shopping in Deutschland bereits fortgeschritten ist, zeigt sich auch im jährlichen Wachstum des deutschen E-Commerce-Markts. Immer mehr deutsche stationäre Händler nutzen große Online-Marktplätze wie ebay oder Amazon, um ihren Absatz zu steigern.
Wenig überraschend ist, dass in den skandinavischen Ländern Schweden, Island und Norwegen ähnlich stark online eingekauft wird wie in Deutschland.

Spitzenwerte im europäischen Vergleich erreichen die Niederlande, in denen acht von zehn Befragten Online-Shops nutzen, das Vereinigte Königreich (83 Prozent) sowie Dänemark (84 Prozent).

Beeindruckend: nur zwei von zehn Bewohnern Dänemarks nutzen keine Onlineshops.

Schlusslicht bei der Nutzung von E-Commerce-Angeboten ist hingegen Montenegro: hier bestellt nur jeder zehnte Bürger online Produkte. In Bulgarien und Rumänien ist es lediglich jeder fünfte. Neben diesen wirtschaftlich schwächeren Staaten zeigt sich aber auch, dass der E-Commerce in einigen der größten Volkswirtschaften Europas noch keine vergleichbar große Rolle wie hierzulande spielt. Und dies, obwohl im Internet eine unvergleichlich hohe Anzahl an Anbietern und eine riesige Produktauswahl zu Verfügung steht. Eine auffällig niedrige Nutzung von Online-Shopping-Angeboten ist sowohl in Italien (36 Prozent) als auch Spanien (53 Prozent) und Frankreich (67 Prozent) festzustellen.

Welche regionalen Unterschiede gibt es in der europäischen E-Commerce-Nutzung?

In welchen Regionen Europas sind Online-Käufe besonders weit verbreitet? In welchen wird dagegen wenig online geshoppt? Es fällt auf, dass sich der E-Commerce in Staaten in Ost- und Südeuropa bis auf wenige Ausnahmen wie Estland noch nicht stark durchgesetzt hat. Damit zeigt sich auch hier ein klares Nord-Süd und West-Ost-Gefälle, das auch in vielen anderen Bereichen wie der Kaufkraft zutage tritt. Doch ein Blick auf die Regionen Europas zeigt: auch innerhalb europäischer Staaten gibt es teils auffällige Unterschiede in der Nutzung von E-Commerce-Angeboten.

Die E-Commerce Nutzung in europäischen Regionen auf der Basis der Eurostat-Studie (territoriale Gliederung gemäß der europäischen Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik). Quelle: Nexiga

Deutschland ist auch innerhalb der Bundesländer im europäischen Vergleich sehr Online-Shopping-affin. Viel gravierender als hierzulande machen sich regionale Unterschiede in anderen Ländern bemerkbar. Besonders auffällig ist Frankreich, die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Dort liegt in fast allen Regionen die Nutzungsquote von Online-Shopping bei 56 bis 70 Prozent und erreicht damit keine europäischen Spitzenwerte. Allein die Hauptstadt-Region und wenige weitere Regionen stechen hier heraus. Ähnlich sind die regionalen Unterschiede auch in Spanien: neben Madrid shoppen die Spanier nur in drei weiteren Regionen signifikant mehr online als im Rest des Landes. Innerhalb Italiens ist hingegen ein sichtbares Nord-Süd-Gefälle zu erkennen. Die Bürger der wirtschaftlich schwächeren süditalienischen Regionen kaufen deutlich seltener ihre Produkte online ein, als in den beiden norditalienischen Regionen Aostatal und Trentino.

Südeuropa: Wachstumsmotor des europäischen E-Commerce

Während die Verbraucher in südlichen europäischen Staaten aktuell noch vergleichsweise wenig online einkaufen, wird sich dies in Zukunft ändern. Wir gehen davon aus, dass Südeuropa erst am Anfang eines E-Commerce-Booms steht und zukünftig zu einem regelrechten Wachstumstreiber im E-Commerce avanciert.

Die größten E-Commerce-Umsätze verzeichnen in Italien Mode-Unternehmen. Das wird in Zukunft auch so bleiben. Quelle: eshopworld.com

Italien und Spanien zeigen, welches Potenzial besonders für Online-Modehändler in Südeuropa besteht. Denn Fashion ist in beiden Ländern zurzeit das lukrativste Segment für den E-Commerce – noch bevorzugen die meisten Spanier und Italiener es jedoch, Modeartikel in stationären Geschäften zu kaufen. Zahlen zum E-Commerce-Wachstum zeigen aber, dass sich auch in diesen Ländern der umfassende Siegeszug des E-Commerce fortsetzen könnte: Von 2017 auf 2018 wuchs der spanische E-Commerce-Markt mit 15 Prozent stark, in Italien betrug das Wachstum sogar ganze 17 Prozent – Wir dürfen auf die Zukunft des E-Commerce in Südeuropa gespannt sein.Sie möchten mehr zu vielversprechenden europäischen Wachstumsmärkten wissen? Unsere Reihe zum europäischen E-Commerce hält für Sie weitere wichtige Informationen bereit:

#Link-Tipp 1: Erfahren Sie in Teil 1 unserer Reihe zum europäischen E-Commerce, wie sich die E-Commerce-Umsätze regional entwickeln werden und welche Angebote europaweit überzeugen.

#Link-Tipp 2: In Teil 2 unserer Reihe zum europäischen E-Commerce erfahren Sie, welche Wachstumsmärkte in Europa besonders attraktiv sind.

Mit intelligenter Marktanalyse erfolgreich im europäischen E-Commerce

Die Eurostat-Erhebung zeigt: Viele Regionen Europas bieten für den E-Commerce noch enormes Wachstumspotenzial. Sie möchten in die wachsenden europäischen Märkte expandieren? Nutzen Sie bei einer internationalen E-Commerce-Strategie von Beginn an intelligente Marktanalyse-Tools wie blackbee. Unsere Marktanalyse-Plattform ist sprachen- und länderübergreifend einsetzbar und ermöglicht es Ihnen, fremde Märkte zu beobachten und anschließend die besten Preise für Ihre Produkte zu finden.

Sie interessieren sich für den internationalen E-Commerce?
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Bilderkennung durch KI: An dieser Technologie arbeiten wir für Sie

Oft klingt Künstliche Intelligenz (KI) nach Science Fiction, vor allem ist das Konzept aber ein großes Versprechen an die Zukunft. Zwar sind die Theorien dahinter eigentlich schon Jahrzehnte alt, aber erst seit kurzem sind die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung von KI ausgereift. Seit einigen Jahren ist eine spezifische Anwendung von Künstlicher Intelligenz auf dem Vormarsch: die automatisierte Bilderkennung.

Insbesondere im E-Commerce bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die intelligenten Systeme an. Im heutigen Artikel erfahren Sie, wie Bilderkennungs-KI funktionieren und wie blackbee KI und Bilderkennung nutzt.

So funktioniert die Bilderkennung durch Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz basiert auf Selbstlernenden Algorithmen. Solche Algorithmen entwickeln sich fortlaufend weiter, sobald sie neue Informationen zu der ihnen gestellten Aufgabe erhalten. Damit verbessern sie ständig die Art und Weise, diese Probleme zu lösen. Einen solchen Prozess bezeichnet man als Maschinelles Lernen.

Die Funktionsweise von Selbstlernenden Algorithmen ist möglich, weil sie auf Modellen aufbauen, die sich grob am menschlichen Gehirn orientieren. Wie die menschlichen Nervenzellen bestehen auch künstliche neuronale Netze aus Knotenpunkten (Neuronen), die auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verknüpft sind. Innerhalb dieses Verbunds von Neuronen werden Informationen aufgenommen, verarbeitet (durch positive oder negative Gewichtung) und als Ergebnis wieder ausgegeben. Besonders vielversprechend scheinen künstliche neuronale Netze zu sein, die besonders viele Ebenen besitzen und damit komplexere Muster erkennen können. Die Lernprozesse, die solche Netzwerke ausführen können, nennt man Deep Learning.

Bilderkennung - Mustererkennung

Die verschiedenen Ebenen umfangreicher künstlicher neuronaler Netze können Muster identifizieren. Dadurch ist auch eine Bilderkennung technisch möglich. Quelle: spektrum.de

Lange Zeit scheiterte das Deep Learning daran, die hohe Komplexität der Mustererkennung im menschlichen Gehirn zu imitieren. Erst durch die gestiegene Rechenleistung und die hohe Menge an vorhandenen digitalen Daten erzielten Entwickler in den letzten Jahren große Erfolge.

Diese Perspektiven hat die Bilderkennung im E-Commerce

Im E-Commerce bieten sich für die automatisierte Bilderkennung vielfältige Anwendungsmöglichkeiten an. Wo sich Bilderkennungs-Software nachhaltig durchsetzen wird, ist bisher kaum abzusehen. Wir stellen Ihnen im Folgenden mögliche Anwendungsbereiche vor.

Produktsuchen durch Bilderkennungs-Software

Mobiler E-Commerce und Phänomene wie das Social Shopping gewinnen mit dem Siegeszug der Smartphones in den letzten Jahren stetig an Bedeutung. Deshalb wird es für Sie als Online-Händler immer wichtiger, die Suchfunktion auf Ihrem Webshop zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, bietet die Bild-Klassifizierung. Einige große Online-Händler wie ebay, ASOS oder Zalando haben eine solche Bild-Klassifizierung schon implementiert. Meist stehen Funktionen zur Verfügung, die es Kunden ermöglichen, Fotos von Bekleidung oder anderen Objekten zu machen und anhand dieser Fotos Produktvorschläge zu erhalten. Zudem können Screenshots, zum Beispiel von Outfits auf Social Media, in die Suchfunktion hochgeladen werden, um ähnliche Objekte angezeigt zu bekommen.

Bilderkennung - Bildersuche durch Bildklassifizierung

Eine Bildersuche kann mithilfe Künstlicher Intelligenz das mobile Shopping-Erlebnis vereinfachen. Quelle: ebay

 

Produkt-Kategorisierung durch Bilderkennung

Auch für interne Abläufe ist eine automatisierte Bilderkennung in Zukunft nützlich. Beispielsweise bietet es sich bei Online-Händlern mit großer Produktpalette an, Bilderkennungs-Software zur Produkt-Kategorisierung einzusetzen. Diese erkennt einzelne Elemente innerhalb des Bildes und benennt sie. Damit hilft die Bilderkennung dabei, unter anderem den Prozess bei der Erstellung neuer Produkte im Webshop zu vereinfachen. Wie präzise Künstliche Intelligenzen bereits Bilder erkennen, zeigt das Maschinelle Sehen unseres Partners Microsoft. Auf der Website von Microsoft Azure lassen sich beliebige Fotos auf ihre Inhalte analysieren. Probieren Sie es aus!

Bilderkennung in der Marktanalyse

Auch beim Monitoring Ihres Marktes wird die Bilderkennung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Zu welchen Preisen verkaufen Ihre Wettbewerber bestimmte Produkte, die Sie ebenfalls anbieten? Um dies zu beantworten, muss zunächst das sogenannte Matching erfolgen, die Identifizierung mehrerer gleicher Produkte auf unterschiedlichen Webshops oder Marktplätzen. Tools zur automatisierten Wettbewerbsanalyse verwirklichen dieses Matching zumeist anhand textbasierter Hinweise. Textbasiertes Matching stößt jedoch in vielen Fällen an Grenzen, wenn Produkte zum Beispiel über keine Identifikations-Nummer verfügen oder die Produktbeschreibung unpräzise ist.

Bilderkennung - Matching

Das Matching identifiziert gleiche Produkte. Durch eine automatisierte Bilderkennung wird es noch genauer.

blackbee’s neue Bilderkennungs-Software

Bereits jetzt liefert unser selbstlernender blackbee-Algorithmus beim Matching eine beispiellose Trefferquote von 98,2 Prozent. Doch unser Ziel ist noch nicht ganz erreicht.
Deshalb arbeiten wir bei blackbee aktuell an dem Protoypen eines innovativen Deep Learning-Algorithmus, welcher mithilfe von Bilderkennung das Produkt-Matching für Sie in Zukunft noch präziser gestalten wird.

Haben Sie Fragen zu unserer blackbee-Technologie? Schreiben Sie uns eine Nachricht – unsere Marktanalyse-Experten sind gerne für Sie da.

Warum Sie auf Multichannel und Omnichannel setzen sollten

Immer mehr Händler und Hersteller im E-Commerce verkaufen ihre Produkte nicht mehr nur ausschließlich im eigenen Webshop. Aktuell vertreiben zwei Drittel aller Online-Shopbetreiber ihre Ware über weitere Kanäle. Doch welche Vertriebsstrategien gibt es dabei und weshalb sind sie überhaupt sinnvoll? Im heutigen Artikel stellen wir Ihnen Multichannel- und Omnichannel-Strategien näher vor.

Multichannel-Strategien: Seien Sie für Ihre Kunden dort, wo diese sich aufhalten

Multichannel-Strategien beschreiben E-Commerce-Strategien, die es sich zum Ziel setzen, dem Kunden eine größtmögliche Freiheit bei der Wahl seines Einkaufsortes zu geben. Wenn Sie eine Multichannel-Strategie verfolgen, finden Kunden Ihre Produkte auf verschiedenen Online-Kanälen wie Sozialen Medien, Online-Marktplätzen wie Amazon oder Ebay oder Ihrem Online-Shop. Zusätzlich sind Sie auch im stationären Handel für Ihre Kunden verfügbar. Dadurch sprechen Sie Ihre Abnehmer dort an, wo sie sich in ihrer Freizeit aufhalten und machen ihnen den Einkauf so bequem wie möglich. 

Im stark umkämpften Online-Markt sind Händler mit Multichannel-Strategien besonders erfolgreich. Ein prominentes Beispiel in Deutschland ist der Lebensmittelhändler Mymuesli. Zunächst als reiner Online-Versand für individualisierte Frühstücksflocken gestartet, gibt es mittlerweile dreißig stationäre Filialen in zentralen Lagen oder in Einkaufszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Gegensatz zum Webshop gibt es offline zwar nur vorgefertigte Packungen zu kaufen, jedoch können Kunden vor Ort Müslis probieren – online ist dies nicht möglich. Zudem werden Mymuesli-Produkte in Lebensmittelmärkten und Cafés verkauft. Auch die Bestellung per Katalog ist möglich.

Diese Vorteile bieten Ihnen Multichannel-Strategien

Warum ist der Verkauf auf mehreren Kanälen für Sie sinnvoll? Mit einer Multichannel-Strategie steigern sie einerseits Ihre Vertriebsmöglichkeiten und binden Ihre Kunden stärker, da diese die Möglichkeit bekommen, auf ihren Lieblings-Kanälen einzukaufen. Wenn Sie an unterschiedlichen Orten Ihre Produkte anbieten, verteilt sich andererseits das Risiko, wenn Sie an einem einzelnen Ort Verluste hinnehmen. Zusätzlich dazu ergeben sich Synergieeffekte zwischen den Absatzkanälen, wie das Erfolgsbeispiel Mymuesli zeigt.

Während bei Multichannel-Konzepten die unterschiedlichen Verkaufskanäle strikt voneinander getrennt sind, verknüpft der Omnichannel E-Commerce alle verfügbaren Vertriebswege miteinander.

Multichannel-Strategien geben Kunden eine große Freiheit bei der Wahl des Einkaufsortes. Quelle: Shopify

Multichannel-Strategien geben Kunden eine große Freiheit bei der Wahl des Einkaufsortes. Quelle: Shopify

Omnichannel-Strategien: Schaffen Sie ein nahtloses Einkaufserlebnis 

Omnichannel-Strategien zielen auf einen anderen Aspekt neuer Konsumgewohnheiten als Multichannel-Strategien ab. Haben Sie auch schon einmal ein Produkt im Laden gesehen und direkt im Internet nach besseren Angeboten oder weiteren Informationen zum Produkt gesucht? Einer internationalen Studie der GfK zufolge kaufen 40 Prozent der Kunden so in Geschäften ein. Omnichannel-Strategien nutzen genau diese neue Art des Shoppings für sich und vereinen die Vorteile des stationären Handels und des Online-Handels miteinander. Tim Arlt, COO des Händlerbunds, legt im Interview mit dem Wirtschaftsportal business-on.de große Hoffnungen in diese Verschränkung unterschiedlicher Verkaufskanäle:

“Stationärer und Online-Handel werden immer stärker verschmelzen. In Zukunft erwarten wir, dass der stationäre Handel immer mehr durch Beratung und Showrooms überzeugt. Außerdem ist es kaum vorstellbar, dass Kunden ihre Einkäufe in einigen Jahren noch selbst nach Hause tragen werden.”

Wie schaffen Sie ein Omnichannel-Einkaufserlebnis?

Ein Beispiel für den stationären Handel der Zukunft hat jüngst Zara mit seinem Flagshipstore in London vorgestellt. Hier verbindet der Bekleidungskonzern mithilfe von automatisierten Abläufen den Online-Handel mit dem stationären Shop. So profitieren von der Vernetzung der Vertriebswege vor allem die Produkte, die im Store ausgewählt werden. Beispielsweise scannen interaktiv bedienbare Spiegel die Produkte, die ein Kunde in der Hand hält und beraten ihn anhand von Fotos fertig kombinierter Outfits. Zudem gestalten Selbstzahlerkassen und Kassen-Tablets für die Mitarbeiter den Kaufprozess flexibler. 

Neben den gängigen Abteilungen hat Zara eine separate “Online”-Abteilung geschaffen. Dort können Kunden ihre im Online-Shop bestellten Produkte abholen. Ein automatisiertes System ordnet die Produkte im Hintergrund und stellt sie zur Verfügung. Durch die Automatisierung der Abwicklungsprozesse ist Zara in der Lage, eine größere Anzahl an Bestellungen im Store gleichzeitig zu organisieren und bereitzustellen. 

Sie zweifeln daran, dass Ihre Kunden solche Prozesse annehmen? Unser Artikel zum Online-Shop der Zukunft zeigt: Kunden sind von solchen automatisierten Aspekten stationärer Shops keineswegs abgetan.

Der Kern-Vorteil des Omnichannel E-Commerce ist ein optimales Nutzungserlebnis. Wie auch Sie eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie entwickeln können, erfahren Sie hier.

So gestalten Sie Ihre Preise im Multichannel- und Omnichannel E-Commerce

Laut Krämer (2017) nimmt mit der steigenden Nutzung mobiler Endgeräte auch die Wahrscheinlichkeit von Preisvergleichen durch Ihre Kunden zu. Im Hinblick darauf stellt er Optionen für eine vertrauensvolle Preissetzung bei Multichannel und Omnichannel-Strategien vor. 

Bei Multichannel-Strategien sei es möglich, sowohl gleiche Preise über alle Kanäle hinweg als auch Preisunterschiede zwischen den Vertriebswegen festzusetzen. Für beide Optionen gebe es gewichtige Argumente, so Krämer. Deshalb empfiehlt es sich, eine Option zu wählen, die speziell für Ihr Unternehmen hilfreich ist.

Ist es sinnvoll, Preisunterschiede bei Omnichannel-Strategien einzusetzen?

Krämer macht den Erfolg von Preisunterschieden bei Omnichannel-Strategien davon abhängig, auf welche Weise Sie die verschiedenen Kanäle miteinander verknüpfen. Es sei zudem entscheidend, inwiefern diese zu rechtfertigen und ob Ihre Kunden überhaupt zur Zahlung unterschiedlicher Preise bereit sind – insbesondere im Hinblick auf die einfache Zugänglichkeit von Preisen über Smartphones. Die hohe Quote an Preisvergleichen ist nämlich ein potenzielles Risiko für Ihr Geschäft. Krämer weist deshalb darauf hin, dass ein kontinuierliches Monitoring des Marktes aufgrund der Dynamisierung von Einkaufsprozessen erforderlich ist. Nur, wenn Sie alle Preise auf sämtlichen Kanälen im Blick behalten, behalten Sie auch das Vertrauen Ihrer Kunden.

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